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swami vivekananda
Religion ist nicht in den Büchern und nicht in Dogmen oder Theorien; nicht im Reden und auch nicht im Denken.
Religion ist Sein und Werden

 
Swami Vivekananda
Emblem d.Ramakrishna Mission
Biographie

 
Vivekananda war ein spirituelles Genie von überragendem Intellekt und ausserordentlicher Willenskraft. In seinem kurzen Leben von nur 39 Jahren (1863-1902) schuf er ein immenses Werk schriftstellerischer und organisatorischer Art.
 
Swami Vivekananda – sein Familienname war Narendranath Datta – wurde am 12. Jänner 1863 in Kalkutta geboren. Als junger Mensch war er mehr Agnostiker und den Naturwissenschaften zugeneigt.
Seine Suche nach der Wahrheit veranlasste ihn allerdings auch, spirituelle Menschen aufzusuchen und sie zu fragen, ob sie eine persönliche Erfahrung Gottes hätten.
 
Der junge Narendra studierte sowohl die Philosophen des Abendlandes wie Schopenhauer, Kant und Hegel, als auch  die spirituelle Philosophie Indiens, wie die Lehren des Vedanta und die Upanishaden.
 
Einmal sagte er: "Das grosse Verdienst von Kant war es, aufzuzeigen, dass Zeit, Raum und Kausalität Kategorien des Denkens sind, aber Vedanta hat das schon lange vorher gelehrt und diese Vorstellungen als ‚Maya’ bezeichnet."
Vivekandanda war auch sehr musikalisch. Er beherrschte Schlag-Instrumente wie Tabla, Mrudungam und Pakhavaz, und auch seine Stimme war sehr wohlklingend. Selbst Ramakrishna sagte einmal: " Keiner singt so berührend wie Naren."

Während seiner College Zeit riet ihm einer seiner Professoren, Sri Ramakrishna im Dakshineswar Tempel von Kalkutta aufzusuchen, wenn er mehr über geistige Dinge und spirituelle Bewusstseinszustände erfahren wollte.
In
Sri Ramakrishna fand er schliesslich – er war damals erst 18 Jahre - einen gottverwirklichten Meister. Ramakrishna vermittelte ihm eine direkte Erfahrung der Göttlichen Wirklichkeit und zerstreute dadurch seine Zweifel.
 
Bei einem seiner ersten Besuche von Ramakrishna in Dakshineswar fragte Narendra:  "Sir, haben Sie Gott gesehen?"
 
Sri Ramakrishna antwortete leise: "Ja, ich sehe Ihn so klar, wie man einen Apfel auf der Handfläche sieht, nein noch viel klarer, und nicht nur das, du kannst Ihn auch sehen. Diese Antwort verblüffte den jungen selbstbewussten Naren und brachte ihn doch etwas aus der Fassung,  denn er hatte schon vielen sehr gelehrten Männern diese Frage gestellt, Devendranath Tagore und Gelehrten des Brahmo Samaj zum Beispiel, aber keiner war imstande gewesen, eine so klare und definitive Antwort zu geben.

Sri Ramakrishna war allein im Zimmer. Er rief Narendra   näher zu sich. Ramakrishna ging in einen höheren Bewusstseinszustand ein und berührte Narendra mit seinem rechten Fuss und vermittelte ihm die Erfahrung des kosmischen Bewusstsein.
 
Vivekananda selbst schildert seine Erfahrung: "Ich sah mit offenen Augen, wie die Gegenstände im Raum und die Wände sich immer schneller zu drehen anfingen und aus meiner Wahrnehmung verschwanden. Mein Ich zusammen mit dem gesamten Universum schien in einer alles verschlingenden Leere zu verschwinden. Ich hatte plötzlich schreckliche Furcht. Ich wusste, dass die Zerstörung des Ich den Tod bedeutete und dachte, dass ich gleich sterben müsste.
Ich verllor meine Fassung und schrie: ‚was hast du mit mir gemacht?! Ich muss mich noch um meine Eltern kümmern.."
Ramakrishna lachte, berührte die Brust von Narendra und sagte: "Wir wollen es für jetzt genug sein lassen. Man muss nicht alles sofort erledigen. Alles wird sich zur rechten Zeit entwickeln."
 
ramakrishna

Swami Vivekananda

 
 
 
Sobald dies geschehen war, verlor ich  das Bewusstsein meiner Umgebung und schlief ein. Ich dachte, dass jeder diese Erfahrung beim Einschlafen macht.
Als ich dann älter wurde und anfing zu meditieren, erschien dieses Licht zwischen meinen Augenbrauen, sobald ich die Augen geschlossen hatte, und ich konzentrierte mich darauf."
 
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Die Macht der Konzentation ist der einzige Schlüssel zum Schatzhaus des Wissens.
--Swami Vivekananda --
 
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Obwohl Vivekananda Ramakrishna schon 5 Jahre kannte, sein bevorzugter, oder zumindest sein Vorzugs-Schüler war und  zum inneren Kreis der Jünger gehörte, hegte er noch immer leichte Zweifel, was die spirituelle Grösse seines Guru anlangte. Ramakrishna war sehr schwer erkrankt, und eines Tages, als Vivekananda  zu Füssen von Ramakrishna sass, dachte er bei sich: Wenn mir Sri Ramakrishna auch jetzt in diesem schwerkranken und ernsten Zustand sagt, dass er ein Avatar Purusha ist, dann werde ich ihn als den grössten Gottmenschen akzeptieren.

Kaum war dieser Gedanke in Swami Vivekananda’s Innerem hochgstiegen , sagte Sri Ramakrishna, der sehr schwach war und unfähig, sich zu erheben: "Selbst jetzt noch hast du Zweifel. O Naren, der selbe, der Rama war und der selbe der Krishna war, ist in diesem Körper als Ramakrishna gekommen – ich spreche die Wahrheit."

William James

 
" Das Musterbeispiel für alle Einheits-Systeme ist die Vedanta Philosophie Indiens. Und das Musterbeispiel für die Missionare des Vedanta war der kürzlich verstorbene Swami Vivekananda. Der Mann ist ein unglaubliches Wunder rednerischer Kraft. …Der Swami ist eine Ehre für die Menschliche Gemeinschaft."

 
Sir John Woodroffe
 
"Die Eigenschaften, die ich an Vivekananda am meisten schätze sind seine Dynamik, seine Männlichkeit und sein Mut. Er sprach und handelte danach. Dafür müssen ihn alle schätzen, was immer ihre religiöse Überzeugung ist - alle, die Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit und Mut schätzen, welche Merkmale eines edlen Charakters sind."
vivekananda
Was andere Persönlichkeiten über Swami Vivekananda
sagten.
 
Mahatma Gandhi
 
"Ich habe Swami Vivekananda’s Werke sehr aufmerksam studiert, und danach wuchs die Liebe zu meinem Land tausendfach…seine Schriften benötigen keine Empfehlung von anderen, sie empfehlen sich auf unwiderstehliche Weise von selbst."
 
Jawaharlal Nehru
 
"Wo findet man einen Mann wie ihn? Studiert,was er geschrieben hat und lernt aus seinen Schriften. Wenn ihr das macht, werdet ihr grosse Kraft  daraus gewinnen. Zieht euren Nutzen aus der Quelle der Weisheit, des Geistes und Feueres, die aus Vivekananda geströmt sind. "
 
Indira Gandhi
 
" Ich hatte das besondere Privileg, die Schriften und Lehren von Swami Vivekananda und der Ramakrishna Mission kennen zu lernen. Damals war ich noch sehr klein. Meine beiden Eltern, besonders meine Mutter, hatten eine enge Verbindung zur Mission. Und ich kann wirklich sagen, die Worte von Swami Vivekananda inspirierten meine gesamte Familie - in unserer politischen Arbeit, sowie für unser alltägliches  Leben."
 
Leo Tolstoy
 
"Das Buch von Vivekananda ist mehr als ein Vergnügen, es ist eine Erweiterung der Seele."
 
Christopher Isherwood
 
"Eine der besonders grossen historischen Gestalten, die Indien jemals hervorgebracht hat"
"Siehst du beim Einschlafen ein Licht?"
 
"
Ja, tut das nicht jeder?" – die Stimme des Jungen klang überrascht...
Bald nachdem sie einander zum ersten Mal begegnet waren, stellte Sri Ramakrishna diese Frage an Narendra. Als Erwachsener beschreibt Vivekananda diese Erfahrung mit eingenen Worten: "Solange ich mich zurückerinnern kann, sah ich ein wunderbares punkttförmiges Licht zwischen meinen Augenbrauen, sobald ich die Augen beim Einschlafen geschlossen hatte; und ich beobachtete aufmerksam die Veränderungen dieses Lichtpunktes,  wie er seine Farben veränderte und wie er grösser wurde und eine kugelförmige Form annahm; schliesslich platzte diese Kugel und hüllte meinen Körper von Kopf bis Fuss in ein fliessendes weisses Licht.
Zitate

 
Von Swami Vivekananda
 
"Zu den Hungrigen kommt Gott in der Form von Brot"
 
"Religion ist nicht in den Büchern, noch in Dogmen oder Theorien; nicht im Reden und auch nicht im Denken.Religion ist Sein und Werden."
 
"Das unendliche Sein, Macht und Segen sind unser Eigen. Wir müssen sie nicht erst erwerben, sie gehören uns schon, wir brauchen sie nur zu manifestieren."
 
"Sei ein Atheist, wenn du willst, aber glaub nichts, bevor du es gründlich geprüft hast"
 
"Ich glaube an keinen Gott und keine Religion, die nicht die Tränen der Witwen trocknen und ein Stück Brot den hungernden Waisen bringen können."
 
"Wenn wir andere beurteilen, dann beurteilen wir sie stets nach unseren eigenen Idealen. Das ist nicht richtig, Wir sollten andere nach ihren eigenen Idealen  beurteilen."

 
"Wer nicht an sich selbst glaubt, kann auch niemals Glauben an Gott erlangen."
 
"Das erste Anzeichen, dass ihr religiös werdet ist, dass ihr fröhlicher werdet. Wenn ein Mensch trübselig ist, dann hat er vielleicht Bauchweh, aber es ist nicht Religiosität."
 
"Der lebendige Gott ist in euch."
 
"Manifestiert das Göttliche in euch  und alles wird sich harmonisch um Dieses entwickeln."
 
"Dienst an allen Wesen ist wahrer Gottesdienst"  (Shiva jnana jiva seva)
 
"Jede Seele ist ihrem Wesen und Vermögen nach göttlich. Das Ziel ist die Offenbarung dieses innewohnenden Göttlichen durch Beherrschung der äußeren und der inneren Natur. Erreiche dies entweder durch Arbeit oder durch Andacht oder durch Kontrolle der seelichen Vorgänge oder durch Philosophie, durch eines oder einige oder alle—und sei frei.Das ist das Ganze der Religion. Lehrsätze oder Dogmen oder Riten oder Bücher oder Tempel oder Bräuche­sind nur nebensächliches Beiwerk.­"
 
 
"Mein Ideal kann in ein paar wenige Worte gefasst werden: Der Menschheit von ihrer Göttlichkeit zu künden -  und wie man das Göttliche in jedem Augenblick des Lebens manifestieren kann"
 
 
"Religion ist die Manifestation des Göttlichen, das schon im Menschen vorhanden ist.
Religion ist die Idee, die das Tier zum Menschen erhebt und den Menschen zu Gott.
Das Geheimnis der Religion liegt nicht in Theorien, sondern im Handeln. Gutes zu tun und gut zu sein – das ist die ganze Religion "
 

"Der Mensch steht über allen Tieren, über allen Engeln; keiner ist grösser als der Mensch."
 
 
"Man kann politische und soziale Unabhängigkeit erlangen, aber wenn man Sklave der Leidenschaften und Begierden ist, kann man die reine Freude wahrer Freiheit nicht erleben."
 
"Seht diese Wand an. Hat sie jemals eine Lüge gesprochen? Nein – aber sie bleibt trotzdem eine Wand. Der Mensch lügt und trotzdem wird er einst zu einem Gott."
 
"Nach soviel Askese hab ich eines verstanden – Gott ist in jeder menschlichen Seele gegenwärtig; es gibt sonst keinen Gott; "Wer den Menschen dient, dient wahrlich Gott"
Geschichten

 
Einmal las Swami Vivekananda gerade in der Encyclopedia Britannica.
Sein Schüler Sharatchandra Chakravarti sah die über 20 dicken Bände und bemerkte:
 
 "Es ist kaum möglich alle Bände in einem ganzen Leben durchzu-arbeiten". Er wusste damals nicht, dass Swami Vivekananda gerade dabei war, den elften Band zu lesen, nachdem er schon zehn Bände beendet hatte.
"Was meinst du?" antwortete der Swami. "Frag mich, was du willst aus diesen zehn Bänden, und ich kann dir alles darüber sagen". Der Schüler war neugierig geworden, nahm die Bücher und stelle Swamiji die verschiedensten Fragen zu allen möglichen Themen aus all den zehn Bänden.
Swami Vivekananda gab nicht nur die korrekten Antworten, er zitierte die Quellen auch oftmals in der Sprache, in der sie verfasst worden waren.
 
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Bei seinem dritten Besuch bei Sri Ramakrishna in Dakshineswar nahm dieser Narendra mit in den nahegelegenen Garten von Jadu Mallick. Sie waren allein, als Ramakrishna in den Samadhi ging und auch Narendra in einen Bewusstseinszustand erhob, in dem er alles Körperbewusstsein verlor, aber auf Fragen von Ramakrishna dennoch antworten  konnte. Nach Rückkehr in den Zustand des alltäglichen Bewusstseins konnte sich Narendra an nichts mehr erinnern, aber Ramakrishna erzählte später seinen devotees, dass er an diesem Tag viele sehr persönliche Fagen an Narendra gestellt hatte und Narendra ihm diese Fragen beantwortet hatte.
 
Er fragte Narendra über den Zweck seiner Inkarnation auf Erden, die Art seiner künftigen Arbeit, seine Pläne und seine Mission usw. Auf Grund dieser Antworten wusste Ramakrishna, dass Narendra das Leben eines Mönchs führen würde, und dass er seinen Körper verlassen würde, wenn er den höchsten Bewustseinszustand erlangt hätte, der ihm seine wahre Natur enthüllte.  Sri Ramakrishna wusste, dass Narendra ein
Nitya Siddha war, eine ewig vollendete Seele.
 
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Während einer dieser Gespräche sagte der Dewan von Porbander zu Ihm: "Swamiji, ich fürchte, du kannst in diesem Land nicht viel tun. Wenige werden deine Bemühungen hier schätzen. Du solltest in den Westen gehen, wo dich die Menschen verstehen und schätzen können. Du kannst dem Westen sicherlich viel geben, wenn du den Menchen dort das Sanathana Dharma verkündest.
Die armen Menschen in unserem Land sind noch nicht bereit, die Botschaft des Vedanta zu empfangen. Warum nimmst du nicht am Weltparlament der Religionen in Chicago teil, welches in ein paar Monaten stattfinden wird.
Dort repräsentierst und lehrst  du den wahren Hinduismus, von dem dein Guru Sri Ramakrishna eine lebendige Verkörperung war."
 
Sein tiefes Mitgefühl für die  Menschen seines Landes veranlasste ihn schliesslich, diese Möglichkeit in Erwägung zu ziehen, in den Westen zu gehen und dort auch nach materieller Unterstützung für seine notleidenden Landsleute zu suchen.
 
Swami Vivekananda erreichte die südlichste Landspitze von Indien – Kanyakumari – dort wo der Indische Ozean, der Golf von Bengalen und das Arabische Meer aufeinandertreffen. Er schwamm hinaus auf eine kleine Felseninsel und meditierte dort drei Tage lang.
Dann hatte er eine Vision von seinem Guru Ramakrishna, wie seine mächtige Gestalt nach dem Westen schritt und ihm deutete, ihm zu folgen.  Das war für Vivekananda ein Zeichen und er beschloss, nach Amerika zu gehen.  
 
Im Westen gewann er bald die Wertschätzung und Zuneigung der Menschen durch seine melodische Stimme bei seinen öffentlichen Auftritten, während seiner brillianten Reden und inspirierenden Gesänge  und  durch sein machtvolles spirituelles Charisma.
 
Am 11. September 1893 begann er vor der Verfsammlung von 4000 Delegierten der Weltreligionenen seine Rede  mit den Worten:
 
sisters and brothers of America…
Brüder und Schwestern von Amerika…
 
 
Spontan erhoben sich die 4000 Menschen in der Halle und applaudierten begeistert von der Botschaft der Einheit und Universalität, aber wohl auch zutiefst berührt durch die machtvolle spirituelle Ausstrahlung dieses grossen Lehrers und Exponenten der Philosophie des Vedanta.
 
Drei Jahre lang bereiste er Amerika und England, lehrte und verbreitete Vedanta Philosophie und kehrte dann nach Indien zurück, wo er 1897 den Ramakrishna Orden und die Ramakrishna Mission mit Hauptsitz in Belur, P. O. Howrah, Calcutta, India gründete.
 
Sein Wirken führte in einer Zeit des Materialismus und des wissenschaftlichen Positivismus in Indien zu einer neuen religiösen Erweckung und einer Besinnung auf die einstige geistige Grösse, und im Westen zu einem vertieften Verständnis und Wertschätzung der höchsten spirituellen Philosophie Indiens, des Advaita Vedanta.
Swami Vivekananda lehrte nicht nur abstrakte Philosophie des Advaita Vedanta, sondern, gleich wie sein Guru Ramakrishna, achtete er auch den saguna Aspekt des Göttlichen, den Formaspekt (in ihrem Fall als göttliche Mutter Kali) als Wahrheit von gleichem Rang. Und er lehrte keine Weltabgeschiedenheit und klösterliche Zurückgezogenheit als Prinzip; als im Kalkutta die Cholera wütete, waren es Mönche des Ramakrishna-Ordens und Laienanhänger von Ramakrishna, die vorbildlichen Sozialdienst leitsten und sich um  die Kranken kümmerten.
Nach dem Mahasamadhi seines Meisters Ramakrishna entsagte Vivekananda der Welt und durchwanderte ganz Indien. Er studierte und beobachtete die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft und die religiöse Situation in den verschiedenen Teilen Indiens.
Er sprach mit verschiedenen bedeutenden Persönlichkeiten über die Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation  in seinem Land.
 
Als Wandermönch  
(zw.  1891 und 1893)
vivekananda
Narendra staunte, wie schnell diese Erfahrung wieder vorüber war und er in seinen normalen Bewusstseinszustand zurückgekehrt war, sodass er die Dinge seiner Umgebung wieder so wahrnahm, wie er es gewohnt war.
 
Allmählich verlor Narendra seinen Vorbehalt und seine gröberen Zweifel und er begann, Ramakrishna öfter zu besuchen.
Es war immer ein  'Ananda Mela' (fröhliches Beisammensein) in Dakshineswar. Sri Ramakrishna lehrte in einfachen Parablen, und Gleichnissen und alle seine Schüler betrachteten ihn als weisen Freund mit grossem spirituellen Wissen und Erfahrungen.  

Es gab einen ‘inneren Kreis’ von Schülern - zu denen auch bald Narendra zählte - die sehr oft oder täglich zu Ramakrishna kamen, aber auch Sadhus, verheiratete Männer, und andere Laien, die ihn in Dakshineswar gelegentlich besuchten.  
 
Aus dem Agnositker und Zweifler Narendra wurde allmählich ein echter Shishya oder Jünger und schliesslich ein Weiser und erleuchteter Meister und religiöser Lehrer von grossem Ansehen.
Weiterführende Literatur:
  >>>
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Macht euch nicht von Doktrinen, Dogmen, Sekten, Kirchen oder Tempeln abhängig. Sie zählen wenig, verglichen mit der Essenz mensch-licher Existenz. Diese ist Göttlich, und je mehr diese innewohnende Göttlichkeit im Menschen zum Ausdruck kommt, desto fähiger wird er, Gutes zu tun.
 
Verwirklicht  zuerst diese Spiritualität und sprecht nicht schlecht von anderen, denn alle Lehren und Bekenntnisse haben etwas Gutes. Zeigt durch euer Leben, dass Religion nicht auf Worte beschränkt ist, oder Namen und Sekten. Denn Religion bedeutet spirituelle Verwirk- lichung. Nur die- jenigen können das verstehen, die diese Wahrheit erfahren haben.
 
Nur diejenigen, die die Wahrheit erfahren haben, können sie anderen mitteilen, nur sie können grosse Lehrer der Menschheit sein. Sie allein sind ein mächtiges Licht.

 
 
Vivekananda
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