Paramahansa Yogananda
Andere Avatare
NEWS
Links
Vasantha Sai Ma
Sathya Sai Baba
Lord Maitreya
Home
 

Was ist ein Avatar

Literatur: "Wings to Freedom – mystic revelations from Babaji & the Himalayan Yogis" von Yogiraj Gurunath Siddhanath – 2007
 
Link: http://www.hamsa-yoga.org
Avadhoot – Avatar
 
Ein Avadhoot Nath ist ein erleuchtetes Wesen – frei von allen Fesseln des Körpers und Geistes; Er hat den Höchsten Zustand des niranjana nirvana verwirklicht und verschmilzt mit dem Göttliche Sein; Er kehrt meist nicht mehr in diese Welt zurück;
In seltenen Fällen kehrt Er jedoch  zurück, um eine besondere göttliche Mission zum Heil und Wohle der Menscheit zu erfüllen – dann spricht man von einem Avatarnath Yogi. So kann man sagen, dass ein Avadhoot ein aufgestiegener Meister ist, eine Evolution vom Menschlichen zum Göttlichen – ein Avatar hingegen eine Herabkunft, eine Involution des Göttlichen in menschliche Gestalt.
 
avadhoot bedeutet 'abwerfen' – er hat alle weltlichen Fesseln abgeworfen und bleibt stets im göttlichen Bewusstsein (nirbija samadhi) verankert; er steht auf der Stufe der sechsten Initiation oder höher.
 
Ein Avadhoot hat den höchsten Bewusstseinszustand erlangt, seinen Kausalkörper jedoch nicht aufgelöst – er kann wieder kommen, im selbsen Kausalkörper. (das entspräche dem buddhistischen Konzept des Bodhisattva)
 
Ein Avatar wäre ein Avadhoot, welcher vollends in Nirvana Moksha eingegangen ist. Sein Kausalkörper und Atma sind durch die Verschmelzung mit dem Göttlichen in Brahma Nirvana (Nirvana Moksha) aufgelöst. Wenn er wieder kommt, dann ist es eine Herabkunft des Göttlichen – ein Avatar (Amsha Avatar)
 
 
Die Göttlichen Zeichen eines Avatars
 
1. Der Körper eines Avatars besteht aus kriya shakthi, aus reinem spirituellen Licht und unterliegt nicht Krankheit, Tod und Verfall. Manchmal wirft der Körper eines Avatars keinen Schatten.
 
2. Ein Avatar hinterlässt manchmal keine Fußspuren im Sand – er unterliegt nicht dem Gesetz von Ursache und Wirkung (
karma)
 
3. Ein Avatar wählt selbst die Umstände und die Art seiner Geburt. Er mag auf natürliche Art geboren werden, nach unbefleckter Empfängnis (
pravesa) – oder aus einem Lotos..
 
4. Ein Avatar mag sterben und dann den Körper in einen transfigurierten Auferstehungsleib, einen Lichtkörper verwandeln. Die Auferstehung (
punarutthan) ist ausschliesslich Merkmal eines Avatars.
 
 
Einteilung
 
 
1. Der Mahavatar (swayambhoo).
 
Dies ist die grosse, ungeborene
Selbst-Manifestation von Lord Shiva und hat ein grösseres Werk zu vollbringen als ein Avatar. Das Kosmische Wesen Mahavatar Babaji (Shiva Goraksha Babaji) wirkt für die Dauer eines Weltzyklus (mahakalpa) Er steht auf der neunten Ebene Kosmischen Bewusstseins.
 
 
2. Avatare von Lord Shiva
 
Die
Shiva Kumars. Sie stehen auf der achten Ebene Kosmischen Bewusstseins; sie wirken für gewöhnlich im Verborgenen. Sie werden auch Agnishvatta Rishis genannt – die Weisen des Feuernebels.
 
 
3. Avatare von Lord Vishnu
 
Die klassischen Avatare – auf der siebenten Ebene Kosmischen Bewusstseins oder höher. Sie kommen in den verschiedenen Zeitaltern (
yugas) und wirken zum Wohle der Menschheit, entsprechend den Erfordernissen dieses Zeitalters.
 
Die Avatare von Lord Vishnu sind Manifestationen einer der Sieben Flammen – genannt die Sieben Rishis der Vorzeit. Sri Krishna war zum Beispiel eine Manifestation von Sanatana Rishi Narayana.
 
 
4. Purna Avatar
 
Sie stehen auf der achten Ebene Kosmischen Bewusstseins.
Krishna, Buddha und der kommende Kalki Avatar sind Purna Avatare.
 
 
5. Amsha Avatar
 
Er hat, wie der Purna Avatar Nirvana Moksha verwirklicht – steht auf der siebenten Ebene Kosmischen Bewusstseins. Er manifestiert – im Gegensatz zum Purna Avatar – nur einen Teil der Göttlichen Kräfte, wie es seine besondere Mission erfordert.
Der Mensch
Der göttliche Funke, das Selbst (Atma) des Menschen, hüllt sich in Körper unterschiedlicher Dichte, welche den verschiednenen Schöpfungsebenen (lokas) entsprechen.
 
Die Hüllen des Menschen: annamaya kosha, pranamaya kosha, manomaya kosha, vijnanamaya kosha, anandamaya kosha
------------
sthula sharira, linga sharira, shukshma sharira, karana sharira.
-----------------
Die
7 Haupt-Chakren: muladhara, svadhishthana, manipura, anahata, vishuddha, ajna und das Scheitelchakra: sahasrara chakra
Sapta Rishi
(Grosser Bär)
 
(spirituelle Beziehung zum Sirius)
Die 7 Chakren des Sonnenlogos sind mit den 7 Chakren des Kosmischen Menschen verbunden, dessen 7 Chakren von der Sapta Rishi Konstellation (Grosser Bär) gebildet werden. Die Sieben Grossen Rishis des Hinduismus sind Manifestationen der Logoi dieses Siebengestirns
Svayambhu Manu
Die 7 Ur-Galaxien
Die 7 Chakren des Kosmischen Menschen (entspr. der Sapta Rishi-Konstellation) sind mit den 7 Chakren des Kosmischen Wesens (Svayambhu Manu) verbunden, dessen 7 Chakren den 7 Ur-Galaxien unseres Galaxien- Clusters entspricht
Lord Brahma
Galaxien Cluster
Die 7 Chakren des Kosmischen Wesens (Svayambhu Manu) sind mit den 7 Chakren des Kosmischen Wesens (Lord Brahma)  verbunden, dessen 7 Chakren aus 7 Galaxien-Clustern bestehen
Lord Vishnu
Super Cluster
Die 7 Chakren des Kosmischen Wesens (Lord Brahma) sind mit den 7 Chakren des Kosmischen Wesens (Lord Vishnu) verbunden dessen 7 Chakren aus 7 Super- Clustern bestehen
Lord Shiva
die 7 Ur - Universen
Die 7 Chakren des Kosmischen Wesens (Lord Vishnu) sind mit den 7 Chakren des Kosmischen Wesens (Lord Shiva) verbunden, dessen 7 Chakren den 7 Ur-Universen entsprechen
 
ER ist  "Der, über Den nichts gesagt werden kann"
die 7 Unendlichkeiten
---
Unendliche Unendlichkeiten
---
ER, über Den man nichts weiss
Die 7 Chakren des Kosmischen Wesens (Lord Shiva) sind mit den Sieben Unendlichkeiten verbunden
 
und
 
Die Sieben Unendlichkeiten sind mit dem Göttlichen Wesen verbunden, dessen Körper man die
Unendlichen Unendlichkeiten bezeichnet;
 
ER ist  
"Der, über Den man nichts weiss"
Mensch und Kosmischer Mensch
Kosmische Hierarchien
Der Sonnen - Logos
Die 7 Chakren des Menschen sind mit den 7 Chakren des Kosmischen Menschen ( Sonnen-Logos) verbunden.
Seine 7 Chakren entsprechen den 7 Heiligen Planeten d. Sonnensystems - welche wiederum von 7 Logoi gelenkt werden.
Evolution des Bewusstseins

Stufen der Einweihung

 
Die spirituelle Evolution des Menschen, die Evolution seines Bewusstseins bis zur höchsten Stufe der Gottesverwirklichung (atmajnana, brahmanirvana) vollzieht sich über mehrere Stufen und Initiationen, welche von einem berufenen spirituellen Meister - als Stellvertreter des Grossen Initiators - gegeben werden. (nach theosophischer Lehre werden die höheren Einweihungen vom Grossen Initiator, Sanat Kumara, selbst gegeben).
Jede Einweihung ist mit einer Erweiterung des Bewusstseins, tieferem Verständnis spiritueller Wahrheiten und zumindest bei den höheren Einweihungen, mit fortschreitender moralischer Vervollkommnung verbunden. Die psychophysische Struktur des Menschen wird durch jede weitere Initiation transformiert, seine einzelnen Körper (
kosha, sharira) werden verfeinert, die sieben Chakren werden sukzessive geöffnet, und die sieben Schichten/Aspekte der Kundalini-Energie, welche mit unterschiedlichen Bewusstseinsstadien korrespondieren, werden aktiviert.
 
Yogiraj beschreibt sieben Initiationen – und noch höhere. Dabei finden sich interessante, wenn auch nicht vollkommene Übereinstimmungen mit den Lehren der Theosophie (
Alice Bailey: 'Initiation; menschliche und solare Einweihung'; Benjamin Creme). – zumal er auch einige Meister/Mahatmas der Theosophie in seine Darstellung miteinbezieht…
 
 
Jedes Stadium einer Initiation umfasst vier Phasen:
 
Marga: Beinhaltet die spirituelle Disziplin und den Aufgabenbereich, welche diesem Stadium entsprechen.
 
Phala: Durch Tun und Üben zeigen sich die Früchte und Resultate
 
Avasta: Der Yogi oder Sadhaka ist fest in einer geistigen Verfassung etabliert, welche diesem Initiationsgrad entspricht
 
Gotrabhu: Er ist bereit für die nächste Einweihung..
 
------------------------------------------
 
 
Erste Initiation – Hamsa Sevak
 
Der Hamsa Sevak ist in den Strom selbstlosen Dienens zum Wohl der Menschheit eingetreten. Jeder dient nach seinen Fähigkeiten der Menchheit als seinem Höheren Selbst. Er ist neu geboren – dvija…..und ist sich erstmals bewusst, dass er eine Brücke bildet zwischen dem Göttlichen und der Menschheit – indem er beiden dient.
 
 
Zweite Initiation – Hamsa Acharya
 
Er lehrt aufrichtige Wahrheitssucher die Anfangsgründe des spirituellen Pfades und die Methoden geistigen Fortschritts. Er ist Lehrer – aber kein Guru. Seine Arbeit dient ihm selbst zum weiteren spirituellen Fortschritt, deshalb wird er oft auch grossen Prüfungen und selbst Ungerechtigkeiten ausgesetzt…trotzdem muss er inneren Gleichmut (
stitha prajna) bewahren, um ein echtes geistiges Vorbild für seine chelas zu sein. ..
 
Er hat das Potential einer Verwirklichung, sodass er nur noch einmal inkarnieren muss.
 
 
Dritte Initiation – Hamsanath Yogi
 
Mit der Gnade des Guru hat er den sahaja samadhi verwirklicht (unmani; no-mind state).
hamsa bedeutet 'Schwan' – ein Symbol für den Pilger auf dem Pfad, den Göttlichen Funken im Menschen, das innere Selbst, welches eins ist mit GOTT. Der Hamsanath Yogi erkennt im samadhi, diese Wahrheit: aham (Ich) – sa (bin ER).
 
Die Kundalini Shakthi wird erweckt und wirkt im physischen und Astralkörper des Yogi. Er kann nach Belieben seinen physischen Körper im Astralkörper verlassen und wirkt auch auf der Astralebene zum Wohle anderer Wesen. Auch andere siddhis manifestieren sich.
 
Er muss sich nicht mehr inkarnieren – kehrt aber oft zurück, um der Menschheit weiter zu dienen…
 
 
Vierte Initiation – Paramahansa-nath Yogi
 
Er kann jederzeit in den
turiya Zustand (Bewusstseinszustand jenseits des Tiefschlafs) eintreten, ohne das Körperbewusstsein zu verlieren. Er kann sich auch im Wachzustand auf die Ebene von sathya loka, die Atmische Ebene erheben und dabei auf der physischen Ebene wirken.
 
Er wirft in diesem Stadium die letzten Feseln ab:
 
Ruprag: Verlangen nach Leben in Form
Arup-rag: Verlangen nach formloser Existenz
Maana: jegliche Art von Stolz, auch das Gefühl besonders zu sein, wird abgelegt
Uddakha: geistige Unruhe wird überwunden, und ein Zustand von sthita-prajna gefestigt.
Avidya: der letzte Schleier der Unwissenheit über die wahre Natur des eigenen Wesens wird überwunden.
 
Alle Lektionen des Menschseins wurden gelernt – die vierte Schicht der Kundalini wurde erweckt und konsolidiert…
…die Kundalini hat sieben Schichten/Aspekte, und wenn die siebente Schicht erweckt wird, d.h. ein Bewusstseinszustand, welcher der siebenten Schicht der Kundalini Shakthi entspricht, verwirklicht ist, verschwindet die Seele für immer von dieser Erde…niemand kann auch nur für längere Zeit im physischen Körper weiterexistieren, nachdem die sechste Ebene der Kundalini erweckt worden ist…er geht ins Kosmische Bewusstsein ein.

 
(diese Stufe entspricht wohl dem Arhat der Theosophischen Lehre; es wäre sicherlich falsch, einen Avatar wie Paramahansa Yogananda oder Paramahansa Ramakrishna in diese Kategorie zu stellen – sie stehen nach dieser (und theosophischer) Einteilung sicherlich auf der Ebene der 6. Initiation oder höher )
 
 
Fünfte Initiation – Siddhanath Yogi
 
Die Hierarchie des Siddha Sangh bildet den geistigen Schutzwall der Menschheit – das Nath Mandala. Der Siddha Nath baut nicht nur die Regenbogenbrücke zwischen der Menschheit und dem Göttlichen – er opfert sich selbst, um diese Brücke zu sein (
tirthankar).
 
Der Siddha Nath Yogi vermittelt das Erleuchtungsbewusstsein, den 'Hier und Jetzt' Zustand des
sahaja samadhi.
 
Diese Nath Meister sind eins mit dem Göttlichen Willen, ihre Aufgabe liegt darin, die Evolution des menschlichen Bewusstseins zu fördern, indem sie kosmische Energien aus höheren Sphären und Welten zum Wohl der Menschlichen Entwicklung heruntertransformieren und als Liebe und harmonisierende Kräfte in die Welt senden…
 
(Der Initiatonsgrad des Siddha Nath entspricht ungefähr dem Meister der Theosophie)
 
 
Sechste Initiation – Avadhoot-nath Yogi
 
Er hat alle Beschränkungen des Körpers und des Geistes vollkommen überwunden. Er vermag göttliche Gunst zu erweisen, zu beschützen und Befreiung zu gewähren.
Es gibt sieben Wesen – Naths -  welche die sechste Initiation hinter sich haben, und welche eine besondere Beziehung zu den sieben Rishis der Sapta Rishi Konstellation des Grossen Bären haben; Sie repräsentieren sieben Strahlen der Logoi der Sapta Rishi Konstellation; sie stehen in Beziehung zu sieben Wurzelrassen, den sieben heiligen Planeten – über die Sapta Rishi zu den sieben Ur-Galaxien unseres Galaxien Clusters.
In ihrer weiteren spirituellen Evolution werden sie zu einem der sieben Rishis des Feuernebels (
agnishvattas) und selbst zu einem der sieben Rishis der Sapta Rishi Konstellation
 
Einer von diesen sieben Avadhoots ist König
Vikramaditya aus der Sonnen-Dynastie des Ikshvaku Ram, der andere der Weltlehrer Naga Arjun aus der Dynastie von Sri Krishna, aus der Mond-Dynastie.
 
 
Nath Vikramaditya (Chandragupta El Morya)
 
Er ist ein spiritueller Herrscher; er war in einem früheren Leben Prinz
Balarama, Bruder von Sri Krishna; Vikramaditya El Morya, ein Rajput Prinz, dient der Menschheit, speziell der neu entstehenden Wurzelrasse. Manche kennen ihn auch als göttlichen Sisodia Gulablal Singh.
Er lehrt Raja Yoga und ist mit Lord Shiva verbunden – Seiner Macht, Majestät und spirituellen Herrlichkeit. Während der sechsten Wurzelrasse wird er der
Manu Savarni sein.
 
Zur Zeit wirkt er in Indien und an der Westküste Amerikas – eine 'Indien-Kalifornien Connection'. Seine Arbeit ist verbunden mit den spirituellen Schwingungen des Mars und der Sonne
 
 
Nath Naga Arjun (Devapi Koot Humi)
 
Er war in einem früheren Leben König
Devapi. Er wird einst der grosse Weltlehrer sein und Lord Maitreya nachfolgen, welcher jetzt das Amt des Weltlehrers innehat. Koot Humi lehrt Jnana Yoga – seine Arbeit ist verbunden mit den spirituellen Schwingungen von Mond und Merkur.
 
 
Siebente Initiation – Avatar-nath Yogi
 
Yogiraj erwähnt drei grosse Avatar Nath Yogis, die im Augenblick die geistige Welt dieses Planeten lenken:
 
Avatar-nath Vaivaswat Manu
 
Spiritueller Herrscher und Sohn von Brahma
Rishi Kashyapa, von welchem Ikshvaku und später (47 Generationen nach Ikshvaku) Rama Chandra abstammen. Zu dieser Abstammungslinie gehören nach der Darstellung von Yogiraj auch der Buddha und El Morya (Vikramaditya).
 
Der Manu wirkt während der Zeit einer Wurzelrasse und fördert die Evolution der Menscheit auf Atmischer Ebene.
 
(Nach der Lehre der Theosophie wird der Buddha allerdings dem Zweiten Strahl (Lord Maitreya, Koot Humi) zugeordnet)
 
Avatar-nath Maitreya
 
Seine Abstammungslinie geht auf
Varuna zurück – sein Grossvater ist Rishi Vashishta, der Vater von Rishi Parashara (Vater von Veda Vyasa); Maitreya repräsentiert die Weisheit von Lord Vishnu; Er wird der künftige Kalki Avatar sein; in esoterischen Kreisen nennt man ihn Sapta Sapti.
 
(nach Yogiraj liegt die Ankunft des Kalki Avatar allerdings noch weit in der Zukunft – zur Zeit der sechsten Wurzelrasse)
 
Der Avatar Maitreya, der Weltlehrer (Jagat Guru) wirkt auf der buddhischen Ebene der Menschheit.
 
Nach Yogiraj ist es der Purna Avatar Sri Krishna, welcher Maitreya (den verborgenen 5. Buddha) leitet… (Benjamin Creme - in theosophischer Auffassung - sagt, dass Krishna von Maitreya überschattet wurde)
 
Avatar-nath Agasthya
 
Der Sohn von Rishi Mitra; Er lehrt Karma Yoga und steht in Verbindung mit Lord Brahma. Schöpfung, Entfaltung der Arten, speziell der menschlichen Rasse.
 
Agasthya fördert die Entwicklung von Manas, dem Denkprinzip, durch Karma Yoga. Er fördert die Entfaltung von Kulturen und Zivilisationen nach dem Göttlichen Plan. Er kam aus den Himalayas und wirkt nun in der südlichen Hemisphäre.
 
(Agasthya Avatar-nath entspricht wohl dem Maha-Chohan der theosophischen Lehre)
 
 
Achte Initiation – Rudra-nath Yogi
(Shiva Kumaras – die Weisen des Feuernebels)
 
Vier mächtige Wesen stehen an der Spitze der inneren Regierung unserer Galaxie….das Linga Purana erwähnt den 'Inneren Menschen', welcher nur von Zeit zu Zeit seine Gestalt ändert….er lenkt die sieben Himmel und verweilt immer auf Erden, zum Heil der Menschheit…..so sind die sieben jungfräulichen Weisen des Feuernebels, die Shiva Kumaras. Vier von ihnen opfern sich für die Sünden der Welt ..bis zum Ende dieses Weltzyklus (manvantara)
 
...sie sind die Unsterblichen, jenseits menschlicher Fassungskraft…diese Heiligen Vier werden im Linga Purana auch die 'Engel vor dem Angesicht Gottes' bezeichnet. Auch wird hier erwähnt, dass sich
Lord Shiva, der Höchste Weise des Feuernebels,  in jedem Kalpa in Gestalt von 16 jungfräulichen Jünglinge manifestiert: 4 von weisser Farbe, 4 von roter Farbe, 4 von gelber Farbe, 4 von brauner Farbe. In diesen Weisen manifestiert sich die Weisheit und reine Askese von Shiva's Göttlichem Wesen…
 
...hier haben wir auch einen Bezug zur Bezeichnung von
Babaji Gorakshanath als 'Jüngling von 16 Sommern'. Unter dem Einfluss der Shiva Kumaras hat die Evolution des Menschlichen Bewusstseins einen grossen Fortschritt gemacht. Sie lenken auch die innere Regierung dieses Planeten und wirken in Shvet-deep – jenseits des Himalaya….Man sagt, dass sie das Sanskrit von der Venus und dem Sirius auf unseren Planeten gebracht haben…..die Yogis sagen, dass man ein tieferes Verständnis von ihnen gewinnt, wenn man über Lord Shiva meditiert…..
 
Einer dieser Weisen (Shiva Kumars) ist
Surya, der lenkende Geist der Sonne. Im Hinduismus nennt man Ihn auch Narayana, Aditya, Kashyab….Er wird im Aditya Hridayam Mantra als Paramshiva bezeichnet.
 
 
Neunte Initiation – Jaggannath Yogi
(der Herr des Universums)
 
Er ist Der  'über Den nichts gesagt werden kann' – Lord Shiva Selbst.
 
Diese Initiation wird nicht gegeben – sie ist Selbst – gegeben.
 
Shiva Goraksha Babaji ist die Unsterbliche Gegenwart – aus Ihm kommen alle Göttlichen Manifestationen….. Dieses Wesen ist ungeboren (aja). Er ist die Quelle der Nath-Tradition von Yogis, der grosse 'Lakulish der Lila Lagune'. Er hält in Seinen Händen die Kundalini Shakthi, das blitzartige Leuchten der Unsterblichkeit…(die Lila Lagune symbolisiert die unergründliche Tiefe des Bewusstseins; Lakulish bedeutet: Er hält den Stab der Initiation)
 
…Babaji's Bewusstsein ist von solch erhabener Grösse, dass es alles Leben und Geschehen auf unserem Planeten, der Galaxie und unserem Universum gleichzeitig erfasst.
 
Dieser Namenlose ist bekannt unter den Namen '
Shiva Goraksha Babaji, Ishwara Sanatana und Mahavatar Babaji…Er ist der Unsterbliche Meister der Ewigkeit…Er hat Sich geopfert für das Heil der Menschheit…und wirkt für die Dauer eines mahakalpa (4,32 Milliarden Jahre)………man nennt Ihn deshalb auch "das Grosse Opfer" (maha- bhinishkaran)
 
Yogiraj identifiziert
Mahavatar Babaji mit Sanat Kumara, den 'Jüngling von sechzehn Sommern'. Er ist in Begleitung von den drei Kumaras und 30 erleuchteten Wesen (ebenfalls Shiva Kumaras). Er ist das Haupt der Weisen des Feuernebels, die Ihn in Seiner göttlichen Mission unterstützen.
Er kam von 18,5 Millionen Jahren auf diese Erde, in der Mitte des Shveta Varaha Kalpa. Er ist nun der stille Beobachter, der alle Avatare und Propheten in ihrer Mission und evolutionären Arbeit lenkt.
 
Berichte über Ihn und diese Wesen finden sich im
Kalki Purana, der Chandogya Upanishad, Bhavishya Purana, Markandeya Purana und Samkhya Karika des Ishwar Krishna.
Isha Nath

Jesus

 
Es gibt zahlreiche Publikationen zur These "Jesus lebte in Indien". Meiner Meinung nach muss man die These, dass Jesus während der sogenannten "verlorenen Jahre" – während der Zeit zwischen seinem 13. – 29. Lebensjahr - in Indien war und die These, dass Jesus die Kreuzigung überlebt hätte und danach nach Kashmir gewandert und dort in Srinagar auch begraben sei – auseinanderhalten.
 
Die Argumentation, von Holger
Kersten et al. dass Jesus die Kreuzigung überlebt hätte, da man auf dem Turiner Grabtuch Blutspuren sehen kann, deren Verlauf nur dadurch zu erklären sei, wenn der Körper der in dem Tuch eingehüllten Person noch am Leben war, ist meiner Meinung nach nicht stichhaltig. Die Berufung auf Aussagen diverser Pathologen erst recht nicht – denn die Frage, welche physiologischen Prozesse in einem Leichnam vor sich gehen, der durch göttliche Intervention wieder zum Leben erweckt wird (auch nach 2, 3 Tagen) bzw. in einen (durchaus physisch soliden, wenn auch sehr besonderen) Auferstehungsleib transformiert wird – diese Frage ist nicht und war noch nie ein Thema der Pathologie, auch nicht der physiologischen Forschung….
 
Es kann also sehr wohl sein, dass Jesus am Kreuz gestorben ist, und dass der besondere Eindruck auf dem Turiner Grabtuch (welches ich auf Grund wissenschaftlicher und okkulter Quellen für echt halte) während des Auferstehungsprozesses zustande gekommen ist.
 
 
Zur Frage, ob Jesus während der verlorenen Jahre (engl.: the lost years of Jesus) in Indien und Tibet (Kashmir gehörte zeitweise, soweit ich weiss, zu Tibet) war:
 
Der geschätzte Theologe Hans
Küng schreibt in seinem Buch "Das Christentum – Wesen und Geschichte" in einer kurzen Zeile, dass die These/Legende, Jesus wäre während der unbekannten Jahre (12-29Lj) in Indien gewesen, von dem Orientalisten Günter Grönbold definitiv widerlegt worden sei. Und damit ist die Frage für Küng auch erledigt.
 
Ich hab also das Buch "Jesus in Indien - Das Ende einer Legende" – 1985; von
Günter Grönbold sehr aufmerksam gelesen (Dr. Grönbold hat mir freundlicherweise ein Exemplar geschenkt, da das Buch vergriffen war). Es ist durchaus ein Buch, wie man es von einem Wissenschaftler erwartet: logisch aufgebaut und entwickelt, gut argumentiert - unter Angaben zahlreicher Quellen usw.
Allerdings wird die sachliche Argumentation immer wieder von Emotionen des Ärgers – nach dem Motto: "wie kann jemand so einen Blödsinn behaupten" (– d.h. dass Jesus während der im NT nicht beschriebenen Jahre in Indien war), von polemischen Formulierungen, beeinträchtigt.
 
Dr Grönbold argumentiert, dass das Grab des
Yuz Asaf in Srinagar (welches manche Autoren - wie Prof. Fida Hassnain aus Srinagar und Holger Kersten  - für das Grab von Jesus halten) nicht das Grab von Jesus sein kann, da der Name Yuz Asaf eine Verballhornung des Begriffs 'Bodhisattva' sei – der Name von Jesus in Indien lautet Issa (Isha)..
Dort wäre also laut Dr Grönbold allenfalls ein buddhistischer Bodhisattva begraben – keinesfalls Jesus. Obwohl ich nicht für ausgeschlossen halte, dass man einen spirituellen Meister wie Jesus in einem buddhistischen Umfeld auch als Bodhisattva bezeichnen könnte, finde ich die etymologische Aufschlüsselung, von Dr Grönbold, wie der Name
Yuz Asaf zustande gekommen ist (ein Bezug zur Legende von den Heiligen Barlaam und Josaphat in Indien) – sehr interessant.
 
Dr Grönbold schreibt allerdings auch in seinem Buch, dass niemand je das Manuskript gesehen habe, welches vom Aufenthalt Jesu in Kashmir oder Indien berichtet.
 
Er versucht auch den russischen Autor
Notovitch, welcher erstmals von Manuskripten aus einem buddhistischen KlosterHemis bei Leh/Kashmir berichtete, unter Bezugnahme auf Quellen zu diskreditieren, welche heute auch nicht mehr als unwidersprochen gelten..(u.a. Max Müller)
 
Er – Dr Grönbold – schreibt in seinem 1985 erschienenen Buch, dass Professor Hassnain aus Shrinagar, auf den sich westliche Autoren zu diesem Thema  meistens vorwiegend beziehen, nie seine These über Jesu Grab in Srinagar publiziert hätte…
 
 
Nun –
Professor Hassnain hat mittlerweile 3 Bücher zu diesem Thema publiziert ('A Search for the Historical  Jesus' - 1995;   'The Fifth Gospel' - 2006; "Roza Bal - The Tomb of Jesus" - 2008)
 
In den 1920ern besuchte Swami
Abhedananda, ein Schüler von Sri Ramakrishna und Sekretär der Ramakrishna Mission, besagtes Kloster Hemis bei Leh, da er sich selbst von den Behauptungen Notovitchs überzeugen wollte; und die Möche des Klosters zeigten ihm die Manuskripte, von denen ein Teil übersetzt wurde…
 
Ebenfalls in den späteren 1920ern besuchte
Nicolas Roerich zusammen mit einem seiner Söhne, einem bekannten Sanskrit-Gelehrten und Kenner mehrerer tibetischer Dialekte, dieses Kloster – falls ich mich recht erinnere, konnte der Sohn von N. Roerich selbst in den Schriften lesen. Nicolas Roerich berichtet in seinen Schriften übrigens, dass er während seiner Reisen durch Indien, Tibet, die Mongolei immer wieder in Gesprächen mit den Menschen – auch gelehrten Mönchen – auf Berichte über Jesu Aufenthalt in Indien/Tibet gestossen sei.
 
In den 1930ern besuchte
Mme. Elisabeth de Caspari, eine Schweizerin,  zusammen mit anderen Personen das Kloster bei Leh, und ein Möch zeigte ihr Schriften mit den Worte:" Diese Schriften berichten davon, dass euer Jesus hier war"
(Quelle: ein Foto davon bei H. Kersten)
 
 
Sathya Sai Baba bestätigte ebenfalls in einer Seiner Reden, dass Jesus während Seines Aufenthalts in Indien - im Kloster Hemis, nicht weit von Leh, lebte.
 
"...Jesus was kaarana-janma, a Master born with a purpose, the mission of restoring love, charity and compassion in the heart of man. He had no attachment to the self, nor paid any heed to joy or sorrow, loss or gain. He had a heart that responded to the call of anguish, and he went about the land preaching the lesson of love. His life was a libation for the upliftment of humanity.
Like most seekers, he first searched for the Divine in the objective world. But he soon realised that the world is a kaleidoscopic picture created by one's own imagination, and sought to find God within himself. His stay in the Himaalayan monasteries in Kashmir and in other centres of eastern asceticism and philosophical inquiry, gave him greater awareness. From the attitude of being a Messenger of God, he could now call himself the Son of God. The bond of relationship increased: the 'I' was no more some distant light or entity; the light became a part of the "I." With the body-consciousness predominant, he was a messenger. With the heart-consciousness in the ascendant, he felt a greater nearness and dearness, and so the son-father bond seems natural at this stage.
Later as the
Aathman-consciousness was established, Jesus could declare, "I and 'My Father are One."
 
The three stages may be described as: "I was in the Light," "the Light was in me," and "I am the light," and may be compared to the Dhwaitha (dualism), Visishtaadhwaitha' (qualified non-dualism) and Adhwaitha (non-dualism) stages as described in Vedhic philosophy. The final stage is the one when all duality has been shed. This is the essence of all religious disciplines and teachings.
 
Jesus' original name was Isa
 
Jesus was honoured by the populace as Christ, for they found in his thoughts, words and deeds, no trace of ego. He had no envy or hatred, and was full of love and charity, humility and sympathy. Jesus' original name was Isa which, when repeated, is Sai. Isa and Sai, both mean Ishwara (God), the Eternal Absolute, the Sath-Chith-Aanandha (Being- Awareness-Bliss).
In the Tibetan manuscript, at the monastery where Isa spent some years, his name is written as Isha, which means the Lord of all living beings…"
(Quelle: Sathya Sai Speaks, 25.12. 1978)
 
"...Jesus verwirklichte das Christusbewusstsein, als er 25 Jahre alt war. Nach seinem 16. Lebensjahr reiste er 8 Jahre lang in Indien, Tibet, Iran, und Russland...."                
(Quelle: J.Hislop. Conversations with Bhagavan Sri Sathya Sai Baba. Ch.XXX, p.97)
 
 
Paramahansa Yoganada bestätigte ebenfalls den Aufenthalt von Jesus in Indien (Quelle: Sein Kommentar zum Neuen Testament: 'The Second Coming'; Div. Reden)
 
 
+ Ich hab also Herrn Dr Grönbold eine e-mail geschickt und ihn gefragt, ob er unter Berücksichtigung genannter Quellen heute – mehr als 20 Jahre später – sein Buch wieder so schreiben würde – und er antwortete mir 'ja', das würde er, wenn auch 'vielleicht im Ton nicht so verärgert'……
 
 
Meines Erachtens ist die These, dass Jesus während der Zeit vor seinem öffentlichen Wirken in Palästina mehrere Jahre lang im Osten (Indien, Tibet) war, keinesfalls widerlegt…
 
...im Übrigen hat Sathya Sai Baba sogar ein
Foto materialisiert …"So sah Jesus mit 28/29 Jahren aus, kurz bevor er von Indien nach Palästina zurückkehrte, um dort seine Mission zu beginnen"
 
 
Ich neige auf Grund dessen, was ich momentan an Informationen aus diversen Quellen und nach Aussagen von Avataren zur Verfügung habe, also zur Ansicht, dass Jesus vor seinem ca 3-jährigen Wirken in Palästina im Osten (Indien, Tibet usw.) – lebte.….nicht jedoch, dass Er die Kreuzigung natürlich überlebte, danach heimlich nach Kashmir wanderte und dort im Grab von Rozbal bei Srinagar begraben wurde...
 
 
Der ehemalige
Shankara Acharya von Puri Sri Krishna Tirthaji bestätigte, dass im Jagannath Tempel von Puri Aufzeichnungen seien, welche bestätigen, dass Jesus einige Zeit in Puri lebte  (siehe N. Notovitch)
 
 
Yogiraj Siddhanath erwähnt eine Quelle der Naths – "Nath Namavali" – die erzählt, dass ein Heiliger namens Ishanath, im Alter von 14 Jahren angeblich aus Nazareth nach Indien gekommen war. Sein Lehrer in Indien hieß nach dieser Quelle Chetanath aus dem mystischen Orden der Gorakhnatis; dieser weihte Jesus in die Lehren der Naths und in besondere Yogatechniken  ein. Durch seine Siddhis habe Jesus später die Kreuzigung überleben können und soll danach wieder nach Indien gekommen sein und am Fusse der Himalayas ein Kloster gegründet haben….
 
(die Quelle sei erwähnt, die Faktizität der darin angegebenen Berichte ist natürlich ein Thema der Forschung; nachdem ich, wie erwähnt, nicht überzeugt bin, dass Jesus nach der Kreuzigung nach Indien gewandert ist, halte ich es also für wahrscheinlich, dass diese Behauptung im Nath Namavali später entstanden ist – aus welchen Quellen auch immer eingefügt).
 
Nach Theosophischer Tradition (einiger Theosophen) allerdings inkarnierte sich die Wesenheit (Atma), welche als Jesus Christus verkörpert war, in ihrer nächsten Inkarnation als Apollonius von Tyana. Wie wir aus der Biographie des Apollonius von Philostratos (Anfang 3.Jhdt) wissen, war Apollonius in seinen jungen Jahren in Indien - und ist später plötzlich aus seinem Wirkungsraum ( Ägypten, Klein-Asien, Griechenland - Römisches Reich ) verschwunden.
Die Legende sagt jedenfalls, dass Apollonius nach Indien zurückgekehrt ist und dort weitergewirkt hat.
Auf diese Legende schliesslich bezieht sich - laut Auffassung einiger Theosophen -  die Überlieferung, dass Jesus nach der Kreuzigung und Auferstehung in Indien lebte und wirkte...
 
Einigen Devotees soll
Sathya Sai Baba bestätigt haben, dass Jesus nach Seiner Auferstehung in Indien wirkte und dort Seinen Körper verlies...Falls dies zutrifft - kann ich mir vorstellen, dass Sai Baba eben die geistige Wesenhheit (Atma) meinte, welche in verschiedenen Verkörperungen auf dieser Welt wirkte (als Jesus und möglicherweise tatsächlich als Apollonius)...
Chowrangeenath

(10 v Chr. – 103 n Chr)

 
Chowrangeenath, auch Puran Bhagat genannt, war der Sohn von König Salivahana vor den Rajput Parmars von Sialkot im nördlichen Punjab. Auf Grund falscher Beschuldigungen seiner Stiefmutter lies sein Vater Puran verstümmeln und in einen Brunnen werfen. Gorakshanath fand ihn dort, und da Er um seine Unschuld wusste, heilte Er ihn und weihte ihn in den Weg der Naths ein.
 
Dies geschah zur Zeit, als
König Kanishka der Kushan Dynastie in Haran bei Sri Nagar ein buddhistisches Konzil veranlasste. Eine Legende (nach Yogiraj ist es historische Tatsache) sagt, dass zu dieser Zeit auch der Bodhisattva Isha Nath (Jesus) in der Nähe von Srinagar wirkte und zusammen mit Chowrangeenath an diesem Konzil teilnahm; das buddhistische Werk Lalita Vistara, welches nach diesem Konzil kompiliert wurde, zeigt inhaltlich grosse Ähnlichkeit mit Jesu Lehren im Neuen Testament.
 
Von einer Begegnung zwischen
König Salivahan und Jesus wird angeblich im Bhavishya Purana berichtet. Die Begegnung soll im Kashmir stattgefunden haben…(ob die Berichte des BP historischen Darstellungen entsprechen ist sehr umstritten; ebenso wird unter Gelehrten angenommen, dass die Passagen, welche hier relevant sind, lange nach der Zeit Jesus geschrieben wurden)
 
Die Argumentation, der Inhalt von
Lalita Vistara habe grosse Ähnlichkeit mit dem Neuen Testament – oder umgekehrt - kann wohl nicht nahelegen, dass das NT bzw. die Lehre Jesus in Palästina von dieser Schrift beeinflusst wurde, da das Konzil ja erst im Jahre 79 n. Chr. stattfand – lange nach Jesu Kreuzigung. Allenfalls kann man sagen, dass man Ähnlichkeiten der Lehren im NT zu buddhistischem Gedankengut feststellen kann – vielleicht ein Hinweis darauf, dass Jesus während seiner Zeit in Indien mit buddhistischen Lehren bekannt wurde. Zu dieser These gibt es allerdings zahlreiche Publikationen.
Kalagni Nath

(6000 v. Chr)

 
Laut Yogiraj ist Kalagni Nath eigentlich eine Gestalt, welche die kosmische Wesenheit Mahavatar Babaji (Shiva Goraksha Babaji) zu verschiedenen Zeiten angenommen hat.
Er ist unter verschiedenen Namen bekannt:
Kalagni Nath, Kalaginath, Kalinath und Kalanos bei den Griechen.
 
Er erschien auch um 600 v. Chr. in Benares. Er initiierte den Siddha
Bhoga Nath von Benares in den Nath Yoga und lehrte ihn die Wissenschaft des Sanjeevani Vidya (Wissenschaft der Unsterblichkeit). Diese uralte Wissenschaft der Naths wird auch sanjeevani samadhi (svaroop samadhi) genannt und wurde von Bhoga Nath in den Süden Indiens gebracht, wo sie in Tamil als Saroub Samadhi bekannt ist. Bhoga Nath ist im Süden als Bogarnath bekannt; er reiste nach China, wo man ihn als Bo Yang (Lao Tse) kennt.
 
Kalagni Nath erschien auch zur Zeit von Alexander dem Grossen; die Griechen nannten ihn Kalanos. Die Geschichte der Begegnung zwischen Alexander und Kalanos ist bekannt. Kalanos begleitete Alexander und dessen Armee für einige Zeit und bestieg dann vor aller Augen einen brennenden Scheiterhaufen, setzte sich in Lotos Sitz, versank in Meditation, während die Flammen seinen Illusionskörper verzehrten…
Zuvor hatte er noch zu Alexander gesagt: "Wir sehen uns in Babylon wieder"  ...dort war es dann auch, wo Alexander der Grosse starb…
Raja Barthrinath

(1010-1126 n. Chr)

 
Er war König von Ujjain, dankte ab, nachdem seine Königin Rani Pingala gestorben war und wurde ein Gorakhnathi. Sein Bruder und Nachfolger auf dem Thron Vikramaditya (Chandragupta II) erbaute die heilige Stadt Haridwar erneut.
Barthrinath inkarnierte sich später (laut Yogiraj) als
Kabir und im 19. Jhdt als Yogavatar Lahiri Mahasaya.
 
"…..diese Tatsache wurde mir bestätigt, als ich Barthrinath in Ujjain sah – und dann noch später in einer Vision am Shipra Fluss, als er sich in die Gestalt von Kabir verwandelte und dann in die Gestalt des lächelnden Lahiri Mahasaya…"
 
Bedeutende Werke von Raja Barthrinath: Shrinagar Shatak, Vairagya Shatak
 
Shiva-Goraksha-Babaji

(Mahavatar Babaji)

 
Nach Darstellung von Yogiraj ist Babaji ein Kosmischer Avatar, ein Avatar Lord Shivas; Sein Bewustseinszustand entspricht der neunten Initiation - dem Zustand von Brahma Nirvana; Er hat Sich  aus dieser Geistigen Wirklichkeit als Avatar manifestiert; Er ist ungeboren (aja) – und unsterblich. Der Name 'Goraksha' leitet sich von 'go' (Kuh) und 'raksha' (Beschützer) ab. Der gute Hirte, Erretter der Menscheit.
 
Er ist das kollektive Bewusstsein der Sieben Weisen aus dem Feuernebel (
agnishwattas).
 
Babaji ist immer der selbe, nie geboren, unsterblich. Von Zeit zu Zeit zeigt sich dieses göttliche Wesen unter den Menschen; Er nimmt eine Gestalt aus 'lichtlosem Licht' an, führt, beschützt und leitet die Menschen auf dem geistigen Pfad. Er wird auch "das Grosse Opfer" bezeichnet (
mahabhinishkaran)
 
Im Kalki Purana, Bhavishya Purana und der Chandogya Upanishad finden sich Hinweise auf diesen
Shiva Kumar – erhabener als selbst ein Purna Avatar.
 
Yogiraj identifiziert
Mahavatar Babaji mit Sanat Kumara - man nennt Ihn auch den 'Jüngling von sechzehn Sommern'…
 
Man hat unterschiedliche Gestalten als Inkarnation oder Manifestation von Mahavatar Babaji bezeichnet:
Yogiraj Siddhanath lehnt die These ab, dass Haidakhan Babaji mit Mahavatar Babaji idenztifiziert werden kann (er starb eines natülrlichen Todes);
 
Auch
Benjamin Creme lehnt diese These ab. Laut Creme ist Haidakhan Babaji (gestorben 1984) ein Yogi des dritten Initiationsgrades. Also ein sehr fortgeschrittener Yogi.
 
Es kam schon öfters vor, dass sich ähnlich weit fortgeschrittene Mystiker irrtümlich als wesensidentisch mit ihrem Meister betrachtet haben (Beispielsweise – falls ich mich recht erinnere – hat sich
Baha’u’llah (dritte Einweihung - laut B. Creme), der Gründer des Bahaismus, als Inkarnation von Jesus Christus betrachtet. So könnte es auch sein, dass Haidakhan Babaji ein Schüler von Mahavatar Babaji war.
 
Auch der von
Marshall Govind ("Babaji and the 18 Siddhas") beschriebene Babaji Nagaraj, welcher in Porto Novo (nahe Madras/Chennai) geboren worden sein soll, wird von Yogiraj nicht als identisch  mit Mahavatar Babaji betrachtet da geboren (nicht aja- ungeboren)
 
Es gibt ein in Indien erschienenes Buch von
Devdasji, welcher ebenfalls mehrere bekannte Yogis (zB. Neem Karoli Baba) als Inkarnation von Mahavatar Babaji betrachtet.
 
Der Schüler von Satyananda Giri (Schüler von Sri Yukteshwar) –
Satyeshwarananda Giri – betrachtet in seinem Buch über Mahavatar Babaji (welchen er während seines 12jährigen Aufenthaltes im Himalaya selbst begegnet war) Gorakshnath nicht wie Yogiraj Siddhanath, als identisch mit Babaji – jedoch als von Mahavatar Babaji gesegnet, inspiriert und beauftragt, den Hatha Yoga Zweig der spirituellen Traditionen zu begründen.
 
 
Yogiraj Gurunath Siddhanath nun beschreibt (auf Grund seiner Verwirklichung und geistigen Einsichten, wie er sagt) folgende
Inkarnationen von Mahavatar Babaji (Shiva Goraksha Babaji):
 
 
Adinath Shiva – vor undenklicher Zeit
Rudra – vor undenklicher Zeit
Kal Agninath (ca 6000 v.Chr)
Dakshinamurthi (ca 500 v. Chr. In Kashi)
 
Gorakshanath (zur Zeit von König Shalivahana und Chowranganath – 1.Jhdt v. Chr. bis 1.Jhdt n. Chr.) – (manche Traditionen datieren Gorakshanath ins 9/10. Jhdt christlicher Ära (CE) – manche noch einige Jahrhunderte später 11/12 Jhdt CE )
 
Nagaraj (in dieser Inkarnation besiegte Er die Nagas in Nepal). Nagas sind Yogis, welche Gestalt von nagas (Kobras) angenommen haben und bestimmte yogische Techniken – besondere Kundalini Techniken -  üben.
Als Nagaraja wird Babaji auf einem von Nagas gebildeten Thron sitzend und in Meditaiton versunken dargestellt.
 
Die neun Nagas:
Vasuki, Ananta, Takshaka, Varuna, Padmaka, Sankhpala, Kulika, Mahapadma und Karkotaka.
 
 
Shiva-Goraksha Babaji erschien auch im 9/10. Jhdt dem König Guganath, welchem Er Macht über die Nagas verlieh.
 
Shiva Goraksha Babaji nahm physische Gestalt an und wurde
Schüler von Matsyendranath (9/10 Jhdt) – als Gorakshanath/Gorakhnath; Matsyendranath hatte diese Gunst durch strenge Askese von Lord Shiva erworben.
 
Die Yoga und Kriya Yoga Techniken von Gorakhnath finden sich im Goraksha Paddhati, welches später von Svatmarama Yogi als Hatha Yoga Pradipika herausgegeben wurde.
 
Andere Schriften, die Gorakshanath/Gorakhnath zugeschrieben werden: Goraksha Samhita, Goraksha Gita, Siddha Siddhanta Paddhati, Yoga Martanada, Yoga Siddhanta Paddhati, Yoga-Bija, Yoga Chintamani.
 
 
Im neunzehnten Jahrhundert C.E. übergab
Mahavatar Babaji die uralte Lehre des Kriya Yoga an Yoga-Avatar Lahiri Mahasaya, nachdem Er sie den Erfordernissen der modernen Zeit angepasst hatte, und in weiterer Folge wurde diese befreiende spirituelle Disziplin weltweit verbreitet.
 
-------------------
 
Shiva erschien
Göttin Ambika als Shiva Goraksha Babaji, als sie im Gorakh Math in Girnar meditierte – und zeigte damit, dass Babaji Shiva selbst ist.
 
Kabir preist Shiva Goraksha Babaji und Gopichand.
 
Guru Nanak erhielt von Shiva Goraksha Babaji Initiation in den Surad Shabd Yoga,´und in die Omkar Meditation.
Nanak's Gebetsbuch Japji erwähnt Goraksha in gleichem Atemzug mit Shiva und Parvati.
 
Svatmarama Yogi bezeichnet Allam Prabhu und Naga Arjun als Schüler von Gorakshanath.
 
--------------------
 
 
Yogiraj schreibt:
 
"…Babaji, das Göttliche Wesen, ist der persönliche Aspekt des Absoluten Bewusstseins (Shiva). Der Göttliche Babaji, welcher euer wahres Selbst ist, kann durch Kriya Yoga verwirklicht werden. Shiva-Goraksha-Babaji ist nicht an das karmische Gesetz von Ursache und Wirkung gebunden. Er ist nicht gebunden durch irgendein Gesetze der dreidimensionalen Welt…"
 
 
...nach meinen eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen (Yogiraj):
 
+
Babaji ist Aja Purush (ungeboren). Er ist nie geboren und kann deshalb auch nie
        sterben.
+
Babaji Haidakhan: Es gibt historische Evidenz, was seine Existenz betrifft; er starb
        jedoch eines natürlichen Todes.
+
Babaji Nataraj: Es gibt keine historische Evidenz über seine Existenz; es scheint,
       dass er auf natürliche Weise geboren wurde.
+
Babaji Goraksha Nath: Es gibt historische Hinweise auf ihn und Schriften von ihm in
       ganz Indien; er existiert frei von menschlicher Geburt und Tod.
+
Babaji Goraksha Nath: Er lebt noch, und seine unsterbliche Gegenwart heiligt die
       Berge des Himalaya.
 
 
...Babaji Goraksha Nath (Shiva Goraksha Babaji, Mahavatar Babaji) ist der Grosse Banyan Baum, von welchem alle Avatare und Propheten der alten Tage entsprossen.
 
...Er wird der Grosse Initiator genannt, welcher die Heiligen Mysterien der Gottes- Verwirklichung dem Hermes, Orpheus, Zarathustra, Melchisedek, Rishi Agasthya, Bogar Nath (Bo Yang), Matsyendra Nath etc. lehrte.
 
Die 18 Siddhas in Süd Indien, die 84 Siddhas in Nord Indien, die Nava-Naths (Neun Maha Siddhas) – sie alle entsprangen diesem Grossen Wesen, welches - unergründlich und gross - jenseits der Fassungskraft menschlicher und himmlischer Wesen ist.
 
…Er leitet die Evolution der jungen Menschheit während eines ganzen Welt-Zyklus…."
Matsyendra Nath

(9/10. Jhdt)

 
Eine Legende (oder symbolische Erzählung) berichtet, wie der grosse Yogi einst, als er in einem Boot fischte, von einem Wal verschluckt wurde. Im Bauch des Wal gelangte er zum Palast Shivas am Grund des Meeres, wo Lord Shiva gerade Parvati von den Mysterien des Yoga und Tantra erzählte. Parvati war darüber eingeschlafen, und als Shiva fragte: "Hörst Du Mir zu?" - antwortete Matsyendranath im Bauch des Wal. "Ja!"
Da 'bemerkte' Lord Shiva den versteckten Zuhörer und war über dessen Aufmerksamkeit sehr erfreut. Matsyendranath (auch Meena Nath genannt) wurde deshalb in die Mysterien eingeweiht und meditierte 12 Jahre lang im Bauch des Wals, bis er von Fischern gefunden wurde.
 
Matsyendra Nath wird als Meister des Hatha Yoga und Tantra Yoga verehrt. Seine deva Gestalt wird Avalokiteshwara genannt (Der Herr, welcher von den Höhen herabblickt). Im Tibetischen Buddhismus wird er ebenfalls als Avalokiteshwara verehrt, und man sagt, dass er das Mantra "OM Mani Padme Hum" gegeben habe.
 
Abhinava Gupta bezeichnet in seinem Werk "Tantra Loka" Matsyendranath als seinen Guru.
 
Im Werk
Kaulu-Jnana-Nirnaya aus dem 10.Jhdt. - welches Matsyendranath zugeschrieben wird, liest man die Legende, wonach er den Kanon der Kaulyas "Kulagama" aus dem Bauch eines Fisches geholt hatte. Er wird deshalb auch in engem Zusammenhang mit der Kaula/Kaulya Sekte der Siddha Gemeinschaft gesehen, in welcher er den sogenannten Kaula-Yogini Zweig gründete.
 
Diese Tantrische Sekte leitet ihren Namen von "Kula" ab -  ein Synonym für die Kundalini- Shakthi. Lord Shiva wird in dieser Tradition entsprechend "Akula" genannt – Er, der die Welt der Dualität transzendiert. Das Ziel ist die Verwirklichung des höchsten Bewusstseinszustandes (avasta) durch Vereinigung der Kundalini-Shakti mit Lord Shiva (Shiva-Shakti).
Udai Nath

 
Eine Manifestation von Parvathi, der Gefährtin von Adinath Shiva. Die Welt Mutter; ein Aspekt von Ihr verkörperte sich als Renuka (Mutter von Sri Parashu Rama), Kaushalya (Mutter von Sri Rama), Devaki (Mutter von Sri Krishna), Maya (Mutter von Buddha Gautama) – und Maria (Mutter von Jesus Christus) – laut Darstellung von Yogiraj.
Einige Siddhas der Nath Tradition
 
Adi-Nath (Lord Shiva)

 
Adi Nath, der Erste Herr, Lord Shiva Selbst, der Yogi aller Yogis.
 
Verschiedene Yoga Traditionen führen ihre Linie auf Ihn zurück: Die
Kaula Tradition von Matsyendranath, die Nath Tradition von Goraskshanath, die Kriya Yoga Linien, die sich auf Mahavatar Babaji (Shiva Goraksha Babaji) zurückführen.
 
Adi Nath wird auch
Rishub Nath, der erste der 24 Tirthankaras der Jain Tradition genannt.
 
Adi Nath, der erste Yogi, ist eine direkte Manifestation von Lord Shiva.
Seine Shakthi Aspekte sind
Umanath, Udainath, Parvathinath, Jagad Amba, Gauri und Bhavani.
Einige Seiner mehr furchterregenden Shakthi Aspekte sind
Durga, Shyama, Chandi, Bhairavi, Chinna-masta und Kalinath.
nava-naths
Nava Naths

(Manifestationen himmlischer Hierarchie)

 
Sie sind die "Alten der Tage", hervorgegangen aus der Göttlichen Essenz des "Wesens, von dem nichts gesagt werden kann". Diese unsterblichen göttlichen Wesen wachen stets über das Wohl und die Evolution, die Schicksale der Nationen und Völker. Sie sind ungeboren (aja), deshalb sind sie auch unsterblich – obgleich ihr Wesen sich für das Heil und die Entwicklung der Menschheit inkarniert. Die Neun Naths sind Anhänger von Adinath Shiva, und die Nath Linie repräsentiert einen der ältesten asketischen Yoga Orden, deren Ursprung sich im Nebel der Geschichte verliert. Die Nava Nath Siddhas leben in verschiedenen Gegenden Indiens, meist in den verborgenen Regionen des Himalaya; sie führen und leiten die 84 Siddhas von Nord Indien, welche die "geistige Schutzmauer" für die Menschheit bilden.
 
Es gibt
neun heilige Schreine (samadhis), die mit der Nath Tradition verbunden sind: Amarnath, Kedarnath, Badrinath, Pashupatinath, Kailashnath, Tunganath, Rudranath, Vishwanath (Kashi) und Jaggannath.
 
 
Alle Nava Nath Yogis haben einen Bewusstseinszustand (
avasta), entsprechend der 6. Initiation (entspricht den Chohans der Theosophischen Lehre) verwirklicht.
 
Einige von ihnen den Grad eines Avatar Nath Yogi (entspricht der siebenten Einweihung der Theosophie:
Manu, Maitreya/Bodhisattva, Maha Chohan).
 
Einige Nava Naths haben sogar die achte und neunte Stufe der Initiation (avastas) erlangt; Sie sind laut Yogiraj die grossen Rishis und Hüter der menschlichen Evolution. Die
Weisen des Feuernebels, der Buddha (laut Yogiraj: Gautama Buddha), Lord Krishna als Narayana, Matsyendranath, Jalandaranath.
 
Die neunte Initiation entspricht einem Kosmischen Avatar, einer Selbstmanifestation des Göttlichen. Sie entspricht nach Yogiraj dem spirituellen Status von
Sanat Kumara, dem 'Grossen Opfer'.
 
Allerdings, wie auch später noch erwähnt, unterscheidet sich die Darstellung von Yogiraj Siddhanath hier definitiv von der theosophischen Tradition: Sanat Kumara, der Jüngling von sechzehn Sommern, der Alte der Tage, das Grosse Opfer, der Grosse Initiatior – wäre demnach Shiva Groraksha Babaji, Mahavatar Babaji, der Grosse Avatar, von dem auch Paramahansa Yogananda in seiner Autobiographie berichtet.
 
(Auch Marshall Govind vertritt in seinem Buch "Babaji and the 18 Siddhas" diese These)
 
Nach Lehre der Theosophie, (Benjamin Creme) ist Mahavatar Babaji ein Kosmischer Avatar, welcher in besonderes enger Zusammenarbeit mit Sanat Kumara in Shamballa wirkt – aber Sanat Kumara wäre eine andere Wesenheit…
 
Auch der Buddha (avasta: achte Initiation) wäre laut Creme nicht gleichzusetzen mit Shakya Muni, Gautama – sondern der Buddha, welcher heute ebenso in Shamballa mit Sanat Kumara zusammenwirkt, hätte vor etwa 2500 Jahren Shakya Muni (avasta: damals 5. Initiation) überschattet, und die Wesenheit, welche damals Gautama Buddha, der Prinz aus dem Shakya Geschlecht war, wirkt heute nicht mehr auf diesem Planeten…
Die Nath Siddha Tradition
 
..von all den Heiligen, Yogis und Meistern in Indien haben die Nath Siddhas einen ganz besonderen Beitrag zum spirituellen Erbe Indiens geleistet – speziell, was den Hatha Yoga und Raja Yoga betrifft. Die Nath Yogis sind die grössten Hatha und Raja Yogis, die je auf Erden wandelten, und sie sind zweifellos die Autoritäten, was Verjüngungstechniken (kaya kalpa) anlangt…
 
…traditionell gibt es
84 Siddhas und über ihnen, als ihre Leiter, 9 Maha-Siddhas – genannt Nava Naths. Siddha bedeutet "ein vollendetes Wesen", welches von samsara befreit ist – (dem Rad der Welt (kala chakra), welches durch die Macht der Unwissenheit (avidya) angetrieben wird). Sie sind Adepten, welche die fünfte Einweihung hinter sich haben und weiter auf dem Weg der geistigen Evolution voranschreiten, um der Menschheit – als ihrem höheren Selbst - zu dienen. Die neun Mahasiddhas sind Adepten haben die siebente, achte und neunte Initiation erlangt und noch höhere Grade Göttlichen Seins.
 
Die Siddhas und ihre Gemeinschaft (
sangha) bilden das Fundament für das System des Yoga und seine Lehre (yogachara). Sie kommen aus Vor-Vedischer Zeit, vor dem Buddhismus, Jainismus und sogar Hinduismus. Gautama, der spätere erleuchtete Buddha, lernte bei ihnen und wurde einer von ihnen. Ebenso Mahavira, der Begründer des Jainismus..
 
...die Siddhas leben, wo es ihnen beliebt – in den Städten, wie
Trailanga Swami, der am Manikarnika Ghat in Benares lebte. Meist allerdings begegnet man ihnen im Himalaya, in der Stille, weitab von der Neugier der Welt – wie im Fall des Siddha-Avadhoot Raja Sundernath, welcher in der schneebedeckten Region von Alkapuri, jenseits von Badrinath lebt. Die Siddhas sind die Hüter des Himalaya, fest verankert in sanjeevani samadhi und leben tausende von Jahren im selben unvergänglichen Körper aus Licht – zum Heil der Menschheit….die Siddhas und Mahasiddhas bilden einen geistigen Schutzwall um die Menschheit….ihr Grosser Geist durchdringt den evolutionären Impuls der Menschheit, und ihre geistige Macht treibt unsere junge Menschheit auf ihrem evolutionären, geistigen Pfad voran - zum Göttlichen..
Mensch und kosmischer Mensch

spirituelle Hierarchien

 
Hermetische, esoterische und okkulte Traditionen, Mysterienweisheiten und spirituelle Philosophien lehren, dass die Gesamtkonstitution (physisch, psychisch und geistig) des Menschen (als Mikrokosmos) ein Abbild des Makrokosmos darstellt. Als Makrokosmos ist meist die Gesamtkonstitution (physisch, astral, mental, geistig) unseres Sonnenlogos, des Virat Purusha unseres Sonnen-systems gemeint.
 
So stehen die sieben Haupt-Chakren des Menschen in Beziehung zu den Chakren des kosmischen Menschen - unseres Sonnen-Logos; Die Hauptchakren des Sonnenlogos werden von den sogenannten sieben Heiligen Planeten unseres Sonnensystems gebildet, welche wiederum unter der Herrschaft von planetaren Logoi stehen.
 
Die sieben Hauptchakren des Sonnenlogos wiederum (und somit auch jeder Mensch als Mikrokosmos) stehen in spiritueller Beziehung zu einem kosmischen Wesen, dessen Hauptchakren vom sogenannten Siebengestirn (
sapta rishi) in der  Konstellation des Grossen Bären (ursa major) gebildet werden. Die sieben Grossen Rishis der Hinduistischen Tradition sind Manifestationen der herrschenden Logoi dieses Siebengestirns.
 
Die sieben Hauptchakren dieses Siebengestirns wiederum stehen in spiritueller Beziehung zu den Chakren einer
Wesenheit auf galaktischen Ebenen und darüber hinaus gibt es Zusammenhänge mit noch höheren Ebenen des Kosmos…
 
 
Yogiraj schreibt:
 
"…Es gibt sieben kosmische Wesen, die Sapta Rishis, die Ur-Weisen unserer Galaxie. Sie sind die Ishwars und leitenden Geister (der sieben Sterne in der Sapta Rishi Konstellation; Grosser Bär). Ishwars sind sekundäre Gottheiten, nach Parameshwar, dem Herrn. Ihre Biographien stehen in den Akasha-Aufzeichnungen geschrieben, sowie in den alten Archiven Indiens, in den grossen Bibliotheken des Himalaya. Die grossen Rishis wie Vashishta und Vishwamitra kamen in Zeiten von Lemuria, Atlantis und den frühen Zeiten der Arischen Wurzelrasse, als der Avatar Rama lebte. Vashishta, der Guru von Rama, schrieb das Yoga Vashishta und Vishwamitra lehrte Rama das Gayatri Mantra…."
 
 
Die Konstellation
Sapta Rishi (Grosser Bär) steht laut Yogiraj in Beziehung zum Sirius (sanskr.: vyad; der Jäger), welcher eine Manifestation von Shiva Vastuspati ist. Dieser steht wiederum in spiritueller Beziehung zum Orion (mrug nakshatra).
 
Die Namen der Sieben Grossen Rishis:
Marichi, Atri, Pulastya, Pulaha, Angiras, Vashishta und Vishwamitra.
 
 
"…jeder Mensch steht auf Grund seiner okkulten Konstitution in besonderer Beziehung zu einem der Grossen Rishis; entsprechend seiner geistigen Herkunft, Abstammung (
gotra)…"
 
"...in der Nähe des Sterns im Grossen Bär, welcher Rishi
Vashishta zugeordnet ist, steht ein kleiner Stern, Arundhati, die loyale und treue Frau von Vashishta. Die Frauen der anderen Rishis haben ihre Rishis verlassen, um Kartikeya (Skanda, Muruga), ein Kind von Lord Shiva grosszuziehen – ihnen wird die Konstellation Krittika (die Pleijaden) zugeordnet…"
 
"….die sieben Chakren des Menschen sind mit den sieben Heiligen Planeten unseres Sonnensystems verbunden, welche die sieben Chakren des Solaren Menschen bilden…die Chakren des Solaren Menschen sind mit den Chakren eines noch grösseren kosmischen Menschen verbunden, dessen Chakren die sieben Sterne in der Konstellation des Grossen Bären bilden….
 
…die Weisen in der Konstellatin des Grossen Bären sind wiederum verbunden mit sieben Galaxien unseres Galaxien-Clusters. Jede Galaxie dieses Clusters bildet ein Chakra eines Wesens, welches
Swayambhu Manu genannt wird. Es gibt Millionen von Galaxien in diesem Cluster, aber die sieben genannten Galaxien bilden die primären, und diese wiederum sind mit sieben Galaxien-Cluster verbunden. Jeder Cluster bildet ein Chakra im Körper einer Wesenheit, die Brahma genannt wird.
 
…Die sieben Cluster im Körper
Lord Brahmas wiederum stehen in spiritueller Beziehung zu sieben Super-Clustern, welche die Chakren im Körper von Lord Vishnu bilden.
 
…Die sieben Super-Cluster, die Chakren im Körper von Lord Vishnu wiederum stehen in Beziehung zu sieben Universen, den Chakren im Körper von
Lord Shiva. Er ist jener, "über den nichts gesagt werden kann".
 
…Die sieben Ur-Universen, die sieben Chakren im Körper von Lord Shiva sind mit den sieben Undendlichkeiten verbunden – und diese wiederum mit dem Wesen von Unendlichen Unendlichkeiten……
"Von IHM wissen wir nichts"…..
 
Zur Erinnerung: "ER, über den nichts gesagt werden kann" ist nach theosophischer Lehre der Logos unserer Galaxie.
 
Lord Shiva, der Herr der Welt, das Göttliche Wesen, dessen sieben Chakren die sieben Ur-Universen bilden, ist, wie weiter berichtet wird, der Urgrund, dem die Nava Nath Siddhas entspringen...Lord Shiva ist der Yogi aller Yogis.
Nava Naths

Shiva Kumaras
Siddha – Avadhoot - Avatar

 
Yogiraj Gurunath Siddhanath (Yogiraj), ein bedeutender Kriya Yogi, gehört zur Nath Tradition von Yogis – mit besonderer Beziehung zu Sri Jnaneshwar und Shiva Goraksha Babaji (Mahavatar Babaji).
 
Guganath, der Guru seiner Familie, ein Chauhan König aus dem 10. Jhdt. n.Chr. -  war ein Schüler von
Shiva Goraksha Babaji.
 
(Yogiraj stammt aus adeligem Geschlecht; einer seiner Grossväter war Raja Shitole Deshmuk aus Poona).
Somit führt auch Yogiraj seine spirituelle Herkunft auf Mahavatar Babaji zurück. Als Haushälter Yogi hat er auch eine besondere Beziehung zu Swami Sri Yukteshwar, welchem er auf einer seiner Wanderungen im Himalaya begegnete.
 
In seinem Buch "Wings to Freedom" beschreibt Yogiraj seine spirituellen Erfahrungen mit grossen Siddhas, Avadhoots und Avataren – darunter
Mahavatar Babaji, Sri Yukteshwar, Ananda Mayi Ma und Matsyendranath – sowie grundlegende Aspekte aus der philosophischen Lehre der Nath Tradition und des Kriya Yoga.

Sehr interessant ist im Zusammenhang mit dem Thema dieser Homepage sein philosophischer Exkurs über kosmische spirituelle Hierarchien, seine Beschreibung der unterschiedlichen Ein-weihungsstufen von Siddhas,  Avadhoots, Avataren und noch höheren Graden geistiger Verwirklichung – und besonders die
Parallelen und Unterschiede seiner Darstellung zu den Lehren der Theosophie.
 
 
Die folgende Darstellung des Themas ist ein kurzer Extrakt aus dem lesenswerten Buch "Wings to Freedom" von Yogiraj Gurunath Siddhanath. Meine eigenen Gedanken und Kommentare sind für den Leser leicht erkennbar…
gurunath
Bild3
Bild4
Bild5
Bild6
Bild7
Bild8
Bild9
Bild10
Bild11
Bild12
Es gibt nur eine Religion,  
die Religion der Liebe.
Es gibt nur eine Sprache,
die Sprache des Herzens.
Es gibt nur eine Kaste,
die Kaste der Menschheit.  
Es gibt nur einen Gott
Er ist allgegenwärtig.

 
Sathya Sai Baba
 
home
news
links
e-mail
disclaimer
kommentar
impressum
Beste Ansicht :     Bildschirmauflösung: 1024 x 768 pixel   ( 4 : 3  screen )  -----    Browser:  Internet Explorer   ab 7.x   ---   oder  Firefox  ab 3.x   ------   JavaScript aktiviert
STARTSEITE
Seite zurück
Inhaltsverzeichnis
re
Lord Krishna spricht in der Bhagavad Gita:
“Immer wenn die Tugend (dharma) entartet und das Laster (adharma) vorherrscht, verkörpere Ich Mich als ein
Avatar
In jedem Zeitalter erscheine Ich in sichtbarer Gestalt, um die Tugendhaften zu schützen, das Böse auszurotten und die Gerechtigkeit wiederherzustellen.”    Bhagavad Gita  Kap. 4 Vers 7,8
Devanagari
icon_small_arrow
icon_small_arrow2
Sanskrit
icon_small_arrow
icon_small_arrow2
einheit in der vielfalt
om-hinduismus
judentum
christentum
einheit in der vielfalt
rad des dharma-buddhismus
chinesischer universalismus
stern und halbmond-islam
friedliche koexistenz der religionen