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Was ist ein Avatar

Sri Aurobindo Ghose

(1872 - 1950)

 
Sri Aurobindo, der grosse Yogi, geniale Denker und brilliante Autor über spirituelle Philosophie und Praxis erörtert in seinem umfangreichen Werk wiederholt Fragen zum Thema 'Avatar' (divya janma). Im Folgenden seien einige Zitate aus seinen 'Briefen über Yoga' und 'Essays über die Gita' angeführt.
 
 
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Das Phänomen des Avatars hätte wenig Bedeutung, wenn sein Wirken nicht im Zusammenhang mit der Evolution bedeutsam wäre.
Die Folge der zehn Avatare im Hinduismus ist sozusagen selbst eine Parabel für den Prozess der Evolution. Zuerst haben wir den Fisch-Avatar (matsya), dann die amphibische Tierform, (kurma, Schildkröte), ein Übergangsstadium vom Wasser zum Land, dann ein Tier, welches auf dem Festland lebt (varaha, Eber), dann den Löwen-Mensch Avatar (Narasimha), ein Übergangsstadium vom Tier zum Menschen, dann den Mensch als Zwerg (Vamana) – klein von physischer Gestalt, aber das Göttliche Potential in sich tragend und langsam die Kontrolle über seine Existenz gewinnend, dann die rajasischen, sattwischen und nirguna Avatare, welche die menschliche Entwicklung vom vitalen rajasischen (Parashu-Rama) zum sattwischen mentalen Menschen (Rama) und weiter zum übermentalen Übermenschen (Krishna) führen.

Krishna, Buddha und Kalki repräsentieren die drei letzten Stadien, Stadien der spirituellen Entwicklung: Krishna eröffnet den Weg zum Übermentalen, Buddha strebt darüber hinaus nach höchster Erleuchtung, aber dieser Zustand der Befreiung ist noch negativ – er kehrt nicht zurück zur Erde, um die Evolution positiv zu vollenden; Kalki überwindet dieses Manko, indem er das Göttliche Reich auf Erden errichtet und die widerstreitenden dämonischen Kräfte zerstört. Der Fortschritt, den wir hier sehen, ist augenscheinlich und unmissverständlich.
 
Was die Frage nach den Leben zwischen dem Leben als Avatar betrifft, so muss man darauf hinweisen, dass Krishna von vielen vergangenen Leben spricht – nicht nur von ein paar besonderen Leben, und zweitens, obgleich er von sich als das Göttliche spricht, bezeichnet er sich an einer Stelle selbst als Vibhuti – vrishninam vasudevah. Wir können also mit Fug annehmen, dass er sich in vielen Leben als Vibhuti manifestierte und die Fülle des Göttlichen Bewusstseins nicht offenbarte. Wenn wir annehmen, dass der Zweck für das Kommen eines Avatars darin liegt, die Evolution zu lenken, dann scheint es vernünftig, davon auszugehen, dass das Göttliche während grosser evolutionärer Übergänge als Avatar, und während kleinerer Umwälzungen im evolutionären Geschehen als Vibhuti in Erscheinung tritt.
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Für das Erdbewusstsein ist die Tatsache, dass das Göttliche Sich Selbst manifestiert gewiss die grösste aller Herrlichkeiten.
Bedenkt die Dunkelheit hier, und was es bedeutete, würde das Göttliche nicht direkt intervenieren, und das Licht allen Lichtes würde die Dunkelheit nicht durchbrechen – denn das ist der Sinn der (göttlichen) Manifestatio
 
 
Es ist das allgegenwärtige kosmische Göttliche, welches das Geschehen im Universum trägt. Wenn Es als
Avatar kommt, beeinträchtigt dies nicht im Geringsten Seine kosmische Allgegenwart und Sein Wirken in den drei oder dreissig Millionen Universen…
 
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Wenn die Göttliche Macht Sich auf Erden inkarniert, (
avatar) wählt sie Selbst den Ort, den Körper, die Zeit der Manifestation...
 
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Ein Avatar ist notwendig, wenn eine besondere Mission es erfordert und in Krisen der Evolution. Der
Avatar ist eine besondere Manifestation – während zu anderen Zeiten das Göttliche innerhalb der Grenzen menschlicher Form als Vibhuti wirkt..
 
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Man sollte den Details über den
Kalki Avatar nicht zu viel Bedeutung beimessen – sie sind eher symbolischer Natur, als ein Versuch, zukünftige Ereignisse zu prophezeien. Was damit ausgedrückt wird ist etwas, das kommen muss, aber es ist eine symbolische Andeutung – mehr nicht.
Gleichermassen sollte man den genauen Zahlen über die Yugas, wie sie in den Puranas beschrieben werden, nicht zu viel Gewicht beimessen. Hier ist es ebenso, dass Kalpa und Yugas aufeinanderfolgende Perioden im zyklischen Prozess der Evolution bedeuten: den vollkommenen Zustand, den Verfall und die Auflösung in aufeinanderfolgenden Zeitaltern der Menschheitsgeschichte – gefolgt von einer neuen Geburt; die mathematischen Berechnungen sind nicht das bedeutende Element.
Das Argument, dass das Ende des Kali Zeitalters schon gekommen ist, oder bald kommt, und dass ein neues Satya Yuga bevorsteht, ist sehr bekannt, und viele haben diese Überzeugung vertreten.

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Ich habe die Liste der Avatare, wie sie in den Puranas zu finden ist nur deshalb gewählt und sie als Parabel für die Evolution interpretiert, um zu zeigen, dass die Idee der Evolution implizit in der Theorie des Avatars drinnen ist…..ob sich das Göttliche, welches Sich als Avatar manifestiert, vielleicht dafür entschieden hat, den Weg der Evolution zu folgen – von der niedrigsten Stufe angefangen, und sich auf jeder Stufe der Evolution als Vibhuti manifestiert hat, diese Frage muss man nicht von vorne herein negativ beantworten; wenn man die Idee der Evolution akzeptiert, mag das auch so geschehen sein…
 
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Krishna ist nicht das supramentale Licht. Man könnte die Herabkunft von Krishna als Herabkunft der übermentalen Gottheit bezeichnen, welche den Abstieg des Supramentalen und von Ananda vorbereitet, aber nicht selbst das Supramentale ist. Krishna ist Anandamaya; er unterstützt die Evolution durch das Übermentale und führt sie Richtung Ananda..
 
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Man kann das Haupt einer spirituellen Organisation, der Messias einer Religion, oder ein Avatar sein, ohne in diesem Leben das Supramentale oder den Zustand jenseits des Supramentalen zu erreichen
 
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'
yuge, yuge' (über seine vielen Inkarnationen sagt Krishna in der Gita – sambhavami yuge yuge; Gita Kap. IV, 8) – kann man ganz allgemein verstehen (wie im Englischen: von Zeitalter zu Zeitalter) und nicht als spezielles Yuga, wie es in den Puranas beschrieben und berechnet wird.
 
Aber '
bahuni' (bahuni me vyatitani janmani tava carjuna. Gita, Kap. IV, 5) scheint auf die vielen Leben (von Krishna) hinzuweisen – speziell, wenn man es in Verbindung mit 'tava ca' betrachtet. Diese können in diesem Fall nicht alle vollständige Inkarnationen (purna avataara) gewesen sein – viele von ihnen wären wahrscheinlich vibhuti Inkarnationen gewesen, die den Zusammenhang zwischen den Inkarnationen darstellten….
 
 
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Diejenigen, die mit
Krishna zusammen waren, waren offenbar Menschen, wie andere Menschen auch. Sie sprachen und handelten miteinander als Menschen mit Menschen und wurden von anderen in ihrem Umfeld nicht als Götter betrachtet. Die meisten Menschen betrachteten Krishna als Menschen – nur wenige verehrten ihn als das Göttliche.
 
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Ein
Avatar ist – grob gesprochen – einer, der sich der Gegenwart und Macht des Göttlichen bewusst ist, welches in ihm inkarniert ist, oder in ihm herabgestiegen ist und seinen Willen, sein Leben und sein Handeln von innen her regiert; er empfindet in seinem Inneren eine Identität mit dieser Göttlichen Macht und Gegenwart;
 
Ein
Vibhuti wird definiert als einer, der einen Teil Göttlicher Macht verkörpert und so mit grosser Macht in der Welt wirkt – aber das ist alles, was erforderlich ist, um ihn zu einem Vibhuti zu machen; die Macht mag gross sein, aber sein Bewusstsein ist nicht das des eingeborenen, innewohnenden Göttlichen. Diese Unterscheidung finden wir in der Gita, welche die wichtigste Autorität in dieser Frage ist.
 
Wenn wir diese Unterscheidung zu Grunde legen, dann können wir - nach allem, was wir über
Rama und Krishna wissen - gewiss sagen, dass sie Avatare waren.
 
Buddha wäre ebenfalls ein Avatar – aber mit einem mehr unpersönlichen Bewusstsein der innewohnenden Macht.
 
Ramakrishna meinte das selbe Bewusstsein, als er davon sprach, dass derjenige, welcher Rama und Krishna war, nun in ihm sei..
 
Bei
Chaitanya haben wir eine spezielle Situation; von den Berichten über ihn wissen wir, dass er sich für gewöhnlich als Bhakta von Krishna empfand und bezeichnete – nicht mehr. Aber in grossen Augenblicken manifestierte er Krishna, zeigte ein körperliches und geistiges Leuchten und war Krishna selbst – redete und handelte wie der Herr. Seine Zeitgenossen betrachteten ihn als Avatar von Krishna, eine Manifestation Göttlicher Liebe.
 
Shankara und Vivekananda waren sicherlich Vibhutis; man kann nicht sagen, dass sie mehr waren, aber als Vibhutis waren sie sehr gross.
 
 
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Ramakrishna schrieb nie eine Autobiographie – was er sagte, waren die Gespräche mit seinen Jüngern und anderen. Er war sicherlich ebenso ein Avatar wie Christus oder Chaitanya.
 
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Mohammed hätte die Idee, er sei ein Avatar, selbst zurückgewiesen – deshalb müssen wir ihn nur als den Propheten betrachten, ein Instrument, ein Vibhuti.
 
Christus erkannte sich selbst als Sohn Gottes – eins mit dem Vater – er muss deshalb ein amsha avataara sein, eine partielle Inkarnation
 
 
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Es gilt zwei Seiten im Zusammenhang mit dem Phänomen des Avatars zu betrachten – das Göttliche Bewusstsein und die Persönlichkeit als dessen Instrument. Das göttliche Bewusstsein ist allmächtig, aber er hat das Instrument der Persönlichkeit in der Natur und unter den Bedingungen der Natur geschaffen, und es nützt dieses Instrument entsprechend den Spielregeln – obwohl es manchmal diese Spielregeln ändert.
Wenn das Phänomen des Avatars nur ein kurzes, wunderbares Ereignis wäre, dann könnte ich damit nichts anfangen. Wenn es allerdings ein integraler Teil im Arrangement des allmächtigen Göttlichen für die Natur ist, dann kann ich es verstehen und akzeptieren.

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Ich hab gesagt, ein Avatar kommt, um der Menschheit den Weg zu einem höheren Bewusstsein zu eröffnen; wenn niemand diesen Weg folgen kann, dann ist entweder unser Verständnis der Sache - das betrifft auch unser Verständnis von Christus, Krishna und Buddha - vollends falsch – oder das ganze Leben und Wirken des Avatars ist vergebens.

 
X scheint zu meinen, dass es keinen Weg und keine Möglichkeit gibt, dem Avatar zu folgen, dass die Kämpfe und Leiden des Avatars unwirklich und Humbug sind – da es keine Möglichkeit des Mühens für jemanden gibt, der das Göttliche reprä-sentiert.
Eine solche Auffassung macht das ganze Konzept des Avatars zum Nonsens; es gibt danach keinen Grund, keine Notwendigkeit, keinen Sinn für das Erscheinen eines Avatars.
Das Göttliche Wesen kann, da es allmächtig ist, die Menschen geistig erheben, ohne sich die Mühe zu machen, herab zur Erde zu kommen.
 
Nur, wenn es Teil der Weltordnung ist, dass das Göttliche die Last der Menschheit auf sich nimmt und den Weg (zum höheren Bewusstsein) eröffnet, hat das Wesen eines Avatars einen Sinn..
 
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Man erwartet nicht, dass der Avatar auf nicht-menschliche Weise handelt; er handelt wie ein Mensch und verwendet menschliche Methoden – mit dem menschlichen Bewusstsein im Vordergrund und dem Göttlichen im Hintergrund. Wenn er sich nicht so verhalten würde, hätte es keinen Sinn, dass er einen menschlichen Körper annimmt, und es würde niemandem von Nutzen sein.  Er könnte dann ebenso oben (in der geistigen Welt) bleiben und von dort aus wirken..
 
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Es ist wahr, dass es dem begrenzten menschlichen Verstand unmöglich ist, den Weg oder die Absicht des Göttlichen zu verstehen – es ist der Weg des Unendlichen, welches im Endlichen wirkt.
 
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Erwartet nicht, durch eueren Verstand das Göttliche und sein Handeln zu verstehen – dieses Verständnis ist nur durch das Entwickeln eines wahren göttlichen Bewusstseins in euch möglich. Wenn sich das Göttliche in all seiner Herrlichkeit offenbaren und enthüllen würde, wäre der Verstand vielleicht imstande, eine Präsenz zu fühlen, aber er könnte nicht ihr Handeln und ihre Natur verstehen. Nach Massgabe euerer Verwirklichung und der Geburt und Entwicklung dieses grösseren Bewusstseins in euch werdet ihr das Göttliche erkennen und sein Handeln selbst hinter seiner irdischen Verkleidung verstehen.
 
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Ein Avatar oder ein Vibhuti hat das Wissen, das er für seine Mission benötigt – mehr braucht er nicht. Es gab überhaupt keinen Grund, warum der Buddha hätte wissen sollen, was in Rom vor sich geht. Ein
Avatar manifestiert nicht all die Göttliche Allwissenheit und Allmacht; er ist nicht gekommen, um so was Unnötiges zur Schau zu stellen; all das liegt im Hintergrund seines Bewusstseins, nicht im Vordergrund.
Was einen
Vibhuti betrifft, so muss er nicht einmal wissen, dass er eine Kraft des Göttlichen manifestiert. Einige Vibhutis – wie zum Beispiel Julius Caesar – waren Atheisten. Buddha selbst glaubte nicht an einen persönlichen Gott – nur an irgendein unpersönliches, unbeschreibbares Ewiges.
 
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Die Art der Menschen, Dinge gut zu machen, geschieht aus einer klaren mentalen Verfassung heraus; sie sehen die Dinge und handeln von der mentalen Ebene heraus, und was sie wollen, ist mentale und menschliche Perfektion.
Wenn sie an einen Avatar denken, meinen sie, er müsste gewöhnliche menschliche Tätigkeiten mit ausserordentlicher Perfektion tun - ausserordentliche Perfektion in wirtschaftlicher, politischer, poetischer oder künstlerischer Tätigkeit an den Tag legen, ein ausserordentliches Gedächtnis besitzen, er dürfte keine Fehler machen, er dürfte keinen Rückschlag erleiden. Oder sie glauben, er dürfte nicht essen, müsste auf Nägeln schlafen oder sie essen – oder sonstige übermenschliche Dinge tun.
All das hat mit einer Göttlichen Manifestation nichts zu tun – diese menschlichen Ideen sind falsch.
Das Göttliche handelt aus einem anderen Bewusstsein heraus, dem Bewusstsein der Wahrheit  - oben – und dem Bewusstsein des Göttlichen Spiels – unten – und Es handelt nach den Erfordernissen dieses Spiels, nicht nach den Vorstellungen der Menschen, was Es tun oder nicht tun sollte. Das ist das erste, was man verstehen muss, ansonsten kann man gar nichts von einer Göttlichen Manifestation verstehen.
 
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Wäre das Göttliche Seinem Wesen nach nicht allmächtig, könnte Es Seine Allmacht nirgends zum Ausrduck bringen – weder in der supramentalen Welt, noch irgendwo sonst. Nur weil Es Sich dafür entscheidet, Sein Handeln zu begrenzen oder von bestimmten Bedingungen abhängig zu machen, wird Es nicht weniger allmächtig.
 
Seine Selbst-Begrenzung ist selbst Ausdruck der Göttlichen Allmacht.
 
Warum sollte man das Göttliche darin festlegen, in all Seinem Handeln erfolgreich zu sein?  Was, wenn der Misserfolg Seinem Plan und letzten Ziel besser dient?
 
Was sind das für primitive und rigide Ansichten über das Göttliche?
 
Bestimmte Bedingungen wurden für das Spiel festgelegt, und solange diese Bedingungen unverändert bleiben, werden bestimmte Dinge nicht getan; deshalb sagen wir, dass sie unmöglich sind, nicht getan werden können.
Wenn die Bedingungen geändert werden, dann werden ebendiese Dinge getan oder werden zumindest zugelassen, legal, nach den sogenannten Naturgesetzen, und wir sagen, dass sie geschehen können.
 
Das Göttliche handelt ebenfalls nach den Bedingungen des Spiels. Es mag diese Bedingungen ändern, aber Es muss sie zuerst ändern…............um Wunder zu tun.
 
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Wenn die Avatare eine Täuschung sind, dann haben sie keinen Wert für andere, noch irgend einen echten Einfluss; das Phänomen des Avatars wird dann vollkommen irrational, unwirklch und bedeutungslos. Das Göttliche hat es nicht nötig zu leiden oder für sich selbst zu kämpfen; wenn es diese Dinge auf sich nimmt, dann nur, um die Last der Welt zu tragen und der Welt und der Menscheit zu helfen; und wenn das Leiden und Kämpfen hilfreich sein sollen, dann muss es echt sein.
 
Eine Täuschung oder Falschheit kann nicht von Hilfe sein. Mühen und Leiden der Avatare müssen real sein, wie die Kämpfe und Leiden der Menschen selbst. Dass Göttliche erträgt sie und zeigt gleichzeitig einen Ausweg auf. Andernfalls hätte die Annahme der menschlichen Natur keine Bedeutung, keinen Nutzen und keinen Wert. Was nützt es, das Phänomen des Avatars zu akzeptieren, wenn man die Bedeutung desselben wegnimmt?
 
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Ein Avatar muss nicht aussergewöhnliche Dinge tun, aber er muss seinem Handeln, seinem Werk oder dem, was er darstellt – einem dieser Aspekte oder allen – eine Bedeutung verleihen und einen wirksamen Ausdruck, die Teil von etwas Wesentlichen sind, das in der Geschichte der Erde und der menschlichen Rassen getan wird.
 
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Ein Avatar muss keineswegs ein spiritueller Prophet sein – er ist in der Tat niemals bloss Prophet, er ist ein Verwirklicher - einer, der etwas aufbaut – nicht nur äussere Dinge, obgleich er auch in der äusseren Welt etwas verwirklicht, aber, wie ich sagte, auch Verwirklicher von etwas Wesentlichem und fundamental Notwendigem in Hinblick auf die Evolution auf dieser Erde, die Evolution des verkörperten Geistes über aufeinanderfolgende Stadien bis zum Göttlichen..
 
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Es gab einen, der der Avatar des sattwischen Menschen war, wie Krishna der Avatar des übermentalen Übermenschen war – Ich sehe keinen ausser
Rama, der diesen Platz einnehmen könnte..
 
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Was die Frage des unbewussten Avatars (Rama) anlangt – warum nicht?
 
Chaitanya wird von den Vaishnavas als Avatar betrachtet, jedoch war er sich der Gottheit im Hintergrund nur dann bewusst, wenn diese Gottheit in seltenen Augenblicken hervortrat und von ihm Besitz ergriff.
Christus sagte "Ich und der Vater sind eins" – aber er sprach und handelte stets, als ob es zwischen ihnen einen Unterschied gäbe;
Ramakrishna war in seinen jüngeren Jahren ein Gottsucher, er war sich anfangs seiner Identität mit dem Göttlichen nicht bewusst. Diese drei sind die anerkannten religiösen Avatare, welche sich ihrer Göttlichkeit mehr bewusst sein sollten, als ein Mann der Tat, wie es Rama war.
 
Und nehmen wir an, dass er sich seiner Göttlichkeit stets und vollkommen bewusst ist, warum sollte der Avatar sich deklarieren, ausser bei besonderen Gelegenheiten einem Arjuna gegenüber oder vor ein paar Bhaktas oder Jünger?
 
Es liegt an den anderen, herauszufinden, wer er ist; obwohl er es nicht verneint, wenn ihn andere als 'That' bezeichnen, so sagt er nicht unaufhörlich, sondern vielleicht nie, oder nur bei Gelegenheiten, wie sie die Gita erwähnt – 'Ich bin ER'.
 
...meiner Ansicht nach war Rama nicht blind, nicht unbewusst, was seine Avatarschaft anlangt, nur redete er nicht darüber....
 
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Was meinst du mit Lust?
Avatare können verheiratet sein und Kinder haben – und das ist nicht möglich ohne Sex; sie können Freundschaften haben, Feindschaften, familiäre Gefühle etc. etc. das sind vitale Dinge. Mir scheint, du hast den Eindruck, dass ein Avatar ein Heiliger oder ein Yogi sein muss..
 
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Im Yoga streben wir nicht nach Grösse. Es ist keine Frage der Schüler von Krishna, sondern eine Frage des Erd-Bewusstseins.
Rama war ein mentaler Mann; es gibt keinerlei Hinweis auf das Übermentale Bewusstsein in allem, was er sagte oder tat – aber was er tat, tat er mit der Grösse eines Avatars.
 
Allerdings haben seit seiner Zeit Menschen gelebt, welche in Berührung mit Ebenen über dem Mentalen lebten – dem Höheren Mentalen, Erleuchteten Mentalen, Intuition. Es ist keine Frage, ob sie 'grösser' als Rama sind; sie mögen nicht so 'gross' sein, aber sie waren in der Lage von einer neuen Bewusstseinsebene heraus zu leben.
Und Krishna's Offnen des Zugangs zum Übermentalen  machte es sicherlich möglich, danach zu streben,  das Supramentale auf die Erde zu bringen.
 
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Der
Buddha hatte ein stärkeres Vitales als Ramakrishna, einen unerhört starken Willen und eine unbeugsame Kraft des Denkens. Hätte er ein gewöhnliches Leben geführt, wäre er ein grosser Organisator, Eroberer oder sehr kreativer Mensch gewesen.
 
Wenn ein Mensch eine höhere Bewusstseinsebene verwirklicht, heisst das nicht notwendigerweise, dass er ein grösserer Mensch sein, eine grössere schöpferische Kraft haben müsste. Jemand mag sich zu spirituellen Ebenen der Inspiration erheben, von denen Shakespeare nicht einmal träumen konnte und dennoch nicht ein so schöpferisches Genie wie Shakespeare sein.
 
'Grösse' ist keine Frage der spirituellen Verwirklichung – so wenig wie Ruhm oder Erfolg in der Welt…
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Der Avatar oder Guru hat keine Bedeutung, wenn er nicht das Ewige repräsentiert; das ist es, was ihn zu dem macht, was er für seine Verehrer oder den Jünger bedeutet…
 
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Aber, obgleich Christus und Krishna der Selbe sind, so sind sie dennoch der Selbe im Unterschied; das ist allerdings den Nutzen so vieler Manifestationen – anstatt, dass es nur eine gibt, wie es diese Missionare lehren. Ist es jedoch wirkich so, dass das Christentum versagt, weil der historische Christus allzusehr zum Grundstein des Glaubens gemacht wurde?
 
Es könnte auch etwas Unzulängliches in der Religion selbst sein – vielleicht die Religion selbst. Denn alle Religionen sind heute etwas kränklich.
 
Es besteht eine Notwendigkeit, die Seele mehr dem Göttlichen Licht zu öffnen – ein Öffnen, dem auch der menschlihce Geist und das menschlichen Herz folgen können..
 
 
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Indien hat seit uralten Zeiten an dem festen Glauben an die Wirklichkeit des Avatars, eines  Abstiegs des Göttlichen in die Form, die Offenbarung der Gottheit in der Menschheit, festgehalten.
 
Im Westen hat sich dieser  Glaube nie wirklich dem Denken eingeprägt, da er durch ein exoterisches Christentum als theologisches Dogma vermittelt wurde – ohne Wurzeln in der Vernunft und dem allgemeinen Bewusstsein oder der allgemeinen Einstellung dem Leben gegenüber.
 
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Wenn das Göttliche Bewusstsein und die Göttliche Macht die menschliche Form und menschliche Handlungsweise annimmt, und wenn das  nicht nur in Form äusserer Macht und Stärke, in Graden und äusseren Gestalten Seiner Selbst geschieht, sondern aus Seinem Ewigen Selbst-Bewusstsein heraus; wenn das Ungeborene Seiner Selbst bewusst ist und im Rahmen des mentalen Wesens und als geborene Gestalt handelt – dann ist dies der Höhepunkt einer bedingten Manifestation; es ist ein voller und bewusster Abstieg der Gottheit – es ist ein Avatar.
 
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Wenn dieses ewige Göttliche Bewusstsein, welches in jedem menschlichen Wesen immer gegenwärtig ist, wenn dieser Gott im Menschen teilweise oder vollständig vom menschlichen Bewusstsein Besitz ergreift und in menschlicher Gestalt geistiger Führer, Lehrer und Führer der Welt wird – nicht  jene, die als Mensch leben, jedoch etwas von dieser göttlichen Macht, dem Licht, der Liebe der Göttlichen Gnosis, welche sie leitet und inspiriert, fühlen - sondern  jene, die aus dieser göttlichen Gnosis selbst, direkt aus der zentralen Macht und Fülle leben – dann haben wir einen manifestierten Avatar.
 
Das innewohnende Göttliche ist der ewige Avatar im Menschen; die menschliche Manifestation ist sein Zeichen und Seine Entfaltung in der äusseren Welt.
 
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Wir müssen deutlich festhalten, dass das Wiederaufrichten des
dharma in der Welt nicht der einzige Grund für das Kommen eines Avatar ist, dieses grosse Mysterium der Menschwerdung Gottes;
 
Die Unterstützung des dharma ist in sich selbst kein ausreichender Grund, nicht das höchste denkbare Ziel für die Manifestation eines Christus, eines Krishna oder eines Buddha; es ist nur eine allgemeine Voraussetzung für ein grösseres Ziel, ein höheres und göttliches Ziel.
 
Es gibt zwei Aspekte einer Göttlichen Inkarnation;
 
der eine ist der Abstieg, die Geburt des Göttlichen in der Menschheit – der ewige Avatar, die Gottheit manifestiert Sich in menschlicher Gestalt und Natur;
 
der andere Aspekt ist der Aufstieg, die Geburt des Menschen in das Göttliche hinein – der Mensch erhebt sich zur Göttlichen Natur und zum Göttlichen Bewusstsein (
madbhaavam aagatah); es ist eine Neugeburt, eine zweite Geburt der Seele.
 
Es ist diese neue Geburt, welcher das Kommen eines Avatars und Sein Wiedererrichten des dharma dienen……dieser zweite Aspekt ist wichtig für ein umfassendes Verständnis der Lehre (vom Avatar).
 
Wenn es nicht diesen Aufstieg des Menschen zum Göttlichen gäbe, der durch das Kommen eines Avatars unterstützt wird, wäre ein Avatar, nur um das dharma zu stützen, ein überflüssiges Phänomen – denn blosses Recht, blosse Gerechigkeit oder höhere Standards der Tugend können immer durch die Göttliche Allmacht aufrecht erhalten werden - durch Ihre gewöhnlichen Wege, durch grosse Menschen oder grosse Bewegungen, durch das Leben und Werk von Weisen, Königen und religiösen Lehrern – ohne einen aktuellen Avatar.
 
Der Avatar kommt als Manifestation der göttlichen Natur in der menschlichen Natur, als Offenbarung Seiner Christ-Natur, Krishna-Natur oder Buddha-Natur, damit die menschliche  Natur ihre Prinzipien, ihr Denken, Fühlen, Handeln und Sein nach dieser Christ-Natur, Krishna-Natur und Buddha-Natur formen kann und sich so zum Göttlichen wandeln kann.
 
Das moralische Gesetz, das dharma, welches der Christus, Krishna und Buddha geben, dient hauptsächlich diesem Zweck;
 
Der Christus, Krishna, Buddha steht in seinem Zentrum als das Tor, er bereitet den Weg, den der Mensch folgen soll. Aus diesem Grund gibt jeder Avatar den Menschen durch Sein Leben ein Beispiel und sagt, dass Er der Weg sei und das Tor;
 
Er sagt auch, dass Seine menschliche Natur eins ist mit dem Göttlichen, erklärt, dass der Menschensohn und der Vater im Himmel, von Dem Er gekommen ist, eins sind, dass Krishna im menschlichen Körper, maanushim tanum aashritam, und der Höchste Herr und Freund aller Kreatur nur zwei Offenbarungen des selben Göttlichen Purushottama sind – dort Seinem Wesen nach offenbart, hier im Typ menschlicher Natur.
 
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Für den modernen Geist ist das Konzept des Avatars eine der am schwierigsten zu akzeptierenden oder zu verstehenden Ideen, die vom Osten auf den rationellen Geist einströmen. Er neigt dazu, den Avatar bestenfalls für eine besondere Manifestation menschlicher Fähigkeiten, des Charakters und Genius zu halten, für einen, der ein besonderes Werk für die Welt oder in der Welt tut, und schlechtestenfalls hält er dieses Konzept des Avatars für Aberglauben – 'den Heiden eine Torheit, den Griechen ein Stein des Anstosses'.
 
Der Materialist zieht diese Möglichkeit überhaupt nicht in Betracht, denn er glaubt nicht an Gott;
 
Der Rationalist oder Deist betrachtet das Konzept des Avatars als Dummheit und Ziel seines Spottes;
 
Für den kompromisslosen Dualisten, welcher eine unüberwindbare Kluft zwischen dem Göttlichen und der menschlichen Natur sieht, klingt es wie eine Blasphemie.
Der Rationalist argumentiert, dass, wenn Gott existiert, dann ausserhalb des Kosmos oder suprakosmisch, und er würde sich nicht in die Angelegenheiten der Welt einmischen – sondern ihnen ihren Lauf lassen, regiert von einem vorgegebenen Gesetz; er wäre eine Art weit entfernter konstitutioneller Monarch oder spiritueller König, bestenfalls ein indifferenter inaktiver Geist hinter den Aktivitäten der Natur, ähnlich einem abstrakten Zeugen-Purusha, wie es die Philosophie des Shankhya lehrt; er wäre reiner Geist und könnte keinen Körper annehmen, er sei undenlich und könnte nicht endlich sein, wie das menschliche Wesen endlich ist, er sei der ungeborene Schöpfer und könne kein Geschöpf sein, welches in diese Welt geboren wird – diese Dinge wären unmöglich, selbst für seine vollkommene Allmacht.
Zu diesen Argumenten würde der kompromisslose Dualist hinzufügen, dass Gott in seiner Person, seiner Rolle und seiner Natur nach vom Menschen getrennt und unterschieden ist; der Vollkommene kann nicht menschliche Unvollkommenheit annehmen, der ungeborene persönliche Gott kann nicht als menschliche Persönlichkeit geboren werden, der Herrscher aller Welten kann nicht durch eine naturbedingte menschliche Handlung und in einem vergänglichen menschlichen Körper begrenzt werden.
 
Diese Einwände – so grossartig sie auf den ersten Blick auch sein mögen – scheinen dem Lehrer in der
Bhagavad Gita gegenwärtig gewesen zu sein, wenn er sagt, dass, obgleich das Göttliche ungeboren ist, unvergänglich in seiner Existenz, der Herr aller Wesen, es dennoch eine Inkarnation auf sich nimmt - durch Wirken seiner Natur und  Kraft seiner Selbst-Maya; dass er, den die Unwissenden verachten, da er in einem menschlichen Körper wohnt, in der Tat seinem Höchsten Wesen nach der Herr aller Geschöpfe ist; dass er im Handeln des Göttlichen Bewusstseins Schöpfer des vierfältigen Gesetzes und der Handelnde im Wirken der Welt ist – und zur gleichen Zeit im Schweigen des Göttlichen Bewusstseins der unparteiische Zeuge vom Wirken seiner eigenen Natur – denn Er ist stets jenseits von Handeln und Schweigen – der Höchste Purushottama.
 
Und die
Bhagavad Gita vermag all diesen Argumenten zu begegnen und all diese Widersprüche zu versöhnen – denn sie beginnt mit der Vedantischen Betrachtungsweise über das Sein, über Gott und  das Universum…
aurobindo
Einen elaborierten philosophischen Exkurs dazu finden Sie in "Essays on the Gita" von Sri Aurobindo
 
 
http://www.sriaurobindoashram.org/ashram/sriauro/writings.php
 
 
download: PDF-file (Essays on the Gita; englisch)
(ev. mit rechter Maustase anklicken und 'Ziel speichern unter...' auswählen )
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Es gibt nur eine Religion,  
die Religion der Liebe.
Es gibt nur eine Sprache,
die Sprache des Herzens.
Es gibt nur eine Kaste,
die Kaste der Menschheit.  
Es gibt nur einen Gott
Er ist allgegenwärtig.

 
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Inhaltsverzeichnis
re
Lord Krishna spricht in der Bhagavad Gita:
“Immer wenn die Tugend (dharma) entartet und das Laster (adharma) vorherrscht, verkörpere Ich Mich als ein
Avatar
In jedem Zeitalter erscheine Ich in sichtbarer Gestalt, um die Tugendhaften zu schützen, das Böse auszurotten und die Gerechtigkeit wiederherzustellen.”    Bhagavad Gita  Kap. 4 Vers 7,8
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