yogananda-ca
Du bist Nahrung, und wenn ich das Fasten Meiner nächtlichen Trennung von Dir breche Dann schmecke ich Dich und sage im Geist:
GOTT GOTT GOTT
Lehre

 
„Yogananda betonte die grundlegende Einheit der grossen Weltreligionen und lehrte allgemein anwendbare Methoden, um eine direkte persönliche Gotteserfahrung zu erlangen. Ernsthaften Wahrheitsuchern gab er die seelen- erweckende Technik des Kriya Yoga, eine heilige spirituelle Wissenschaft, die vor Jahrtausenden in Indien entwickelt wurde, während des dunklen Zeitalters jedoch verlorengegangen war, und in der Neuzeit von einer Linie erleuchteter Meister wiederbelebt wurde..."
(Zitat: von der Homepage der SRF).
Schon als Kind zeigte Yogananda (damals noch Mukunda) eine besondere Neigung zum spirituellen Leben. Er meditierte stundenlang und beschreibt in seiner Autobiographie auch einige seiner mystischen Erfahrungen. Seine Liebe und Zuwendung galt in dieser Zeit dem mütterlichen Aspekt Gottes - als Kosmische Mutter. Als er dann Schüler von Sri Yukteshwar war, vermittelte ihm sein Meister durch eine Berührung die Erfahrung des kosmischen Bewustseins. Das erinnert an die Biographie von Sri Ramakrishna, der ebenfalls ein glühender Verehrer der Göttlichen Mutter Kali war und auch nahe beim berühmten Kali -Tempel von Dakshineswar in Kalkutta lebte. Später vermittelte ihn dann Totapuri, ein grosser Yogi, die Erfahrung des formlosen Aspektes des Göttlichen, indem er ihn einen Glasscherben an die Stelle zwischen den Augenbrauen drückte und anwies, seine Aufmerksamkeit auf  diese Stelle, den Sitz des  geistigen Auges zu richten und die Form (vom Mutter Kali) zu transzendieren. Ramakrishna kannte die höchste Wirklichkeit und Wahrheit des Parabrahman – aber er sagte später, er würde lieber die Süsse des Zuckers kosten, als selbst Zucker sein....
Sri Ramakrishna und seine Schüler – besonders Swami Vivekananda – lehrten, wie auch andere Avatare Indiens, Advaita Vedanta als höchste spirituelle Philosophie. So auch der Avatar Paramahansa Yogananda. Yogananda sprach oft vom
saguna Aspekt des Göttlichen (Formaspekt) als Göttliche Mutter, aber die höchste Verwirklichung durch den Kriya Yoga im Nirbikalpa Samadhi ist die Verwirklichung des nirguna Aspektes Gottes, das Eintauchen in das kosmische Bewustsein. Yogananda schreibt denn auch in seinen Schriften, dass  es im Wesen Gottes sowohl einen persönlichen (vielleicht suprapersönlichen ) Aspekt als auch einen nichtpersönlichen Aspekt gibt.
 
Die höchste Wahrheit des Advaita Vedanta, des Theistischen Monismus und auch des Pantheismus ist nur durch eine höhere Erkenntnisfakultät erfassbar. Philosophischer Exkurs und theologische Exegese sind in ihren Möglichkeiten zu begrenzt, um diese Fragen erschöpfend zu behandeln. Deshalb gibt es – so seh ich das – auch die ewigen Dispute zwischen den Gelehrten einer Religion, und vielmehr noch, den Gelehrten unterschiedlicher Religionen.
 
Und deshalb die Bedeutung von Paramahansa Yogananda’s Mission – den Menschen der kommenden Zeit  eine systematische spirituelle Disziplin, den Kriya Yoga, zu geben, damit sie jene Erkenntnisfakultät und jenen höheren transzendentalen Bewustseinszustand entwickeln können, wodurch  sie eine  unmittelbare Erfahrung der Göttlichen Wahrheit erlangen.
 
Paramahansa Yogananda lehrte die grundlegende Einheit der  grossen Religionen. Die Theologen dieser Religionen werden da kaum zustimmen. Im Bereich christlicher Theologie (ich möchtre hier nicht die Poeten, Freidenker und Philosophen des Abendlandes zitieren) gibt es in jüngerer Zeit auch Ansätze eines religiösen Pluralismus (John Hick, Paul Knitter) – diese Autoren stehen aber wohl ausserhalb der Amtskirchen. Autoren wie Jacques Dupuis mit einem vorsichtigeren Ansatz werden vom kirchlichen  Lehramt korrigiert...
 
Es gibt ein wunderbares Büchlein von Klaus Klostermaier „Hindu and Christian in Vrindavan" (1969). In ein paar Zeilen macht der Autor einen sehr konstruktiven Versuch einer Synthese zwischen Hindu „Krishtna-logie" und Christlicher „Christologie". Klostermaier war Missionar in Indien – heute ist er Professor am anderen Ende der Welt – in Manitoba, Kanada ( man hat beinahe den Eindruck „promoveatur – ut removeatur" man habe ihn befördert, da er zu gewagte Ansichten vertreten hat).
 
Das Dokument  „Dominus Jesus" – welches unter dem Pontifikat von Papst Johannes Paul II von der Glaubenskongregation unter der Leitung des heutigen Papstes herausgegeben wurde, hat selbst unter Befürwortern der chritlichen Ökumene viel Unverständnis und Dissonanz erregt. Dem Bestreben nach interreligiöser Ökumene ist dieses Dokument noch weniger förderlich...
 
Paramahansa Yogananda lehrte Advaita Vedanta, einen Theistischen Monismus, ja Pantheismus.
 
Es gibt einen christilichen Mönch, Benediktiner – Bede Griffiths – der jahrzehntelang in Indien lebte und wirkte. Er hat versucht einen Christlichen Advaita zu entwickeln. Keinen Advaita, wie ihn Adi Shankara und seine Schüler lehrten, und wie ihn die grossen Avatare der Neuzeit lehrten. Griffiths  lehrt keine Wesenseinheit der Seele mit Gott, sondern eine Einheit in der Liebe. Er lehrt nicht das die Schöpfung aus göttlicher Substanz oder Energie besteht, sondern ein Ruhen und eine Abhängigkeit der Schöpfung im Schöpfer, eine Immanenz des Schöpfers in der Schöpfung, eine enge Verbindung zwischen Schöpfer und Schöpfung, aber keine Wesenseinheit von Natur und Gott, Geschöpf und Gott oder Seele und Gott.
 
Eine besondere Form des "Christlichen Advaita" finden wir im "Course of Miracles" welcher angeblich von Jesus Christus selbst inspiriert war (Helen Schucman).
Ein sehr interessanter Kommentar zu diesem Buch: "The Disappearance of the Universe" von Gary Renard (gibt es auch in deutscher Übersetzung)
 
Der grosse katholische Theologe Hans Küng – ein liberaler Theologe, wie man ihn bezeichnet – definiert in seinem Buch „Christentum und Weltreligionen - Hinduismus" (zs. mit Heinrich von Stietencron) eine christiliche Theologie, die eher dem Vishishtadvaita Vedanta des Ramanuja verwand ist, als dem Advaita Vedanta des Shankara...Es gibt also Versuche einer Annäherung zwischen Hinduismus und christlicher Theologie - unter theologischen Vordenkern zumindest
Der selbe Theologe Hans Küng schreibt in seinem Werk „Das Christentum. Die religiöse Situation der Zeit„: „....Jesus Christus war kein Mystiker....Paulus war kein Mystiker...das Christentum ist eine prophetische Religion in Gegensatz zu den mystischen Religionen des Ostens...". (sinngemäss zitiert).
 
Der ebenfalls bedeutende Theologe Karl Rahner schrieb allerdings: „Das Christentum des 21. Jahrhunderts wird ein mystisches sein – oder es wird nicht mehr sein..
 
Paramahansa Yogananda lehrte die grundlegende Einheit aller Religionen. Um diese fundamentale Einheit zu erkennen und in ihren Tiefendimensionen zu erfassen lehrte er die spirituelle Disziplin des Kriya Yoga, die  dem Wahrheitsucher  zur intuitiven unmittelbaren Erkenntnis spiritueller Wahrheiten führt. Daneben verfasste Yogananda die zwei Opera Magna – einen Kommentar zur Bhagavad Gita und einen Kommentar zum Neuen Testament, um diese fundamentale Übereinstimmung zu veranschaulichen.
Yoganandas Interpretation des Neuen Testaments – vor allem auch der Johannes Apokalypse - ist eine mystische, esoterische Interpretation.
 
Mahavatar Babaji sagte zu Lahiri Mahasaya, dass Jesus Christus und  der Apostel Paulus die Methode des Kriya Yoga (oder eine sehr ähnliche spirituelle Disziplin) kannten.
 
Es hat im Westen, seitens der Rosenkreuzer und der Athroposophie von Rudolf Steiner, wie auch in den Schriften einiger christlicher Mystiker schon tiefsinnige mystische Interpretationen der Evangelien gegeben; vor allem des Johannes Evangeliums. Diese Schriften werden aber vom kirchlichen Lehramt nicht gerade geschätzt.
 
Als Paramahansa Yogananda seinen Kommentar zum Neuen Testament vollendet hatte – so schreibt er in der Einleitung zu „The Second Coming of Christ – erscheint ihm Jesus Christus und gibt ihn eine Bestätigung,
.dass Sie beide aus dem selben Kelch der Wahrheit trinken - „Deine Lippen haben von den selben lebendigen Wassern getrunken, von denen ich trinke" (hier)
 
Paramahansa Yogananda lehrte eine grundlegende Einheit der grossen Weltreligionen. Viele Heilige und Weise der grossen Weltreligionen stimmen mit ihm offen, oder stillschweigend sicherlich darin überein.
Die meisten Theologen und Schriftgelehrten (noch) nicht...
 
Es gibt ein faszinierendes Buch „Love without End - Jesus Speaks" von Glenda Green. (dt.: „Unendliche Liebe" - Koha Verlag). Glenda Green ist eine anerkannte amerikanische Malerin.
Eines Tages erscheint Jesus (wie sie überzeugt wurde) in ihrem Atelier und ersucht sie, von Ihm ein Portrait zu malen. Während der Monate, als sie an diesem Portrait „The Lamb and the Lion" malt, führt sie Gespräche mit Jesus, die sie niederschreibt und später in diesem Buch veröffentlicht. Die Antworten von ‚Jesus’ auf ihre philosophischen Fragen und Fragen religiösen Inhalts sind sehr tiefsinnig und auch in Übereinstimmung mit den Lehren der grossen Meister, wie Yogananda, dass ich (bei meinem momentanen Wissensstand) von der Authentizität der Begegnung  von Glenda Green überzeugt bin. Jesus’ Antworten sind mehr in Übereinstimmung mit den Lehren der grossen Avatare, als mit manchen Aussagen grosser Theologen.
 
Ich halte mich auch lieber an die Lehren der Heiligen, Weisen und erleuchteten Meister,  als an die Lehren der Philosophen und Theologen.
 
Nehmen wir an, Christus  ist wirklich zurückgekehrt. Wie werden die Theologen und Schriftgelehrten diesmal auf seine Lehren reagieren?
 
 
=================================
 
 
Einige Zitate und Passagen aus den Schriften von Paramahansa Yogananda

 
 
GOTT

 
Gott allein!
 
Wer kennt die Geheimnisse aller Menschen  der Lebenden und der Toten?
Gott allein!
Wer ruhte in der ewigen Leere, noch ehe die Atome ihre glitzernden Augen öffneten und den Tanz der Schöpfung begannen?
Gott allein!
Aus geheimnisvollen Sphären sind wir gekommen, wir wissen nicht, woher;  bald werden wir in andere Sphären reisen, wir wissen nicht, wohin. Wer kann uns den Sinn dieser erzwungenen Wanderschaft erklären?
Gott allein!
Mit den Fäden von Ursache und Wirkung weben wir die verschlungenen Muster unseres Lebens, die Individualität und freien Willen verraten. Wer sieht hierin die verborgene Harmonie des göttlichen Planes? Und wer vereinigt die verwirrende Vielfalt aller menschlich- schöpferischen Ausdrucksformen?
Gott allein!
 
Wer kennt den Ursprung und die Bestimmung der langen Prozession von Lebewesen, die in endloser Reihe der mystischen Kammer des Raumes entsteigen? Wer kann sagen, in welchen himmlischen Sphären jetzt die zahllosen Besucher dieses Planeten weilen, die  vom Zauberstab des Todes berührt  unseren Augen entschwunden sind?
Gott allein!
Unsere Lieben versprechen, uns ewig zu lieben. Doch wenn sie in den großen Schlaf versinken und ihre irdischen Erinnerungen verblassen, welchen Wert hat dann ihr Gelübde? Wer liebt uns ewig, ohne es je in Worten zu sagen? Wer denkt an uns, wenn alle anderen uns vergessen? Wer bleibt immer bei uns, wenn wir unsere irdischen Freunde zurücklassen müssen
Gott allein!
Der Mensch spielt seine Rolle und verbirgt sich dann hinter den Kulissen des Todes, um wieder in einem neuen fleischlichen Kostüm zu erscheinen und auf der Bühne der Zeit zu spielen. Wer erinnert sich der vergangenen Rollen aller Menschen? Wer kennt ihre künftige Bestimmung? Wer leitet sie sicher durch die verwirrenden Gänge im geheimnisvollen Labyrinth vieler Inkarnationen?
Gott allein!
Warum Er dieses Spiel mit uns treibt und warum Er das Wissen für sich behält und es  nur kärglich mit uns, Seinen Kindern, teilt, ist ein Geheimnis, das nur einer versteht:
Gott alleint
Wenn wir die Täuschung, eins mit dem Körper zu sein, überwunden haben, werden wir das sphinxartige Rätsel des Lebens lösen. Wer wird uns dann den Schlüssel zum letzten Geheimnis des Kosmos geben?
Gott allein!
-----------------------------------------------
 
 
Sat - Tat - OM
Vater, Sohn und Heiliger Geist
 
Gott in Seiner Ausdrucksform als Vater: transzendent oder nirguna (ohne Eigenschaften), Kosmisches Bewußtsein in der glückseligen Leere jenseits der Schöpfung, jenseits der Welt der Erscheinungen;
Gott in Seiner Ausdrucksform als Sohn: das Christus-Bewußtsein, das  der Schöpfung innewohnt; und
Gott in Seiner Ausdrucksform als Heiliger Geist: OM, die göttliche, schöpferische Schwingung.
 
 
-----------------------------------------------
 
 
Gebet an die heilige Dreieinigkeit
 
O dreieiniger Herr! Selige Trinität, SAT-TAT-OM : Gottvater jenseits der Schöpfung, Gottes Sohn, leitende Intelligenz in der Schöpfung, und Heiliger Geist, geheime Schwingung des OM, welche die ganze Schöpfung ins Leben ruft. Laß mich die höchste Weisheit, die letzte Wahrheit erkennen!
 
Segne meine ständigen Bemühungen, Deine Gesetze zu verstehen. Ich will danach streben, den heiligen Berg der Selbst-Verwirklichung zu erklimmen, bis ich auf dem leuchtenden Gipfel stehe und Dich von Angesicht zu Angesicht schaue, o unbegreiflicher göttlicher GEIST!
 
 
----------------------------------------------
 
 
OM
 
Der Urlaut aller Laute, das allumfassende, symbolische Wort für Gott.
Das
OM der Weden wurde zum heiligen Wort Hum der Tibetaner, zum Amin der Mohammedaner und zum Amen der Ägypter, Griechen, Römer, Juden und Christen. In der hebräischen Sprache bedeutet Amen soviel wie sicher, gläubig.
OM
ist der alldurchdringende Laut, der vom Heiligen Geist ausgeht (der unsichtbaren Kosmischen Schwingung (Gott in Seiner Eigenschaft als Schöpfer). Es ist das „Wort" in der Bibel, die Stimme der Schöpfung, die in jedem Atom Zeugnis von der Gegenwart Gottes ablegt.
Wer die Meditationsmethoden der Gemeinschaft der Selbst-Verwirklichung übt, wird diesen OM -Laut selbst hören können.
 
„Das sagt, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Kreatur Gottes."
Offenbarung 3, 14
 
„Im
Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort... alle Dinge sind durch dasselbe gemacht (durch das Wort oder OM), und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist." Joh. 1, 1; 3
 
-----------------------------------------------
 
 
OM - der Herzschlag der Schöpfung
 
O kosmische Schwingung, offenbare Dich mir als die Stimme des Unendlichen! Laß mich intuitiv das Christusbewußtsein in Dir erkennen. O allgegenwärtiger Laut des OM  Amen! Halle in mir wider und erweitere meinen körpergebundenen Geist, bis er das ganze Universum umfaßt. Lehre mich, den ewigen Herzschlag der Schöpfung in Dir zu fühlen!
 
 
-----------------------------------------------
 
 
O GEIST, offenbare Dich mir so, wie Du bist
 
O GEIST, Du bist unmittelbar hinter meinem Sehvermögen, mit dem ich  Deine äußere Schönheit schaue. Du bist unmittelbar hinter meinem Gehör, mit dem ich dem Potpourri irdischer Töne lausche. Du bist unmittelbar hinter meinem Tastsinn, mit dem ich die Dinge dieser Welt fühlen kann. Du bist unmittelbar hinter dem Schleier der Naturschönheiten. Im mitfühlenden Blick der Blumen, im Geschmack nahrhafter Speisen und in all Deinen anderen Gaben liegt der Kern Deines Wesens, Deine ewige Süße, verborgen.
Wenn ich Dich anrufe, o Herr, bist Du unmittelbar hinter meiner vor Ehrfurcht  bebenden Stimme. Du bist unmittelbar hinter meinem betenden Geist. Du bist  unmittelbar hinter meinen tiefsten Gefühlen. Du bist unmittelbar hinter meinen heiligsten Gedanken. Du bist unmittelbar hinter meiner Sehnsucht nach Dir. Du bist unmittelbar hinter meiner Meditation. Du bist unmittelbar hinter  meiner zärtlichen Liebe.
 
Willst Du nicht hinter dem Vorhang menschlicher Gefühle und all den  verlockenden Bildern der Schöpfung hervorkommen und Dich offenbaren?
O Unergründlicher, den kein sterbliches Wesen erfaßt! Öffne mein göttliches Auge, damit ich Dich schauen kann, so wie Du bist
 
 
=================================
 
 
MUTTER NATUR

 
Maya
 
Die Macht der Täuschung, die der Struktur der Schöpfung innewohnt und durch die das Eine als Vieles in Erscheinung tritt. Maya ist das Prinzip der Relativität, der Umkehrung, der Gegensätze, der Dualität und widersprüchlichen Zustände, der „Satan" der Propheten des Alten Testaments (auf hebräisch wörtlich: „der Gegner") und der „Teufel", den Christus bildhaft als einen "Mörder" und „Lügner" bezeichnet, weil die Wahrheit nicht in ihm ist«. Johannes 8, 44.
 
Yogananda schrieb hierzu folgendes:
Das Sanskritwort
Maya bedeutet ‚die Messende', d. h. jene magische Kraft in der Schöpfung, die scheinbare Begrenzungen und Teilungen im Unbegrenzbaren und Unteilbaren hervorruft. Maya ist die Natur selbst, die im ständigen Wechsel begriffene Welt der Erscheinungen, die Antithese zur göttlichen Unwandelbarkeit.
In Gottes Plan und Spiel
(Lila) besteht die einzige Aufgabe des Satans oder der Maya darin, den Menschen vom GEIST zur Materie, d. h. von der Wirklichkeit zur Unwirklichkeit, herabzuziehen. ‚Der Teufel sündigt von Anfang. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre.’ 1. Joh. 3, 8
 
Mit anderen Worten: Die Manifestation des Christus-Bewußtseins im eigenen Wesen des Menschen zerstört die Illusion oder die Werke des Teufels'.
Maya ist der Schleier der Vergänglichkeit in der Natur, das ununterbrochene Werden der Schöpfung, der Schleier, den jeder Mensch lüften muß, um hinter ihm den Schöpfer die unwandelbare, unvergängliche, ewige Wirklichkeit zu schauen.
 
 
----------------------------------------------
 
 
Als Mutter Natur bist Du sichtbar
 
Ungeboren und ohne Anfang bist Du, o unergründliche Unendlichkeit, fern und unfaßbar für alle Sterblichen. Doch nahe und lieb bist Du ihnen in Deiner irdischen Gestalt als Mutter Natur. Durch ihre Sternenaugen dürfen die Menschenkinder einen Blick in Dein unschuldiges Mysterium tun.
 
O allerliebste Herrin! Dein weites Himmelsgewand ist immer - nimmer sich gleich: zarterglühend im Dämmern des Morgens, von blendenden Strahlen durchwoben am Mittag, in verschwimmende Farben getaucht am Abend und in geheimnisvolle Schleier gehüllt bei Nacht.
 
Verzückt betrachte ich Dein Antlitz, das bei Tag in der lebensprühenden Kraft der Sonne lodert und bei Nacht im sanften Lichte des Mondes erglänzt.
Mein Atem vermischt sich im Wind mit dem Deinen. In meinem Pulsschlag fühle ich Deine kosmische Kraft. Ich höre das Echo Deiner Schritte im Tritt aller Geschöpfe.
Ich sehe Deine Hände im Gesetz der Schwerkraft wirken und schaue, von  Ehrfurcht erfüllt, Deine Tätigkeit in den elektromagnetischen Wellen.
Ich sehe, wie die Poren des Himmels vor Anstrengung schwitzen und mächtige Regenschauer herabsenden. Und ich beobachte Deinen Blutstrom, der rot durch die Adern der Menschen, kristallklar durch die Bächlein und durchsichtig blau durch die Meere fließt.
O Stimme des schweigenden GEISTES, der durch andere spricht, ich  höre Dein Echo im Klang der Muschelhörner, im Trommelschlag der  brandenden Wogen, im Zwitschern der Vögel und im heimlichen Summen der Schwingungen.
Auf orientalische Weise bete ich Dich mit feierlichen Zeremonien an, o großzügige Göttin! Im Tempel meines Geistes läute ich die Glocken der Eintracht, lege die Blumen meiner Hingabe auf den Altar und entzünde geweihte Gedankenkerzen und das Räucherwerk meiner Liebe.
O kosmische Göttin, Du trägst das Diadem des Regenbogens, Dich schmückt die Perlenschnur der Milchstraße, und hell an Deinen Fingern funkeln diamantene Planeten. Ich neige mich vor Dir.
 
=================================
 
 
SEELE

 
Ich bin ein Funke Deines kosmischen Feuers
 
Als die Funken der Schöpfung erstmals Deinem feurigen Schoß entsprangen, sang ich im Chor der astralen Lichter, welche die künftigen Welten  ankündigten. Ich bin ein unsterblicher Funke Deines kosmischen Feuers.
-
Ich bin eingesetzt von Ewigkeit her, im Anfang, ehe die Erde war." (Sprüche 8, 23) -
 
 
-----------------------------------------------
 
 
Dem Schein nach viele - dem Wesen nach eins
 
O ewiges Feuer, durch jede Öffnung im "Gasbrenner" Deines universalen GEISTES läßt Du die kleine individuelle Flamme einer Menschenseele emporschießen.
Du scheinst in viele kleine, begrenzte Seelenfeuer aufgeteilt. Doch sind sie alle nur Flammenzungen Deines einen unendlichen Feuers.
 
 
----------------------------------------------

 
 
Ich bin unsterblicher GEIST
 
O allgegenwärtiger Beschützer! Wenn die Wolken des Krieges Gas und Feuer herniederregnen, sollst Du mein sicherer Bunker sein. Laß mich im Leben und im Tod, in Krankheit, Hungersnot, Seuchen und Armut immer an Deiner Hand festhalten. Laß mich erkennen, daß ich unsterblicher GEIST bin, der vom Wechsel der Zeiten, von Kindheit, Jugend, Alter und den Umwälzungen in der Welt unberührt bleibt.
 
 
-----------------------------------------------
 
 
Unbesiegbarer Löwe des Selbst
 
Als ein Junges des göttlichen Löwen ward ich geboren; dennoch fand ich mich in einem Schafpferch von Gebrechlichkeiten und Begrenzungen eingeschlossen.
Das lange Leben unter den Schafen hatte mich ängstlich gemacht, so daß ich täglich blökte und mein furchterregendes Brüllen, das die Kummer-Feinde vertreibt, völlig verlernte.
O unbesiegbarer Löwe des Selbst! Du zogst mich zum Teich der Meditation und sprachst: "Schau hier hinein! Du bist ein Löwe  kein Schaf! Öffne deine Augen und brülle!"
Nachdem Du mich heftig gedrängt und geschüttelt hattest, blickte ich in den kristallenen Teich des Friedens. Und da sah ich mein Antlitz widergespiegelt, das in allem dem Deinen glich.
Nun weiß ich, daß ich ein Löwe kosmischer Kraft bin, und blöke nicht mehr. Nun erbebt der Wald des Irrtums vom Widerhall Deiner allmächtigen Stimme. In göttlicher Freiheit springe ich im Dschungel irdischer Täuschung umher und verschlinge die kleinen Tiere quälender Ängste und Sorgen und die wilden Hyänen des Zweifels.
O Löwe der Freiheit! Laß Dein majestätisches, mutiges Brüllen ewig durch mich erschallen.
 
 
-----------------------------------------------
 
 
Schmetterling der Ewigkeit
 
Mit meinem scharfen Willen zerriß ich die erstickende Hülle der Unwissenheit.
Nun bin ich ein Schmetterling der Ewigkeit, der anmutig durch die Himmel gaukelt.
Mit wirbelnden Milchstraßensystemen geschmückt, breite ich freudig meine kosmischen Flügel aus. Seht meine unvergängliche Schönheit!
O meine Brüder, durchschneidet die dunklen Fäden eurer verborgenen Ängste und folgt mir auf meinem Fluge zu Ihm!
STARTSEITE
Seite zurück
Biographie
SRF - Fellowship
Kriya Yoga
Kriya Yoga Linien
Geschichten
Literatur
links
Lehre
 

Paramahansa Yogananda

Bild6
Bild7
Bild8
Bild9
Bild10
Bild11
Bild12
Bild13
Bild14
Bild15
rose_yog7
SRF Logo
small_arrow2
small_arrow3
Gottes Freude ist grenzenlos, unerschöpflich und ewig neu. Weder Körper noch Geist noch irgend etwas anderes kann euch von Ihm ablenken, wenn ihr in diesem Bewußtseinszu-stand seid - so groß ist Gottes Gnade und Herrlichkeit. Er wird euch erklären, was ihr nie zuvor verstanden habt alles, was ihr je habt wissen wollen.
 
 
 
+++++++
 
 
 
Gottes Freude ist grenzenlos, unerschöpflich und ewig neu. Weder Körper noch Geist noch irgend etwas anderes kann euch von Ihm ablenken, wenn ihr in diesem Bewußtseinszu-stand seid - so groß ist Gottes Gnade und Herrlichkeit. Er wird euch erklären, was ihr nie zuvor verstanden habt alles, was ihr je habt wissen wollen.
 
 
+++++
home
news
links
e-mail
disclaimer
kommentar
impressum
Beste Ansicht :     Bildschirmauflösung: 1024 x 768 pixel   ( 4 : 3  screen )  -----    Browser:  Internet Explorer  7.x - 8.x   ---   oder  Firefox 2.x - 3.x   ------   JavaScript aktiviert
 
Zentren - weltweit
YSS - Indien
SRF -  Homepage
Home
SRF - Meditationsgruppen  Wien
SRF - News
Unser kleines Bewußtsein ist ein Teil des allmächtigen Bewußtseins Gottes. Hinter der Welle unseres Bewußtseins liegt das unendliche Meer Seines Bewußtseins. Weil aber die Welle vergißt, daß sie ein Teil des Meeres ist, sondert sie sich von dieser ozeanischen Kraft ab. Und die Folge davon ist, daß unser Geist durch die Prüfungen und materiellen Begrenzungen geschwächt wird. Er arbeitet nicht mehr. Ihr werdet staunen, was er alles für euch tun kann, wenn ihr euch von den Begrenzungen freimacht, die ihr euch auferlegt habt.
 
 
+++++

 
 
 
Der menschliche Geist ist mit einem Gummiband zu vergleichen. je mehr ihr es auseinanderzieht, um so mehr dehnt es sich. Das Gummiband des Geistes wird nie zerreißen. jedesmal, wenn ihr euch eingeengt fühlt, schließt die Augen und sagt euch: " Ich bin das Unendliche«, und ihr werdet sehen, wieviel Kraft in euch liegt.

 
 
+++++

 
 
Es bleibt jedem von uns überlassen, ob wir mit dem Schwert der Weisheit die uns fesselnden Stricke durchhauen oder gefesselt bleiben wollen.
 
 
+++++
Und wenn wir im Einklang mit Ihm sind, ist auch unsere Wahrnehmung grenzenlos und dringt überall hin - so weit das unermeßliche Meer Seiner Gegenwart reicht. Wenn wir den GEIST wahrnehmen und uns selbst als solchen erkennen, gibt es weder Land noch Meer, noch Erde, noch Himmel; dann ist alles nur Er. Das Verschmelzen mit dem GEIST ist ein Zustand, den niemand beschreiben kann. Dann fühlen wir höchste Glückseligkeit, unendliche Freude, Weisheit und Liebe.
 
 
 
+++++
 
 
 
Woher stammt unsere wahre Persönlichkeit? Von Gott. Er ist absolutes Bewußtsein, absolute Existenz und absolute Glückseligkeit. Der Schöpfer weiß, daß Er existiert; Er weiß auch, daß Seine Existenz ewig und Sein Wesen ewig neue Glückseligkeit ist. ... Wenn ihr mit tiefer Konzentration nach innen blickt, könnt ihr die göttliche Glückseligkeit eurer Seele innerlich und äußerlich fühlen. Und wenn ihr diesen Bewußtseinszu-stand beibehalten
könnt, wird sich eure äußere Persönlichkeit entwickeln und immer anziehender auf andere wirken. Die Seele ist Gott zum Bilde geschaffen, und wenn wir uns dieser Seele immer bewußt sind, beginnt unser ganzes Wesen Seine Güte und Schönheit widerzuspiegeln. Das ist eure wahre Persönlichkeit. Alle anderen Charaktereigen- schaften, die ihr zum Ausdruck bringt, sind mehr oder weniger Pfropfreiser - und nicht euer wahres Wesen.
 
 
+++++
 
 
Alle großen Lehrer erklären, daß dieser Körper die unsterbliche Seele beherbergt, daß sie ein Funke jener Allmacht ist, die alles am Leben erhält.

 
 
+++++
Er ist der Nächste der Nächsten, der Liebste der Lieben. Liebt Ihn wie ein Geizhals sein Geld, wie ein feuriger Liebhaber seine Geliebte, wie ein Ertrinkender die Luft. Wenn ihr euch so intensiv nach Gott sehnt, wird Er zu euch kommen.
 
 
 
+++++
 
 
 
Gott bittet euch nicht, Ihn über alles zu lieben, denn Er möchte, daß ihr Ihn aus eigenem Antrieb, das heißt ohne ‚Aufforderung’, liebt. Das ist das geheime Spiel dieses Universums. Er, der uns erschaffen hat, sehnt sich nach unserer Liebe. Er will, daß wir sie Ihm freiwillig schenken, ohne daß Er dazu auffordert. Unsere Liebe ist das einzige, was Gott nicht besitzt, es sei denn, daß wir sie Ihm schenken. Ihr seht also, selbst für Gott gibt es noch etwas, das Er erlangen muß: unsere Liebe. Und wir können nie richtig glücklich werden, wenn wir sie Ihm vorenthalten.
 
 
 
+++++
 
 
 
Die größte Liebe aber könnt ihr erfahren, wenn ihr euch in der Meditation mit Gott vereinigt. Die Liebe zwischen Seele und GEIST ist die vollkommene Liebe - die Liebe, die ihr alle sucht. Während der Meditation nimmt die Liebe ständig zu. Euer Herz erbebt unter Millionen Freudenschauern. ... Wenn ihr tief meditiert, werdet ihr eine solche Liebe erfahren, daß sie sich in menschlichen Worten nicht beschreiben läßt; dann werdet ihr Seine göttliche Liebe erleben und fähig sein, diese reine Liebe auch anderen zu schenken.
 
 
 
+++++
 
 
 
Wenn ihr nur einen Bruchteil der göttlichen Liebe fühlen könntet, wäre eure Freude so groß, so überwältigend, daß sie euer Herz sprengen würde.
 
 
+++++
Gott ist ewige Glückseligkeit. Sein Wesen ist Liebe, Weisheit und Freude. Er ist sowohl überpersönlich als auch persönlich und offenbart sich so, wie es Ihm beliebt. Vor Seinen Heiligen erscheint Er in der Gestalt, die ihnen am teuersten ist: Der Christ erblickt Christus, der Hindu Krishna oder die Göttliche Mutter usw. Wer in Gott etwas Überpersönliches verehrt, nimmt Ihn als unendliches Licht oder als den wundersamen Om Laut, das Urwort, den Heiligen Geist wahr. Die höchste Erfahrung, die dem Menschen zuteil werden kann, besteht in jener Seligkeit, die alle anderen Ausdrucksformen Gottes - Liebe, Weisheit, Unsterblichkeit - voll und ganz einschließt.
 
 
 
+++
 
 
 
Wenn ihr diese Schöpfung betrachtet, die so massiv und wirklich erscheint, denkt immer daran, daß sie ein Gedanke Gottes ist, der sich zu materiellen Formen verdichtet hat. In vielen kleinen Dingen könnt ihr euren Gedanken diese Wahrheit täglich einflüstern. Denkt jedesmal, wenn ihr einen wunderschönen Sonnenuntergang seht: "Es ist Gott, der den Himmel malt.« Und immer wenn ihr einen Menschen anschaut, denkt: "Es ist Gott, der diese Gestalt angenommen hat.«.
Ähnlich müßt ihr bei all euren Erfahrungen denken: "Das Blut in meinem Körper ist Gott; die Vernunft in meinem Geist ist Gott; die Liebe in meinem Herzen ist Gott; alles, was existiert, ist Gott.«
 
 
+++++