Prasanthi Nilayam

 
Prasathi Nilayam (Ort höchsten Friedens) ist der Hauptashram von Sathya Sai Baba, wo er die meiste Zeit des Jahres verbringt. Er liegt im Ort Puttaparthi, im Anantapur Distrikt, im Bundesstaat Andhra Pradesh in Süd Indien.

Der Ort selbst, Puttaparthi, war vor einigen Jahrzenten, während der 50er und 60er des 20.Jh  noch ein kleines Dorf mit ein paar hundert Einwohnern und konnte schwer mit Ochsenkarren erreicht werden. Heute kann man von einer kleinen Stadt sprechen, mit Krankenhäusern, Schulen, einer Universität.
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Neben der Landwirtschaft leben die meisten ortsan- sässigen Bewohner sicherlich von den tausenden Besuchern, die tagein tagaus von allen Kontinenten  in den Ashram von Sai Baba strömen, von Handel, Hotelerie und  kleineren Gewerbebetrieben wie Taxiunternehmen usw. Der Ashram selbst, vom Ort Puttaparthi räumlich abgegrenzt und nur durch distinkte Zugänge erreichbar, ist seit der Gründung 1950 zu beeindruckender Grösse herangewachsen.
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Das Zentrum bildet das Tempelareal, wo Baba morgens und abends Darshan (Anblick eines Heiligen, wodurch man seinen Segen empfängt) gewährt,  mit angrenzendem Wohnsitz von Sai Baba; dann gibt es noch die riesige Poornachandra Halle mit einer Kapazität von über 20000 Plätzen, wo besondere Feste veranstaltet werden, Wohnkomplexe und Verwaltungsgebäude für mehrere tausend Menschen, die für einige Wochen oder dauernd im Ashram leben und arbeiten, Kantinen, Kaufhäuser, Bibliothek. Bookshop usw.
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Krankenhäuser, Universität, Museen, Sportanlagen, das Planetarium, welche ebenfalls zum Ashram gehören, liegen ausserhalb des Ashramgeländes.
Dazu kommt noch ein Flughafen und eine Bahnstation, über die die vielen Menschen anreisen. Eine weitere Anreisemöglichkeit bieten Bus und Taxi über teilweise ganz gut ausgebaute Strassenverbindungen. Puttaparthi liegt ca 150km nördlich der weltbekannten Industriestadt Bangalore.

Jedermann kennt in diesen Regionen Sathya Sai Baba, und wenn man bedenkt, wieviele tausende von Menschen dorthinreisen, Menschen aller Rassen, Religionen, vieler Nationalitäten und soziale Schichten, auch sogenannte Prominente, dann wundert man sich doch, dass diese kleine Stadt (mit sicherlich bei 20000 Einwohnern) in keiner Neuausgabe eines Weltatlas aufscheint!
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Geographische Daten
PN auf Google Maps
über dem Meeresspiegel
800m (2624 feet)
geographische Breite
14° N
geographische Länge
78° 1' E
Temperatur
Min. 30° C (86° F)
Max. 43° C (109° F)
Klima
Monat
Klima
Jänner
angenehm  /warm  30°C
Februar
warm / heiss: 32°C
März
sehr heiss: 35-40°C
April
sehr heiss: 35-40°C
Mai
sehr heiss: 35-43°C
Juni
heiss / leichter Regen: 38°C
Juli
heiss / plötzl.heftiger Regen: 33°C
August
heiss / plötzl.heftiger Regen: 32°C
September
heiss: 32°C
Oktober
heiss / leichter Regen: 32°C
November
kalt und trocken: 31°C
Dezember
kalt und trocken: 31°C
Eine Orientierung (Änderungen vorbehalten) über den Tagesablauf im Ashram, wie er von Sai Baba niedergelegt wurde (siehe Tabelle)
Der Aufenthalt im Ashram dient primär der spirituellen Schulung, Erneuerung und   Heilung durch Meditation und geistige Exerzitien und vor allem auch der Möglichkeit spirituelle Energie von Liebe und Licht, die Sai Baba verströmt, aufzunehmen und zum Zwecke spirituellen Wachstums und körperlicher und seelischer Heilung zu nutzen. Deshalb gibt es im Ashram auch eine sinnvolle, strikte Disziplin wie Schweigegebote und Abschalten von weltlichen Zerstreuungen, einen geregelten Tagesablauf usw.
Einzelne Personen oder Gruppen erhalten auch ein persönliches Interview von Baba. Diese Interviews werden in all den  Erfahrungsberichten der Menschen als besonders segensvolle Höhepunkte eines Ashrambesuches geschildert

Aumkar (Omkara): Singen des OM, des uranfänglichen kosmischen Lautes, auch ‚Pranava’ oder 'Nada Brahma' genannt. Die Schwingungen, die durch hingebungsvolles Rezitieren von OM entstehen, reinigen und harmonisieren die verschiedenen Körper (koshas) des Menschen, sowie auch die physische und feinstoffliche (astrale) Umgebung. Aus diesem Grund beginnt der Tag im Ashram von Sai Baba mit 21 mal Chanten des heiligen Lautes OM.
 
 
Suprabhatham: ‚Su’ bedeutet gut, günstig und ‚prabhath’ bedeutet Morgen. Suprabhatham  bedeutet also die Morgengebete zu Ehren Gottes gesungen, um das innewohnende Göttliche im Menschen zu wecken. Es bedeutet Hingebung an Gott und Gebet um göttlichen Segen für den beginnenden Tag.

Vedische Gesänge: Die Veden sind uralte heilige Texte, sie gelten als göttliche Offenbarung an die Rishis und Seher des alten Indien. Singen oder Höhren dieser Hymnen verleiht geistigen Segen  und auch materiellen Gewinn. Die Studenten von Sai Baba’s Schulen singen diese Hymnen in den frühen Morgenstunden und umgehen dabei den Tempel im Uhrzeigersinn; auch während des Darshan morgens und nachmittags werden manchmal vedische Hymnen gesungen.

 
Nagar Sankirtan: ‚nagar’ bedeutet Stadt oder Ort; und ‚sankirtan’ bedeutet hingebungsvolles Singen. Nach dem Suprabhatham umkreisen die Devotees den Tempelkomplex, singen heilige Lieder und schlagen mit Händen oder Trommel den Rhythmus. Es heiligt die Atmosphäre mit guten Schwingungen, und lässt einen den Tag im Gedanken an Gott beginnen.
Darshan: Der Anblick einer spirituellen, heiligen Person, welcher grossen Segen mit sich bringt. Jeden Morgen und Nachmittag kommt Sathya Sai Baba zum Tempel in die Sai Kulwant Halle, wo tausende von Menschen auf Seinen Darshan warten. Baba bewegt sich unter den Devotees, nimmt Briefe entgegen, oder materialisiert gelegentlich auch Vibhuti (hl. Asche ) oder einen Ring u.dgl. für einen Devotee. Er wechselt ein paar Worte mit jemandem; Kommunikation läuft aber auch auf viel subtilere Weise während dieser Darshans ab: durch einen Blick, eine Geste, manche Menschen erleben eine Vision, oder es findet ein Austausch auf mentaler, telepathischer Ebene statt.

 
Baba sagt über Darshan: Sucht nach Meinem Darshan einen ruhigen Ort auf, wo ihr in die innere Stille eintreten und die volle Wirkung Meines Segens empfangen könnt. Meine Energie strömt von Mir aus, während Ich Mich an euch vorbeibewege. Wenn ihr nach dem Darshan mit anderen redet, verliert ihr diese Energie wieder und sie kehrt ungenützt zu Mir zurück. Seid versichert, was immer Ich ansehe, wird vitalisiert und transformiert. Ihr ändert euch von Tag zu Tag. Unterschätzt nicht die tiefgreifende Wirkung dieses Darshan. Mein Wandeln unter euch ist ein Segen, nach dem sich selbst die Götter der höchsten Himmel sehnen, und hier könnt ihr diese Gnade jeden Tag empfangen. Seid dankbar dafür.
 
Arati:
Das rituelle Schwenken einer Kampferflamme vor der Gottheit, als Höhepunkt eines Gottesdienstes. Während Arati wird ein Lied zu Ehren Gottes und für universellen Frieden gesungen.

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Die Legende von Puttaparthi

 
Der Name Puttaparthi: ‚putta’ bedeutet ‚Ameisenhügel, in dem sich eine Schlange eingenistet hat’ und ‚parthi’ ist eine modifizierte Form von ‚vardhani’ – Vervielfältigung.
Vor langer, langer Zeit hiess das heutige Puttaparthi  Gollapalli, Heim der Kuhhirten; ein Name, der an die göttlichen Spiele von Lord Krishna erinnert.
Der Ort war fruchtbar und die Herden der Kuhhirten gediehen, waren kräftig  und wunderbar anzusehen. Die Kühe gaben reichlich Milch und jedes Heim hatte Überfluss an Milch und Butter.
Eines Tages musste ein Hirte feststellen, dass seine beste Kuh plötzlich weniger  Milch gab. Als er sie weiter beobachtete, stellte er zu seinem Erstaunen fest, dass die Kuh heimlich ihren Stall verlies, ihr Kalb allein zurück lies und zielstrebig  einem Ameisenhügel vor dem Dorf zustrebte. Dort war schon eine Kobra aus ihrem Ameisenhügel hervorgekrochen und machte sich genüsslich daran, an den Zitzen der Kuh zu trinken. Der Hirte geriet beim Anblick dieser Szene in Wut und erschlug die Kobra mit einem Stein. Noch bevor sie verendete, verfluchte die Schlange das Dorf mit all seinen Einwohnern, und sie prophezeite, dass schon sehr bald diese Gegend voll von Ameisenhügeln sein würde, welche sich endlos vermehren würden.
So geschah es dann auch – das Vieh gedieh nicht mehr in Gollapalli  und die Herden nahmen ab an Fruchtbarkeit und Zahl.
Ameisenhügel bedeckten das Land und man gab ihm den Namen Valmikipura – was in Sanskrit soviel bedeutet wie in Umgangsprache Puttaparthi – nämlich Ameisenhügel.
Die Alten des Dorfes fühlten sich gar ein wenig geschmeichelt durch diesen Namen, denn Valmiki ist der Rishi der Vorzeit, welcher das Ramyana verfasste, die Geschichte von Lord Rama, und damit den Menschen den Pfad zur Erleuchtung wies.
Die Leute von Puttaparthi zeigen noch heute als Beweis dieser Legende den Stein, mit dem der Hirte die Kobra erschlagen hatte.
Man sieht deutlich eine roten Streifen auf der Oberfläche, wie man sagt, noch vom Blut der getöteten Kobra. Der Stein wird auch als Gopalaswami verehrt, Herr der Kuhhirten – möglicherweise will man damit den Fluch der Schlange abwehren und damit bewirken, dass die Kühe wieder an Fruchtbarkeit zunehmen.
Im Ort gibt es auch den Gopalaswami Tempel, wo der Stein sich befindet; Generationen von Frauen sind dorthingepilgert und haben sich in Ehrfurcht davor verneigt.
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Sehenswürdigkeiten
Chaitanya Jyothi Museum
 
Es wurde am 18. Nov. 2000 zum 75. Jahrestag der Ankunft des Avatars Sathya Sai eröffnet. Dieses architektonische Wunder zeigt eine Austellung über Leben und Mission von Sri Sathya Sai Baba. Mit Multimedia Präsentationen und sehr illustrativ gestalteten Themenbereichen in sieben Abteilungen.
Die einzelnen Themen behandeln Sai Baba’s Geburt, Kindheit,
Prophezeiungen, die Seine Ankunft betreffen und besondere Ereignisse in der Mission des Avatars.
 
Die Architektur des Gebäudes stellt eine interessante Mischung verschiedener klassischer und moderner Stile dar:
Das Dach, in typisch orientalischem Stil, ist das grösste Dach chinesischer Bauart ausserhalb von China
An beiden Seiten des Daches stehen zwei Dome aus Titanium, nach moslemischer Bauart.
Der halbkreisförmige Abschluss des Daches ist geschmückt mit gotischem Bogenwerk
Die Liftschächte besitzen ein Dach nach Japanischem Stil.
An der Fassade des beeindruckendes Gebäudes findet man ausgedehnte Stapathi (Gravierungen in klassischem indischen Stil)
Der Boden im Inneren des Museums ist ausgelegt mit verschiedenfarbigen Fliesen aus
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Sanathana Samskruti Museum

Das Museum, auch  Museum des Ewigen (geistigen) Erbes genannt, liegt zusammen mit dem Universitätsgebäude auf einem kleinen Hügel mit Blick über den Chitravati Fluss, Puttaparthi und
den Ashram von Sai Baba.
Das Museum wurde errichtet, um die charakteristischen Symbole, Lehren  und Traditionen der grossen Weltreligionen
darzustellen, sowie Leben und Werk grosser Heiliger und spiritueller Meister dieser Religionen anschaulich zu vermitteln.
Neben der Darstellung der Grösse, Erhabenheit und Besonderheit jeder einzelnen der grossen Weltreligionen wird aber auch besonderes Augenmerk darauf gelegt, eine der wichtigen Botschaften von Sai Baba zu veranschaulichen – die grundlegende Einheit aller Religionen, die gemeinsamen Werte und die Verehrung des Einen Göttlichen Wesens – trotz Unterschieden in Symbolik, Ritus und einzelnen Aspekten der Theologie.
Das Gebäude selbst wurde im Shikara Stil (charakteristischer Stil von Jain Tempeln in Indien) errichtet und am 19. Nov. von Sathya Sai Baba eigeweiht.
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Das Planetarium

Es besitzt ein "Spitz Raum-System 512", um den Nachthimmel zu simulieren und den Besuchern einen Eindruck und grundlegendes Verständnis astronomsicher Vorgänge zu vermitteln
 
Das Planetarium mit seinen ca 200 Plätzen   wird auch als Vorlesungsort für die Studenten der Sathya Sai Schulen, des College und der Universität benutzt, um  neben abstraktem
theoretischen Wissen in Mathematik, Astronomie und Physik einen anschaulichen Unterricht bieten zu können.
 
Sri Sathya Sai Hill View Stadion

In diesem Stadium finden jährlich im Jänner Sport- und Kulturveranstaltungen der Sathy Sai Schulen und Hochschulen statt.
Ausserdem bildet es auch den Rahmen grösserer Feste, wie an Sathya Sai Baba’s Geburtstagen, an denen mehr als 100000 Besucher nach Puttaparthi kommen. Das Stadium bietet bei Sportver-anstaltungen, wie den in Indien sehr populären Cricket Wettkämpfen, ca 30000 Besuchern Platz.
Vom  Hügel nahe dem Stadium überblicken riesige Statuen grosser spiritueller Meister und Avatare wie Krishna, Shiva, Buddha, Shirdi Sai Baba, Zarathustra und Jesus Christus das Stadium
Ein künstlicher Wasserfall fliesst hinter der Statue von Lord Shiva den Abhang des Hügels herab, wie der Ganges, welcher dem Hindu Mythos nach aus Shivas Haar entspringt.
Ganz oben auf der Hügelkuppe steht eine 65 Fuss hohe Statue von Hanuman, dem grossen Devotee von Lord Rama; sie wurde anlässlich des 65. Geburtstages von Sathya Sai Baba dort errichtet.
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Shivalayam

 
Dieser Tempel zu Ehren Lord Shiva’s wurde an der Geburtsstelle von Sathya Sai Baba im Ort Puttaparthi errichtet.
Baba wurde am 23. November 1923 geboren; ein Tag, welcher traditionell der Verehrung Shiva’s gewidmet ist. Im Tempel steht eine Statue Lord Shiva’s aus weissem Marmor. Jeden Morgen und Abend findet dort ein Gottesdienst statt, und jeden Montag – dem Tag Lord Shiva’s – wird dort Abhishekam (rituelles Bad) am Idol von Lord Shiva vollzogen.

Samadhi (Schrein) der Eltern von Sathya Sai Baba
 
Die Eltern von Sai Baba,
Sri Pedda Venkappa Raju und Smt. Easwaramma sind in diesem Schrein begraben.
Der 6. Mai  ist Easwaramma Tag; zum Gedenken des Todestages von Sai Baba’s Mutter werden am Samadhi Bhajans gesungen und an die Bettler und  Armen wird Nahrung verteilt (Narayana seva)
 
Der
Gopalaswami Tempel ist Lord Krishna gewidmet. Krishna wurde in einer Gemeinschaft von Kuhhirten (gopis und gopas) aufgezogen, deshalb wird Er auch liebevoll Gopala genannt. Die Geschichte dieses Tempels ist eng mit der Legende um Puttaparthi verwoben. (siehe Einleitung)
Der Sathyabhama Tempel ist der Verehrung von Mutter Sathyabhama gewidmet, der göttlichen Gefährtin von Lord Krishna. Es ist ein besonderer Tempel, denn die Verehrung von Mutter Sathyabhama findet man selten in ganz Indien. Dieser Tempel wurde von Sai Baba’s  frommem Grossvater Sri Ratnakaram Kondama Raju erbaut. Er erzählte, dass er durch einen ungewöhnlichen Traum dazu veranlasst wurde, diesen Tempel zu errichten.
 
In diesem Traum sah Kondama Raju Mutter Sathyabhama allein und verloren auf Ihren Herrn warten. Lord Krishna war weggegangen, um ihr die ersehnten Parijatha Blumen zu bringen. Tage vergingen und Lord Krishna war noch immer nicht zurückgekommen. Sathyabhama weinte; da brach ein Sturm los mit Donner, Blitz und heftigem Regen.
Da erblickte sie Kondamma Raju, der gerade des Weges kam und bat ihm um Schutz vor dem Regen.
Dieser Traum  veranlasste  Kondamma Raju, einen Tempel für die Gefährtin der Herrn Krishna zu errichten.

Hanuman Tempel steht in Zusammenhang mit einer bemerkenswerten Geschichte aus Baba’s Kindheit. Eines Tages besuchte Baba mit Seinen Freunden den Tempel um die traditionelle Umgehung (pradakshina) durchzu-führen. Sie waren eben einmal herumgegangen und schickten sich an, den zweiten Rundgang zu beginnen, als Baba plötzlich wie angewurzelt stehenblieb, so, als hielte Ihn eine unsichtbare Kraft fest.
Auch keiner Seiner Freunde konnte Ihn vom Fleck bewegen. Baba erklärte Seinen erstaunten Freunden, dass es Herr Hanuman selbst wäre, der Ihn festhielt. In diesem Augenblick konnten auch die Jungen Hanuman wahrnehmen, wie er Sathya’s Füsse festhielt und sprach: "Herr, ich bin es, der Dich umwandeln sollte."
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Vata Vriksha (der Meditationsbaum)
Der Banyanbaum wurde von Sathya Sai Baba am 29.Juni 1959 gepflanzt.
Im Boden vor dem Baum wurde ein ‚Yantra’ vergraben, eine Kupferplatte mit mystischen Symbolen darauf eingraviert. Dieses Yantra misst 15x10 inches (ein inch: 2,54cm) und wurde irgendwann im April dieses Jahres 1959 von Baba am Strand des Chitravati Flusses materialisiert.
Sai Baba erklärt, dass Yantras dieser Art helfen, Geist und Sinne unter Kontrolle zu halten und die Meditation zu vertiefen.
Er erklärte auch, dass dieser Baum Yogis anziehen würde, die eine bestimmte Stufe in ihrer spirituellen Entwicklung erreicht hätten.
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Kalpatharu

 
 
Ein zweiter, gern besuchter Baum ist der Kalpatharu (Wunscherfüllungsbaum). Es ist ein Tamarind Baum auf dem Hügel Obuladevara Gutta am linken Ufer des Chitravathi. Dieser Baum wurde zu einem Instrument von Baba’s göttllchen Leelas (Wunder)
Verschiedene Devotees berichten, wie Baba in jungen Jahren mit Seinen Anhängern zu diesem Baum hochkletterte und von ihm jegliche Frucht herunternahm, die sie sich gerade wünschten.

 
Am 19. Mai 2011 wurde der Baum durch einen starken Sturm beschädigt  
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Zeit
Programm
5.20 morgens
OM Karam - Suprabhatam
5.40 morgens
Veda Chanten - Nagar Sankirtan
ca 7.00 morgens
Morgen Darshan
9.00 vormittags
Bhajans
9.30 vormittags
Arati
10.00 bis 11.00 vormittags
Spirituelle Gespräche
ca 15.00 nachmittags
Nachmitag Darshan
5.00 nachmittags
Bhajans
5.30 nachmittags
Arati
Nach dem Abend Arati
Meditation
19.45 abends
Video Show
Tagesablauf
Änderungen nach Baba's Mahasamadhi
 
 
Brindavan

Brindavan ist der Ashram von Sathya Sai Baba in der Nähe von Whitefield, einem Vorort von Bangalore in Süd-Indien. Er wurde am 25. Juni 1960 von Sathya Sai Baba feierlich eröffnet. Sai Baba hält sich während der Sommermonate dort auf, wenn es in Puttaparthi sehr heiss wird.
Klima: Die Stadt Bangalore liegt ca 1000m über dem Meeresspiegel und geniesst ein angenehmes, gesundes Klima während des Grossteils des Jahres. Die Temperatur schwankt zwischen 25°C und 37°C (März bis Mai) und 15°C bis 27°C  während der Wintermonate (Dezember-Jänner)
 
Trayee Brindavan: Ein wunderbares, lotosförmiges Gebäude, wurde am 26.April 1984 eröffnet. Es dient als Wohnsitz von Sai Baba, während Seiner Aufenthalte im Ashram.
 
Sai Ramesh Halle: Eine geräumige Halle mit einer reizenden Krishna Statue in der Mitte des Podiums wurde 1992 erbaut. Dort findet täglich Darshan statt; es werden dort auch täglich Bhajans gesungen und während Baba’s Aufenthalt  die grossen Feste gefeiert. Die Halle bietet mehr als 6000 Besuchern Platz.
 
Der
Brindavan Campus des Sri Sathya Sai Institute of Higher Learning liegt ebenfalls angrenzend zum Ashramkomplex auf dem Gelände des Ashrams.
 
Sai Krishna Kalyana Mandapam liegt zwischen Trayee Brindavan und dem Studentenheim. Es wurde am 25.März 1999 eröffnet und dient als Veranstaltungsort von Konferenzen und kulturellen Ereignissen.
 
Sri Sathya Sai Vriddhashram: Liegt etwa 2km vom Ashram entfernt. Es ist ein Altenheim, welches von Sai Baba am Ugadi Tag 1999 eröffnet wurde. Den Bewohnern dort wird kostenlos Quartier, Essen und medizinische Versorgung gewährt.
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Zeit
Programm
5.00 morgens
Nagara Sankirtan ( Do, So, Feiertag )
ca 7.30 morgens
Darshan
Morgen Bhajan während des Darshan: Do, So
Akhand Bhajan (den ganzen Tag) : So
10.00 vormittags
spirituelle Vorträge
ca 4.30 nachmittags
Bhajans und Arathi
9.00 abends
Lights off ( Nachtruhe ); Ashram Tore werden versperrt
Wenn sich Sai Baba nicht in Brindavan aufhält, findet dort jeden Sonntag Morgen von 9.00h – 10h30 Bhajan Singen  statt. Donnerstag und Sonntag Morgen wird auch Nagarasankirtan gesungen. Am frühen Morgen versammeln sich die Devotees in der Sai Ramesh Halle und besuchen nachher die umgebenden Bezirke, während sie geistige Lieder  singen. Dadurch wird die Athmosphäre mit heiligen Schwingungen geladen und die Teilnehmer beginnen auf diese Weise den Tag mit Gottes Namen auf den Lippen.
Tagesablauf
Änderungen nach Baba's Mahasamadhi
Kodaikanal

Kodaikanal ist eine sogenannte Hill Station, eine frühere christliche Missionsstation, hochgelegen, mit milderem Klima, als in den Ebenen, wohin sich während der heissen Sommermonate einige Leute zur Erholung  zurück ziehen. Der Ashram von Sai Baba dort trägt den Namen Sai Shruti. Der Tagesablauf  besteht, wie in Puttaparthi und Whitefield in Darshan, Bhajan Singen und Vorträgen über spirituelle Themen.

 
Kodaikanal (Kodai) liegt in den Pali Bergen in Tamil Nadu, Süd-Indien. 2133m über dem Meersspiegel.
 
Klima: Temperaturen schwanken zwischen 11°C und 20°C während der Sommersaison. Es kann auch jederzeit regnen und während der Morgen- und Abendstunden kann es auch recht kühl sein, deshalb empfiehlt es sich entsprechende Klei-dung mitzunehmen.
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Zeit
Programm
ca 8.00 morgens
Darshan
ca 16.00 nachmittags
Darshan und Bhajans
ca 16.30 nachmittags
Reden von Studenten und Lehrern, BABA's Ansprache
ca 18.00 abends
Arati
Tagesablauf
Änderungen nach Baba's Mahasamadhi

Information


 
 
Für weitere und aktuelle Informationen bezüglich, Anreise, Aufenthalt, Veranstaltungen usw. in den einzelnen Ashrams wenden Sie sich bitte an:

 
 
Puttaparthi Information:
 
Public Relations Office, Prasanthi Nilayam at (0091) 8555-287390 oder Information Puttaparthi
 
 
 
 
Brindavan Information:
 
The Custodian Sri Sathya Sai Ashram, ‘Brindavan’Kadugodi PostBangalore- 560067
Ph: 0091 - 080 - 28452622
 
 
 
Sathya Sai Organisation Deutschland:
 
Homepage : Ansprechpartner
 
 
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friedliche koexistenz der religionen
Der Mensch kann nicht isoliert leben, wie ein Tropfen Öl im Wasser. Menschsein bedeutet, in einer Gesellschaft geboren zu sein, in der Gesellschaft zu leben, und das Leben der Gesellschaft zu widmen.
Es gibt nur eine Religion,  
die Religion der Liebe.
Es gibt nur eine Sprache,
die Sprache des Herzens.
Es gibt nur eine Kaste,
die Kaste der Menschheit.  
Es gibt nur einen Gott
Er ist allgegenwärtig.

 
Sathya Sai Baba
Prasanthi Nilayam ist ein Zentrum zur spirituellen Erhebung der ganzen Welt. Devotees aus allen Teilen der Welt sind hier. Der geringste Fehler oder eventuelles Fehlverhalten von euch wird überall bekannt werden. Euer Benehmen soll deshalb vorbildlich sein; jedes Land soll von euch lernen. Ihr dürft die Grundprinzipien rechten Handelns nicht aufgeben; ihr müsst stark, aufrichtig, ehrlich und beständig sein.
 
 
+++++

 
 
Wie Krishna, so offenbaren Sich alle Avatare der Welt langsam und Schritt für Schritt. Sie prüfen stets, wie weit die Massen bereit sind, Ihre Wahrheit anzunehmen. Zeichen und Wunder sollen – damals, wie heute – dazu dienen, den Avatar zu proklamieren.
 
 
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Viele von euch haben ein gesundheitliches Problem, Sorgen, oder ein anderes Problem.
 
Das sind lediglich Köder, damit ihr hierherkommt, die Gnade erfährt und somit eureren Glauben in das Göttliche stärkt.
 
Probleme und Sorgen sollen euch willkommen sein, denn sie lehren euch Demut und Hingabe

 
 
 
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Anstatt sein Herz, sein Heim, Dorf, Staat und die ganze Welt in ein Prasanthi Nilayam (Ort Höchsten Friedens) zu verwandeln, hat der Mensch die Welt zu einer Arena wilder Leidenschaften wie Ärger, Hass und Gier gemacht.
 
Anstatt die Sinne zu Dienern zu machen – sie sind ohnehin eine schlechte Quelle für Information und Orientierung – wurde der Mensch zum Sklaven äusserer Schönheit, vergänglicher Melodien, äusserer Annehmlichkeiten, sowie Freuden des Geschmacksinns und Geruchsinns.
 
 
Er vergeudet all seine Energien und die Früchte all seiner Arbeit dafür, den banalen Forderungen der ungezüglelten geringen Sinne nachzugeben
 
 
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In einigen Jahren werdet ihr sehen, wie viele Yogis, Maharishis und Munis hierherkommen.
 
Dann werdet ihr vielleicht nicht mehr die Chance haben, Mir direkt Fragen zu stellen und von Mir Antworten zu erhalten, persönlich zu Mir zu kommen und mit Mir zu reden.
 
Seid also nicht wie Frösche, die um den Lotos herumsitzen. Seid wie die Bienen, die den Nektar der Blüten trinken.
 
 
 
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Die vorrangige Aufgabe jetzt ist es, Dharma in das Herz jedes Menschen zu pflanzen und  durch Wiederbelebung von Vedanta (Essenz der Vedischen Lehren) Licht auf alle Pfade zu werfen.
Die Welt ist wie ein hungernder Mensch, der auf ein Festmahl wartet. Sie ist wie ein ausgetrocknetes Land, das nach Regen dürstet.
Ich habe die Atmosphäre dieses Landes gesehen und gefühlt. Ich habe die Unzufriedenheit und Ehrlosigkeit von Kanyakumari bis zu den Himalayas gesehen.
 
Aus diesem Grund suchen tausende von euch Darshan, Sparshan und Sambhasan (segensvoller Anblick, Berühren und Sprechen mit einem Heiligen). Ich bin nur verwundert, dass tausende diese Möglichkeit nicht ergreifen wollen.
 
 
 
 
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Ich liebe Puja (Gottesdienst) das nicht lediglich für den Nutzen des Einzelnen, sondern zum Nutzen der ganzen Menschheit gehalten wird. Haltet den Gottesdienst stets, um das Glück und den Frieden aller lebenden Wesen zu fördern.

 
Entwickelt diese Liebe für alle Menschen.
 
Das ist auch Meine Mission, Mein Enschluss, Mein Wille, Mein Deeksha – Liebe in jedes menschlihce Herz zu pflanzen
 
 
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Ihr seid hierhergekommen, um Losgelöstheit von allen Dingen zu lernen und zu üben.
Werdet nass im Regen, während ihr anderen helft; es macht nichts, wenn der Tod zu euch kommt, während ihr anderen dient. Hört nicht auf.
 
Wenn ihr so entschlossen seid, wird Gott nicht zulassen, dass euch Übles widerfährt.
 
Ich klagt: „Swami ist nicht nett zu mir".  Nun gut – erweicht Sein Herz, sehnt euch nach Ihm, zeigt Ihm die Wärme eines reumütigen Herzens, eines liebenden Herzens, das die Not anderer lindern möchte.
 
Durch Nichtanhaften muss das Verlangen nach Sinnesvergnügen schwinden; das wird den Geist – Chitta – reinigen. Das Göttliche wird sich dann in euch klar widerspiegeln und die Wirklichkeit kann erkannt werden. Die Folge davon sind innerer Friede und Gleichmut – die höchste Seligkeit.
 
 
 
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Es gibt tausende von Schulen in der Welt, aber es gibt einen Unterschied zwischen diesen und den Institutionen, die von Sathya Sai errichtet wurden.
 
Ein fundamentales Ziel der Bildungseinrichtungen von Sai liegt in der Entwicklung von Demut, Disziplin und in der Anwendung des Gelernten im täglichen Leben.
 
Wenn die Studenten im täglichen Leben nicht anwenden, was sie gelernt habe, dann sind sie wie eine Kuh, die keine Milch gibt; wie eine Frucht ohne Geschmack, ein Buch ohne bedeutenden Inhalt.
 
Es ist nicht Aufgabe des Menschen, seine Zeit zu verschwenden, indem er den Kopf mit nutzlosem Wissen vollstopft. Er sollte die Jahre seines Lebens nicht mit sinnlosen Aktivitäten vergeuden. Wenn der Mensch sein Leben ruiniert, sinkt er auf die Ebene eines Tieres. Wenn er sich vervollkommnet, steigt er auf die Ebene des Göttlichen.
 
 
 
 
 
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Die wichtigsten Eigenschaften von Sathya Sai sind Gleichmut und Vergebung (sahana). Es gibt viele Leute, die Kritik üben und Schwierigkeiten machen. Viele Zeitungen schreiben alles Mögliche. Viele Pamphlets werden gedruckt. Alles Mögliche geschieht in dieser Welt.
Meine Antwort auf dies alles ist ein Lächeln.  Solche Art Kritik und Verdrehungen sind die unvermeidliche Begleiterscheinung von allem was gross und gut ist. Nur der Baum, der viele Früchte trägt, wird von gierigen Menschen mit Steinen beworfen. Keiner wirft einen Stein gegen einen Baum, der keine Früchte trägt.

 
 
 
 
 
 
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Ich bin gekommen, um Dharma wiederherzustellen. Deshalb verlange Ich stets, dass die Menschen in jeder Lebenssituation dem Prinzip des dharma folgen.
 
Dharma ist die innere Stimme Gottes.
 
Es ist das Gewissen, welches sich nach jahrhundertelanger Erfahrung und von Askese und spiritueller Disziplin von Generationen geformt hat.
 
Es ist die Stimme der Geschichte – sie warnt davor, seinen Befehl zu missachten.
 
 
 
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