Sathya Sai Baba erwähnt öfters in Seinen Reden, dass Seine Mission und Sein Werk vornehmlich auf drei Säulen ruhen. Dharmasthapana – Vedasamrakshana – Bhaktarakshana: Moralische Erneuerung der Gesellschaft, Lehre und Verbreitung der ewigen geistigen Wahrheiten, wie sie in den Veden und anderen heiligen Schriften niedergelegt sind und Schutz der guten Menschen (bhaktas). Der Schutz der Menschen besteht nicht allein im Schutz vor Gefahren für Körper, Geist und Seele; Sai Baba kümmert sich auch in liebevoller und rührender Weise um die kleinen und grossen Sorgen der Menschen und hilft ihnen bei der Lösung ihrer Probleme im Bereich Gesundheit, Familie, Beruf. Daneben äussert sich die Liebe und das Mitgefühl dieses Avatars auch darin, dass Er verschiedene vorbildliche Grossprojekte zum Wohl tausender Menschen initiiert hat: Der von Sathya Sai Baba am 2.September 1972 etablierte Sathya Sai Central Trust, ein karitativer Trust, hat seit seiner Gründung unter Sai Baba’s Aufsicht eine Reihe von Entwicklungs-Projekten im Bereich Gesundheit, Erziehung, Armenfürsorge und Kultur zur Linderung der Not und zur geistigen Erhebung der Menschen gestartet und erfolgreich weitergeführt. Darüber hinaus hat Sai Baba auch tausende Menschen weltweit inspiriert, gemäss Seiner Lehre und Seinem Vorbild in verschiedenen Lebensbereichen humanitäre Hilfe zu leisten.
Zitate von Sathya Sai Baba zum Thema Gesundheit
Der Mensch leidet an zweierlei Arten von Krankheiten: Physischen und geistigen Erkrankungen. Die eine Art wird durch ein Ungleichgewicht der drei Temperamente Vaatha, Pittha und Sleshma (Wind, Galle, Phlegma/Schleim) verursacht, die andere durch ein Ungleichgewicht der drei Gunas Sathwa, Rajas und Thamas (Gleichgewicht/Ruhe, Leidenschaft/Aktivität und Trägheit/Inaktivität). Das besondere dieser Erkrankungsarten liegt darin, dass sie beide durch Kultivieren von Tugend geheilt werden. Physische Gesundheit ist Voraussetzung für geistige Gesundheit, und geistige Ge- sundheit sichert wiederum körperliche Gesundheit. Eine innere Haltung von Grosszügigkeit, von Gelassenheit in Augenblicken der Sorgen und von Verlusten, Freude daran, Gutes zu tun, nach bestem Vermögen – dies alles stärkt die körperliche Gesundheit und das innere Gleichgewicht. Die Freude, die man fühlt, wenn man Gutes tun kann, wirkt sich auf den Körper aus und befreit von Krankheiten. Körper und Geist sind eng miteinander verwoben.
Sri Sathya Sai Baba, September 1959
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Die Menschen sollten nicht Krankheiten unterschiedlicher Art erleiden müssen. Betrachtet diese Krankenhäuser als die euren.
Sie gehören nicht Mir. Sie wurden für euch erbaut. Jedem steht es frei, in diese Krankenhäuser zu kommen, damit er dort Hilfe erhält und dann wieder ein ideales Leben führen kann. Dafür gebe ich euch Meinen Segen
Sri Sathya Sai Baba, Juli 1992
Um in dieser Welt etwas zu erreichen, ist es wichtig, einen gesunden Körper zu besitzen. Der Körper ist eine primäre Voraussetzung für das Streben nach Gerechtigkeit (dharma). Der Körper muss gesund sein. Auch für die Erlangung der vier wesentlichen Ziele im Leben (dharma – artha – kama - moksha) ist ausreichende Gesundheit von Wichtigkeit. Swami hat diese medizinischen Einrichtungen in die Welt gesetzt, um diesem elementaren Bedürfnis nach Gesundheit Rechnung zu tragen.
Sri Sathya Sai Baba, November 1991
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Wenn der Arzt voller Liebe und Mitgefühl ist, dann wirkt Gott durch ihn. Die Ärzte sollten danach trachten, während des Behandlungsprozeses ein Gefäss für die göttliche Kraft zu sein. Wie sollen sie heilen, wenn sie selbst körperlich oder seelisch krank sind? Wenn sie ein unschuldiges und ausgeglichenes Gemüt haben, dann wird ihr Gesicht von spontanem Lächeln erfüllt sein und ihre Worte werden sanft, süss und freundlich sein. – sanfter als medizinischer Balsam. Das Verhalten des Arztes ist mehr geeignet, die latenten Heilungskräfte des Patienten zu mobilisieren, als die stärkste Droge. Eine Atmosphäre der Demut und Anbetung wird viel zur Heilung beitragen. Wir können sagen, dass das Verhalten des Arztes und seine persönliche Art zu 50% am Heilungsprozess beteiligt sind, die andere Hälfte wird durch die Medizin bewirkt. Ärzte müssen ihre Arbeit mit Hingabe verrichten. Wisset, dass die Wissenschaft des Heilens in Indien mit dem heiligen Namen Ayurveda bezeichnet wird – die Wissenschaft vom gesunden, langen Leben. Die Quelle dieser Wissenschaft ist so heilig, wie die Quelle der Veden. Sie muss mit der gleichen Hingabe und Ehrfurcht zu Füssen eines Guru erlernt werden, wie die Veden studiert werden. Sie muss mit soviel Hingabe praktiziert werden, wie vedische Zeremonien und Gesänge ausgeführt werden. Das Wissen (veda), welches zu einem langen Leben führt (aayu) ist Aayur Veda. Es kann Leben verlängern, erhalten und vor Gefahr schützen. Ayurveda beschäftigt sich nicht nur mit Heilung, sondern auch mit Prävention von Krankheiten. Das Fehlen von Leichtigkeit des Gemüts und Behagen wird korrekt Unbehagen (Krankheit) genannt. Es ist eine heilige Pflicht der Ärzte, die Menschen zu lehren, wie man Gesundheit erhält und Krankheit verhindert. Der Arzt muss auch die Verhältnisse in der Gesellschaft überwachen und gesundheitschädigendes Ernährungs- und Freizeitverhalten (aahaar und vihaar), durch die Krankheiten entstehen, erkennen und bekämpfen. Kleidung, Behausung und Umwelt der Menschen sollen sauber sein. Die Nahrung sollte alle essentiellen Bestandteile enthalten, die der Körper für seine Abwehrfunktion gegen Krankheiten benötigt. Selbst, wenn sie in dieser Hinsicht einen kleinen Mangel aufweist, kann man gesund bleiben, wenn die Nahrung rein, frei von Giften und gesegnet ist. Die Luft, die man atmet, das Trinkwasser, äussere Umwelt, alle Lebewesen, die einen umgeben, sie alle tragen infektiöse Keime in sich, gegen die der Geist und Körper entsprechende Widerstandkraft besitzen muss, um nicht zu erkranken. Körperliches Training, Baden, Waschen, Reinigungvorschriften – dies wird dafür empfohlen. Der Körper ist das Boot in dem wir das Meer von samsaara (weltliche Leben) überqueren. Er muss seetüchtig erhalten werden. Der Passagier muss ebenfalls stark, zuversichtlich und mutig sein. Der Wert einer Medizin wird heute nach ihrem Vermögen bemessen, eine Krankheit zu heilen. Diese Betrachtungsweise müssen wir ändern. Medizin sollte dafür eingesetzt werden, dass wir nicht erkranken. So wie die geistigen Wahrheiten gelehrt werden, damit der Mensch nicht wieder geboren werden muss.
Sri Sathya Sai Baba, September 1980
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Swami startet Aktivitäten – kleinere und grössere – um den Autoritäten, der Gemeinschaft und dem Einzelnen ein Beispiel zu setze. Dieser kleine Ort Puttaparthi hatte kaum 800 Einwohner. In diesem kleinen Ort an eine Universität zu denken war ein fantastischer Traum. Ein anderes erstaunliches Phänomen ist, dass in der Nähe dieses kleinen Dorfes ein Flugplatz gebaut wird, wenn selbst die Provinzhauptstädte keinen besitzen. Die Augen der Welt sind auf Puttaparthi gerichtet. Ihr solltet euch vor allem fragen, warum ein hochmodernes Krankenhaus, das in einer der grossen Metropolen stehen sollte, in dieser ländlichen Gegend errichtet wurde. Die Reichen können reisen wohin sie möchten, um medizinische Behandlung zu erhalten, sie können es sich finanziell leisten. Aber die armen Leute auf dem Land können nicht weit von ihrem Dorf wegfahren, um sich behandeln zu lassen. Zum Wohle dieser Menschen wurde dieses Krankenhaus errichtet. Ich hab die Ärzte ersucht, die Leute hier in der Umgebung auf Herzkrankheiten zu untersuchen. Wir können heute eine gute Nachricht mitteilen. Fünfzehn Minuten nach Eröffnung des Krankenhauses durch den Premier Minister wurde an diesem Hospital die erste Herzoperation durchgeführt. Innerhalb von drei Stunden wurden vier Operationen durchgeführt. Eine war ein sehr komplizierter Fall. Der Patient hatte ein Loch im Herzen. Alle Operationen konnten mit Erfolg beendet werden, und den Patienten geht es entsprechend gut. Das Krankenhaus wird den Menschen aus den Dörfern Erleichterung bringen. Ihr solltet wissen, wie dieses Krankenhaus entstanden ist. Nirgendwo sonst haben die Arbeiter mit soviel Enthusiasmus gearbeitet, wie beim Bau dieses Hospitals. Selbst der kleinste Arbeiter machte eifrig und mit Freude die Arbeit von zehn Leuten. Alle Arbeiter erfüllten ihren Auftrag mit Freude und Hingabe. Die Arbeit am Hospital begann im Mai, nach meiner Rückkehr aus Kodaikanal. In den fünf Monaten von Mai bis November wurde die Arbeit von fünf Jahren getan. Dies ist ein gigantisches Projekt. Es soll während der nächsten tausend Jahre den Menschen von Nutzen sein. Am Anfang ist geplant, kardiologische Fälle zu behandeln. Dann Erkrankungen der Lunge. Ein dritter Flügel wird für Urologie gebaut. Und ein vierter für neurologische Fälle. Menschen aus den Dörfern, die an Krankheiten dieser Systeme leiden, werden hier behandelt werden. Es wird aber kein Unterschied gemacht, ob ein Patient aus dem Dorf oder aus der Stadt kommt. Krankheiten befallen nicht nur Dorfbewohner. Deshalb wird da kein Unterschied gemacht, woher die Patienten kommen. Wir wollen allen helfen, die zu uns kommen.
Sri Sathya Sai Baba, November 1991
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Ihr habt euch hier versammelt, um das vierjährige Bestandsjubiläum des Sathya Sai Hospitals zu feiern. Ich möchte euch bei dieser Gelegenheit sagen, dass das Beste und Klügste ist, nicht krank zu werden. Der Doktor las aus seinem Bericht, dass die Zahl der ambulant und operativ behandelten Patienten dieses Jahr grösser war, als letztes Jahr – als ob dies ein Zeichen von Fortschritt wäre. Ich denke aber, das spricht nicht sehr für die Menschen in dieser Gegend, was ihren Sinn für Werte anlangt. Das Hospital sollte auch Präventivmedizin betreiben und versuchen, den Leuten aus den Dörfern beizubringen, wie man Krankheiten vermeidet. Moderates Essen, vor allem sathwische Ernährung wird das mentale Gleichgewicht und körperliche Wohlbefinden fördern. Mitha-ahaara (Mässigung im Essen) ist immer zu empfehlen. Viele Menschen essen mehr, als ihr Körper benötigt – sie sollten sich in Mässigung üben. Auch wenn ihr nicht raucht, könnt ihr eine Menge Krankheiten vermeiden, die die Folge dieser rajasischen Gewohnheit sind. Jedes Gift und Aufputschmittel stört das natürliche biologische Gleichgewicht und ist damit schädlich. Mässigung im Essen, Reden, Verlangen aller Art; Zufriedenheit mit dem, was man durch gute Arbeit verdienen kann, der Wunsch, anderen Menschen zu helfen und Freude zu verbreiten – all dies ist ein mächtiges Tonikum und erhält die Gesundheit. Dieses Wissen gibt uns die Wissenschaft von der Gesundheit, Sanaathana Aayur Veda, die Veda des erfüllten Lebens.
Sri Sathya Sai Baba, September 1960
Die Kinderabteilung dieses Krankenhauses, für die ich eben den Grundstein gelegt habe, wird unter der Aufsicht des hier anwesenden Gesundheitsministers bald eine Quelle des Trostes für die Leidenden sein. Die Gebetshalle, die ich bald eröffnen werde, wird Trost, sowie geistige Stärke und Mut in allen Angelegenheiten schenken, die Glauben an eine höhere, den Kosmos lenkende Macht erfordern. Geistige Gesundheit wird durch Beachten der drei Gunas erworben und erhalten. Körperliche Gesundheit gewinnt und erhält man, wenn man den drei „Säften" Vaatha (Wind) – Pittha (Galle) – Kapha (Schleim) Beachtung schenkt. Thri-dosha muss vermieden werden – die drei Prinzipien dürfen nicht aus dem Gleichgewicht geraten. Ein gesunder Körper ist ein gutes Gefäss für einen gesunden Geist. Körperliche Krankheit bringt auch den Geist in Aufruhr. Der körperliche und der geistige Aspekt sind wie die zwei Waagschalen. Man muss ihnen in gleicher Weise Beachtung schenken – zumindest bis ein gewisses Stadium im geistigen Entwicklungsprozess erreicht ist.
Sri Sathya Sai Baba, Dezember 1967
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Ärzte stimmen darin überein, dass falsche Ernährungsgewohnheiten und unvernünftige Verhaltensweisen zu Krankheiten führen. Aber sie scheinen nicht zu wissen, dass ‚Nahrung’ ein Begriff ist, der eine umfassendere Bedeutung hat. Jede Erfahrung, die durch die Sinne aufgenommen wird, ist Nahrung mit Auswirkung auf die Gesundheit. Wir sagen auch ‚Nahrung für den Geist’; was immer wir sehen, riechen oder hören oder berühren hat seine Auswirkung auf den Körper – positiv oder negativ. Der Anblick von Blut lässt manche in Ohnmacht fallen; oder es können schlechte Nachrichten sein, die jemanden in einen Schockzustand versetzen. Eine allergische Reaktion kann durch schlechten Geruch entstehen oder bei Berührung oder Geschmack von etwas sehr Unangenehmen. Ein gesunder Geist führt zu einem gesunden Körper; ein gesunder Körper wiederum führt zu einem gesunden Geist. Die zwei sind wechselseitig miteinander verbunden. Gesundheit ist wichtig für Glück; Glücklichsein, oder die Fähigkeit, glücklich zu sein, was immer geschieht, ist wiederum wesentlich für körperliche Gesundheit.
Sri Sathya Sai Baba, Oktober 1974
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Das Handeln des Menschen hängt von der Energie ab, die er durch Nahrungs-aufnahme gewinnt. Asketisch veranlagte Sadhakas und spirituelle Aspiranten haben oft eine herab-lassende Einstellung Nahrung gegenüber; sie meinen, man sollte ihr keine Beachtung schenken. Da Geist und Körper sehr eng miteinander verbunden sind, kann man die Nahrung jedoch nicht vernachlässigen. Die Nahrung beeinflusst den Geist: der Geist die Gedanken, die Gedanken das Handeln. Nahrung ist ein wichtiger Faktor, der die Wachheit bestimmt oder geistige Trägheit, Unruhe oder Entspannung, Klarheit oder Dumpfheit. Die Schriften teilen Nahrung in sathwische, rajasische und tamasische ein. Sie bringen die Art der Nahrung mit der geistigen Verfassung in Zusammenhang – nämlich sathwa, rajas und tamas guna. Meidet tamasische und rajasische Nahrung. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, welches die Nahrung in ihrem natürlichen rohen Zustand nicht mag. Alle anderen Lebewesen fressen die Nahrung, wie sie ist. Getreide, Gras, Blätter, Sprossen, Früchte. Nur der Mensch kocht, brät, mixt und mischt und erfindet die unterschiedlichsten Methoden der Zubereitung, um Gaumen, Augen und Nase zu delektieren. Die Folge davon ist, dass der Nährwert der Nahrung vermindert oder zerstört wird. Wenn Samenkörner geröstet werden, keimen sie nicht mehr. Die Lebenskraft darin wird eliminiert. Aus diesem Grund sollen ungekochte, rohe, keimende Hülsenfrüchte gegesen werden. Nüsse und Früchte, Kokosnüsse, die man Göttern opfert, ist gute sathwische Nahrung. Sie enthalten einen guten Anteil an Eiweiss, neben Fett, Stärke und Mineralien. Nahrung mit zuviel Salz oder Pfeffer ist rajasisch und sollte vermieden werden. Ebenfalls zuviel an Fett und Stärke ist zu vermeiden. Sie sind tamasisch in ihrer Wirkung auf den Körper. Zu viel Essen ist ebenfalls schädlich. Der Mensch kommt in Versuchung, zuviel zu essen, da ihm zuviel schmackhafte Nahrung zur Verfügung steht oder angeboten wird. Wir haben reichlich Luft um uns, aber wir atmen nicht mehr als nötig. Wir haben auch ausreichend Wasser, aber trinken nicht mehr, als wir benötigen. Überessen allerdings ist zu einem sozialen Übel und eine Modeerscheinung geworden. Der Magen schreit „genug!" – aber der Gaumen will mehr, und so ist der Mensch Opfer von Krankheiten geworden. Er leidet an Übergewicht, hohem Blutdruck, Diabetes. Moderate Ernährungsgewohnheiten sind eine gute Medizin, um ein zu körper-zentriertes Leben zu vermeiden. Man sollte auch nicht wegen jedem Wehwehchen ins Krankenhaus gehen. Zuviele Medikamente einzunehmen ist ebenfalls schlecht. Gebt der Natur die Möglichkeit, euere Krankheit zu bekämpfen und euch wieder in Ordnung zu bringen. Es gibt vier Arten von Verunreinigung, auf die man achten muss: Körperliche (kann mit Wasser entfernt werden) Geist (kann durch Wahrhaftigkeit beseitigt werden) Verstand (kann durch richtige Erkenntnis beseitigt werden) Seele (kann durch Sehnsucht nach Gott beseitigt werden) Vaidhyo Naaraayano Harih, erklären die Schriften. Gott ist der wahre Arzt. Sucht Ihn, vertraut Ihm – und ihr werdet frei von Krankheit sein.
Sri Sathya Sai Baba, September 1979
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Das Hospital in Whitefield begann mit einem einzelnen Raum; jetzt ist es zu einem grossen Komplex herangewachsen. Die Ärzte müssen den wachsenden Herausforderungen ihres Dienstes Rechnung tragen. Die Zahl der Patienten nimmt ständig zu. Alle Behandlungen sind kostenlos. Kein Paisa wird von den Patienten verlangt. So eine kostenlose medizinischen Behandlung gibt es sonst nirgendwo auf der Welt, ausser im Super Specialty Hospital in Prashanthi Gram (Puttaparthi). Überall sonst ist das Betreiben eines Krankenhauses zu einem grossen Geschäft geworden. Kommerzialisierung nimmt überall stark zu. Bildung wird zum Geschäft, Musik, das Gesundheitswesen. Die ganze Welt ist zu einem Marktplatz geworden. Wohlfahrtseinrichtungen sollten für alle frei sein. Es gibt viele Menschen, die sich eine medizinische Behandlung nicht leisten können. Die Ärzte sollten diese Menschen kostenlos behandeln. Meine Worte sollten nicht falsch verstanden werden. Selbst beim regulären Lohn sollte es Grenzen geben. Vielen Ärzten fehlt es da an Unterscheidungskraft. Sie nehmen eine Stelle in einem Krankenhaus an, weil die Arbeit gut bezahlt wird. Nach einem Monat oder so, wenn sie ein besseres Angebot von einem anderen Krankenhaus erhalten, wechseln sie den Job. Wie lange bleiben sie dann dort? Durch dieses Verhalten wird das Krankenhausmanagement verunsichert. Auch andere Arbeiter verhalten sich so. Sie wechseln von einem Job zum nächsten. Man sollte 3-4 Jahre bei einer Anstellung bleiben. Dann wird eure Arbeit die verdiente Anerkennung finden. Die Ärzte sollten das Vertrauen der Patienten gewinnen. Sie sind oft zu sehr von ihrem Einkommen besessen; sie sollten sich viel mehr um die Patienten kümmern. Wenn sie dies tun, werden sie sich zu guten Ärzten entwickeln. Gewinnt das Vertrauen der Patienten. Dann wird euere Behandlung wunderbare Ergebnisse bringen. Die Patienten halten ein solchen Arzt für einen „guten Doktor"; ein guter Doktor wird bald zu einem „Gott Doktor." (a good doctor - a god doctor) Vaidhyo Naaraayano harih,sagt man. Der Arzt ist selbst die Gottheit. Die Ärzte sollten in diesem Geist ihre Arbeit tun. Dienst ist Gott. (service ist god) In diesem Krankenhaus in Whitefield wie auch anderswo wird sehr gute Arbeit geleistet. Bharat (Indien) wäre nicht was es ist, ohne seine guten Menschen. Ohne verdienstvolle Menschen kann die Welt kein Licht erfahren. Es gibt gute und schlechte Menschen in der Welt. Alle sollten gute Menschen sein und sich zu göttlichen Menschen entwickeln. Der selbe ATMA ist in allen gegenwärtig. Die Ärzte sollten sich mit der selben Sorgfalt um ihre Patienten kümmern, wie sie es für ihre eigenen Kinder tun würden. Dann würden alle glücklich sein.
Sri Sathya Sai Baba, Juni 1995
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Die Ärzte sollten den Armen in einem aufopfernden Geist dienen. Es gibt keinen grösseren Dienst. Gott ist die einzige Zuflucht der Hilflosen und Verirrten. Der Mensch ist eine Verkörperung Gottes, so ist es Seine Pflicht den Hilflosen beizustehen. Der medizinische Betrieb sollte nicht kommerzialisiert werden. Die Beziehung zwischen Arzt und Patient sollte liebevoll, von Herz zu Herz sein. Ein guter Arzt weiss das und verhält sich entsprechend. Ein Arzt, für den das Geld eine wichtigere Rolle spielt, ist gar kein Arzt, er ist vielmehr selbst ein Patient. Opferbereitschaft ist ein Charakteristikum eines wirklichen Arztes. Nur durch Dienstbereitschaft kann man Gottes Gnade erlangen. Ohne Dienst am Nächsten hat das Leben keine Bedeutung. Die beste Art, Gott zu lieben ist, Gott zu dienen. Ihr solltet für das Wohl aller arbeiten und den Weg des Dienens und der Liebe folgen (love all – serve all). Nur dann wird euer Leben Erfüllung finden.
Sri Sathya Sai Baba, Juli 2003
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Die schwerste Krankheit , das grösste Unbehagen (Fehlen von Behagen) ist das Fehlen von innerem Frieden. Wenn der Geist in einem Zustand von Frieden ist, dann wird auch der Körper gesund sein. Jeder, der gesund sein will, sollte daher auf seine Emotionen und Motive achten. Gleich, wie ihr Wäsche zum Reinigen gebt, müsst ihr auch euren Geist wieder und wieder reinigen. Andernfalls entstehen schlechte Gewohnheiten, wenn sich (geistiger) Unrat ansammelt, und das ist schierig für die Wäscherei und schlecht für die Kleider. Ihr solltet täglich danach trachten, dass keine geistige, innere Ver- schmutzung stattfindet. Das heisst, ihr solltet euch in guter Gesellschaft bewegen. Falschheit, Ungerechtigkeit, Disziplinlosigkeit, Grausamkeit und Hass – sie bilden den Schmutz. Sathya, Dharma, Shaanthi, Prema (Wahrheit, Gerechtigkeit, Friede und Liebe) – sie bilden die reinen Elemente. Wenn ihr ihre reine Luft einatmet, wird euer Geist frei von bösen Bazillen sein, und ihr werdet einen widerstandsfähigen Geist und einen gesunden Körper haben.
Swami Vivekananda pflegte zu sagen: „ Man braucht Nerven aus Stahl und Muskeln aus Eisen. Damit meine ich: Lasst euch nicht von Hoffnungslosigkeit und Verzagtheit irre machen, sondern seid erfüllt von Freude, Hoffnung und frohen Mutes.
Sri Sathya Sai Baba, September 1960
Es ist für die Ärzte nicht schwierig, eine Operation durchzuführen. Die wirkliche Schwierigkeit liegt darin, den Patienten nach der Operation zu versorgen. Es ist leicht, Gemüse zu schneiden. Aber ein gutes Essen daraus zu machen, ist nicht so leicht. Diese Art des „Kochens" wird von den Schwestern gemacht. Wenn es keine gute Pflege gibt, kann auch die Operation schief laufen. Um also gutes Pflegepersonal zu schulen, braucht man die entsprechenden Einrichtungen dazu. Diese wurden in diesem Krankenhaus bereitgestellt. Die gesamte Ausbildung ist frei. Wir wollen, dass nur Menschen mit einem guten Herzen diese Kurse machen. Heute arbeiten schon recht viele Leute in diesem Hospital. Aber es ist noch mehr Arbeit zu tun, denn die Zahl von hilfesuchenden Patienten nimmt ständig zu. Wir benötgien also mehr Pflegepersonal. Es ist nicht leicht, diese Einrichtungen den Menschen in abgelegenen Dörfern zur Verfügung zu stellen. Da wir hier aber ein so grossartiges Krankenhaus haben, können wir einer grossen Anzahl von armen Menschen in den Dörfern helfen. Viele wissen nicht, wie diese Einrichtung hier entstanden ist. Was zählt, ist Handeln, nicht Werbung. Wenn eine Herzoperation durchgeführt wird, muss der Patient für gewöhnlich einen Monat lang im Krankenhaus bleiben. Es ist keine Übertreibung, was dieses Krankenhaus betrifft, zu sagen, dass die Patienten schon am nächsten Tag nach der Operation am Bett essen können. Nach drei Tagen gehen sie schon ein wenig herum, am fünften Tag werden die Nähte entfernt, und nach sieben Tagen können die Patienten vollständig erholt nach Hause entlassen werden. Wenn die Person in einem guten Gesundheitszustand ist, dann kann alles erreicht werden. Es gibt viele Menschen, die nach einer Operation hier wieder in einer guten gesundheitlichen Verfassung sind. Was hier geschieht ist beispielhaft für die ganze Welt.
Sri Sathya Sai Baba, Juli 1992
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Wenn wir unsere Sicht der Dinge ändern, dann werden wir Frieden erfahren. Wenn die Menschen die Welt mit Liebe betrachten, werden sie Frieden haben. Die Krankheiten werden geheilt werden. Die meisten Krankheiten haben ihren Ursprung im psychischen Bereich. Alles hat eine psychologische Basis. Wenn ein Mensch sich nicht gut fühlt, wird er krank. Ein gesunder Geist ist notwendig für einen gesunden Körper. Es ist aber nicht genug, physisch gesund zu sein. Wir brauchen auch Gottes Gnade (dhaivaanugraham). Um Gottes Gnade zu erlangen müsst ihr Liebe zu Gott entwickeln. Heute ist Liebe zu einer Art show geworden. Echte Liebe muss vom Herzen kommen. Beginne den Tag mit Liebe, verbringe den Tag mit Liebe, beschliesse den Tag mit Liebe – das ist der Weg zu Gott. Wenn ihr Liebe entwickelt, kann euch keine Krankheit nahe kommen. Ich bin jetzt 70. Ich kann selbst eine Ameise in der Ferne sehen. Das ist nicht Folge einer göttlichen Kraft, es ist physische Kraft. Was ist die Ursache? Es ist die Kontrolle der Ernährung. Mein Gewicht ist seit 60 Jahren bei 108lbs konstant. Ausgewogenheit muss das ganze Leben hindurch gepflegt werden. Es muss ein Gleichgewicht des Wissens und anderer Dinge geben. Die Studenten verderben ihr Wissen durch Sehen, Hören und Denken schlechter Dinge. Ihr Denken wird durch schlechte Filme verdorben. Sie sollten wieder lernen, ein reines Leben zu führen. Nur dann werden sie Seligkeit und Gesundheit erfahren. Selbstkontrolle ist wichtig, um die Gesundheit zu erhalten. Kontrolliert euere Gewohnheiten und entwickelt gutes Benehmen, dies ist ein Merkmal eines wahren Menschen. Ein guter Devotee ist auch einer, der seine Pflicht erfüllt. Pflicht ist Gott. Jedermann sollte angemessene Manieren an den Tag legen. Man sollte mit sich selbst zufrieden sein, was das Benehmen anlangt; man sollte sich nicht gut benehmen, bloss um anderen zu gefallen. Selbstzufriedenheit führt zu Selbstverwirklichung. Dafür ist auch Selbstvertrauen nötig. Viele Menschen sind heute von Selbstzweifel befallen. Zu Jesu Zeiten gab es einen „zweifelnden Thomas" – aber heute gibt es viele solcher zweifelnden Thomase. Jeder misstraut dem anderen. Zwei Dinge sind wichtig: Gute Gesundheit (arogya ) und Freude (ananda) Gesundheit betrifft den Körper und Seligkeit, Freude ist für die Seele. Auf diesen zwei Flügeln könnt ihr hoch in die Lüfte schweben. Um beides zu erlangen benötigt ihr Gottes Gnade. Um Gottes Gnade zu erlangen, müsst ihr euch in heiligem Tun üben. Haltet euch die drei P’s immer vor Augen: Purity-Patience-Perseverance (Reinheit, Geduld, Beharrlichkeit ). Wenn ihr diese Eigenschaften pflegt, dann werdet ihr Gesundheit und Seligkeit erlangen.
Sri Sathya Sai Baba, Juni 1995
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Allgemeines Krankenhaus Whitefield
Erziehungs – und Bildungswesen
In der Universität in Puttaparthi (Sathya Sai Institute of Higher Learning) liest man Zitate von Sathya Sai Baba aus Seinen Reden vor Studenten: „Diese Hochschule wurde nicht nur erbaut, damit ihr akademische Grade erwerben könnt, der Hauptzweck liegt darin, euch zu helfen Selbsterkenntnis und Selbstvertrauen zu erwerben, damit ihr durch ein selbstaufopferndes Leben Erkenntnis eures wahren Selbst erlangen könnt" „Ihr studiert nach dem Lehrplan der Universität, bereitet euch für die Prüfungen vor und erwerbt akademsiche Grade. All dies dient nur dem höheren Ziel, nämlich spirituelle Erhebung, Selbsterkenntnis und Dienst am Nächsten - im Geist der Liebe und Selbstlosigkeit" „Unsere Hoffnung liegt darin, dass ihr ein vorbildliches spirituelles Leben zum Nutzen des Nächsten und der Gesellschaft im allgemeinen leben werdet." „Diese Hochschule wird nach höheren geistigen Prinzipien geführt. Die Betonung liegt in geben und vergeben, nicht nehmen und vergessen, was man als Geschenk erhalten hat." „Wir ermutigen auch den Dienst am Nächsten, vor allem soziale Hilfe für die Armen und Menschen ohne höhere Bildung in den umliegenden Dörfern. Wir betonen mehr die Verantwortung der jungen Leute als deren Rechte" „Nur, wenn man seinen Verantwortungen nachkommt, kann man seine Rechte beanspruchen. Wenn man seine Pflicht vernachlässigt, hat man auch nicht das Recht auf seine Rechte zu pochen" „Ihr werdet hier wertvolle Lektionen über Nichtanhaften, liebevollen Dienst, Brüderlichkeit, Demut, Aufrichtigkeit, Furchtlosigkeit und Mut lernen. Hütet diesen Schatz, denn er wird euch in euerem weiteren Leben von grossem Nutzen sein." Sa Vidya Ya Vimukthaye (Wahre Bildung führt zu geistiger Befreiung). Nach diesen und ähnlichen Prinzipien und Idealen werden die jungen Menschen auch in den anderen von Sai Baba gegründeten und vom Sathya Sai Trust geführten Schulen und Hochschulen unterrichtet, erzogen und inspiriert: Sri Sathya Sai Universität in Puttaparthi Die Universität wurde am 22.November 1981 feierlich eröffnet. Sie ist eine „Deemed University" – anerkannt vom indischen Unterrichtsministerium und Mitglied des indischen Universitätsverbandes. Die Universität besitzt folgende Fakultäten: Naturwissenschaften: (Physik, Chemie, Biowissenschaften, Computerwissen-schaft)
Wirtschaftswissenschaft und Geisteswissenschaft: (Philosophie, Geschichte, Sprachen). Die Universität bringt immer wieder brilliante Akademiker hervor, die für ihre Leistungen hohe staatliche Auszeichnungen erhalten. Selbst der gegenwärtige Präsident Kalam hält bei festlichen Anlässen, wenn er Sai Baba in Puttaparthi besucht, an der Universität Reden.
College für Mädchen in Anantapur (60km nördlich von Puttaparthi) Eröffnet am 22.Juli 1968. Nach Sathya Sai Baba sind es vor allem die Frauen und Mütter, welche die moralische Ordnung in der Gesellschaft aufrecht-erhalten, und sie sind es, die den Kindern die grundlegenden menschlichen Werte und moralischen Prinzipien vermitteln. „Die Krippe ist die erste Schule" Das College wurde erbaut, um den Mädchen der Region eine höhere Ausbildung nach den erzieherischen Idealen von Sai Baba zu ermöglichen. Dieses College sollte auch ein Modell für weitere Schulen in Indien sein. Brindavan Campus (Whitefield/Bangalore) Eröffnet am 9.Juni 1969 Bietet vorbereitende Studien für die weitere Ausbildung an der Universität in Puttaparthi (Wirtschaftswissenschaft, Naturwissenschaft)
Musikhochschule in Puttaparthi (Sri Sathya Sai Mirpuri College of Music) Eröffnet am 20.Nov. 2000
Die Hochschule bietet Gesangsausbildung in Karnatischer und Hindustani Musik sowie instrumentale Ausbildung auf Veena, Mridanga, Sitar und Tabla. Gleich neben der Musikhochschule wurde ein Museum für Musik errichtet, wo auch Konzerte der Studenten aufgeführt werden, wenn Sai Baba zu Besuch kommt. Weitere Schulen, die vom Sathya Sai Central Trust unterhalten werden: Sri Sathya Sai Gurukulam Ein englischsprachiges Gymnasium für Buben in Rajahmundry . Sri Sathya Sai International School for Human Values in New Delhi Bietet Doktoratstudien im Bereich Ethik und Philosophie. Der Sai Trust erbaute das Junior College in Kothacheruvu, nahe Puttaparthi, welches inzwischen von der Regierung in Andhra Pradesh geführt wird.
In Puttaparthi und Taraka Rama Nagar (Kammavaripalli) wurden vom Sai Trust Schulgebäude und eine entsprechende Infrastruktur für Elementarschulen errichtet, um Voraussetzungen für einen geordneten Unterricht zu schaffen.
Projekte zur Versorgung mit sauberem Trinkwasser
Die klimatischen Bedingungen, Trockenperioden, industrielle Verschmutzung, Bevölkerungszuwachs, auch Verschwendung oder einfach fehlende Infrastruktur haben (auch) in machen Gegenden Indiens zu einer prekären Situation in der Trinkwasserversorgung geführt. Der Sai Trust unter der Lenkung von Sathya Sai Baba hat in kürzester Zeit einige Projekte zur Lösung oder Linderung dieses Problems durchgeführt, zu denen die lokalen Regierungen offenbar über Jahrzehnte nicht in der Lage waren: 1. Im Anantapur Distrikt in Andhra Pradesh ( 1995 ) 2. Madek und Mahabubnagar ( 2001 ) 3. Versorgung der Stadt Chennai (Madras) ( 2004 ) 4. Ein Projekt, um den Mangel an Trinkwasser zu beheben, wurde in den Ost und West Godavari Distrikten in Andhra Pradesh eben begonnen. Das Anantapur Projekt Der Anantapur Distrikt ist einer der trockensten und rückständigsten Bezirke in Andhra Pradesh. Die drei Hauptflüsse Pennar, Hagari und Chitravati führen während der Sommermonate kein Wasser. Wasserreservoirs trocknen aus, und Grundwasser wird ebenfalls sehr knapp. Das Grundwasser ist obendrein von geringer Qualität und weist hohe Fluorwerte auf. Zu hohe Fluorwerte führen zu Fluorosis mit Erkrankungen des Zahn- und Knochen-apparates. Die Einwohner der Dörfer mussten oft mühsam weite Strecken zu Fuss zurücklegen, um Wasser für ihren täglichen Bedarf zu holen. Im November 1995 erklärte Sai Baba: Rayalaseema soll das ganze Jahr über Wasser haben. Heute ist es ein Raallaseema (felsig, karg ) es soll in Zukunft ein Ratnalaseema sein (glänzend wie ein Diamand). Der Sri Sathya Sai Central Trust begann die Arbeit am Projekt, den von Trocken-heit heimgesuchten Dörfern im Anantapur Bezirk reines Trinkwasser zu be-schaffen. Nach klaren Vorgaben von Sai Baba sollte so vielen Menschen wie möglich, in möglichst vielen Dörfern, und in kürzester Zeit das ganze Jahr über reines Trinkwasser zur Verfügung stehen. Ein Konzept wurde entwickelt, und man erarbeitete vier grundlegende Strategien zur Erschliessung von Wasser. Die Hauptstrategie lag darin, Wasser aus Flüssen zu gewinnen, wo es verfügbar war – aus Flussbetten, Kanälen, Staubereichen und das so gesammelte Wasser dann über ein ausgeklügeltes System von Speicherreservoirs, Beförde-rungspumpen und Rohrsystemen zu verteilen. Folgende technische Strukturen wurden errichtet: 1. direkte Versorgung der Dörfer aus Bewässerungsstaudämmen durch ein System aus Pumpen und Rohrleitungen. Wasser aus dem Penna Ahobilam Ausgleichsreservoir wird durch ein Sandfiltersystem geschickt und dann weiter in etwa 93 Dörfer der Sektoren Kalyandurg, Atmakur und Udiripikonda gepumpt.2. Infiltrations-Brunnen. In manchen Regionen wurden Brunnen in das Flussbett gesenkt, um das Wasser von Untrergrundströmen zu erschliessen. Das Wasser aus diesen Quellen wird dann während des ganzen Jahres in Sammelbecken gespeichert und durch ein spezielles Pumpsystem dorthin gefördert, wo es gebraucht wird. Wasser aus dieser Quelle ist sauber und benötigt lediglich eine geringe weitere Aufbereitung. Diese Art Brunnen wurden am Chitravati, Hagari und Penna installiert. 3. Wasserspeicher für den Sommer. Diese Methode wird an Orten eingesetzt, wo während der Sommerhitze Oberflächengewässer austrockenen. Wasser wird auf diese Weise während der Regensaison vom Tunghbhadra Kanal abgezogen und in eine Reihe von Speicherbecken eingelagert, aus denen es wiederum während der trockenen Saison entnommen wird. Diese Wasserbecken sind etwa 100 Morgen gross. Mit diesem System werden 97 Dörfer versorgt. 4. Bohrbrunnen. Mit dieser Methode wurden 279 Dörfer versorgt. Man bohrte tiefe Brunnen und und versenkte spezielle Tauchpumpen, mit denen das Wasser nach oben gebracht wurde. Die Methode konnte überall dort eingesetzt werden, wo ausreichend Grundwasser vorhanden war, und wo das Grundwasser nicht mit Fluor verseucht war. Die erste Phase des Projekts konnte am 18.November 1995 abgeschlossen werden. Die festliche Eröffnung fand in der Poorna Chandra Halle in Prashanthi Nilayam in Anwesenheit des damaligen Premier Ministers von Indien Sri P.V. Narasimha Rao statt. Insgesamt konnten durch dieses Projekt 731 Dörfer mit sauberem Trinkwasser versorgt werden. Die Gesamtkosten betrugen 3000 Millionen Rupien. Das Projekt wurde in Rekordzeit vollendet, nicht nur durch den Einsatz von Arbeitskräften aus verschiedenen technischen Bereichen, sondern auch durch den hingebungsvollen freiwilligen Einsatz tausender Menschen aus den verschiedenen Dörfern, die ihr Schärflein dazu beitrugen, dass dieses grosse Projekt ein Erfolg wurde. 1.25 Millionen Menschen konnte auf diese Weise geholfen werden. Die Menschen dieser Region müssen in Zukunft nicht mehr weite Strecken zu Fuss zurück legen, um für ihre Familien Trinkwasser zu holen. Auch die Gefahr, durch Wasser an Fluorisis zu erkranken, konnte beseitigt werden. Statistik: 1. Ca 2000 km Rohrleitungen verschiedenen Kalibers wurden verlegt 2. 43 Wasserbassins mit einer Kapazität von 1 lakh bis 25 lakhs Litern wurden errichtet (1 lakh = 100000 ) 3. 18 Ausgleichsbecken mit einer Kapazität von 3 lakhs bis 10 lakhs Litern wurden auf Hügelkuppen errichtet 4. 270 Overhead Reservoirs mit einer Kapazität von 40000 bis 300000 Litern 5. 125 Reservoirs am Boden. Kapazität 20000 Liter bis 80000 Liter Wasser. 6. Mehr als 1500 Zisternen aus Beton wurden in den einzelnen Dörfern errichtet. Jeder Behälter hat 4 Hähne, wo die Menschen Wasser abfüllen können. Im Jahre 1997 wurde das Projekt formell der Regierung von Andhra Pradesh übergeben. Die Regierung von Indien sprach mit grossem Lob über die Ausführung dieses Projektes. Im Bericht der Indischen Regierung über den neunten Fünfjahresplan findet sich folgende Passage: „Der Sri Sathya Sai Trust setzte ein unvergleichliches Beispiel einer Privatinitiative, indem er ohne staatliche Unterstützung ein eigenes Projekt zur Versorgung von 731 Dörfern und einiger Städte im Anantapur Distrikt (Andhra Pradesh), welche von Mangel an Trinkwasser und von Fluorosis betroffen waren, durchführte. Die Gesamtkosten des Projektes betrugen 3000 Mio Rupien. Die Bauzeit betrug ca 18 Monate.„ Am 23. November 1999 gab die Indische Postverwaltung als Anerkennung des vorbildlichen Hilfsprojektes von Bhagavan Sri Sathya Sai Baba zur Bereitstellung von sauberem Trinkwasser für die Ländliche Bevölkerung eine eigene Briefmarke und einen besondereren Briefumschlag heraus. Medak und Mahabubnagar Trinkwasser Projekt
Nach dem Projekt in Anantapur startete der Sathya Sai Central Trust ein weiteres Projekt zur Versorgung der Bevölkerung in den Distrikten Medak und Mahabubnagar von Andhra Pradesh. Wie in Anantapur gab es auch hier das Problem mit Fluoriden und dazu kam noch eine Kontamination des Grundwassers durch
industrielle Abwässer. 2001 konnte das Projekt abgeschlossen werden. Das Projekt nutzt Wasser vom Krishna Fluss in Mahabubnagar und vom Manjeera Fluss im Medak Distrikt. Ca 1Mio Menschen dieser Distrikte kommt das Projekt zugute. Gesamtkosten betrugen 530Mio Rupien.
Caritas
Neben den grossen Projekten zur Sicherung elementarer Bedürfnisse vieler Menschen, wie die Krankenhäuser in denen für mittellose Menschen kostenlose Behandlung gewährt wird, den Trinkwasser Projekten und den diversen Schulen und Hochschulen, in denen jungen Menschen kostenlose Ausbildung geboten wird, gibt es weitere humanitäre Projekte, die von Sathya Sai Baba beschlossen wurden und vom Sai Trust umgesetzt werden. Deena Janoddharana pathakamu Am 24. Juli 2002, zu Gurupurnima (Fest, welches zu Ehren des spirituellen Meisters gefeiert wird), eröffnete Sathya Sai Baba das Sri Sathya Sai Deena Janoddharana Pathakamu, ein Heim für obdachlose und sozial ausgegrenzte Kinder. Kinder aus der Umgebung erhalten kostenlos Quartier, Kost, Kleidung und Ausbildung. Ausserdem wurde für jedes Kind ein Sparbuch mit 1lakh Rupien eröffnet, um dessen spätere Weiterbildung zu finanzieren. Die Gebäude stehen in einer Siedlung mit Namen Sri Sathya Sai Nagar nahe dem Dorf Kammavaripalli, umweit Puttaparthi. Dort wurde auch ein Schulgebäude errichtet, wo elementare Bildung und Computerkenntnisse vermittelt
Altenheime
Der Sai Trust führt Altenheime (vriddhashramas) in Kadugodi, Bangalore, Anantapur. Die Menschen dort erhalten freie Unterkunft, Kost und medizinsiche Versorgung. Katastrophenhilfe
Ohne viel Aufsehens führen der Sai Trust und auch die verschiedenen lokalen Sathya Sai Organisationen vor Ort im Falle von Naturkatastrophen, wie z.B. dem Erdbeben in Gujarat (2001) und der Tsunami Katastrophe von 2004 engagierte Hilfsaktionen durch. Dabei werden sowohl materielle Hilfe, aber auch menschlicher Beistand in dieser Zeit akuter Not geschenkt werden.
Grama Seva
Jedes Jahr unternehmen Studenten von Sai Baba’s Schulen und der Universität das grama seva Projekt. Dabei werden umliegende Dörfer besucht, den Menschen Kleider und Nahrungsmittel als besonderes Geschenk von Sathya Sai Baba (prasadam) überbracht, bei der Reinigung öffentlicher Einrichtungen geholfen usw. Schulkinder erhalten Schreibstifte und Hefte. Jedes Jahr werden während dieses Sozialdienstes über hundert Dörfer in der Region besucht.
Soziale Projekte weltweit
Nicht zu vergessen sind auch die Hilfsprojekte, welche die Gruppen und Zentren der Sathya Sai Organisation weltweit in über 150 Ländern initiieren. Inspiriert von Sai Baba’s Lehre und Vorbild wird Katastrophenhilfe geleistet, Schulen wurden nach Sai Baba’s Erziehungsideal gegründet. Medizinische Hilfsprojekte und Aufklärungskampagnen werden unter der Leitung von Ärzten durchgeführt; Im industrialisierten Westen mangelt es den Menschen oft mehr an geistigen Werten als an materiellen. Deshalb besuchen Sai Baba Devotees im Rahmen von Seva Aktionen auch alte einsame Menschen, Pflegeheime, Gefängnisse, helfen Obdachlosen und betreuen Jugendliche mit Drogenproblemen . Ganz nach Sathya Sai Baba’s Lehre:
„Dienst am Menschen ist Dienst an Gott"
Gesundheitswesen
„Gesundheit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass der Mensch seine Lebens-ziele erreichen kann: Dharma (Rechtschaffenheit) – Artha (Wohlstand) – Kaama (Erfüllung seiner Wünsche) – Moksha (Erlösung/Befreiung)" Vaidyo Narayano Harih – Gott ist die Quelle aller Heilung Der Avatar Sathya Sai Baba kümmert sich nicht nur um das seelisch-geistige Wohl der Menschen, sondern auch um deren physische Gesundheit. Zu diesem Zweck wurde eine Reihe von hochmodernen Krankenhäusern errichtet.
Sri Sathya Sai Institute of Higher Medical Sciences, Prasanthigram im Anantapur District of Andhra Pradesh.
Abteilungen: Cardiologie / Cardio-thoraco-vascular-Chirurgie, Urologie and Ophthalmologie. Dort gibt es auch die Möglichkeit einer staatlich anerkannten postgraduellen Ausbildung in Kardio- logie, kardio-thorakal-Chirurgie und Urologie, Anäs -thesie und Ophthalmologie.
Das Allgemeine Krankenhaus Puttaparthi
Es wurde schon am 4.Oktober 1956 eröffnet, um die arme Bevölkerung in Puttaparthi und Umgebung medizinisch zu ver- sorgen. Zunächst mit 12 Betten ausgestattet, wurde es im Laufe der Jahre zu einer 100 Betten Einheit erweitert, als der Strom von Patienten und Devotees immer mehr zunahm. Der neue Bau wurde zu Sivaratri, am 29. Februar 1984 eingeweiht. Heute werden – inklusive Ambulanzbetrieb – täglich schon über 600 Patienten behandelt. Im September 1991 wurde der Sri Sathya Sai Medical Trust gegründet und mit der Erbauung und Führung von Spezialkliniken beauftragt. Inzwischen gibt es zwei dieser Krankenhäuser, die vom Medical Trust geführt werden.
Sri Sathya Sai Institute of Higher Medical Sciences, Whitefield in Bangalore im Staate Karnataka.
Abteilungen: Kardiologie und Neurowissenschaften All diese Krankenhäuser werden gemäss Sathya Sai Baba’s Philosophie geführt:
1. Gesundheitsversorgung sollte allen Menschen, unabhängig von Rasse, sozialer Klasse, Nationalität und Religion zugänglich sein. 2. Medizinische Versorgung hoher Qualität sollte kostenlos sein. 3. Die Behandlung sollte mit Liebe erfolgen. Ärzte, Schwestern und technisches Personal sollten in ihrer Arbeit von den menschlichen Werten: Wahrheit, Gerechtigkeit, Friede und Gewaltlosigkeit geleitet sein. 4. Die Behandlung sollte ganzheitlich sein und sowohl den Körper als auch Geist Seele der Patienten umfassen. Es sollte also nicht nur eine körperliche und psychomentale Behandlung erfolgen, sondern Augenmerk sollte auch auf den seelischen Aspekt im Menschen gelegt werden, jene göttliche Kraft im Menschen, die den psychophysischen Organismus mit Leben erfüllt. Swiss-Med Artikel über das Sathya Sai Superspecialty Hospital >>> (ev. mit re Maustaste anklicken und 'Ziel spreichern unter' auswählen) Weitere Informationen: >>>
Manche mögen fragen: "Warum gibt es Krankenhäuser, wo ein Avatar lebt. Warum heilt er die Krankheiten nicht selbst durch Seinen Willen." Sai Baba antwortete auf diese Frage: „Die Frage ist dumm, denn sie impliziert, dass hier alles durch Wunder oder auf übernatürliche Weise passieren muss. Sie impliziert auch, dass hier keiner krank werden oder sterben darf. Für Mich ist das hier nicht das einzige Krankenhaus; alle Krankenhäuser gehören Mir. Das Krankenhaus mag den Glauben stärken, das Göttliche vergegenwärtigen und Zweifel beseitigen. Es ist der Glaube der zählt und der heilt. Die Patienten die hierher kommen, profitieren auch von den spirituellen Schwingungen, die die Atmosphäre hier in Prashanthi Nilayam erfüllen. Es gibt auch Menschen, die eine Behandlung durch Injektionen und Pillen bevorzugen. Ihr Glaube an die Göttliche Gnade ist nicht so stark. Für sie ist dann eine Behandlung in einem Krankenhaus notwendig."
Die Krankenhäuser arbeiten nicht nur nach modernen medizinisch technischen Standards, das Besondere liegt darin, dass die Behandlung für die Armen kostenlos ist und das medizinische Personal – hochqualifizierte Ärzte und Schwestern – dort teiweise ehrenamtlich für eine gewisse Zeit arbeitet. Wenn man zum Beispiel das Super Specialty Hospital in Puttaparthi betritt, dann gewinnt man nicht nur den Eindruck, man hat hier ein modernes Krankenhaus vor sich, man hat auch den Eindruck, sich in einem Tempel des Heilens im wahrsten Sinne des Wortes zu befinden. Die Architektur des Gebäudes wurde ganz bewusst nach diesen Kriterien von einem erfahrenen britischen Architekten (Critchlow) entworfen. Aber, was auch noch ganz wesentlich ist, das Personal arbeitet in einem Geist des Dienens und der Liebe. Selbst die Patienten verhalten sich sehr diszipliniert, sodass im Gebäude eine ruhige, friedliche, fast feierliche Atmosphäre herrscht.
Manava Seva ist Madhava Seva Dienst am Menschen ist Dienst an Gott
Hände, die helfen sind heiliger als Lippen, die beten.
Für die Gesundheit ist das Herz wichtig. Für Wissen ist der Kopf wichtig. Für den Körper ist Wasser wichtig. Diese drei Dinge - Gesundheitsvorsorge, Erziehung und Wasser sollten frei zur Verfügung stehen - sie sind ein Geschenk Gottes.
Es gibt nur eine Religion, die Religion der Liebe. Es gibt nur eine Sprache, die Sprache des Herzens. Es gibt nur eine Kaste, die Kaste der Menschheit. Es gibt nur einen Gott Er ist allgegenwärtig.
Sathya Sai Baba
Betrachtet keine Art des Dienens als erniedrigend. Die Strassen zu kehren, zum Beispiel, liegt nicht unter euerer Würde. Ihr fegt ja auch den Boden in euerem Heim, nicht? Ihr schrubt und wischt den Schmutz weg, nicht? Wenn ihr diese Arbeiten macht, dann werden auch die Dorfbewohner mitmachen. Warum soll man sich schämen, Gutes zu tun? Der Spott, mit dem man euch vielleicht bedenkt, war der Lohn vieler Heiliger. Er wird bald vergessen sein. Mohammed wurde von denen, die seine Lehren nicht anerkannten, aus der Stadt vertrieben. Jesus wurde gekreuzigt. Aber ihre Namen erklingen in den Herzen von Millionen. +++++
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Ganz gleich, wo ihr seid; erfüllt immer euere Pflicht, wie ihr es für richtig empfindet. Wisst, dass ich bei euch bin, um euch bei jedem Schritt auf dem Weg zu leiten....Es gibt keinen Grund, sich sorgen zu machen. Was immer ihr für Erfahrungen macht, was immer geschieht, wisset, dass der Avatar es so gewollt hat. Es gibt keine Macht auf Erden, die auch nur für einen Augenblick die Mission dieses Avatars aufhalten kann. Ihr alle seid heilige Seelen, und ihr alle müsst eueren Part in diesem Drama spielen, dem Drama der Entfaltung des kommenden Goldenen Zeitalters. +++++ Das Leben ist eine Brücke. Geht darüber, aber baut kein Haus darauf ++++
Die Welt ist heute in einem sehr schlechten Zustand. Die Situation kann nur von Asthikas zum Besseren geändert werden – Menschen, die an das Göttliche glauben. Sie sollten Prema Swarupas werden, Verkörperungen der Liebe, und durch ihr sadhana, durch Geduld, Vergebung und Mitgefühl ihre Rolle in der Gesellschaft spielen und so zu einer Verbesserung der Welt beitragen. Gott ist in euch, und Er beobachtet euer Handeln durch tausende Augen anderer Menschen. Selbst wenn niemand Gott sieht. Er sieht immer, was ihr tut. Handelt stets in diesem Bewusstsein. +++++ Für jeden Menschen gibt es einen Verhaltens-kodex, der in den Schriften niedergelegt ist. Er entspricht dem Alter, sozialen Status, Beruf und dem Grad spiritueller Entwicklung der Person, sowie dem Ziel, das sich der einzelne im Leben gesetzt hat. Nörgelt nicht am Verhalten anderer herum oder an den Bemühungen, die sie machen, um in den Wirren des Lebens etwas Trost und Mut zu finden. Für jeden gibt es einen besonderen Weg, den er gewählt hat und eine bestimmte Form und einen bestimmten Namen Gottes, den er bevorzugt. Verlasst auch nicht eueren Weg, um den Weg eines anderen Menschen zu folgen +++++
Ihr habt die Macht, eueren Erdenweg zu einem Weg der Rosen zu machen anstatt zu einem Weg der Dornen. Erkennt Sai, der in eueren Herzen wohnt, dann wird alles für euch leicht, sanft und süss sein. Sai wird ein Quell der Liebe in euerem Herzen sein und auch in den Herzen der Menschen, mit denen ihr zu tun haben werdet. Wisset, dass Sai allgegenwärtig ist; Er ist in euch, wie auch in anderen lebenden Wesen. Verehrt alle, wie ihr Sai verehrt. +++++ Alles ist Eins – deshalb verhaltet euch allen Menschen gegenüber gleich. Verkündet diese Wahrheit, teilt sie mit anderen in der Welt. Gott ist jeder Einzelne. Gott ist in euch, und ihr seid Gott. Bekräftigt. diese fundamentale Wahrheit. Wenn ihr diese Wahrheit verbreitet, tut ihr anderen einen wirklichen Dienst. Es ist dieser Dienst, der Menschen näher zusammen bringt, Er ist wie ein Boot, um den Ozean des Lebens zu überqueren. +++++
Gott hat euch diesen Körper gegeben, damit ihr anderen dienen könnt. Bis ihr den Herrn seht, tut Dienst am Menschen – hört nicht damit auf. Alle Handlungen, die ihr tut, werden dadurch zum Gottesdienst. Der Gott, den ihr im Gottesdienst anbetet, ist in euerem Herzen, während ihr anderen dient. Ob man Ihn sieht oder nicht, Gott, der allgegenwärtig ist, kennt alle euere Handlungen und Gefühle +++++ Das Leben ist sehr kurz. Die Zeit währt ewig. Der Mensch allerdings muss das Göttliche in seiner Lebenszeit erkennen. Er muss sich von Begierden, Zorn und Hass befreien und inneren Frieden, Ruhe und Freude entwickeln. Das Land wird in einem sicheren Zustand sein, wenn die Bewohner ihre Pflicht mit Freude, Engagement und Liebe verrichten. +++++ Anderen Schwierigkeiten zu machen ist eine grosse Sünde. Andere glücklich zu machen ist ein grosses Verdienst. Furcht vor der Sünde und Liebe zu Gott sind notwendig für den Fortschritt der Menschen. Verletzt niemanden, kränkt niemanden, macht euch über niemand lustig; sprecht vielmehr in einem freundlichen Ton mit anderen; sprecht liebevoll und sanft. Ihr müsst dankbar sein und Weisheit erlangen, das ist das Ziel des Lebens +++++ Es ist nicht so wichtig, was ihr tut. Wichtiger ist, wie ihr handelt. Es ist nicht so wichtig, wo ihr seid. Wichtiger ist euer Benehmen. Wo immer ihr seid, seid zuversichtlich, dass Ich euch beschütze. Ihr seid nicht von Mir getrennt und werdet es nie sein. +++++
Die Kleinmütigen werden immer wanken. Sie können nicht einmal eine Sekunde lang ausharren. Ihr Geist schwankt wie ein Pendel. Sie sind einmal in einem Zustand der Freude, ein anderes Mal in Sorge. Sie schwanken zwischen Glaube und Zweifel. Manchmal glauben sie an Swami, die nächste Sekunde sind sie von Zweifeln erfüllt. Sie werden von Zweifeln verunsichert. Bleibt standhaft im Herzen. Kommt hierher, prüft selbst, erfahrt und dann glaubt. Nur weil irgendjemand etwas behauptet, solltet ihr eueren Glauben nicht aufgeben. +++++ Das Leben ist wie die Reise in einem Zug. Die Jungen haben noch eine lange Reise vor sich. Die Alten werden bald aussteigen. Seht zu, dass euere Reise bequem und voll Freude ist.
Nehmt kein Extragepäck aus Eifersucht, Hass, Ärger, und Übelwollen mit. Dadurch würde euere nur Reise beschwerlich. Hegt nicht den Wunsch, dass euch nur alles Gute zufällt. Was immer ihr habt – teilt es mit anderen. +++++ Das Leben des Menschen ist ein Geschenk Gottes. Der Körper ist ein Tempel Gottes. Wenn Gott nicht im Körper wohnt, wird er unrein. Anstatt die Zeit mit Essen, Schlafen und Herumtreiben zu vergeuden, sollte der Mensch das Licht von Wissen (vijnana), Vernunft (sujnana) und spiritueller Weisheit (prajanana) erlangen und somit das Ziel seines Lebens verwirklichen. +++++
Manche betrachten den Körper als Fahrzeug. Setzt Gott auf den Altar eueres Herzens und fahrt durch die Strassen, die man ‚die Welt' nennt - wie in einer heiligen Prozession. Manche widmen ihr Augenmerk ganz dem Fahrzeug, schmücken es und beschützen es. Andere betrachten die schönen und weniger schönen Dinge, während sie durch den Bazar, den man ‚die Welt’ nennt, fahren. Aber Menschen, die Gott sehen, wie Er im Fahrzeug sitzt, gibt es wenige. Nur diejenigen sehen wirklich, die Gott sehen. Nur diejenigen hören wirklich , die den Liedern zu Ehren Gottes lauschen. Es ist wahr – wenn ihr heute all euere Handlungen als Gottesdienst verrichtet, dann werdet ihr morgen eine Ernte ewiger Seligkeit einbringen. +++++ Das Wasser eines Stromes und die menschliche Jugend haben eines gemeinsam – sie kehren nie mehr zurück. Deshalb sollte der Mensch schon in jungem Alter danach streben, die Liebe Gottes zu erlangen. Wenn Körper und Geist stark sind, sollt ihr grama seva – Dienst an der Gesellschaft tun. +++++ Love all Serve all Liebt alle, dient allen +++++
Nicht Quantität zählt, sondern Qualität. Alles, was existiert, alles was in dieser Welt erfahren wird, ist Parabrahman. Es zeugt von Unwissenheit, zu glauben, die Welt sei leer, ein Nichts und ohne Energie oder Selbstleuchtendem Licht. ER ist selbst im kleinsten Atom gegenwärtig. ER erfüllt das ganze Universum. Es gibt keinen Körper ohne Ihn, keine Form, die nicht Er wäre. Erkennt diese Wahrheit und handelt danach. Das ist der wahre geistige Pfad. Denen, die Ihn lieben und gläubig anbeten, denen schenkt Er allzeit bereitwillig Seine Seligkeit. +++++ Wenn wir eine Fahrkarte gekauft haben, setzen wir uns in das richtige Abteil und überlassen den Rest der Lok. Wenn man im Zug reist, warum sollte man dann das Bett und den Koffer auf dem Kopf tragen. Gleichermassen – habt Vertrauen in Gott und macht euere Arbeit. Das ist alles, was ihr tun müsst. Alles Weitere wird sich dann ohne Mühe ergeben. +++++ Ein weiser Mensch sieht alles als Gott Ein Devotee sieht alles als Gottes Spiel Ein Karma-Yogi sieht alles als Gottes seva (Dienst) +++++ Medizin ist ein Gegenmittel bei Krankheit Gleichermassen ist Namasmarana (Wiederholen des Namens Gottes) ein Gegenmittel bei innerer Unruhe +++++ Wie gross euer Problem auch sein mag – legt es Mir zu Füssen. Ich werde Mich darum kümmern.. Diese Sai Inkarnation ist aus diesem Grund gekommen. Ihr werdet nicht verstehen, wie ich es mache oder, was ich tue; aber was immer Ich tue – es wird zu euerem Guten sein. +++++
Beginne den Tag mit Liebe Erfülle den Tag mit Liebe Verbringe den Tag mit Liebe Beende den Tag mit Liebe Das ist der Weg zu Gott +++++ Politik ohne moralische Prinzipien Erziehung ohne Charakterbildung Wissenschaft ohne menschliche Züge Wirtschaft ohne Moral All dies ist nicht nur nutzlos, sondern nachdrücklich gefährlich +++++ Ertragt alles und tut nichts Hört alles und sagt nichts Gebt alles und nehmt nichts Dient allen und seid nichts +++++ Rechtschaffenheit im Herzen führt zu einem schönen Charakter Ein schöner Charakter führt zu Harmonie im Heim Harmonie im Heim führt zu Ordnung im Staat Ordnung im Staat führt zu Frieden in der Welt +++++ Seid gut; seht Gutes; tut Gutes Das ist der Weg zu Gott +++++ Liebe ist Gott Gott ist Liebe Lebt in LIebe +++++
Das SSSIHMS (Superspecialty Hospital) wurde von Isaac Tigret finanziert. Unter diesem link finden Sie die Transkription einer auf Band aufgenommenen Rede von Tigrett, in der er auch erzählt, auf welch ungewöhnliche Weise das Hospital von dem englischen Architekten Keith Critchlow geplant und und innerhalb eines Jahres erbaut wurde Download: WORD - Dokument (englisch)
Das Medizinische Journal SWISS MED widmete eine vollständige Ausgabe den Sathya SAI Hospitals Download PDF - Dokument (englisch)
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