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aber es gibt nur ein Gold
ebenso - gibt es viele Namen und Formen Gottes
aber es gibt nur Einen GOTT
Zur Einleitung

 
Am 28. Juni 1963, kurz vor Guru Poornima  – im Mandir in Prasanthi Nilayam – zeigte Baba   plötzlich Symptome einer schweren Erkrankung. Seine Devotees (Anhänger) waren sehr besorgt und irritiert, einige prominente Ärzte, die anwesend waren, versuchten ihr Bestes, um zu helfen. Auf Grund der Symptome vermutete man einen Hirnschlag oder tuberkulöse Meningitis.
6. Juli - Guru Purnima: Baba war acht Tage lang im Bett gelegen, hatte hohes Fieber und war zeitweise nicht ansprechbar; seine linke Hand, linker Arm und linkes Auge waren betroffen; auch die rechte Hand war teilweise gelähmt. Seine Sprache klang verwaschen und das Gesicht zeigte muskuläre Zuckungen. Baba bestand darauf, ins Erdgeschoss gebracht zu werden, um den vielen Devotees Darshan gewähren zu können.
Er wurde dort auf einen silbernen Thron gesetzt und gab darauf folgende Erklärung durch Zeichen, die entsprechend übersetzt wurden:
 
Dies ist nicht Swami’s Krankheit; dies ist eine Krankheit, die Swami auf sich genommen hat, um jemand anderen zu retten. Swami ist nicht krank, er wird niemals selbst erkranken. Ihr müsst glücklich sein; das allein kann Swami glücklich machen. Wenn ihr besorgt seid, kann Swami nicht glücklich sein. Eure Freude ist seine Nahrung.
 
Dann wies Baba Sri Kasturi an, seine Rede zu halten, und nach dessen kurzer Ansprache verlangte Baba, dass man ihm ein Mikrophon hinhalte. Er fragte: "Vinipisthundhaa?" (versteht ihr mich ?) Aber obgleich er wieder und wieder fragte – seine Aussprache war so undeutlich, dass keiner verstand, was er meinte.
Daraufhin verlangte er nach Wasser, und nachdem man ihm welches gebracht hatte, sprinkelte er ein wenig mit seiner zitternden rechten Hand auf die erkrankte linke Hand und auf sein linkes Bein. Er massierte kurz seine linke Hand mit der rechten und gleich darauf sein linkes Bein mit beiden Händen. Eine kurze Berührung hatte gereicht, um es zu heilen. Im Nu war er somit von der Erkrankung geheilt. Er begann zu sprechen – mit der selben musikalischen Stimme, wie man sie gewohnt war:
 
„Dhikkulenivaariki dhevude gathi" – „Für diejenigen, die keine Zuflucht haben, ist Gott ihre Zuflucht"
Das ist der wirkliche Grund, warum ich eine Krankheit auf mich genommen habe, die ein hilfloser Devotee (bhaktha) erleiden sollte. Er sollte diese schlimme Erkrankung durchmachen, sowie vier Herzattacken – und er hätte es nicht überlebt.
Auf Grund meines Dharma von Bhaktasamrakshana (Schutz meiner Devotees) musste ich ihn retten. Natürlich ist dies nicht das erste Mal, dass ich eine Krankheit einer Person auf mich nehme, welche ich retten will.
Auch in meinem vorangegangenen Körper (shareeram) in Shirdi hatte ich diese Verpflichtung.
Dies ist mein leela, meine Natur. Es ist Teil meiner Aufgabe, für die ich gekommen bin: Sishtarakshana (Schutz der Tugendhaften).
 
Einige Leute, die während der letzten Woche bei mir waren, fragten mich nach den Namen der Person, die ich gerettet habe. Ich hab ihnen gesagt, dass sie auf diese Person zornig wären, sie würden sagen, dass Swami viel Schmerz hätte ertragen müssen, um diese eine Person zu retten.
Sie erwiderten, dass sie diese Person ehren würden wegen ihrer aussergewöhnlichen Hingabe (bhakthi), welche Swami veranlasst hatte, ihr an diesem Samstag zu Hilfe zu eilen.
Einige Leute fragten mich sogar, ob es diese oder jene Person wäre und nannten Namen von Personen, die eine Lähmung – vor allem linksseitig – gehabt hatten.
Das ist noch viel lächerlicher, denn, wenn ich eine Person rette, dann mach ich das vollkommen. Ich warte nicht, bis die Person diese  Krankheit hat, und es bleibt ihr auch kein Rest von dieser Krankheit zurück, sodass die Person später identifiziert werden könnte. Eure Vermutungen und Überlegungen sind für mich sehr komisch in diesem Zusammenhang.
Auch in Shirdi wurden Dada Saheb, Nandharaam, Balawanth und all die anderen auf diese Weise gerettet. Balawanth wäre an Pest erkrankt, aber die Beulenpest wurde übernommen (von Shirdi Baba) und der Junge wurde gerettet. Diesmal dauerte es besonders lange und die Devotees machten sich Sorgen. Der Grund liegt daran, dass die Herzattacken, die den Devotee etwas später treffen sollten, auch noch übernommen wurden.

Es gibt aber auch noch einen anderen Grund, warum die Erkrankung acht Tage lang dauern sollte. Ich werde euch jetzt etwas erzählen, was ich während der letzten 37 Jahre für mich behalten habe. Es ist nun die Zeit gekommen, es zu verkünden. Heute ist ein besonders geweihter Tag, und ich werde euch die Geschichte erzählen:
 
Ihr alle wisst, dass ich an dem Tag, als ich entschied, meine wahre Identität, meine Mission und meine Gegenwart  zu enthüllen, erklärte, dass ich zur Bharadhwaja Gothra (Linie) und Apasthamba Suthra (Vedisches Ritualsystem) gehöre.
Rishi Bharadhwaja war ein grosser Weiser, der die Veden hundert Jahre lang studiert hatte; da er erkannte, dass die Veden endlos sind (anantha), übte er strenge Askese (thapas), um seine Lebensspanne zu verlängern, und von Lord Indra erhielt er dafür zweimal hundert Jahre zusätzliche Lebenszeit.
Selbst dann konnte er sein Studium der Veden nicht zu Ende bringen und deshalb bat er Indra um weitere hundert Jahre. Gott Indra zeigte ihm drei grosse Bergketten und sagte: "Was du während dieser dreihundert Jahre gelernt hast, enspricht lediglich drei Handvoll von den drei Bergketten, die die Veden repräsentieren. Gibt den Versuch auf, die Veden vollständig zu studieren. Mach ein Yaagna (Opferritual) stattdessen, welches ich dich lehren will – das wird dir ein Ergebnis bringen, welches dem vollständigen Studium der Veden entspricht."
Der Weise Bharadhwaja entschied sich, dieses Opferritual durchzuführen, wie es ihm Indra gelehrt hatte und traf alle Vorbereitunge. Der Rishi entschied, dass Shakthi, die Gefährtin Gott  Shiva’s, das Yagna leiten und segnen sollte und begab sich deshalb zum Berg Kailash (den Sitz von Lord Shiva).
Aber es war kein günstiger Augenblick, sein Anliegen vorzutragen, denn Shiva und Shakthi waren gerade mit einem Wettstreit beschäftigt, sie wollten herausfinden, wer länger tanzen konnte.
Acht Tage vergingen, bis Shakthi Bharadhwaja bemerkte, wie er in der Kälte da stand und wartete.  
Sie warf ihm nur ein Lächeln zu und tanzte weiter wie bisher. Der Weise deutete das Lächeln irrtümlich als zynische Ablehnung, seine Gegenwart zur Kenntnis zu nehmen. Deshalb kehrte er Kailash den Rücken und begab sich auf den Heimweg. Zu seinem Ärger stellte er fest, dass sein linkes Bein, Hand und Auge durch einen Schlaganfall ausser Funktion waren.
Als Shiva sah, dass der Rishi zusammenbrach, eilte er zu ihm, tröstete ihn und versicherte ihm, dass Shakthi ihn und sein Yagna in Wirklichkeit gesegnet hatte.
Dann heilte ihn Shiva, indem er ihn mit Wasser aus  seinem Kamandalu besprenkelte (ein Gefäss, das Asketen mit sich tragen) Beide - Shiva und Shakthi -   führten hernach den Vorsitz über das Yagna des Weisen.
 
Nachdem das Yagna vorüber war, waren sie so erfreut, dass sie dem Rishi weitere Gunst erwiesen. Shiva sagte, dass sie beide menschliche Form annehmen würden und dass sie dreimal in der Bharadhwaja Linie geboren würden. Shiva allein als Shirdi Sai Baba, Shiva und Shakthi zusammen als Sathya Sai Baba in Puttaparthi und Shakthi allein als Prema Sai Baba danach. Dann erinnerte sich Shiva an die Krankheit, die Bharadhwaja am Kailash befallen hatte.
Er gab ein weiteres Versprechen: „ Als Entschädigung für die Nichtbeachtung, die dir Shakthi acht Tage lang am Kailash entgegenbrachte, wird diese Shakthi acht Tage lang einen Schlaganfall erleiden, wenn wir zusammen als Sathya Sai inkarniert sind. Am achten Tage werde ich sie von den Symptomen der Krankheit befreien, indem ich den Körper mit Wasser besprenkle, ebenso, wie ich es bei dir gemacht habe."
Heute wurde dieses Versprechen eingelöst, dieser Schlaganfall und die Heilung mussten demnach geschehen. Das Versprechen, welches im Treta Yuga gegeben worden war, musste ernst genommen werden.
Ich sage euch, dass der Bhakta, welcher einen Schlaganfall erleiden sollte, und dessen Krankheit ich übernahm, eine willkommene Gelegenheit bot, die genutzt wurde.
Wisst ihr, eine Lok zieht nicht nur einen Waggon, man wartet bis mehrere Waggons gezogen werden müssen, dann setzt man die Lok ein.
Gleichermassen musste die Krankheit durchgestanden werden, der Bhakta musste gerettet werden, ein Versprechen eingelöst werden, ein Geheimnis gelüftet werden, die göttliche Inkarnation deutlicher durch dieses Wunder manifestiert werden. All dies wurde durch diesen Vorfall erreicht.
Ich möchte euch versichern: Nichts kann das Werk dieses Avatars behindern.

Als ich während dieser Tage oben im ersten Stock war, meinten einige einfältige Leute: Es geht zu Ende mit Baba. Viele reisten ab. Einige meinten, ich wäre im Samadhi (mystische Trance).
 
Als ob ich ein Sadhaka (spiritueller Aspirant) wäre; einige fürchteten, ich wäre Opfer schwarzer Magie geworden. Als ob mich diese Dinge beeinflussen könnten. Die Grösse dieses Avatars wird von Tag zu Tag zunehmen.
Als der Govardhanagiri (der Berg, den Lord Krishna mit seinen kleinen Finger in die Höhe gehoben hatte) durch diesen kleinen Jungen gehoben wurde, erkannten die Gopis und Gopikas, dass Krishna Gott ist.
Diesmal wird nicht ein Govardhanagiri gehoben, sondern eine ganze Bergkette – ihr werdet es sehen.     
 
 
Habt Geduld und Glauben!  
( source:  >>>  )

Biographie

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Sathya Sai Baba über Seine Mission

„Dieser Avatar ist mit dem höchsten Ziel gekommen, die Menschheit als eine Familie durch das Band der Brüderlichkeit zu einen, die Wahrheit zu erläutern und zu bekräftigen, dass jedes Wesen in Wirklichkeit ATMA (göttlicher Geist) ist, damit das Göttliche als Grundlage der gesamten Schöpfung enthüllt werde und um allen Menschen den Weg zu weisen, ihr gemeinsames göttliches Erbe anzuerkennen, welches die Menschen verbindet, damit der Mensch sich von seiner Tiernatur befreien kann, und sich zum Göttlichen, seiner wahren Bestimmung,  erheben kann. (19. Juni 1974 in ‘Brindavan’, Bangalore)
 
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„Ich bin gekommen, um das Licht  der Liebe in euren Herzen zu entzünden, um zu achten, dass es von Tag zu Tag heller und mit zunehmenden Glanz erstrahlt.
Ich bin nicht gekommen, um für eine bestimmte Religion (dharma), wie den Hinduismus, einzutreten noch bin Ich für eine bestimmte Sekte oder Glaubensrichtung gekommen; ich bin nicht gekommen, um Anhänger für eine bestimmte Lehre zu gewinnen. Ich habe nicht die Absicht, Anhänger oder Jünger um mich zu versammeln.
Ich bin gekommen, um euch diesen universellen, einheitlichen Glauben zu lehren, das Atmische Prinzip, den Weg der Liebe  
(4. Juli 1968 in Nairobi (Kenia,Ost-Afrika)
 
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„Der Verfall der Rechschaffenheit (dharma) ist eine  akute Tragödie.
Die Liebe des Herrn für die guten Menschen ist so stark, dass Er Selbst gekommen ist. Der Herr ist die Liebe selbst. Er kommt in menschlicher Gestalt, damit ihr mit Ihm reden könnt, bei Ihm sein könnt, Ihm dienen könnt, Ihn verehren könnt und mit Ihm eins werden könnt - und somit eure Verbundenheit mit Ihm erkennen könnt.
(13. Dez. 1964 in Venkatagiri)
 
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„Der Herr kommt als Avatar, wenn Er von Heiligen und Weisen sehnsüchtig erwartet wird. Die Frommen haben gebetet und Ich bin gekommen. Ich habe vornehmlich zwei Aufgaben: Veda Rakshana und Bhakta Rakshana – die Veden (die spirituelle Wahrheit) zu verbreiten und die guten Menschen (Bhaktas) zu beschützen.
(25. Jan. 1963 in Prasanthi Nilayam)
 
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„Viele zögern, daran zu glauben, dass sich die Dinge verbessern werden, dass jeder glücklich sein wird, dass das Goldene Zeitalter kommen wird.
Lasst mich euch versichern, dass dieser Dharma Swarupa (Verkörperung der Rechtschaffenheit) nicht vergebens gekommen ist.
Ich werde die Krise, in die die Menschheit geraten ist, mit Erfolg abwenden.
(3. März 1965, Prasanthi Nilayam)
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Nach der Rede Sai Baba’s vom 6.Juli.1963 wissen wir, dass es in der Mission dieses Avatars drei Inkarnationen gibt.
 
Shirdi Sai Baba

Er hat gemäss Sathya Sai Baba die Grundlage, das Fundament für das Werk gelegt.
Shirdi Sai Baba wurde in Pathri, einem kleinen Dorf in Maharashtra am 28.9.1838 geboren. Sein Vater Gangabhavadiya war ein Fährmann am nahe gelegenen Fluss, die Mutter war Devagiriamma.
Die frühen Jahre von Baba lagen lange verborgen im Nebel der Vergangenheit und mythscher Spekulationen verborgen, bis Sai Baba in einer Rede die näheren Umstände von Shirdi Baba’s Geburt und früher Kindheit enthüllte.
Danach verliess der Vater, von einem unwiderstehlichen Impuls zur Entsagung getrieben, seine Frau kurz nach der Geburt ihres Kindes. Die Mutter legte das Baby unter einen Baum und folgete ihrem Ehemann. Man möchte meinen, die Eltern wären sehr herzlos gewesen, aber, wenn man Baba’s Erzählung folgt, hat man das Gefühl, hier waren eine unsichtbare Hande am Werk, die Regie führte.
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Prema Sai Baba

Die nächste Inkarnation dieses Triple - Avatars wird in Gunaparthi, an den Ufern des Tungabhadra, im Bundesstaat Karnataka stattfinden.
Nach Sathya Sai Baba wird Prema Sai das Werk krönen und vollenden
Nach meinem  Wissensstand (Quelle: Literatur von Sri Vasantha Sai Ma) wird sich Prema Sai 2024 inkarnieren - Prema, Seine Frau,  im Jahr 2028
Die Seelen, welche sich als seine Eltern inkarnieren, wurden von Baba schon genannt (Die Seele von Sri Kasturi als Mutter und die von Sharada Devi (Pedda Bottu) als Vater; beide sind schon geboren)
Prema Sai (Raja) wird mit Prema verheiratet sein und sie werden einen Sohn (Rama) haben. Er wird zusammen mit seiner Frau und Familie den Menschen des Neuen Zeitalters  ein Vorbild für eine spirituelles Familienleben sein und er wird wohl auch eine öffentliche Mission zu erfüllen haben.
Es gibt ein
Foto von seiner Frau Prema (materialisiert von Sai Baba). Einige faszinierende Details über das Leben von Prema Sai wurden Vasantha Ma (Sie wird in ihrer nächsten Inkarnation Prema Sai’s Frau Prema sein) von Sathya Sai Baba  enthüllt.
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Foto von Prema aus den Jahren
2044 - 2047  circa
Bald kam ein Muslim - Ehepaar namens Patel an der Stelle vorbei, wo das Baby zurückgelassen worden war. Die Frau fand das Baby, und da das Paar kinderlos war, nahmen sie es in ihre Obhut, bis es vier Jahre alt war. Danach kam der Junge in die Obhut eines Weisen mit Namen Venkusa (Gopalrao Deshmukh).
1851 kam Baba erstmals nach Shirdi. Kurz daruf verliess er wieder Shirdi und kehrte 1858 wieder dorthin zurück. Von da an blieb er 60 Jahre dort, ohne den Ort jemals physisch zu verlassen.
Bei seinem Einzug in Shirdi rief ihn ein späterer Devotee zu: „ Heil dir Sai Baba„ – seit dieser Zeit nannte man ihn dann auch Shirdi Sai Baba.
Einigen seiner vertrauten Devotees teilte Shirdi Sai Babas mit, dass er sich 8 Jahre nach seinem Tod (mahasamadhi) wieder inkarnieren würde. Shirdi Baba verliess 1918 seinen Körper – Sathya Sai Baba wurde 1926 geboren und erklärte, dass er in seinem früheren Körper Shirdi Baba war.
 
Es gibt in Indien viele Tempel zu Ehren Shirdi Sai Baba’s., eine Anzahl von biographischen Publikationen und eine Organisation, die das caritative und erzieherische Werk im Geiste von Shirdi Sai Baba fortführt.
Im Westen wurde Shirdi Baba vor allem durch die kleine Biographie von Arthur Osborne bekannt („Incredible Sai Baba"). Inzwischen gibt es eine Anzahl englischsprachiger Biograhpien (Hemadpanth; S.P.Ruhela, Narasimha Swami usw.) deutsche Literatur: ('Leben und Lehren von Shri Sai Baba' von Ananda T.S. Murthy; von Hemadpanth: „Sri Sai Satcharita") und sogar eine Dissertation über Shirdi Sai Baba.
 
Nicht alle Anhänger von Shirdi Sai Baba sind davon überzeugt, dass Sathya Sai Baba die Reinkarnation von Shirdi Baba ist. Dennoch gibt es einige sehr glaubwürdige Zeitzeugen, die noch  devotees von Shirdi Sai Baba gewesen waren, und die auf Grund persönlicher Erlebnisse von der Identität beider Inkarnationen überzeugt wurden. (Die Rani von Chincholi; M.S. Dixit; Smt. Sharada Devi)
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Sathya Sai Baba

 
Seine Familie

Die Raju Familie von Puttaparthi war für ihre Frömmigkeit seit den Tagen des weitbekannten weisen Venkavadhoota, eines heiligen Vorfahren der Familie, sehr geschätzt.

Venkavadhoota wurde von vielen Menschen der Umgebung als Guru betrachtet.
Die Familie stiftete und erbaute den Gopalaswami Tempel (Lord Krishna gewidmet) und
Sri Ratnakaram Kondama Raju, der Grossvater von Bhagavan Sai Baba’s physischer Form, widmete einen Tempel Mutter Sathyabhama, einer Gefährtin Krishna’s, einer Gottheit, welche kaum sonstwo in Indien auf diese Art verehrt wird.
Die Eltern waren Bauern, aber sie waren auch
für ihre musikalische und schauspielerische Begabung bekannt; sie förderten die Verbreitung der heiligen Lehren durch dramatische und musikalische Aufführungen im Dorf, weshalb man sie als Bhat Raju (bhat: Priester) bezeichnete.
Sri Kondama Raju war eine fromme Seele, die während ihrer 110 Jahre in unaufhörlicher Kontemplation Gottes lebte. Seine Frau Sri Lakshmana verstarb 20 Jahre vor ihm. Sie hatten 2 Söhne, die beide nach dem Heiligen Venkavadhoota benannt wurden: Pedda Venkama Raju und Chinna Venkama Raju. Pedda , der ältere von beiden wurde mit Easwaramma verheiratet, einer Tochter von Sri Meesaraganda Subba Raju von Kolimigundla aus dem Kurnool Distrikt. Pedda und Easwaramma waren mit einem Sohn und zwei Töchtern gesegnet, Seshama Raju, Venkamma und Parvathamma.
Einige Jahre vergingen und Easwaramma wünschte sich noch einen Sohn. Sie betete zu den Gottheiten, die man im Dorf verehrte, machte ein Sathyanarayana Puja und hielt eine Anzahl strenger Gelübde ein.
Eines Tages geschah etwas Aussergewöhnliches, das ihr eine übernatürliche  Empfängnis ankündigte. Easwaramma war zum Dorfbrunnen gegangen, um Wasser zu schöpfen. Dort sah sie ein strahlendes blaues Licht, welches sich zu einer leuchtenden Kugel formte und in ihren Leib eintrat. Kurz darauf konnte sie der Familie die freudige Mitteilung machen, dass sie ein Kind unter dem Herzen trug.
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Göttliche Vorzeichen

 
In dieser Zeit kam es zu seltsamen Vorfällen in Pedda Venkappa’s Haus, die die bevorstehende Geburt ankündigten.
Zum Beispiel erklang eine Tambura (ein Saiteninstrument ) wie von unsichtbarer Hand gespielt. Als die Geburt des Sohnes, für den Easwaramma gebetet hatte, kurz bevorstand, erklangen  Tambura und Maddala (Trommel) um Mitternacht und auch etwas später, als ob ein Experte darauf spielen würde.
Pedda fragte einen Shastri (Gelehrten) nach der Bedeutung dieser Geschehnisse und dieser meinte, es wären günstige Vorzeichen, es deute auf die Gegenwart einer Shakthi, einer guten Macht, die Harmonie, spirituelle Erbauung und Freude bringt.
 
 
Die Ankunft

23.November 1926, es war das Hindu Jahr Akshaya, was unvergänglich, stets blühend, bedeutet. Kurz vor Sonnenaufgang, die Bewohner des Dorfes sangen den Namen Shivas. Es war noch Karthika Somavara, Montag, im heiligen Monat Karthika, welcher der Anbetung Lord Shiva’s geweiht ist. Diese Zeit war noch besonders günstig für die Anbetung Shivas, da gerade   Ardhra (der Stern Shivas) im Osten aufging. An diesem Tag, als die Zeichen so günstig standen, gingen viele Menschen in die Tempel, um besonders für Sein Wohlwollen zu beten und Puja zu halten.
Mutter Easwaramma hatte ebenfalls gerade ihr Sathyanarayana Puja beendet, welches sie gemäss ihrer Gelübde abhielt, und gegen Ende des Rituals setzten die Wehen ein. Man schickte nach ihrer Schwiegermutter Lakshmanna, eine sehr fromme Frau, und man stellte fest, dass sie im Hause des Priesters war, um einem Sathya  Narayana Puja beizuwohnen . Sie hatte so grosses Vertrauen in die Gnade des Herrn, dass sie sich weigerte, den Gotttesdienst vorzeitig abzubrechen und nach Hause zu eilen. Sie versprach, dass sie nach Beenden des Puja einige geweihte Gegenstände mitbringen würde, aber erst müsse sie den Gottesdienst bis zum Ende beiwohnen.
Danach kam sie zu Easwaramma und brachte  Blumen und geweihtes Wasser. Easwaramma nahm die geweihten Gegenstände und kurz danach, bei Sonnenaufgang wurde ihr Kind geboren.
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Das Göttliche Kind

 
Ein sehr bedeutsames Ereignis geschah bald nach der Geburt des Kindes, welches auf dessen göttliche Natur hindeutete. Eines Tages bemerkte man, wie sich die Decken, worauf man das Baby gelegt hatte, von etwas Lebendigem bewegt wurden, das sich darunter befand. Als man mit angehaltenem Atem nachsah, fand man eine Kobra. Sie spielte die Rolle von Sesha für Sesha Sai
(Adi Sesha ist die mythische Schlange, die zusammengerollt eine Liegestätte bildet, auf der  Lord Vishnu ruht)
Man nannte das Kind
Sathyanarayana, denn es schien ein Zusammenhang zwischen der Verehrung dieses Gottes und der Erfüllung von Easwaramma’s Kinderwunsch zu bestehen. Als während Namakaranam (Zeremonie der Namensgebung) der Name in das Ohr des Babys geflüstert wurde, schien es zu lächeln, als ob die Wahl des Namens von ihm selbst bestimmt worden wäre.
Die Verkörperung der Wahrheit (sathyam) konnte keinen passenderen Namen wählen.
 
Der kleine Brahmajnani
 
Der kleine Sathya war bald der Liebling des Dorfes Puttaparthi; die Bauern und Hirten der Gegend wetteiferten miteinander, ihn zu füttern, zu liebkosen und sein seidenes lockiges Haar zu streicheln. Sein reizendes Lächeln zog sie in seinen Bann. Klein Sathya erfreute die Menschen im Haus und auf den Strassen mit seinem Spiel und klingenden Lachen. Die Leute vom Dorf nannten ihn bald „Brahmajnani" (einer der Brahman, Gott kennt und Seine Botschaft kündet) Selbst als Kind schon zeigte  Sathya grosse Liebe und Mitgefühl für alle Kreatur und Abneigung für jegliche Gewalt gegen Lebewesen.
Sein Herz schmolz beim Anblick von Leid. Wenn ein Bettler an der Haustür klopfte, rief Sathya nach seinen Schwestern, damit sie ihm Essen gaben. Oft gab er sein eigenes Essen den Armen und verzichtete darauf, selbst zu essen.
Sathya selbst nahm nur vegetarische Nahrung zu sich, und wenn bei ihm zu Hause Fleisch gekocht wurde, ging er zu
Subbamma, der Frau des Bürgermeisters und aß dort, denn sie waren Brahmanen und lebten selbst vegetarisch.
Sein Benehmen war so auffällig, dass ein Witzbold ihn einst „Brahmanenkind" nannte. Dieser Mensch konnte nicht wissen, wie recht er hatte, denn in seiner vorigen Inkarnation als Shirdi Baba pflegte er zu sagen: Dieser Brahmane kann hunderttausende Menschen auf den rechten Pfad bringen und sie ihrer wahren geistigen Bestimmung zuführen.
 
Die Schulzeit
Mit acht Jahren besuchte Sathya die Grundschule in Bukkapathnam, ungefähr zweieinhalb Meilen von Puttaparthi entfernt. Er musste sich früh auf den Weg machen, nach einem Mahl aus kaltem Reis und Joghurt oder gekochtem Mais (ragi), Reis und Chutney, um mit einigen Schulkameraden nach diesem beschwerlichen täglichen Marsch rechtzeigtig zum Unterricht zu kommen. Das Essen für den Nachmittag hatte er in einem Beutel bei sich.
Sathya Narayan war ein frühreifes Kind; er lernte rasch und wusste mehr, als man ihn in der Schule  lehren konnte. Er sang alle Lieder und Stotras (Gebete), die man im Dorftheater aufführte. Er komponierte im Alter von 7 oder 8 sogar einige reizende Lieder für das Ensemble, welche gern bei öffentlichen Aufführungen präsentiert wurden.
Die Pandhari Bhajan Gruppe

 
Mit 10 Jahren bildete Sathya eine Pandhari Bhajan Gruppe in Puttaparthi. Die Gruppe bestand aus 16-18 Buben. Sie trugen einheitliche okerfarbene Kleidung, schellende Armbänder und hielten eine Flagge in Händen. Sie tanzten zusammen zu Melodien von Volksliedern und Balladen, worin die Sehnsucht von Pilgern nach Lord Panduranga’s Anblick besungen wurde. Sathya komponierte auch selbst einige Bhagavatha Lieder. Zu diesen traditionellen Themen fügte er auch Texte über eine Pilgerreise zu einem Schrein, von dem noch keiner gehört hatte und über die Glorie einer neuen Gottheit, von der die Leute noch keine Vorstellung hatten: Shirdi und Sai.
Als die Cholera wie ein giftiges Übel die Gegend heimsuchte und ganze Familien umliegender Dörfer auslöschte, hatte Puttaparthi nicht unter dem wuchtigen Schlag des Todes zu leiden. Weise Männer meinten unter sich, dass die geheiligte Atmosphäre, die durch die Bhajans geschaffen worden war, dazu beitrug, viele Leben zu retten.
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In Kamalapuram

 
Sathya zog mit seinem Bruder Seshama Raju nach Kamalapuram, eine kleine Stadt ca 200km nördlich von Puttaparthi. Seine Eltern wollten, dass er das College besuchte, um später eine Beamtenlaufbahn einschlagen zu können. So entschlossen sie sich schweren Herzens, von ihrem geliebten Sohn zu trennen und schickten ihn nach Kamalapuram in eine Schule, wo er seine Ausbildung fortsetzen konnte.
Sathya war ein ruhiger Schüler mit vorbildlichem Betragen und ein Lieblingsschüler seiner Lehrer. Einmal sang er ein Lied vor Beginn einer örtlichen Theateraufführung und es verbreitete sich die Nachricht, dass ein feiner Musiker in der Stadt sei. Danach wurde er oft gebeten, bei öffentlichen Veranstaltungen Gebetslieder vorzutragen.
Ein Händler mit Namen Kote Subbanna, der Heilmittel, Tonika, Glaswaren, Regenschirme und dgl. verkaufte, hörte vom Talent des jungen Sathya und ersuchte ihn, ein kleines Liedchen zu texten, um seine Waren zu vermarkten.
Er gab ihm die notwendigen Informationen und gegen Abend hatte Sathya einen hübschen Telugu Song komponiert. Zusammen mit seinen Freunden zogen sie durch die Strassen und sangen diesen Werbeslogan; sie hielten Plakate hoch und sangen diesen Jingle, was ihnen sichtlich Spass machte.
Erwähnenswert ist auch noch Sathya’s Engagement am dortigen Schultheater. Einer seiner Lehrer ersuchte ihn einmal, ein Stück in Telugu aufzuführen. Sathya, damals 12 Jahre alt, machte sich sofort mit Eifer an  die Arbeit. Das Stück wurde ein grosser Erfolg. Nicht nur, weil der Held des Stücks ein kleiner Junge war, eine Rolle, die Sathya selbst spielte, sondern vor allem, weil das Stück die ewige Sünde des Menschen zum Thema hatte  – die Heuchelei.
Der Titel des Stücks lautete „Cheppinattu Chesthara was soviel heisst wie „Praktizieren wir auch, was wir predigen?".
Mittlerweile war Seshama Raju (er war Lehrer) nach Uravakonda versetzt worden. Er entschied, Sathya mitzunehmen, mit der Absicht, ihn dort in der Sri Karibasavaswami High School unterzubringen. Sathya kam also mit seinem Bruder nach Uravakonda, um dort seine Studien fortzusetzen. Die Stadt Uravakonda sollte Zeuge grosser und geheimnisvoller Ereignisse werden, Ereignisse mit denen Die Wandlung des  jungen Sathya zu einem  grossen spirituellen Meister ihren Anfang nahm, ein spiritueller Meister, der das Schicksal der gesamten Menschheit tiefgreifend ändern würde.
In Uravakonda

 
Sathya wurde von Menschen aufgesucht, die Wertgegenstände verloren hatten, denn es hatte sich in Uravakonda herumgesprochen, dass er seherische Fähigkeiten besitzt. Baba sagt, dass er in diesen Tagen seinen Freunden lediglich den ersten und letzten Buchstaben des Namens der  Person zu geben pflegte, bei der sie ihren verlorenen Gegenstand finden konnten. Weitere Recherchen mussten sie dann selbst anstellen.
 
Am
8. März 1940 abends waren die Leute entsetzt zu hören, dass Sathya von einem giftigen schwarzen Skorpion gestochen worden war. Sathya verbrachte die Nacht ohne Schmerzen und man war allenthalben erleichtert. Am nächsten Abend jedoch fiel er in tiefe Bewusstlosigkeit und kataleptische Starre, reagierte nicht, wenn man ihn ansprach und atmete schwer. Seshama lies einen Arzt kommen, der ihn eine Injektion gab und ein Medikament da lies. Während der kommenden Nacht was Sathya bewusstlos. Am nächsten Morgen kam der Arzt wieder und meinte, dass der Junge ausser Gefahr sei.
Es gab in dieser Nacht allerdings einen Vorfall, der darauf hinweist, dass Sathya nicht in tiefer Bewusstlosigkeit lag, sondern sich vielmehr in einem überbewussten Zustand befand.
Jemand meinte, dass der Zustand des Jungen möglicherweise von Besessenheit durch einen bösen Geist herrühre und dass man die lokale Gottheit durch ein Opfer günstig stimmen sollte. So eilten einige Leute in den Tempel, brachten Gebete, Blumen und Räucherwerk dar, und zerbrachen vor dem Altar eine Kokosnuss.
In diesem Augenblick sagte Sathya, der all die Zeit bewusstlos schien
:"Die Kokosnuss ist in drei Teile zerbrochen." Als die Leute vom Tempel zurückkamen, brachten sie tatsächlich drei Bruchstücke der zerbrochenen Kokosnuss - nicht zwei, wie es sonst meist der Fall ist.
 
Zwei, drei Tage später konnte Sathya aufstehen; er fing aber an, sich sehr sonderlich zu benehmen.
Baba sagte später, er selbst habe den Prozess der Manifestation eingeleitet, denn er konnte nicht mehr länger  warten und wie bisher die Rolle eines Jungen mit Bruder, Schwester, Schulfreunden und anderen sozialen Bindungen spielen.
Er wollte zeigen, dass er jenseits von ‚visha’ und ‚vishaya’ ist, dass weder das Gift eines Skorpions noch weltliche Verlockungen ihn berühren konnten.
 
Mittlerweise hatte Seshama Raju, sein Bruder die Eltern in Puttaparthi über die Ereignisse in Uravakonda benachrichtigt. Er hatte geschrieben, dass Sathya keine Antwort gab, wenn man ihn ansprach und dass es sehr mühsam war, ihn zum Essen zu bewegen, dass er die meiste Zeit in Schweigen verbrachte, manchmal allerdings plötzlich in Gesang ausbrach oder Gedichte und lange Sanskrit Hymnen (slokas) rezitierte oder sich in Exkursen über die höchste Vedische Philosophie ergoss.
Die Eltern konnten erst nach einer Woche kommen, das es unerwartete Schwie-rigkeiten mit der Reise gab.
Seshama wurde schon unruhig und und war dabei, jemanden nach Puttaparthi zu senden, um nachzufragen, warum sich die Ankunft der Eltern so lange hinzog.
Da sagte Sathya zu ihm: "Du brauchst niemanden zu schicken, sie werden in einer halben Stunde hier sein."  Und genau, wie er gesagt hatte, die Eltern kamen genau 30 Minuten später.
 
Göttliche Stärke
 
Die Eltern waren sehr besorgt, als sie den Zustand von Sathya sahen; er sang und redete seltsame Dinge. Alles war so mysteriös. Einmal kam jemand und machte den besorgten Eltern den Vorschlag, Sathya zu einem  bekannten Exorzisten zu bringen, vor dem angeblich kein böser Geist seinen giftigen Stachel zu erheben wagte.
Er würde Sathya in Ordnung bringen, sodass er wieder zur Schule gehen könnte, meinten sie.
Der Exorzist war eine imposante Gestalt, schrecklich anzuschauen, mit blutunterlaufenen Augen und groben Manieren. Er setzte all seine Methoden ein, auch einige, die er nichteinmal bei gestandenen Erwachsenen zu gebrauchen wagte. Er schor beispielsweise Sathyas Kopf und ritzte mit einem scharfen Instrument drei 'X' auf seine Kopfhaut. Sathya sass einfach da und gab keinen Laut von sich. Dann goss der Hexer auch noch ein Gemisch aus Zitronensaft, Knoblauch und anderen scharfen Ingredienzien in die blutenden Wunden des Jungen.
Die Eltern hatten der Prozedur verzweifet zugesehen und waren erstaunt, dass der Junge nicht eine einzige  Träne während dieser Tortur vergoss. Als der Exorzist sich anschickte noch drastischere Methoden zu versuchen, konnten sie es nicht mehr mitansehen und retteten den Jungen aus den Klauen dieses Yama (Gott des Todes) in Menschengestalt.
Sie bezahlten ihm den vollen Preis, gaben ihm auch noch Geschenke und dankten ihm für seine ‚fachmännische’ Behandlung.
Als Baba später gefragt wurde, warum er entschied, dieses diabolische Abenteurer durchzustehen, antwortete er: "Obgleich ihr diese Stärke und das Wunder, dass ein kleiner Junge unbeschadet diesen Terror durchstand gesehen habt, glaubt ihr noch immer nicht, dass ich Baba bin; wie hättet ihr wohl reagiert, wenn ich eines Tages meine Erklärung einfach nur so abgegeben hätte? Ich wollte zeigen, dass ich aus göttlichem Stoff bin, immun gegenüber  menschlichem Leid, Schmerz oder Freude."
 
Auch der befreundete Rechtsanwalt Sri Krishnamachari aus Penukonda war gekommen. Er hatte von den Vorfällen in der Familie Raju gehört und kam ins Dorf, um sich die Sache anzuschauen und zu helfen, wenn er konnte. Nachdem er sich die Sachlage gründlich angeschaut hatte, sagte er zu Venkamma Raju: "Es ist ernster, als ich gedacht habe; bringt Sathya sofort zum Narasimha Tempel nach Ghatikachalam (Lord Narasimha: Löwe- Mensch Avatar), das ist seine letzte Chance". Als Sathya dies hörte, sagte er: „Sehr komisch, nicht ? Ich bin schon dort in Ghatikachalam und ihr wollt mich zu mir bringen!"

Der Rechtsanwalt schien dann keine Neigung mehr zu haben, weitere Untersuchungen anzustellen.
 
Ich bin Sai Baba
Am 23.Mai 1940  war Sathya wie jeden Tag früh aufgestanden. Nach einiger Zeit rief er die Mitglieder des Haushaltes zu sich, gab ihnen Zuckercandy und Blumen, die er scheinbar aus dem Nirgendwo geholt hatte. Auch die Nachbarn waren gekommen, und er gab jeden von ihnen einen in Milch gekochten Reisball, Blumen und Zuckerstücke, die er durch eine bloße Handbewegung manifestierte. Auch sein Vater Venkappa Raju war gekommen, und er kochte vor Zorn, als er dies alles sah, denn er dachte, es handle sich um einen Trick. Er er wollte die Sache jetzt ein für allemal klären bevor sie sich zu einer Tragödie auswuchs.
Venkappa Raju nahm einen grossen Stock, stellte sich vor Sathya und rief: "Bist du ein Gott, ein Geist oder ein Verrückter? – antworte!"
Prompt kam die Antwort – die Erklärung, mit der er so lange gewartet hatte:
„ Ich bin Sai Baba."
An einem Donnerstag sagte jemand herausfordernd zu Sathyanarayan: "Wenn Du Sai Baba bist, dann beweise es uns hier und jetzt". Baba erwiederte:" Ja, das werde ich tun" und er verlangte nach Jasminblüten. Er warf die Blüten auf den Boden und rief:" Schaut hier". Und man konnte sehen, wie die Blütenblätter am Boden den Namen „Sai Baba" auf Telugu formten.
 
Göttliche Allgegenwart
 
Seshama wurde von einigen Leuten in Hospet eingeladen, und er dachte, er könnte Sathya dorthin zu einem Picnic mitnehmen, das würde der Gesundheit und Genesung des Jungen sicherlich gut tun. Hospet liegt ein paar Meilen entfernt von den Ruinen von Hampi, der Hauptstadt des alten Vijayanagara Reiches. (das heutige Karnataka)
In Hampi besuchten sie den Tempel von Lord Virupaksha, der Schutzgottheit der königlichen Familie vom Vijayanagara Reich. All die anderen gingen in den Tempel hinein, aber Sathya blieb draussen und betrachtete bewundernd die Höhe und Pracht des Gopuram (das grosse, pyramidenförmige Dach des Tempels). Als der Priester dem Lingam Arati darbrachte (rituelles Schwenken der Flamme aus Kampfer), sahen alle mit Erstaunen, dass Sathya im Inneren des Schreins stand. Er stand da, wo sich der Lingam befand, lächelte und nahm ihre Respektbezeugung entgegen.
Seshama dachte, dass Sathya heimlich, an den anderen vorbei,  in den Tempel gelangt war und ging nach draussen, um nachzusehen, ob Sathya noch dort war.
In der Tat, Sathya stand draussen, an die Wand geleht, und schaute verträumt in die Ferne.
Seshama eilte wieder in den Tempel und fand auch dort Saythya vor, wie er jeden der Anwesenden segnete.
 
Dieser Vorfall bekräftigte sie in ihrer Überzeugung, dass Sathya eine göttliche Inkarnation sei. Sie brachten ihm ein spezielles Puja (rituelle Andacht) dar. In Hospet hatte sich der Vorfall im Virupaksha Tempel herumgesprochen, noch bevor sie dorthin von Hampi zurückgekehrt waren.
Am nächsten Tag heilte Sathya einen Tuberkulosepatienten, sodass dieser nach langer Zeit wieder eine Meile gehen konnte. Er materialisierte verschiedene Gegenstände und die Leute waren allenthalben erfüllt von grosser Freude. Man sang bis in die Nacht hinein Bhajans ( religiöse Lieder).
Venkappa Raju war sprachlos nach dieser Erklärung; der Stock entglitt seinen Händen, und er versuchte zu erfassen, was er eben gehört hatte.
„Ich bin Sai Baba" fuhr Sathya  fort - „Ich gehöre zur Apasthamba Linie und komme vom Bharadwaja Gothra; Ich bin Sai Baba; ich bin gekommen, um euch vor Kummer zu bewahren; haltet euer Haus rein und sauber."
 
Der ältere Bruder Seshama kam näher und fragte Sathya: 'Was meinst du mit ‚Sai Baba’ ?' Er antwortete nicht direkt sondern sagte lediglich:
„ Euer Venkavadhoota hat gebetet, dass ich in eure Familie geboren werde. Deshalb bin ich gekommen."
Der Vater dachte, der Geist eines Moslem spricht durch Sathya, deshalb rief er: „ Was haben wir mit dir zu tun!?"  Prompt kam die Antwort:
 
„Erweist mir eure Verehrung!" Wann? „Jeden Donnerstag. Haltet euer Haus und euer Herz rein."
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Die Mission beginnt
Am 20.Oktober 1940, am Tag nach ihrer Rückkehr von Hampi, ging Sathya wie gewöhnlich zur Schule, kehrte aber bald wieder von dort zurück. Er stand vor der Eingangstür zum Haus seines Bruders, warf seine Schulsachen weg und rief: „Ich bin nicht länger euer Sathya, Ich bin Sai."
Die Frau seines Bruders kam von der Küche ins Freie und war geblendet von einem Lichtkranz um den Kopf Baba’s. Er sagte zu ihr
: "Ich geh nun, Ich bin nicht einer von euch; Maya (die kosmische Täuschung) hat Mich verlassen; Meine Bhaktas (devotees) rufen Mich; Ich habe mein Werk zu erfüllen; Ich kann nicht länger hier bleiben."
Sein Bruder war auch rasch nach Hause gekommen, als er von dem Vorfall hörte. Baba sasgte zu ihm nur: „Mach dir keine weitere Mühe, Mich zu heilen. Ich gehöre nicht zu dir."
 
Trotz wiederholtem Bitten betrat Sathya nie mehr das Haus seines Bruders. Er ging in den Garten vom Bungalow des Steuer-Inspektors Sri Anjaneyulu und setzte sich dort auf einen grossen Stein inmitten der Bäume. Viele Leute kamen dorthin und brachten  Blumen, Früchte, Räucherwerk und Kampfer, um ihn zu verehren. Der Garten vibrierte vom Gesang religiöser Lieder, und die vielen Besucher sangen auch das erste Lied, das Baba sie lehrte:
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„Manasa Bhajare Gurucharanam Dusthara Bhava Sagara Tharanam"
 
" O Seele meditiere zu Füssen des Guru; Er allein kann dich über das Meer der weltlichen Existenz führen "
Sri Sathya Sai Baba - Avatar
 
1947 schrieb Baba einen Brief über Seine Mission an seinen Bruder  
 
Er schreibt :
 
Ich habe eine
Aufgabe: Der Menschheit beiszustehen und allen Menschen ein Leben in Seligkeit (ananda) zu sichern
 
Ich gebe ein
Versprechen: Alle, die vom rechten Weg abgekommen sind, zum Guten zurückzuführen, damit sie gerettet werden.
 
Ich liebe ein Werk und bleibe ihm treu: Das Leid der Armen zu beseitigen, und ihnen zu gewähren, woran es ihnen mangelt.
 
Ich habe einen Grund stolz zu sein: Denn Ich rette alle, die zu mir beten und mich verehren.
 
Jahrzehnte sind verstrichen, seitdem dieser historische Brief geschrieben wurde, und die Mission dieses Avatars hat sich auf grandiose Weise entfaltet. Schulen wurden errichtet, sogar eine Universität. Krankenhäuser, in denen den Armen kostenlose Behandlung zuteil wird. Mehrere Trinkwasserprojekte, durch die hunderte Dörfer mit sauberem Trinkwasser versorgt werden können. Weltweit werden Menschen inspiriert, soziale Hilfsprojekte zu initiieren - wie Katastrophenhilfe, medizinische Camps mit kostenloser Behandlung und Beratung durch medizinisch geschultes Personal, Bildungsprojekte u.a.
 
All dies ist Ausdruck für den inspirierenden Einfluss der Liebe und des Mitgefühls, welche dieser Avatar für die leidenden Menschen empfindet.
Neben diesen sozialen Projekten wirkt Sathya Sai Baba unermüdlich und geduldig, durch Seine Schriften sowie persönliche und öffentliche Unterweisung, eine spirituelle, ökumenische Botschaft der Bruderschaft aller Menschen und der Vaterschaft des Einen Gottes zu verbreiten und die Menschen in ihrer wahren Berufung – nämlich der Verwirklichung der Göttlichen Wahrheit - auf unterschiedliche, oft sehr subtile Weise, zu unterstützen.

Ein Fotograf kam, um ein Bild des jungen Swami zu machen. Er wollte einen Stein, der vor Sathya am Boden lag, entfernen, bevor er das Foto aufnahm, aber Baba sagte nein. Als man später den Film entwickelte, sah man an Stelle des Steins ein
Bildnis von Shirdi Sai Baba.
 
Ein paar Tage später zog Baba von Uravakonda nach Puttaparthi. Dort lebte er dann im Hause von
Subamma, einer betagten, frommen alten Dame, der Frau vom Bürgermeister Sri Karnam. Sie sorgte sich liebevoll um Baba und empfing grosszügig alle devotees von Baba in ihrem geräumigen Haus. Baba sprach oft von ihrem hingebungsvollen Dienst; sie arbeitete von früh bis spät, kochte und kümmerte sich um die Bedürfnisse der Menschen, die in wachsender Zahl nach Puttaparthi kamen, um Baba zu besuchen.
Als die Zahl der Besucher immer grösser wurde, baute man 1947 einen Tempel (mandir) wo Baba wohnte und den Devotees Darshan gab.
Am 23. November 1950 wurde Prasanthi Nilayam feierlich eröffnet (Ort höchsten Friedens); dort ist bis heute der Hauptwohnsitz von Bhagavan Sri Sathya Sai Baba, wo Er Darshan gewährt, und wo in Seiner göttlichen Gegenwart heilige Feste gefeiert werden.
baba mit idol von shirdi baba
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Es gibt nur eine Religion,  
die Religion der Liebe.
Es gibt nur eine Sprache,
die Sprache des Herzens.
Es gibt nur eine Kaste,
die Kaste der Menschheit.  
Es gibt nur einen Gott
Er ist allgegenwärtig.

 
Sathya Sai Baba
Why fear, when I am here.
 
Warum solltet ihr euch fürchten, wenn Ich hier bin.
 
+++++
 
Bringt Mir euere Sorgen, Krankheiten und Zweifel und nehmt dafür Meine Seligkeit. Ich bin eine Verkörperung der Seligkeit, kommt zu Mir.
 
+++++
 
Selbst wenn ihr Mich vergesst, Ich werde euch niemals verlassen. Ich bin für die Menschen gekommen, die den Weg nicht kennen und für diejenigen, die den Weg kennen, aber keinen Glauben haben. Wenn ihr dürstend euere Hand ausstreckt, wo immer ihr seid, Ich werde euch stets amrit (göttlichen Nektar) gebeben.
Ich bin immer bei euch,  in euch und um euch; Ich schütze euch, wie ein Augenlid das Auge. Macht euch keine Sorgen. Gott ist Eins. Wie immer Ihr anbetet, ihr betet Ihn an.
 
 
+++++
 
 
Ich gebe euch was ihr wollt, damit ihr das wollt, das zu geben Ich gekommen bin.

 
 
 
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Das Kind von Nanda ist gekommen - als Kind von Ananda (Seligkeit), um sein Volk wiederzufinden.
 
Jener Ramachandra ist gekommen - als dieser Aaramachandra (der Selige), um seine Diener wiederzufinden.
 
Der selbe Shiva ist gekommen als dieser kleine Sai Shiva, um mit Seinem Volk zu spielen.
 
Der selbe Maha Vishnu ist gekommen als dieser Mahi Vishnu (Erden-Vishnu), um Seine Waffen zu ergreifen.
 
Der grosse Regisseur – Gott – inszeniert ein Schauspiel, wo Er und Seine Geschöpfe auf der Bühne stehen.
 
Beobachtet das Spiel, spielt auch mit. Seid glücklich und erzählt ein bisschen von diesem grossen Schauspiel
 
 
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Ihr müsst euch nicht anstrengen, Mich zu bekommen. Wenn ihr an Mich glaubt und fühlt, dass ihr Mich braucht, dann ist das genug. Der Mensch muss begreifen, dass er Sathya Sai Baba braucht, dann verdient er Ihn.
 
 
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Die Sehnsucht der Gottliebenden ist es, die Gott veranlasst, Form anzunehmen
 
 
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Wenn Narayana (Gott) die Form eines Menschen annimmt, um der Menschheit zu helfen, dann verhält Er sich wie ein Mensch  ( Nara )
 
 
 
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Ich habe keinen Namen, keinen bestimmten Ort.
 
Ich antworte auf jeden Namen, mit dem ihr Mich ruft.
Ich gehe zu jedem Ort, wo man nach Mir ruft.
 
Ich bin eine Kind unter Kindern
Ein Mann unter Männern
Eine Frau unter Frauen
 
Und wenn Ich allein bin, dann bin Ich Gott (Brahman)
 
 
 
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Money comes and goes
Morality comes and grows
 
Geld kommt und geht.
Moral kommt und besteht
 
Wenn die Moral (dharma) verfällt – dann inkarniere Ich Mich
 
 
 
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Um den Menschen zum höchsten Bewusstsein zu erheben, inkarniert Sich Gott in menschlicher Form.
 
Gott spricht mit den Menschen in ihrer Art und in ihrer Sprache. Er muss die Menschen Methoden lehren, die sie auch anwenden können.
 
Vögel und andere Tiere brauchen keinen Avatar, der sie führt, sie haben nicht die Neigung, vom Weg ihres eigenen Dharma (Gesetz) abzuweichen.
 
Der Mensch allein vergisst das Ziel seines Lebens.
 
 
 
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Der Name Sai Baba bedeutet Göttliche Mutter und Göttlicher Vater.
Wie eine Muter bin Ich sanft und mache euch glücklich.
Wie ein Vater bestrafe Ich euch, wenn es nötig ist.
Durch diese Methode führe Ich euch auf eine höhere geistige Ebene

 
 
 
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Das Wort Avatar bedeutet Abstieg. Es bedeutet nicht, Abstieg vom Gipfel eines Berges oder vom oberen Stockwerk eines hohen Gebäudes. Es bedeutet Abstieg von der Ebene des Atma auf die Ebene des Physischen.
 
 
 
 
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Der Mensch muss seine Sicht der Dinge grundlegend ändern. Darin liegt Meine Aufgabe. Niemand kann Mich aufhalten oder von der Erfüllung Meiner Aufgabe abbringen, von der Aufgabe, die eine, unveränderliche Wahrheit zu errichten.
 
In diesem Werk habt ihr eine Rolle zu spielen.

 
 
 
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Göttliche Liebe steht in Verbindung mit Unsterblichkeit. Um die Menschen diese Göttliche Liebe zu lehren, inkarniert die Liebe Selbst auf Erden in menschlicher Gestalt.
 
 
 
 
 
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Ihr müsst lernen, tief in Mein Herz zu sehen und die unterschiedlichen Göttlichen Aspekte in Mir wahrzunehmen. Ihr müsst Meine Allwissenheit verstehen. Lasst euch nicht von Leuten irre machen, die erzählen, dass sie eine Uhr, einen Ring oder ein Armband von Mir erhalten haben. Diese Dinge haben keine tiefere Bedeutung.
 
 
 
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Von dem Vibhuti zu reden, das Ich gebe oder von den Dingen zu reden, die Ich materialisiere und von den Wundern, die Ich vollbringe ist nicht richtig.
 
Manchmal muss Ich über die Unwissenheit der Menschen lachen, wenn sie Meinen Wundern soviel Bedeutung beimessen. Die Leute reden nur von diesen Dingen und vergessen den viel wichtigeren Aspekt von Mir.
 
Der heiligste Aspekt in Mir ist Liebe (prema). Diese Liebe ist unermesslich.

 
 
 
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Wenn der Avatar in menschlicher Form erscheint, sehen wir, dass Er menschliches Bewusstsein zusammen mit Göttlichem Bewusstsein ausdrückt.
 
Gewöhnliche Menschen können das Göttliche Bewusstsein eines Avatars nicht fassen.
Gott scheint für das begrenzte Verständnis des Menschen ein normaler Mensch zu sein, da in Ihm beides, menschliches und Göttliches Bewusstsein zusammen wirksam sind.
 
Die Wahrnehmung des Menschen ist dem menschlichen Bewusstsein entsprechend limitiert.
 
Aber die Weisen früherer Zeiten konnten das formlose Göttliche in der sichtbaren Form wahrnehmen, da sie selbst Göttliches Bewusstsein in sich trugen.
 
Deshalb nehmen die Menschen den Avatar, ihrer Fähigkeit entsprechend als bloss menschliches Wesen oder als Kosmische Realität wahr.
 
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Da Ich Mich wie ein gewöhnlicher Mensch verhalte, wenn Ich mit euch rede und spiele, verstehen viele Leute Meine wahre Natur nicht. Selbst Menschen mit grossen Verstandeskräften können die wahre Natur von Sai nicht erkennen – den Unterschied zwischen der äusseren Erscheinung und dem inneren Aspekt. Sai weiss alles. Dass die Menschen zweifeln ist die Folge der Maya des Avatar
 
 
 
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Es gibt kein Verlangen in Sai.
Es gibt keinen Raum für Verlangen in Sai. Alles gehört schon Mir.
Sai denkt nicht. Mein Wille materialisiert sich augenblicklich. Was immer es sei, es erscheint augenblicklich.

 
 
 
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Das Wesentliche der Mission des Avatars liegt darin, dass Er euch lehrt, richtig zu denken, zu reden und zu handeln.
 
Abhängig von den kulturellen und sonstigen Voraussetzungen eines Landes lehrt Er die gottgegebenen Fakultäten im Menschen richtig zu gebrauchen.
 
 
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Meine Macht ist unbegrenzt. Es gibt keinen Grund, Meine Macht und Meine Gnade an einen Ort zu begrenzen. Unendliche Macht und unendliche Gnade liegen in Meinen Händen.

Manchmal ist es notwendig, diese Tatsachen über Mich zu verkünden.
 
 
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In diesem Kali Zeitalter
( Zeitalter des Materialismus) müssen die Bösen durch Liebe und Mitgefühl verändert und geistig erneuert werden.
 
Dieser Avatar ist mit der Botschaft der Liebe gekommen
 
 
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Ich bin Liebe, Liebe Liebe.
Ich bin immer Liebe.
 
Liebe ist alles, aber die Menschen verstehen die Liebe nicht.
 
 
 
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Ein Avatar kann jederzeit alles vollbringen. Aber der Avatar wird Seine Macht nicht zu jeder Zeit demonstrieren.
 
Er wird Seine Kräfte nur einsetzen, wenn aussergewöhnliche Umstände es verlangen, und Er wird Seine Gnade nur Menschen schenken, die sie verdienen.
 
 
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Das Göttliche bleibt unberührt von Unreinheit, wenn es sich inkarniert. Es gibt auch keine Minderung der göttlichen Macht.
 
Nehmen wir zum Beispiel ein Kind, das am Boden spielt. Würde die Mutter der Auffassung sein, es sei unter ihrer Würde sich zum Kind herabzubeugen und würde sie deshalb das Kind auffordern, in ihre Arme hochzuspringen, dann wäre das eine unmögliche Forderung.
 
Die Mutter stellt keine so unmögliche Forderung an das Kind. Statt dessen beugt sie sich voll Liebe zum Kind herab und nimmt es hoch.
 
Gleichermassen inkarniert Sich der Herr in menschlicher Form, um die zu segnen und zu retten, die sich nicht zur Göttlichen Ebene erheben können.
 
Die Inkarnation des Göttlichen ist ein Akt des Segens.
 
 
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