Maitreya der WeltlehrerIn den Mythen aller Völker wird von Göttern, Halbgöttern, menschlichen Heroen und Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten berichtet. In allen grossen Religionen der Welt gibt es Berichte und schriftliche Überlieferungen von göttlichen Inkarnationen, Propheten, Heiligen und Weisen, die ein vorbildliches tugendhaftes Leben führten, die die grossen Heiligen Schriften der Welt verfassten und grosse Wunder vollbrachten. Im Hinduismus kennen wir die Avatare, Rishis, Siddhas, grosse Yogis und Heilige (Paramahansa Yogananda: "Autobiographie eines Yogi"; Narasimha Swami: „Leben des Shirdi Baba"; Howard Murphet: "Sathya Sai Baba, Avatar"; Marshall Govind: "Babaji und die 18 Siddhas"; Heinrich Zimmer, S. Radhakrishnan; Werke von und über: Ramakrishna, Swami Vivekananda, Ramana Maharishi, Sri Aurobindo, Swami Sivananda, Swami Muktananda; "Sixty- Three Nayanar Saints" Author: Swami Sivananda, und die Alwars (Hagiographien); "Indian Saints" (2 vols.) Justin E. Abbott Pundit N. R. Godbole, J.F. Edwards; "Mystic Saints of India" (4 Vols.) : B.K. Chaturvedi ; "Periapuranam : The lives of the Sixty-Three Saivite Saints" Author:R. Rangachari; "Periya Puranam : A Tamil Classic on the Great Saiva Saints of South India" Author: Sekkizhaar, G. Vanmikanathan, N. Mahalingam; Das Ramayana, das Mahabharata und die Puranas) Im Buddhismus kennen wir das Leben des Buddha Gautama, die Bodhisattwas, Arhats, grosse tibetische Lamas (Evans Wentz; Lama Anagarika Govinda; Alexandra David Neel; Padmasambhava; Milarepa, Dalai Lama, Karmapa, Terma/Tertöns, Tulkus; "Masters of Meditation and Miracles: Lives of the Great Buddhist Masters of India and Tibet" von Tulku Thondup Rinpoche) Im Judentum kennen wir Moses und die Propheten, Wunderrabbis, Chassidim, Kabbalisten (Martin Buber; Gershom Sholem) Im Christentum kennen wir Jesus Christus eine Göttliche Inkarnation, wahrer Mensch und wahrer Gott; die Apostel, Heilige und charismatische Christen, aus der katholischen, protestantischen und orthodoxen Tradition ( Görres; Walter Nigg; H. Thurston; Biographien, Autobiographien, Hagiographien grosser Heiliger ) Im Islam kennen wir den Propheten Mohammed, Heilige, Walis, Auliyas, Pirs, Sufis (Annemarie Schimmel; Idries Shah; I. und V. Khan ) Um nur einige Stichworte und einige wenige Quellen zu nennen... Durch die Schriften von Autoren der Theosophischen Bewegung nun – besonders Helena Petrovna Blavatsky, H.Steel Olcott, Annie Besant, Charles W. Leadbeater, Alice Bailey, Franz Hartmann, A. Percy Sinnet und u.a. erfahren wir von einer organisierten, spirituellen Hierarchie von erleuchteten Wesen, Mahatmas, Meistern, die bislang mehr im Verborgenen, hinter den Kulissen des Weltgeschehens, das Geschick dieses Planeten, die Evolution der verschiedenen Reiche von Lebewesen und besonders auch der Menschheit, lenkten. Diese Meister der Weisheit sind die Hüter des Göttlichen Planes für diesen Planeten. Sie wirken von verschiedenen Regionen der Welt aus, verborgene Retreats oder Ashrams, die auch auf den höheren ätherischen Ebenen des physischen Plans existieren, (MacDonald Bayne „Beyond the Himalayas"; Baird Spalding „Leben und Lehre der Meister im fernen Osten"; James Twyman „Emissaries of Light" ; Leadbeater „Die Meister und der Pfad") In Krisenzeiten kommen Meister oder fortgeschrittene Jünger dieser planetaren Hierarchie in die Welt, um eine besondere Mission zu erfüllen. Solche Gestalten waren Krishna, Confucius, Zoroaster, der Buddha, Jesus Christus und Mohammed. Die Theosophische Gesellschaft wurde 1875 in New York von H.P.Blavatsky und H.S.Olcott gegründet. Mme. Blavatsky war in den 1850ern und 1860ern nach eigenen Angaben in Tibet von Meistern der Hierarchie geschult und entsprechend für ihre Mission, die Gründung der Theosophischen Bewegung, vorbereitet worden. Später traten diese Meister auch mit anderen Persönlichkeiten der Theosophischen Bewegung in Kontakt. (einige der Mahatmas sind auch mit Namen bekannt ; nach B.Creme soll es auf diesen Planeten 63 Meister geben, die mit der Lenkung der menschlichen Evolution betraut sind; viele andere arbeiten in anderen Bereichen, wie z.B.: der Evolution des Deva Reiches - Engel und Naturgeister) Die persönlichen Berichte der einzelnen Theosophen der damaligen Zeit über ihre Begegnungen mit den Meistern sind durchaus glaubwürdig (es sei denn, man unterstellt den Theosophen eine konzertierte Verschwörung; dies wiederum scheint mir nicht glaubwürdig, denn die Persönlichkeiten der Theosophischen Bewegung waren viel zu zerstritten – zeitweise oder endgültig – um einen gemeinsamen Betrug durchzuziehen; sie stritten eher darüber, wer nun echte Briefe der Mahatmas erhalten habe oder nicht (Der W.Judge Fall zum Beispiel; oder auch die Coulomb Affäre ). Berichte der frühen Theosophen von deren Begegnungen mit den Meistern kennen wir von Olcott (Tagebücher); Hartmann; Leadbeater ( „How Theosophy came to me" ) Mahatma Briefe an Sinnet und andere, von Alice Bailey (Autobiographie (unvollendet)) u.a. Eine Bestätigung für die Existenz der Meister, von denen die Theosophen berichten, fand ich auch bei Yogi Minocher Spencer „Shirdi Sai Baba spricht zu Yogi Spencer" (von S.P.Ruhela) – (cum grano salis). Vor allem durch Paramahansa Ramakrishna („the Gospel of Sri Ramakrishna" von M. und von Nikhilananda ins Englische übersetzt) Die Theosophische Bewegung wurde gegründet, um: Menschen zusammenzubringen, die unabhängig von Geschlecht, Rasse, Religion, Nationalität und sozialem Status harmonisch zum Wohle der Menschheit zusammen-arbeiten können (as a nucleus of brotherhood) Zur Förderung des vergleichenden Studiums von Naturwissenschaft, Philosophie und Religion Für die Die Erforschung der geistigen Gesetze und Naturgesetze des Kosmos und die Entwicklung höherer Erkenntnisfakultäten im Menschen Die Philosophische Lehre der Theosophischen Bewegung entspricht eher den mystischen Traditionen der Weltreligionen bzw der buddhistischen Philsophie, welche ebenfalls primär mystischer Erfahrung und Verwirklichung entsprungen ist, sowie der Advaita Vedanta Lehre des Hinduismus (die nach S. Radhakrishnan eine spirituelle Philosophie ist. Das heisst es ist ein Versuch, eine spirituelle Erfahrung philosophisch zu deuten und zu formulieren) - und weniger in Dogmen formulierten dualistischen Konzepten der Theologie. Man lehrt einen Primat des Bewusstseins über die Materie. Dieses universelle Bewustsein (im Hinduismus Brahman, welches sowohl einen personalen – saguna brahman – als auch einen nicht personalen - nirguna brahman – Aspekt hat) ist auch im Menschen als Atman, das innerste Selbst, der wahre Wesenskern des Menschen gegenwärtig. Theosophie lehrt sowohl eine biologische Evolution, Evolution der Form, als auch eine Evolution des Lebensprinzips und eine geistige Evolution. Ziel dieser Evolution ist nach dem Göttlichen Plan, die Verwirklichung des höchsten Selbst, die Erkenntnis der Einheit des Göttlichen. "Gott schläft im Stein, Er regt sich in der Pflanze, träumt im Tier und erwacht zum Bewusstsein Seiner Selbst im Menschen" Damit verbunden ist die Lehre von Reinkarnation und Karma. Der Entwicklungsprozess (welcher im Individuum durch spirituelle Disziplin, Askese, Meditation usw. sehr beschleunigt werden kann) läuft, was die Menschheit als Kollektiv oder das gesamte Planetare Leben anlangt, nach theosophischer Lehre, über viele Inkarnationen, in Wurzelrassen, Runden, Planeten-Ketten und evolutionäre Systeme (in unserem Sonnensystem ) – Diese Themen werden in den Schriften der Theosophie ausführlich behandelt. Das Göttliche, welches Eins ist manifestiert sich (ekoham bahusyam – Ich war Eins und entschied viele zu werden, um Mich in den Vielen zu lieben) Aus Eins wird Zwei (Geist-Materie/Energie, Shiva-Shakthi, Purusha-Prakrithi) – zwei Aspekte des Einen. Dann kommt das Prinzip der Dreiheit ( die Heilige Trinität, SAT – TAT – OM ) : Gott jenseits der Schöpfung (Parabrahman, der Vater, Paramashiva) – Gott immanent, (der Sohn-Aspekt des Göttlichen; Kuthastha Chaitanya, der ewige Zeuge; Sada Shiva, der Eingeborene Sohn ) – Das feine Gewebe der Natur (die bewusste Schöpferische Energie, Shakthi, der Heilige Geist, der Mütterliche Aspekt der Gottheit, OM ) Weiters spielt in den esoterischen Lehren und Mysterientraditionen die Zahl Sieben eine grosse Rolle als heilige Zahl. Symbolisch dargestellt wird die Siebenheit durch die Sieben Geister vor dem Thron Gottes in der Bibel. Die Theosophische Lehre spricht von einer siebenfältigen Natur der schöpferischen Energie und des Bewustseins. Damit in Verbindung gebracht oder abgeleitet wird dann die Lehre von den Sieben Strahlen, sieben Aspekte des Göttlichen Bewustseins und sieben Aspekte oder Qualitäten der schöpferischen göttlichen Energie, wodurch das Geschehen des Schöpfungsdramas sich nach dem Göttlichen Plan entfaltet. Diese sieben Strahlen, Energien oder Prinzipien wirken nun sowohl auf individueller Ebene des Menschen (physischer, astraler, mentaler Strahl , Persönlichkeitsstrahl und Seelenstrahl nach esoterischer Psychologie) sowie auf der Ebene der Planetaren Evolution, der Solaren Ebene und noch höheren Ebenen evolutionärer Systeme. Die planetare Hierarchie von Meistern, als Lenker und Hüter des Göttlichen Planes steht nach der Lehre der Theosophie in Beziehung zu den einzelnen Strahlen, jedem Strahl ist ein Meister oder Ashram zugeordnet, als Lenker und Hüter des Strahls. Ausführlichere Erläuterungen über die „Sieben Strahlen" finden sich in den Schriften von Alice Bailey. Eine Einführung zu diesem Thema und eine Analyse der Strahlenstruktur bekannter Persönlichkeiten der Weltgeschichte findet sich in den Schriften von Benjamin Creme. Die Meister der WeisheitDie Meister und die Hierarchie (aus: 'Maitreya - Christus und die Meister der Weisheit' von B.Creme, 1979) 12/10/76 Worin besteht die Hauptrolle der Hierarchie? In allen Wesen Eigenbewußtsein zu entfalten, und Bewusstsein in den niederen Naturreichen. Für die Menschheit ein Beispiel zu sein und den Willen des Planetarischen Logos zu übermitteln. Sie bereiten Ihre Jünger auf die Initiation vor und suchen für sie Betätigungsfeld für ihren Dienst aus. Sie schützen uns auch vor einem Ubermaß an kosmischem Bösen. Sie setzen fortwährend in der Welt verschiedene Energien frei, Sie hüten diese Energien und verwenden sie in wissenschaftlicher Weise, um die Veränderungen zum Zwecke . der Evolution in der Weit herbeizuführen. Wir reagieren darauf günstig oder ungünstig, und unsere Zivilisation und unser Leben sind in jeder Hinsicht das Ergebnis unserer Reaktionen. Diese Energien machen uns zu dem, was wir sind. Sie sind im Begriff, das neue Zeitalter einzuleiten, sie formen das Wassermann-Zeitalter. In diesem Augenblick erfassen wir intuitiv, erfühlen wir durch unsere Reaktion auf sie unseren Weg in dieses neue Zeitalter, wobei wir die Strukturen, die Art der Zivilisation, die es entfalten wird, vorausahnen. Wir sind dabei es «aufzubauen». Hat jeder Planet eine Hierarchie? Ja, gewiß. Die hierarchische Ordnung geht durch das ganze System, ja durch den Kosmos. Unsere Hierarchie brachte der Herr der Welt vor etwa 17 Millionen Jahren in die Welt, damit sie die Entwicklung des frühen Menschen, der sich etwa eine Million Jahre vorher individualisiert hatte, überwacht. Gibt es eine Hierarchie der Schwarzen Loge? Ja, natürlich, alles ist Hierarchie, im ganzen Kosmos. Wir alle sind auf irgendeiner Stufe der Leiter von dort unten bis in die Ewigkeit . Das ist eine Naturtatsache. Es gibt zwölf Adepten der Schwarzen Loge, sechs orientalische und sechs westliche, mit hochentwickelter Intelligenz, aber ohne den Liebesaspekt. 28/6/77 Wieviele Meister sind in ätherischen Körpern? Zwei Drittel der Meister sind jetzt in dichten physischen Körpern. Das andere Drittel hat ätherisch-physische Körper , die ja auch noch physisch sind. Immer sind 63 Meister mit der menschlichen Entwicklung beschäftigt, aber zahlreiche andere Meister sind mit den anderen Evolutionen verbunden. Es gibt zwischen 400 und 500 inkarnierte Adepten für die vierte Einweihung; zwischen 2000 und 3000 Eingeweihte der dritten Initiation sind auf der Welt. Ungefähr 250000 haben die zweite und rund 800000 die erste Einweihung erhalten. 23/6/77 Wie ist die Hierarchie jetzt organisiert? Die Hierarchie ist in drei Hauptgruppen nach den drei Hauptstrahlen eingeteilt, wobei jede den einen oder anderen der drei Hauptaspekte der Göttlichkeit, die wir kennen, verkörpert, kanalisiert und von ihm beinflußt wird – dem Willensaspekt dem Liebe-Weisheitsaspekt und dem Inteiligenzaspekt. Die Abteilung unter dem Willensaspekt hat den Manu den vollendeten Menschen, als Oberhaupt, das Vorbild für unsere fünfte Wurzelrasse Der Manu (der zweite von zweien) der vierten Wurzelrasse ist ebenfalls noch auf dem Planeten, in China. Er ist die vollendete Ausformung der atlantischen Rasse, und Seine Aufgabe wird es sein, den atlantischen Aspekt der Menschheit allmählich aus der Inkarnation zu nehmen. Er wird nach und nach mit der fünften Wurzelrasse verschmelzen und damit seine Aufgabve erfüllt haben. An der Spitze jener Gruppe der Hierarchie unter dem Liebe-Weisheitsaspekt steht der Bodhisatthva oder Weltlehrer, der Eine, den wir im Westen den Christus nennen. Im Osten ist Er unter anderen Namen bekannt: als der Herr Maitreya den Buddhisten, als der Bodhisattva den Hindus, als der Imam Mahdi den Moslems und als Messias den Juden. Jeder dieser Namen ist ein religiöser Ausdruck und der Name des Hauptes der Hierarchie. Sein persönlicher Name ist Maitreya.An der Spitze des dritten Teils der Hierarchie steht der Herr der Zivilisation, der Mahachohan. Diese drei grossen Herren, Aspekte Gottes denn das sind Sie haben gemeinsam durch die Jahrhunderte die Entfaltung der Menschheit stimuliert und überwacht durch Energieübertragung und die Prägung Des Denkens der Menschen mit den besonderen Vorstellungen, die diese Energien verkörpern. Die Hierarchie hat im Laufe der Zeitalter oft die Form und ihre Mitglieder gewechselt, da Angehörige der Menschenrasse Eingeweihte und dann Meister wurden, so daß die Meister der höheren Stufen weiter zu noch höheren Aufgaben übergehen konnten. Viele verlassen dazu den dichten physischen Planeten und begeben sich in höhere Sphären oder zu höheren Planeten, z.B. zum Sirius, wenn Sie sich an einer bestimmten Art von Arbeit beteiligen. Von der Abteilung des dritten Aspektes unter dem Herrn der Zivilisation stammen vier weitere Gruppen ab, die zu den untergeordneten Strahlen der Attribute gehören, so daß sich sieben größere Gruppen oder Ashrams ergeben. Jede von ihnen hat wieder sieben Ashrams, im ganzen sind es damit 49. Nicht alle sind zur Zeit vollzählig, sowohl was die personelle Besetzung als auch die Energiekanäle anlangt. 22/3/78 Besteht für die Meister die Gefahr, daß Sie Ihr Bewußtsein verlieren, wenn Sie auf diese Welt kommen? Nein, nicht im geringsten. Die Meister bringen durch den Eintritt in diese Welt ein großes Opfer darüber sollten wir nicht den geringsten Zweifel haben. Es ist ein riesiges Opfer! Die Meister müssen sich in doppelter Hinsicht «wenden», «abwärts», wenn man so will, zur Menschheit, dem Zentrum, in dem sich der Intelligenzaspekt der Gottheit manifestiert, ein großes Energiezentrum. Die Hierarchie ist jedoch das Zentrum, in dem sich die Liebe Gottes personifiziert. Es gibt noch ein höheres Zentrum als das der Hierarchie Shamballa, das Zentrum, in dem der Wille Gottes bekannt ist, in dem der Herr der Welt selbst wohnt. Im Laufe Ihrer Entfaltung wenden sich die Meister Shamballa zu. Sie sind reine Manifestationen von Liebe und Weisheit, aber immer mehr durchdringt Sie der Willensaspekt der Gottheit und nicht nur der Liebeaspekekt. Das geschieht dadurch, daß Sie Ihr Antlitz , Ihre Meditation , Shamballa zuwenden. In die Welt herabzukommen – und etwa zwei Drittel tun dies bedeutet für Sie, daß Sie Ihren Blick in der Meditation, Ihre Aufmerksamkeit, Ihr Antlitz, von Shamballa weg und wiederum der Menschheit zuwenden müssen. Das ist für Sie ein ungeheures Opfer. Damit Sie nicht zu sehr leiden wie der Fragesteller meint, «Ihr Bewußtsein verlieren» was in Ihrem Fall der Willensaspekt der Gottheit wäre wird eine kleinere Gruppe nicht in Erscheinung treten, nicht in die Welt kommen, sondern im Verborgenen bleiben. Sie haben sich einem speziellen Training unterzogen, das Ihnen ein noch tieferes, intensiveres Gewahrwerden des Willensaspektes Gottes erlaubt. und durch Ihre Ubermittlung werden Ihre Mitarbeiter in der Welt daran teilhaben, so daß Sie en rapport bleiben mit dem Willen Gottes und mit Shamballa. 23/8/77 Könnten Sie umreißen, was Sie unter Shamballa verstehen? Shamballa ist ein Energiezentrum, das größte auf dem Planeten. Es entspricht dem Scheitelzentrum im Menschen durch das und von dem aus die Energie fließt, die wir den Willen Gottes nennen.. Praktisch fließen alle Energien durch Shamballa, aber die besondere, die wir Shambala-Energie nennen, ist die Energie des Willens oder der Absicht, die dem Plan Gottes Gestalt gibt – des Gottes der das große Wesen ist, das diesen Planeten beseelt und sich auf der physischen Ebene als Sanat Kumara, die Ewige Jugend, wiederspiegelt (denn Shamballa ist ein physisches Zentrum, in ätherisch-physischer Materie). 23/8/77 Wo befindet es sich? In der Wüste Gobi, auf den beiden höchsten ätherischen Ebenen. Eines Tages wird es sichtbar und bekannt werden, sobald die Menschheit die ätherische Schau entwickelt hat. Es wurde, wie uns die esoterischen Lehren berichten, vor ungefähr 18,5 Millionen Jahren eingerichtet , als sich der Logos unseres Planeten auf Shamballa als Sanat Kumara, als der Herr der Welt physisch manifestierte. Sanat Kumara ist ein Jüngling, ein junger Mann, der in Shamballa wohnt, umgeben von Seinen Kumaras, Seinem Rat, zu dem .auch der historische Gautama Buddha gehört. Der Christus hat das Recht, diesem Rat anzugehören, aber Er beschloß oder besser gesagt, von dem Christus und Sanat Kumara, dem Herrn der Welt, wurde beschlossen . dass der Christus als Haupt der Hierarchie in einem physischen Körper in der Welt bleibt. Der Buddha ist nicht in einem dichten physischen Körper; Er gab ihn vor Jahrhunderten auf, um in Shamballa zu wohnen. (In Shamballa gibt es keine physischen dichten Körper, nur ätherisch- physische.) Der Herr der Welt, in der Bibel «Der Alte der Tage», hat viele Namen. «Der Jüngling nie endender Sommer »,«Der König», «Der Eine Initiator», «Das Große Opfer». Er ist der Initiator bei den höheren Einweihungen, während, der Christus bei den ersten beiden Initiationen der Hierophant ist. Er ist der Gott am nächsten stehende Aspekt, den wir kennen können. Er ist unser «Vater», der persönliche Gott der Christen. 23/6/77 Können Sie etwas über das In-Erscheinung-Treten der Hierarchie sagen? Langsam, allmählich, innerhalb der nächsten 25 Jahre, wird die Hierarchie in Erscheinung treten. Nicht alle, aber der Großteil der Meister und viele Ihrer Ashrams (Gruppen von Jünger, durch die Sie wirken, die ebenfalls Energiezentren sind) werden in Erscheinung treten und auf der äußeren, physischen Ebene bekannt werden. Große Teile der Menschheit werden sich das Ziel stecken, die Richtung ihrer eigenen Energie zu erkennen, auf welchem Strahl sie sind, und zu dem Ashram tendieren, der diese Energie verkörpert. Es gibt sieben Hauptashrams und 42 ergänzende Ashrams, im ganzen 49. Nicht alle, aber viele werden in Erscheinung treten, und auch die Mehrheit der Meister. Viele der Eingeweihten der Hierarchie werden offen, in der äußeren Welt arbeiten, allen Menschen bekannt. Die Mysterienschulen werden wieder eröffnet werden und die Menschen sie besuchen wie die Universitäten, um die Fächer zu studieren, die sie auf die Initiation, und damit auf die Hierarchie, vorbereiten. Das wird das Ziel einer fortgeschrittenen Menschheit im kommenden Zeitalter sein. 23/3/78 In jedem 25. und 75. Jahr eines Jahrhunderts hält die Hierarchie große Ratsversammlungen ab. Wichtige Pläne für die folgenden, manchmal Hunderte von Jahren, sowie für die nächsten 25 und 50 Jahre werden vorgelegt. Beim Großen Rat im Jahre 1425 gelangte die Hierarchie zu der Erkenntnis, daß Sie auf die Welt nochmals zurückkehren müsse. Sie waren an das Ende eines eigenen Entwicklungszyklus gelangt, ganz abgesehen von der menschlichen Entfaltung, eines Zyklus, der mit Ihnen als Gruppe zu tun hat, als dem nächsten Naturreich, genau gesagt. 23/3/78 Das menschliche ist das vierte Reich, die Meister und die Eingeweihten der Hierarchie bilden das fünfte, das im Erscheinen begriffene fünfte Reich, das Reich der Seelen. Ein Meister ist jemand, der Sein Bewußtsein über alle Ebenen ausgedehnt hat, die spirituelle inbegriffen.. Die Meister, die Älteren der Hierarchie, müssen symbolisch Ihre Lebenserfahrung wieder durchlaufen und nun als Gruppe zeigen (jeder tat es bereits für sich), daß Sie imstande sind, als Gruppe auf allen Ebenen gemeinsam zu wirken, von der dichtesten physischen bis zur spirituellen Ebene. Im Jahre 1425 kam Ihnen die Erkenntnis, daß die Zeit dafür gekommen sei. Seither ist jede Entscheidung, jede Maßnahme der Hierarchie im Hinblick darauf getroffen worden, daß Sie einmal wieder in der Alltagswelt tätig sein wird. Nicht nur die Meister das ist das Wichtige dabei – nicht nur die Meister als Einzelpersönlichkeiten, sondern einige Ashrams der Meister werden sich offen auf der physischen Ebene zeigen. Das beginnt bereits. Es arbeiten schon bestimmte Gruppen in der Welt, aus denen sich dann die Ashrams der Meister entwikckeln werden. Viele der Meister werden auftreten, und die Ashrams werden dann auf der physischen Ebene offen in der Welt und natürlich gleichzeitig auf den inneren Ebenen arbeiten. Die Menschen haben sehr verschiedene Vorstellungen davon, wie der Christus wiederkehren wird. Manche erwarten Ihn in strahlender Herrlichkeit in den letzten Tagen der «Welt» wenn sie zusammenbricht (warum Er dann kommen sollte, verstehe ich nicht). Ein Avatar kommt am Ende jedes Zeitalters; das ist ein zyklisches Geschehen. Ein Lehrer ist immer dann aufgetreten, wenn die Menschheit einen bestimmten Punkt in ihrer Evolution erreicht hatte, eine neue geistige Führung brauchte, neue Energien, ein Konzept für einen neuen Weg, der sie zu einer höheren Erfahrung ihrer selbst, ihrer Bedeutung und ihres Zweckes führen sollte. Immer wenn zyklische Veränderungen beim Übergang von einem in das nächste Zeitalter stattfinden, wenn eine Kultur erstarrt und brüchig geworden war und den Weg für eine neue Manifestation freigab, trat ein Lehrer auf, immer des gleichen Ursprungs – aus der Hierarchie. Wir kennen sie historisch als Herkules, Hermes, Mithra, Rama, Vyasa, Shankaracharya, Krishna, Buddha sowie den Christus. Es gab größere und geringere. Aber in jeder Periode der Geschichte, wenn die Not am größten war, wenn die Menschheit einen Ansporn brauchte, kam ein Lehrer der einen oder anderen Stufe, um der Menschheit den Weg zu weisen. Im Einklang mit diesem Gesetz ist am Ende des Fische-Zeitalters in der Übergangszeit zwischen dem Fische- und dem Wassermann-Zeitalter ein Lehrer aufgetreten. Er ist der Weltlehrer, das Haupt der Hierarchie, der Meister aller Meister, der Lehrer «der Engel wie der Menschen», wie sich der Apostel Paulus ausdrückte. Nichts Geringeres als Seine Rückkehr in die Welt an der Spitze Seiner Jünger, der Meister der Weisheit, spielt sich jetzt ab. Und es ist falls Sie es glauben können ein Privileg, in diesem Augenblick der Menschheitsgeschichte inkarniert zu sein, in einer Zeit, die mit keiner anderen zu vergleichen ist..Viele Lehrer sind früher schon in die Welt gekommen, und das war wichtig. Aber nie zuvor, seit den atlantischen Zeiten, sind der Weltlehrer, der Lehrer der Menschheit, der Älteste Bruder der Rasse, und gleichzeitig die Meister der Hierarchie offenkundig in der Welt gewesen. Das ist das Ungeheure, das sich jetzt ereignet. Ein paar Erläuterungen zu den Meistern der Weisheit und ihrem Wirken von Benjamin Creme und anderen Theosophen ...Man kann die Menschheitsentwicklung als Auswirkung der von den Meistern der Weisheit in bestimmter Folge in die Welt gesetzten Ideen ansehen, die Fortschritt an Erkenntnis und Zunahme von Weisheit brachten, die dann in der Kunst, Naturwissenschaft, Politik und Religion ihren Ausdruck fanden... ... Die Meister sind die Hüter eines Planes für die Evolution der Menschheit und der Naturreiche, der sich mit Hilfe der esoterischen Hierarchie der Meister verwirklicht, die hinter allen Weltereignissen stehen und die unsichtbare (weil unbekannte) Regierung unseres Planeten bilden. .... Diese Meister der Weisheit sind Glieder der Menschen-familie, die uns auf der Reise durch die Evolutionsstadien vor-ausgingen. Sie sind es, die sich durch die gleichen Schritte vervollkommnet haben, mit denen auch wir weiterkommen, und Sie haben die Verantwortung für unsere Führung zu dem gleichen Ziel übernommmen. Sie (oder Ihre Vorgänger) überwachen seit jeher den ganzen Evolutionsprozeß und führen die Menschen und helfen ihnen zu einer allmählichen Erweiterung ihres Bewußtseins, wobei ganz allmählich ihre innewohnende Göttlichkeit zum Vorschein kommt, und sie schließlich ebenfalls göttliche, vollendete, erleuchtete Wesen werden. ... Der esoterische, als Initiation bekannte Prozeß ist der wissenschaftliche Weg zur Vervollkommnung, auf dem der Mensch die Einheit mit seiner Ouelle findet. Diesen Pfad der Vervollkommnung markieren fünf grössere Schritte oder Krisen und Spannungspunkte. Jede Einweihung führt zu einer ungeheuren Ausweitung des Erkennens oder des Bewußtseins, was eine immer umfassendere Schau und Erkenntnis der wahren Natur der Realität mit sich bringt. ... Kein Meister der fünften Einweihung braucht weitere Inkarnationsserfahrungen auf der Erde. Seine Entscheidung, auf der Erde zu bleiben, ist nur bedingt von Seinem Wunsch, dem Plan zu dienen, nicht aber durch persönliches Karma. (Anm.: Aus anderen Quellen gibt es allerdings viele Hinweise, dass Seelen auch vor Erlangen der 5. planetaren Einweihung sich nicht mehr auf dieser Erde inkarnieren müssen) ... Wenn man von dem Wiedererscheinen der Hierarchie spricht, dann bezieht sich das auf ein Ereignis, das sich planmäßig über etwa 30 Jahre hinziehen wird. Es ist kein plötzlich eintretendes Geschehen, auch ereignet es sich nicht ohne entsprechende Vorbereitung. In der Tat begannen die Vorbereitungen schon im Jahre 1425, von welcher Zeit an alle Aktivitäten der Hierarchie bereits mit diesem unvergleichlichen und wichtigen Geschehen in Beziehung gesetzt wurden. ![]() ![]() .... Die Hierarchie der Meister muß nochmals, nur jetzt als Gruppe, symbolisch Ihre Fähigkeit zeigen, auf allen Ebenen gleichzeitig zu wirken. Das wird für Sie die letzte Abrundung Ihrer Erd- Erfahrung sein und zugleich die Vorbereitung zu Ihrem Beginn auf dem einen oder anderen der Sieben Wege zur höheren Evolution. Dies sind: 1.Der Pfad des Erdendienstes 2.Der Pfad des Magnetischen Wirkens 3. Der Pfad der Schulung für Planetarische Logoi 4. Der Pfad zum Sirius 5. Der Pfad der Strahlen 6. Der Pfad, auf dem der Logos selbst sich befindet 7. Der Pfad der Absoluten Sohnschaft Von diesem Höheren Weg können wir noch nichts wissen, aber die angegebene Tabelle mag unserer Vorstellungskraft eine Ahnung vermitteln, welchen Umfang die evolutionäre Entwicklung hat, die den Menschen erwartet. (B. Creme) Manu Weltlehrer MA HA CH OH AN Morya Kut Humi Venetianus Serapis Hilarion Jesus St. Germain ARHAT ARHAT ARHAT ARHAT ARHAT ARHAT ARHAT CHELA CHELA CHELA CHELA CHELA CHELA CHELA CHELA CHELA CHELA CHELA CHELA CHELA CHELA VII ASEKHA MEISTER MEISTER MEISTER MEISTER MEISTER MEISTER CHELA CHELA CHELA CHELA CHELA CHELA CHELA VI V IV III II I ![]() 1. Strahl 2. Strahl 3. Strahl 4. Strahl 5. Strahl 6. Strahl 7. Strahl VIII IX Der Planetare LOGOS 3 Kumaras Buddha
Sanat Kumara
Die Planetare Hierarchie der MeisterDie Grosse Weisse BruderschaftSolare und Planetarische Hierarchien nach A. A. Bailey ![]() ![]() Die drei Abteilungen der Hierarchie Über die Gründung der Hierarchie auf Erden haben wir bereits [37] gesprochen. Wir haben gezeigt, wie sie existent wurde, wir haben gewisse Krisen, die auftraten und die auch noch die heutigen Geschehnisse beeinflussen, erwähnt. In Bezug auf das Werk und die Ziele des Mitarbeiterstabes der Hierarchie kann nichts darüber ausgesagt werden, was sie gewesen sind; auch die Aufzählung der aktiven Persönlichkeiten, die während der Jahrmillionen des Bestehens der Hierarchie in Erscheinung traten, ist nicht möglich. Viele grosse Wesenheiten, planetarische und solare, kosmischen Ursprungs, haben ein- oder zweimal zeitweilig ihre Hilfe geliehen und kurz auf unserem Planeten geweilt. Mit der Energie, die sie durchströmte und mit ihrer tiefen Weisheit und ihrer Erfahrung stimulierten sie die Evolution der Erde und brachten sie den Zielen des planetarischen Logos um eine beträchtliche Strecke näher. Dann verliessen sie unsere Welt, und ihre Plätze wurden von solchen Mitgliedern der Hierarchie eingenommen, die willens waren, sich bestimmten vorbereitenden Übungen zur Erweiterung ihres Bewusstseins zu unterziehen. Die innegehabten Plätze dieser Adepten und Meister wurden dadurch frei und von Initiierten neu besetzt. So ergab sich für Jünger und hochentwickelte Männer und Frauen fortlaufend Gelegenheit, in die Reihen der Hierarchie einzutreten. Daraus resultierte eine ständige Zufuhr neuen Lebens und Blutes. Und so konnten diejenigen jeweils in Erscheinung treten, die zu einer bestimmten Epoche oder zu einem bestimmten Zeitalter gehörten. Einige grosse Namen aus der späteren Periode der Hierarchie sind geschichtlich bekannt. Es sind Jesus von Nazareth, Sri Shankaracharya, Vyasa, Mohammed und Krishna, dazu [38] die geringeren Initiierten Paul von Tarsus, Luther und andere hervorragende Leuchten der europäischen Geschichte. Immer haben diese Männer und Frauen für die Menschheitsziele gewirkt, immer waren sie bemüht, die Gruppenbedingungen zu schaffen und die Entwicklung der Evolution zu fördern. Manchmal erschienen sie als wohltätige Kräfte und sie brachten Frieden und Zufriedenheit mit sich. Viel öfter kamen sie als die Bringer der Zerstörung. Sie zerbrachen alte Religions- und Staatsformen, damit das Leben - das zu erstarren drohte - frei werden und eine neue und bessere Form finden könne. Viel von dem, was hier gesagt wird, ist bereits bekannt; auch ist es in verschiedenen okkulten Büchern bereits niedergelegt. Doch einen zusammenfassenden Überblick und ein gänzliches Verstehen des grossen Planes erlangt man nur, wenn man weise und sorgfältig die zusammengetragenen Tatsachen betrachtet und sie in Zusammenhang mit Dingen bringt, die für diesen oder jenen Studierenden sicherlich neu sind. Erst dann kommt man nämlich zu einer einheitlichen Erkenntnis des Werkes der grossen Gruppe frei gewordener Seelen, die in letzter Selbstentäusserung schweigend hinter dem Weltpanorama stehen. Durch die Macht ihres Willens, die Kraft ihrer Meditation, die Weisheit ihres Planes und durch das ihnen eigene Wissen von den Energien leiten sie die Kraftströme, beherrschen sie die formgestaltenden Wirksamkeiten, die alles hervorbringen in der Schöpfungssphäre der drei Welten, das Sichtbare und das Unsichtbare, das Bewegte und das Unbewegte. Dies, im Verein mit ihrer weitgehenden Erfahrung, setzt sie instand, Verteiler der Energien des planetarischen Logos zu sein. Sanat Kumara, der Herr der Welt. Wie bereits gesagt, ist das Oberhaupt der Hierarchie, das alle Einheiten lenkt und alle Evolution beherrscht, der König, - «der Herr der Welt, «Sanat-Kumara», der Jüngling der endlosen Sommer, die Ursprungsquelle des Willens (Wille, der sich als Liebe zeigt), des planetarischen Logos». - Als seine ratgebenden Mitarbeiter [39] fungieren drei Persönlichkeiten, welche die Pratyeka Buddhas oder die Buddhas der Aktivität genannt werden. Diese Vier verkörpern tätigen, intelligenten, liebenden Willen. Sie sind die volle Blüte der Intelligenz und sie haben in einem früheren solaren System bereits das erreicht, was der Mensch jetzt zu vollbringen sich erst anschickt. In früheren Zyklen dieses Systems begannen sie bereits die «wissende Liebe» zu zeigen. Vom Standpunkt des Durchschnittsmenschen aus gesehen, sind Sie die «vollkommene Liebe» und die «vollkommene Intelligenz». Vom Standpunkt jener Wesenheit aber, die in ihrer manifestierten Form auch unser planetarisches System in sich schliesst, ist dieser Liebe- Aspekt erst im Entwicklungsstadium und der Wille-Aspekt nur als Keim vorhanden. Erst in einem späteren solaren System wird der Willens-Aspekt zur vollen Reife kommen, so, wie die Liebe in diesem. Um den Herrn der Welt, jedoch in Zurückgezogenheit und esoterisch, stehen drei weitere Kumaras, die zusammen die Sieben der planetarischen Manifestation ausmachen. Ihr Wirken bleibt uns notwendigerweise dunkel. Die drei exoterischen Buddhas oder Kumaras bilden das Gesamte der Aktivität oder der planetarischen Energie. Die drei esoterischen Kumaras verkörpern Energiearten, die sich bis jetzt auf unserem Planeten noch nicht voll auswirken. Jeder dieser sechs Kumaras ist die Widerspiegelung von und die Verteilungsstelle für die Energie und die Kraft eines der sechs anderen planetarischen Logoi, der sechs Geister vor dem Thron. Sanat-Kumara allein, als physische Inkarnation eines der planetarischen Logoi, ist in diesem System der Sich-selbst-Erhaltende und der Sich-selbst-Genügende; wessen Inkarnation er ist, kann nicht gesagt werden, da dies eines der Geheimnisse der Einweihung ist. Durch einen jeden von ihnen geht die Lebenskraft eines der sechs Strahlen. Ihr Wirken und ihre Stellung kann man folgendermassen zusammenfassen: 1. Jeder von ihnen verkörpert eine der sechs Arten von Energie, mit dem Herrn der Welt als deren Synthese und die Verkörperung des vollkommenen siebenten Typus, unseres [40] planetarischen Typus. 2. Sie alle unterscheiden sich durch je eine der sechs Farben, den sechs Komplementärfarben, wogegen der Herr der Welt die volle planetarische Farbe aufweist. 3. Ihr Wirken bezieht sich daher nicht nur auf die Kraftverteilung, sondern auch auf das Hereinkommen von solchen Egos aus anderen planetarischen Systemen in unseres, die Erderfahrung suchen. 4. Jeder von ihnen steht in unmittelbarer Kommunikation mit dem einen oder anderen der heiligen Planeten. 5. Im Einklang mit den astrologischen Stellungen und synchronisiert mit der Drehung des planetarischen Lebensrades tritt jeweils dieser oder jener Kumara in Aktion. Die drei Buddhas der Aktivität wechseln von Zeit zu Zeit und werden jeweils, wie es der Fall sein mag, entweder exoterisch oder esoterisch. Einzig der König verharrt stetig und wachsam in aktiver physischer Inkarnation. Neben diesen leitenden Persönlichkeiten im Consilium zu Shamballa besteht eine Gruppe von vier Wesenheiten auf unserem Planeten, welche als die Vertreter der vier Maharadschas oder der vier Herren des Karma im solaren System fungieren. Es sind die, die sich zurzeit besonders mit der Evolution des Menschen-Reiches befassen. Diese Vier haben folgende Aufgaben: 1. Die Zuteilung des Karmas oder des menschlichen Schicksals, so weit es den einzelnen und durch den einzelnen die Gruppen angeht. 2. Die Obhut über die Akasha-Aufzeichnungen (Akasha-Chronik) und deren Katalogisierung. Weiter unterstehen ihnen die «Hallen der Urkunden» oder, wie es in der christlichen Bibel heisst, «die Führung (Halten) des Buches». In der christlichen Welt sind sie die «aufzeichnenden oder schriftführenden Engel». 3. Die Teilnahme [41] am solaren Consilium. Sie allein haben das Recht, die Peripherie des planetarischen Systems während des Welt-Zyklus zu überschreiten und teilzunehmen an den Ratssitzungen des solaren Logos. So sind sie im wahrsten Sinne die planetarischen Mittler, indem sie unseren planetarischen Logos vertreten und all das, was ihn in dem grösseren System, dessen Teil er ist, betrifft. Grosse Gruppen von Devas und Initiierten wirken mit diesen «Herren des Karma» zusammen. Sie befassen sich mit der Ausgleichung a. des Weltkarmas, b. des Menschheitskarmas, c. des nationalen Karmas, d. des Gruppenkarmas, e. des Einzelkarmas. Sie sind dem planetarischen Logos für die richtige Anwendung jener Kräfte und jener aufbauenden Agentien verantwortlich, welche die richtigen Egos auf den verschiedenen Strahlen zu den rechten Zeiten und Perioden hereinbringen. Mit allen diesen Gruppen haben wir wenig zu tun, denn nur Eingeweihte des dritten Grades und darüber können mit ihnen in Verbindung kommen. Die übrigen Mitglieder der Hierarchie teilen sich in drei Haupt- und vier Hilfsgruppen; jede dieser Gruppen, wie aus der beigegebenen Zeichnung zu ersehen ist, untersteht einem derer, die wir «die drei grossen Herren» nennen. Das Wirken des Manu, Erbauer der Rassen. Der Manu steht der ersten Gruppe vor. Sein Name ist «Vaivasvata Manu», und er ist der Manu der fünften Wurzel-Rasse. Er ist [42] der «Vollkommene Mensch oder Denker.» Er ist das Urbild des Menschen unserer arischen Rasse. Er lenkt die Schicksale dieser Rasse seit ihrem Aufkommen, also seit fast hunderttausend Jahren. Andere Manus kamen und gingen, und sein Platz wird in verhältnismässig naher Zukunft von einem anderen übernommen werden. Er selbst wird dann zu einem anderen, höheren Wirken übergehen. Der Manu, welcher der Prototyp der Vierten-Wurzel-Rasse ist, wirkt in enger Gemeinschaft mit ihm. Sein Einflussgebiet ist China. Er ist der zweite Manu, den die vierte Wurzel-Rasse gehabt hat. Die Stelle des früheren Manu übernahm er in den letzten Stadien der Vernichtung von Atlantis. Er blieb, um die Entwicklung des Rassentypus und dessen endliches Verschwinden zu fördern. Die Epochen des Wirkens aller Manus greifen ineinander über; doch befindet sich jetzt kein Vertreter der dritten Wurzel-Rasse mehr auf dem Erdball. Vaivasvata Manu hat seinen Wohnsitz im Himalayagebirge. Er hat in Shigatse einige derer um sich versammelt, die unmittelbaren Kontakt mit den arischen Belangen in Indien, Europa und Amerika haben. Ebenso befinden sich in seiner Umgebung diejenigen, die sich später mit dem Aufkommen der sechsten Wurzel-Rasse zu befassen haben. Die Planungen dafür, die sich auf Abertausende von Jahren erstrecken, liegen fertig vor. Energiezentren werden - Jahrtausende, bevor sie in Anspruch genommen werden, - gebildet. Und in der weisen Vorausschau dieser göttlichen Menschen wird nichts einem plötzlichen Geschehen überlassen, sondern alles bewegt sich gesetzmässig in geordneten Zyklen, wenn auch innerhalb karmischer Beschränkungen. Der Wirkungsbereich des Manu umfasst hauptsächlich die «Regierungsgeschäfte und die planetarische Politik». Ihm liegt weiterhin die Gründung, Lenkung und Auflösung der rassischen Formen ob. Ihm ist die Ausführung der Willensabsichten des planetarischen Logos übertragen. Er weiss um das letzte Ziel dieses Evolutionszyklus, dem er vorsteht und der letzte Sinn seines Wirkens ist: Jenen Willen zu einer vollendeten Tatsache zu machen. Er arbeitet in engerem Zusammenwirken mit den «aufbauenden Devas», als es sein Bruder, Christus, tut. Denn es ist ihm die Aufgabe [43] zuerteilt worden, den Rassen- Typus zu erstellen, die Gruppen zu sondern, aus denen sich Rassen entwickeln werden, die Kräfte zu lenken, welche die Erdrinde bewegen; er lässt Kontinente aus dem Meer aufsteigen und wieder verschwinden; er ist es, der das Denken der Staatsmänner derart leitet, dass menschliche Regierung in der gewünschten Richtung gehe und die notwendigen Bedingungen für den Fortschritt eines jeden besonderen Typus geschaffen werden. Eine Demonstration dessen, was damit gemeint ist, bieten uns Nordamerika und Australien. Die Kräfte, die den Manu durchfluten, gehen vom Kopfzentrum des planetarischen Logos aus; sie strömen ihm zu aus dem Gehirn des Sanat-Kumara, welcher der eigentliche Brennpunkt der planetarischen Energie selbst ist. Der Manu wirkt mit Hilfe dynamischer Meditation, die im Kopfzentrum vor sich geht. Seine Ergebnisse bringt er zustande durch das vollkommene Erschauen all dessen, was vollbracht werden muss; durch die Kraft der Schau all dessen, was zur Vollbringung der Aufgabe nötig ist; durch die Fähigkeit, seinen Helfern schöpferische und zerstörende Energien zu übermitteln. All dies erreicht er durch die Macht des verkündeten Tones. Das Wirken Christi, des Weltlehrers. Gruppe zwei hat den Weltlehrer als Oberhaupt. Er ist jene grosse Wesenheit, den wir Christen «Christus» nennen. Im Osten ist er unter dem Namen Bodhisattva und als der «Lord Maitreya» bekannt. Er ist der Eine, der auch bei den devoten Mohammedanern erwartet und dort «Iman Madhi» genannt wird. Er hat seit ungefähr 600 Jahren vor Jesu Geburt über die Geschicke des Lebens gewacht. Er ist es, der schon früher zu den Menschen herabstieg und er wird wieder auf der Erde erwartet. Er ist der «Grosse Herr der Liebe und des Mitleids», ebenso, wie sein Vorgänger Buddha der «Herr der Weisheit» gewesen war. Durch ihn [44] fliesst die Energie des zweiten Aspekts; er empfängt sie unmittelbar aus dem Herzzentrum des planetarischen Logos über das Herz von Sanat-Kumara. Er wirkt mit Hilfe der Meditation, deren Zentrum das Herz ist. Er ist der Weltlehrer, der Meister der Meister und der Unterweiser der Engel. ihm ist die Führung der geistigen Schicksale der Menschen übertragen. Und er hat die Aufgabe, in jedem menschlichen Wesen das Bewusstsein zu entwickeln, ein Kind Gottes und ein Sohn des Allerhöchsten zu sein. Wie es die Obliegenheiten des Manu sind, Typen und Formen zu gestalten, durch die sich das Bewusstsein entwickeln und Erfahrungen sammeln kann, um so die Existenz an sich oder das Dasein im tieferen Sinn des Wortes überhaupt zu ermöglichen; ebenso obliegt es andererseits dem Weltlehrer, dieses innewohnende Bewusstsein in seinem Lebens- oder Geistaspekt zu lenken, indem er das in der Form gebundene Bewusstsein so zu stärken sucht, dass diese Form im Lauf der Zeit aufgegeben und der befreite Geist dorthin zurückkehren kann, von wo er kam. Seit der Weltlehrer die Welt wieder verliess - der Bericht in der Bibel ist darüber im grossen Ganzen akkurat, in manchen Einzelheiten weniger so - blieb er dennoch bei den Menschensöhnen; von uns gegangen ist er in Wirklichkeit niemals, nur aus unserer Wahrnehmung geschwunden. In seinem physischen Körper kann er von denen gefunden werden, die den Weg wissen. Denn er lebt im Himalayagebirge und wirkt in enger Zusammenarbeit mit seinen zwei grossen Brüdern, dem Manu und Mahachohan. Täglich segnet er die Welt, täglich steht er unter der grossen Pinie in seinem Garten zur Stunde des Sonnenuntergangs, die Hände segnend erhoben über alle, die ernstlich und wahrhaft das Heil suchen. Ihm sind alle Suchenden bekannt. Und sollten diese seiner auch nicht gewahr werden - das Licht, das er ausgiesst, facht ihr Verlangen an, nährt das flackernde Lebenslämpchen und treibt sie voran, bis einmal der grosse Tag heraufdämmert, da sie ihn von Angesicht zu Angesicht sehen werden, ihn, der durch seine Erhöhung (im okkulten Sinn) als Initiator der heiligen Mysterien alle Menschen [45] zu sich heraufzieht. Das Wirken des Mahachohan, Herr der Zivilisation. An der Spitze der dritten Gruppe steht der Mahachohan. Seine Herrschaft über die Gruppe währt länger als die seiner zwei Brüder. Er wird sein Amt während des Werdens und Vergehens mehrerer Wurzel- Rassen innehaben. Er ist die Gesamtheit der Intelligenzaspekte. Der derzeitige Mahachohan ist nicht derselbe, der bei der Gründung der Hierarchie in den Tagen von Lemuria dieses Amt verwaltete. Damals besass dieses Amt einer der Kumaras oder der Herren der Flamme, der mit Sanat-Kumara zu gleicher Zeit inkarniert wurde. Der Mahachohan übernahm seine Stelle während der Periode der zweiten Unter- Rasse der atlantischen Wurzel-Rasse. Seine Adeptschaft hatte er auf der Mond-Kette erreicht. Durch seine Vermittlung kam eine grosse Anzahl von Menschen, die heute als höher entwickelte Wesen leben, um die Mitte der atlantischen Ära zur Inkarnation. Karmische Verwandtschaft mit ihm war eine der Voraussetzungen, welche diesen Vorgang möglich machten. Sein Wirken bezieht sich auf die Förderung und Stärkung jener Wechselwirkung zwischen Geist und Materie, Leben und Form, Selbst und Nicht-Selbst, deren Endergebnis das ist, was wir Zivilisation nennen. Er handhabt die Kräfte der Natur, er ist die Hauptquelle der elektrischen Energie, soweit wir diese bis heute kennen. Er ist die Widerspiegelung des dritten oder schöpferischen Aspekts. Die Energie des planetarischen Logos fliesst ihm von dessen Kehlzentrum zu. Er ist es, der auf mancherlei Art und Weise das Werk seiner Brüder ermöglicht. Ihre Planungen und Bestrebungen werden ihm übermittelt und durch ihn gehen die Anordnungen an eine grosse Zahl der ausführenden Devas. So ist Wille, Liebe und Intelligenz dargestellt in diesen drei grossen Herren. Hier ist das Selbst, das Nicht- Selbst und die Relation zwischen den beiden in der Einheit der Manifestation zusammengefasst. Hier bilden irdische Regierungsformen, Religion und Zivilisation ein zusammenhängendes Ganzes. Hier wirkt sich die physische Manifestation, der Liebe- oder Wunsch-Aspekt und das Denken des planetarischen Logos in die Aussenwelt aus. [46] Zwischen diesen drei Persönlichkeiten besteht die engste Einheit und die geschlossenste Zusammenarbeit. Jeder Schritt, jeder Plan, jegliches Geschehen ist in ihrem geeinten Vorherwissen schon vorhanden. Sie sind in steter Verbindung mit dem Herrn der Welt in Shamballa; und die gesamte Führung aller Aufgabenbereiche liegt in ihren und in den Händen des Manus der vierten Wurzel-Rasse. Der Weltlehrer waltet seines Amtes in Verbindung sowohl mit der vierten wie mit der fünften Wurzel-Rasse. Jedem dieser «Abteilungs-Häupter» ist eine Anzahl von Hilfsämtern unterstellt. Die Abteilung des Mahachohan ist in fünf Unterabteilungen aufgeteilt, so dass sie die vier unteren Aspekte der hierarchischen Ordnungen einschliesst. Unter dem Manu wirken die Regenten der verschiedenen «Welt-Abteilungen», so zum Beispiel der Meister Jupiter, der älteste derjenigen Meister, die gegenwärtig im körperlichen Gewand für die Menschheit tätig sind. Er ist der Regent für Indien. Der Meister Rakoczi ist der Regent für Europa und Amerika. Es muss allerdings bemerkt werden, dass der Meister R., obwohl er dem siebenten Strahl und somit dem Kraftfeld des Mahachohan zugehört, doch im Wirken der Hierarchie zeitweilig auch unter dem Manu ein Amt hat. Diese Regenten lenken Länder und Nationen und leiten, wenn auch unbekannt, deren Geschicke. Sie beeinflussen und inspirieren Staatsmänner und Herrscher. Sie flössen den herrschenden Gruppen geistige Kräfte ein; und Sie bringen so die beabsichtigten Ergebnisse dort zustande, wo immer Zusammenarbeit und aufnahmebereite Intuition zu finden sind. Der Weltlehrer waltet über dem Schicksal der grossen Religionen und zwar mit Hilfe einer Gruppe von Meistern und Eingeweihten, welche die Tätigkeit dieser verschiedenen Gedankenschulen leiten. Ein Beispiel: Meister Jesus, der geistige Gründer und [47] Leiter der christlichen Kirchen der ganzen Welt, ist zwar ein Adept auf dem sechsten Strahl unter dem Mahachohan, wirkt aber gegenwärtig unter Christus zum Wohl der Christenheit. Andere Meister haben ähnliche Ämter in Verbindung mit den grossen orientalischen Glaubensbekenntnissen und mit den verschiedenen westlichen Gedankenschulen inne. In der Abteilung des Mahachohan wirkt eine grosse Anzahl von Meistern in fünffacher Gliederung; ihr Wirken steht in Verbindung mit der Deva-Evolution und mit dem Intelligenz-Aspekt im Menschen; ihre Gliederung entspricht der Ordnung der vier Unterstrahlen, die «Strahlen der Attribute»: 1. Dem Strahl der Harmonie oder der Schönheit, 2. Dem Strahl der konkreten Wissenschaft oder der Kenntnisse, 3. Dem Strahl der Hingebung oder des abstrakten Idealismus, 4. Dem Strahl des Zeremoniells oder der Magie. Die drei Abteilungs-Häupter repräsentieren die drei Haupt-Strahlen: I. Wille oder Macht, II. Liebe oder Weisheit, III. Aktive Intelligenz oder Angleichung. Die vier Strahlen oder Attribute des Denkvermögens bilden zusammen mit dem dritten Strahl der Intelligenz unter dem Mahachohan eine Einheit. In ihrer Gesamtheit ergeben sie das fünfte Prinzip des Denkens, auch Manas genannt. Die Loge der Meister Die Abteilungen. Bis jetzt [50] haben wir die höchsten Ämter der Hierarchie unseres Planeten betrachtet. Nun wollen wir uns mit den beiden Abteilungen - wenn wir sie so nennen wollen - befassen, in welche die übrigen Mitglieder der Hierarchie eingegliedert werden. Diese bilden in der grösseren Gesamt-Körperschaft genau genommen zwei Logen: a) die .... Loge, die alle Eingeweihten oberhalb des fünften Grades und eine Gruppe von Devas oder Engeln umfasst, b) Die Blaue Loge, die alle Eingeweihten des dritten, vierten und fünften Grades umfasst. Unterhalb diesen rangiert eine grosse Gruppe von Eingeweihten des ersten und zweiten Grades; weiter unten dann die Gruppe der Jünger jeglicher Stufe. In Anbetracht ihrer Jüngerschaft sind sie noch keine Mitglieder, sondern sie sind der Loge nur angegliedert. Die letze Gruppe endlich besteht aus denjenigen, welche in ernstlicher Anstrengung hoffen, die Angliederung an die Loge zu erreichen. Von einem anderen Gesichtspunkt aus betrachtet zeigt sich die Loge als eine Anzahl von Mitgliedern, die man in sieben Gruppen einteilen kann; jede Gruppe vertritt eine Abart der siebenfältigen planetarischen Energie, die vom planetarischen Logos ausgeht. Zuerst war es eine Dreiteilung, denn seit jeher haben wir die «Grossen Drei» in der Evolution (sie manifestieren sich in den drei Abteilungen»), dann haben wir die Sieben-Teilung, die sich als dreifache Unterteilung und als siebenfache zeigt. Die Leser mögen im Gedächtnis behalten, dass all das bisher Gesagte das Werk der Hierarchie in Bezug auf das vierte oder das Menschen-Reich und hier wieder ganz besonders die Meister betrifft, die in Verbindung [51] mit der Menschheit wirken. Würde die Deva-Evolution unser Thema sein, so würde die gesamte Ein- und Aufteilung eine andere sein. Weiter gibt es bestimmte Aspekte des hierarchischen Werkes, wie z.B. diejenigen, die das Tierreich betreffen. Diese Arbeit ruft gänzlich andere Wesen, Wirkende und Adepten auf den Plan, als diejenigen, die dem vierten oder dem Menschen-Reich dienen. Deshalb müssen die Studierenden sich stets vor Augen halten, dass all diese Einzelerörterungen relativ sind und dass das Wirken und die Wirkenden der Hierarchie unendlich viel grösser und wichtiger sind, als es beim oberflächlichen Lesen dieser Seiten den Anschein haben mag. Wir behandeln hier das, was man als Hauptaufgabe der Hierarchie ansehen kann, denn der Dienst im Menschen-Reich besteht in der Offenbarung der drei Aspekte der Göttlichkeit; die anderen Abteilungen und deren Wirken sind darauf abgestellt und das Werk vollzieht sich als ein zusammengefasstes Ganzes. 63 Adepten. Es sind dreiundsechzig Wirkende oder Adepten, die sich mit der Entwicklung des Menschengeschlechtes befassen. In dieser Zahl sind die «Drei Grossen Herren» inbegriffen. Dreiundsechzig ist gleich sieben mal neun. Sieben mal neun Wirkende sind notwendig für das Werk. Von diesen dreiundsechzig wirken neunundvierzig exoterisch (wenn wir es so bezeichnen wollen) und vierzehn esoterisch. Diese letzeren arbeiten mehr auf der subjektiven Seite (innere Entfaltung). Der Öffentlichkeit sind nur wenige der Wirkenden namentlich bekannt. Es ist nicht angebracht zu sagen, wer die anderen sind, wo sie leben, welches das besondere Feld ihrer Tätigkeit ist etc. Eine kleine Minderheit ist durch ihr Gruppenkarma und die dadurch bedingte Selbst-Aufopferung in den letzten hundert Jahren hervorgetreten. Daher dürfen wir, was diese angeht, einiges aussagen. Es gibt heutzutage bereits eine ganze Anzahl von Menschen in dieser Welt, die - unabhängig von irgendeiner Geistesschule um das Dasein dieser Meistergruppe wissen. Den wirklich Wissenden, also denjenigen, die sie persönlich kennen, sind [52] diese Wirkenden als Mitarbeiter an dem grossen Plan und für das einheitliche Ziel bekannt. Diese wirklich Wissenden können das Vorhandensein und Wirken der Meister als eine über jeden Zweifel erhabene Tatsache bezeugen. Bestimmte Schulen okkulter, theosophischer und anderer ähnlicher Bestrebungen haben geglaubt, die alleinigen Treuhänder ihrer Lehre zu sein; und sie vermeinen, den einzigen Kanal darzustellen, durch den jene wirken. Dadurch begrenzen sie aber das Tun der Wirkenden und ihrer Mitarbeiter in dem grossen Plan und stellen Thesen auf, die weder die Zeit noch die Ereignisse bestätigen werden. Gewiss wirken sie durch Gruppen und Geistesschulen und sie geben solchen Organisationen viel von ihrer Kraft, aber nichtsdestoweniger haben sie ihre Schüler und ihre Jünger überall in der Welt. Sie wirken durch viele Körperschaften und durch mancherlei Lehrmethoden. In der ganzen Welt inkarnieren sich zu unserer Zeit Jünger dieser Meister ausschliesslich dazu, die Wahrheit in den diversen Kirchen, wissenschaftlichen Disziplinen und Philosophien auszusäen. So verursachen sie innerhalb der Organisation selbst eine Erweiterung und Ausdehnung, ja, wo nötig auch eine Auflockerung, die sonst kaum möglich wäre. Es wäre vorteilhaft für die Studierenden des Okkultismus, diese Tatsache anzuerkennen und die Fähigkeit zu pflegen, diese hierarchischen Schwingungen zu erkennen, wenn sie sich ihnen durch das Medium von Jüngern meist an den unerwartetsten Orten und bei den unscheinbarsten Gruppen zeigen. Ein Umstand, der sich in dem Wirken der Meister durch ihre Jünger zeigt, soll hier besonders festgehalten werden und zwar: All die verschiedenen Geistesschulen, die durch die Kräfte der Loge gefördert werden, sind in diesem Fall von einem oder mehreren Jüngern gegründet worden. Und diese, nicht die Meister, tragen die Verantwortung für die Erfolge oder Misserfolge und das daraus sich ergebende Karma. Der Vorgang des Entstehens einer Schule ist ungefähr so: Der Meister enthüllt einem Jünger das objektive Ziel, auf das ein bevorstehender neuer kleiner Zyklus ausgerichtet werden soll; er zeigt ihm, welche Entwicklungsrichtung dabei verfolgt werden soll. Die Aufgabe des Jüngers besteht nun darin, die beste Methode zu finden, um die [53] gewünschten Ergebnisse zu erreichen und die Pläne zu entwerfen, die den grösstmöglichen Erfolg versprechen. Wenn dies geschehen ist, tritt er mit seinem Plan hervor, gründet eine Gemeinschaft oder eine Organisation und verbreitet die nötige Lehre. Auf ihm ruht die Verantwortung für die Auswahl der richtigen Mitarbeiter, die Arbeit den Geeignetsten zu übertragen und dafür, die Lehre in ein würdiges Gewand zu kleiden. Alles, was der Meister dazu beiträgt, ist ein wohlwollendes Anteilnehmen an den Bestrebungen. Dieses währt, solange die Bestrebungen ihre anfänglichen hohen Ideale bewahren und mit reiner Selbstlosigkeit fortgeführt werden. Nicht der Meister ist zu tadeln, wenn der Jünger ein mangelndes Urteilsvermögen in der Wahl seiner Mitarbeiter zeigt oder unfähig ist, die Wahrheit zu künden. Wenn seine Arbeit indessen gut ist und wenn das Werk wunschgemäss vorwärts geht, dann wird der Meister das Bemühen weiterhin segnen. Versagt der Jünger jedoch oder verliert seine Gefolgschaft die ursprüngliche Richtung und verbreitet Irrtümer irgendwelcher Art, dann wird der Meister in all seiner Liebe und all seinem Mitgefühl den Segen von dem Werk des betreffenden Jüngers zurückziehen, seine Kraft zurückhalten und er wird nicht länger beleben, was zu sterben verdient. Erscheinungsformen kommen und vergehen, die Anteilnahme des Meisters und sein Segen ergiessen sich durch viele Kanäle; das Werk mag durch dieses oder jenes Mittel vorangehen - die Lebenskraft aber, indem sie die unzureichende Form zerstört oder die Form erhält, falls sie für die unmittelbare Notwendigkeit ausreicht, bleibt immer bestehen. Einige Meister und ihr Wirken: >>> Quelle: Alice Bailey, Initiation, menschliche und Solare Einweihung; dt Übersetzung: >>> andere Werke, dt Übersetzung: >>>
Nehmt Meine Hand und lasst Mich euch zu GOTT führen -Botschaft 140 - Nehmt Meine Hand, Meine Freunde, lasst uns zusammen diesen Weg gehen und den Sinn des Lebens erkennen, den Segen der Liebe erkennen, den Plan GOTTES erkennen. - Botschaft 132 - MAITREYA'S HAND +++ Dieser dreidimensionale Abdruck einer Hand manifestierte sich in einer Wohnung in Barcelona / Spanien Die heilende Energie und der Segen von Maitreya werden herabgerufen, wenn man das Foto ansieht oder die Hand darauf legt. ![]() ![]()
Wer ist Maitreya - Die Entscheidung für die Wiederkehr Die Ankunft - Die Prioritäten Die Zukunft Wer war der Mann in Nairobi? Augenzeugenberichte: Bericht von Job Mutungi; Bericht von Agnes Mutua; Bericht von Tim Mwadime; Interview von Memo Neupert mit Mary Akatsa Eine kurze Einleitung Der Tag der Erklärung ( The Day of Declaration ) The Day of Declaration, wie ihn Benjamin Creme ankündigt Die Theosophische Gesellschaft Quellen über die Meister der Weisheit Die Hierarchie der Meister Benjamin Creme über die Hierarchie der Meister Zeichen Seiner Gegenwart Lichtkreuze - LIchtkreise Begegnungen mit Maitreya Heilquellen - Weinende Statuen und Ikonen Das weltweite Milchwunder - Andere ungewöhnliche Phänomene Kornkreise - Das UFO-Phänomen Das weltweite Inserat von 1982 Was bisher geschah |