Geschichten und Begegnungen
Paramahansa Yogananda sagte, nach seinem Mahasamadhi seien die Lektionen und Lehrbriefe über Kriya Yoga der Guru der Jünger. Um diese Aussage kommentieren zu können, sollte man wohl die Lehrbriefe studiert haben und ein Jünger von Yogananda sein. Ganz allgemein kann man aber sagen: Das ist durchaus nicht so ungewöhnlich. Das Heilige Buch der Sikhs wird auch Guru Granth Sahib genannt.Der Koran, das Heilige Buch der Moslems, wird auch manchmal das „Buch gewordene Wort Gottes„ genannt. Dennoch gibt es Berichte, dass Jünger von Paramahansa Yogananda auch nach seinem Mahasamadhi seinen Segen, seinen Schutz und manchmal sogar seine physische oder astrale Gegenwart erfahren haben.
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Eine Begegnung mit Jesus Christus
Als Paramahansa Yogananda begann, seine intuitiv erfasste Interpretation der Lehren Jesu Christi niederzuschreiben, betete er zu Christus, er möge ihn bei der Deutung seiner Worte leiten. Paramahansaji wurde während seines Lebens wiederholt durch die Gegenwart und Vision Jesu gesegnet. Bei einer dieser Begegnungen – in späteren Jahren - stellte er Jesus eine Frage in Zusammenhang mit diesen Schriften. Es war die Zeit, als er in der Stille betete. Das Zimmer wurde von einem opal-blauen Licht erleuchtet und Christus erschien in strahlendem Licht, umgeben von einer goldenen Aura. Yoganandaji erzählt, er blickte in die wundervollen Augen Christi und fragte ihn, ob er ihn mit der Interpretation von seiner - Christi - Lehre erfreut habe. Augenblicklich erschien ein Kelch an den Lippen Christi, schwebte herüber zu Yogananda und berührte dessen Lippen, und Christus sprach: „Deine Lippen haben von den selben lebendigen Wassern getrunken, von denen ich trinke".
Eine unvergleichliche Vergewisserung! Yogananda bewahrte diese Worte Jesu stets als als eine heilige Kostbarkeit in seinem Herzen. (Quelle: "The Second Coming" Amrita Foundation)
Eine Vision Christi und Krischnas
Ich schaute ein weites, blaues Tal - umgeben von Bergen, die wie Juwelen funkelten. Um die schimmernden Gipfel bewegten sich leuchtende Nebelschleier. Ein diamantener Strom des Schweigens floß still dahin. Und dort erblickte ich Jesus und Krischna, wie sie Hand in Hand aus der Tiefe der Berge kamen: der Christus, der am Jordanflusse gebetet und der Chris-na, der seine Flöte am Dschamnaflusse gespielt hatte. Sie tauften mich in den leuchtenden Wassern, und meine Seele zerfloß in unergründlichen Tiefen. Aus allen Dingen begannen astrale Flammen zu lodern. Mein Körper und die Gestalten von Christus und Krischna, die schimmernden Hügel, der leuchtende Strom und der ferne Feuerhimmel wurden zu tanzenden Lichtern, während ringsumher feurige Atome sprühten. Schließlich blieb nichts als ein sanftes Leuchten zurück, in dem die ganze Schöpfung vibrierte. O GEIST, in meinem Herzen neige ich mich wieder und wieder vor Dir - dem Ewigen Licht, in dem alle Formen verschmelzen.
Paramahansa Yogananda spricht über Sathya Sai Baba
Es gibt viele Yogananda Schüler oder Jünger, die auch zu Sathya Sai Baba nach Puttaparthi kommen oder Kriya Yogis, die auch devotees von Sathya Sai Baba sind – ich habe immer wieder welche getroffen; man kommt mit den Menschen ins Gespräch; aber meistens sieht man die Yogis/Yoginis oben beim Meditationsbaum einige der unverkennbaren Kriya Techniken üben... Sai Baba spricht zwar bei privaten Interviews mit Yogananda-Jüngern über Paramahansa Yogananda – aber mir ist keine Baba Rede bekannt, wo er Yogananda öffentlich erwähnt hätte. Er erwähnt in seinen Reden Paramahansa Ramakrishna, Swami Vivekananda, Swami Sivananda, Sri Aurobindo, Ramana Maharishi..aber nie Paramahansa Yogananda oder die anderen Kriya Yoga Meister. Ich denke, der Grund liegt einfach darin, dass Yogananda eine sehr spezielle Mission hatte, den Kriya Yoga im Westen zu lehren, und da die meisten Menschen, die zu Sai Baba kommen, entweder keiner besonderen spirituellen Disziplin folgen (können), oder schon einen bestimmten Weg gehen, möchte Baba diese sehr anspruchsvolle Yoga Form – den Kriya Yoga – nicht öffentlich empfehlen. Sai Baba lehrt vor allem die ethischen Grundlagen, das Fundament aller spirituellen Disziplin (Yama, Niyama und ähnliche Voraussetzungen für höhere Meditationstechniken) – und die Übungen, die Baba empfiehlt, bilden ebenfalls eher Vorstufen für höhere Kriya Yoga Techniken oder andere anspruchsvolle Meditationsformen. So lehrt Sai Baba eine einfache Lichtmeditation, Meditation über OM und das Praktizieren des Hamsa Gayathri ( So Ham / Hong So ) in Verbindung mit dem Ein- und Ausatmen. Er spricht oft über Bhakti Yoga, Karma Yoga und Jnana Yoga...und nicht zuletzt sagt Baba, in diesem Kali Yuga (materialistischen Zeitalter) wäre der einfachste und für alle Menschen gangbarste Weg zu Gott Namasmarana, das ständige innere Wiederholen des Namens Gottes und vollkommene Hingabe an Gott... Hat Paramahansa Yogananda jemals den Purna Avatar Sathya Sai Baba und dessen Mission erwähnt? Vielleicht auch nur im engeren Jüngerkreis? Mir ist kein glaubwürdig bestätigter Fall bekannt. Swami Kriyananda (Donald Walters) erzählt ja viele Geschichten, und Dinge, die Yogananda auch im engeren Jüngerkreis gelehrt oder gesagt hat – aber er erwähnt auch nirgends (soweit mir bekannt ist), dass Yogananda jemals über Sai Baba gesprochen hätte. Ich habe Swami Kriyananda in einer bestimmten Frage einmal gefragt, ob er sicher ist, dass Yogananda das auch so gesagt hat. Kriyananda schrieb mir zurück, er sei sich da absolut sicher. Es gebe einige Aussagen von Paramahansa Yogananda, die so einprägsam und wichtig sind, dass man sie auch nach 50 Jahren nicht vergisst.. In seinem Buch „The Road Ahead" erwähnt Kriyananda einige Prophezeiungen von Paramahansa Yogananda, die Zeit Ende des 20.Jhdts und Anfang des 21. Jahrhunderts betreffend. (Yogananda machte diese Aussagen um 1950-1952). Demnach hatte Yogananda gesagt, dass die Erneuerung dieser Welt von Indien und Amerika ausgehen würde....Amerika als politische und wirtschaftliche Grossmacht und Indien als spirituelle Grossmacht, wenn man so sagen kann. Sathya Sai Baba erwähnt oft, dass Indien (Bharat) der Guru der Welt sein wird. Und Pfeiler der Mission dieses Avatars Sathya Sai Baba sind dharmasthapana und vedasamrakshana – die Wiederherstellung der einstigen geistigen Grösse von Bharat, dem einzigen Land, in dem sich auf Grund dieser spirituellen Grösse und Vergangenheit ein Avatar inkarnieren kann (Sai Baba).
Es mag also durchaus sein, dass Paramahansa Yogananda mit seiner Prophezeiung das Wirken des Avatars Sathya Sai Baba angedeutet hat, ohne einen Namen zu nennen.... Es gibt eine Geschichte, die in der Sai Baba - Community kursiert. Ich möchte sie hier erwähnen. Ich persönlich bin nicht überzeugt davon, dass die Geschichte wahr ist – aus verschiedenen Gründen. Ich lass mich aber gern überzeugen. Ich hab auch versucht, die Geschichte zu verifizieren. Die Frau, eine Jüngerin von Paramahansa Yogananda, die in der Geschichte erwähnt wird, soll Maria geheissen haben und in Deutschland geboren worden sein (hab ich aus anderer Quelle erfahren) . Es soll – so hörte ich von einer Dame, die Sai Baba auch schon seit vielen Jahren kennt – eine alte und langjährige Sai Baba Devotee gegeben haben, die Anfang der 1980er in Puttaparthi gestorben ist, eine aus dem Westen....vielleicht ist diese Dame gemeint. Die Geschichte lautet jedenfalls folgendermassen: „....Kurz bevor er in den Mahasamadhi einging, sprach Paramahansa Yogananda eine seiner engeren Jüngerinnen an. „Meister", sagte sie, „Ich weiss, dass Du bald Deinen physischen Körper verlassen wirst. Du musst mich mit Dir mitnehmen, Du bist mein Gott". „Unsinn", antwortete Yogananda. „Gott ist Gott. Ich bin Dein Guru". "Aber Meister, wenn Du ohne mich gehst, nehm ich mir das Leben." „Genug jetzt, du hast genug Unsinn geredet", erwiderte Yogananda. „Gott selbst ist jetzt auf dieser Erde inkarniert. In Süd Indien. Sein Name ist Sai Baba. Wenn ich gegangen bin, wirst du dorthin gehen und dort leben." Diese Prophezeiung erfüllte sich später. Die Jüngerin verbrachte den Rest ihres Lebens im Ashram von Sai Baba.. (Quelle: http://www.saibaba.ws/articles/whoissaibaba.htm#_edn3 Der Autor schreibt: „This story was related to the author by a woman who was a close friend and caretaker of the Yogananda devotee during the last years of her life. – Diese Geschichte wurde mir von einer Frau erzählt, die eine enge Freundin der besagten Jüngerin von Yogananda war und sie bis zu ihrem Tod gepflegt hatte)
Die Auferstehung
(punarutthan)
"...Ich führ fort, bei der Telefongesellschaft zu arbeiten – das half mir, die Zeit zu verbringen. Meine Meditationen waren gut, aber eingeschränkt. Die grossen Erfahrungen vom Februar (Erfahrung des Kosmischen Bewusstseins; Anm.) waren alles, woran ich mich halten konnte – der Herr ließ mich nicht nocheinmal in das Kosmische Bewusstsein eintreten. Im Lichte der unbeschreiblichen Ekstase, die diese Erfahrungen mit sich brachten, erschienen mir alle Dinge, besonders weltliche Dinge, als bedeutungslos; mein grosses Verlangen war, in meine ewige Heimat zurückzukehren. Nichts sonst würde mich zufrieden stellen. Ich vermisste Yogananda so sehr. Andererseits – hatte er nicht versprochen, zu mir zurückzukehren? Drei Monate waren nun schon verstrichen, und ich hatte das Gefühl, er würde nicht, wie versprochen, zurückkehren. Hatte er sein Versprechen vergessen, oder war er nicht in der Lage, zurückzukommen? Ich entschied mich für die zweite Möglichkeit. Es war an einem heissen Nachmittag im Sommer 1952 - ich war gerade in mein Ein-Zimmer Apartment heimgekommen. Ich lag auf meinem Bett und las mit Genuß Walt Whitman's 'Leaves of Grass'. Plötzlich schlug ein Windstoss gegen die Tür . Ich blickte hoch und sah die geliebte Gestalt von Yogananda, wie er in das Zimmer trat und die Tür hinter sich zumachte. Er trat an das Fussende meines Bettes und blickte auf mich herab; die glänzenden Augen aus den Visionen meiner Kindheit trafen erneut meinen Blick. Während Yogananda nun so dastand, materialisierten sich zwei Gestalten – eine links von ihm und eine an seiner rechten Seite. Sie trugen nur ein Stück Stoff um die Lenden gewickelt und schwebten im Lotossitz in der Luft. 'Das müssen die Yogis aus den Himalayas sein, die Yogananda in einer Vision in seiner Kindheit erblickt hatte' – dachte ich mir. Er ist nun bei ihnen, wie er es sich gewünscht hatte. Sie schwebten schweigend neben ihm in der Luft. Paramahansaji trug die orangefarbene Robe des Swami Ordens, wie wie es von ihm gewohnt waren; er erschien so solide wie die Wände des Raumes, in dem ich mich befand. Ich setzte mich rasch im Lotos Position. Paramahansa Yogananda hatte nun das Versprechen seiner Rückkehr eingelöst. Er begann zu sprechen. Er sprach von der Zukunft, in der es spirituelle Kolonien geben würde, wo verheiratete Paare mit ihren Kindern leben würden… …Meister erhob mit geschlossenen Fingern seine Hand – er wies nach oben, wie mit einem Schwert. Das bedeutete: "Ich neige mich vor dem unendlichen Geist in dir". Er war nun dabei, mich zu verlassen. Nun wusste ich auch, dass wir uns wieder begegnen würden. Als er sich umwandte, verschwanden die zwei Gestalten neben ihm. Er ging auf die Tür zu und öffnete sie. Ich wollte ihm folgen – da drehte er sich nochmal um und sagte: "Nicht jetzt! Später!" Die Tür schloß sich hinter ihm. Yogananda hatte – wie zu seinen Lebzeiten - so auch nach seinem Tod - die göttliche Natur unseres wahren Selbst, des Christusbewusstseins, gezeigt. Er ist unsterblich – und er hat es mir bewiesen. (Anmerkung N. Paulsen: Daya Mata, die Präsidentin der Self-Realization Fellowship, sagte mir in einem persönlichen Gespräch, dass Paramahansaji auch ihr, sowie mehreren anderen Mitgliedern der SRF erschienen war. Darunter auch James J. Lynn, Rajarshi Janakananda, dem ersten Präsidenten der SRF.) Quelle: 'Christ Consciousness' von Norman Paulsen; 2002
Schützende Gegenwart
Die folgende Geschichte beschreibt Swami Kriyananda (Donald Walters) in seinem Buch 'Autobiography of a Western Yogi': '1955 war ich während einer Vortragsreise in der Schweiz. Dort traf ich eine Dame aus der Tschechoslowakei, welche mir folgende Geschichte über den kürzlich verstor-benen Professor Novicky, den Leiter einer kleinen SRF Gruppe in Prag, erzählte...' Es war noch zur Zeit, als der „Eiserne Vorhang" existierte und religiöse Menschen unter dem Regime der UdSSR Restriktionen und zu befürchten oder zu ertragen hatten Professor Novicky war ein Jünger von Paramahansa Yogananda und praktizierte privat oder in kleinem Kreis den Kriya Yoga. Eines Tages - nach dem Mahasamadhi von Paramahansa Yogananda - kam ein seriös wirkender Herr zu ihm und sagte, er wäre an Meditation und spirituellen Fragen interessiert und möchte ihn bitten, an Meditationstreffen teilnehmen zu können. Der Professor geriet dadurch in einen Gewissens-Konflikt und betete innerlich zu seinem Meister Yogananda. Falls der Mann ein echter Wahrheitssucher war, hätte er die geistige Verpflichtung, ihm weiterzuhelfen; sollte er aber vom Geheimdienst sein, dann würde er sehr wahrscheinlich in Schwierigkeiten geraten, wenn er ihm bestätigte, dass er private Meditationstreffen abhielt. In diesem Augenblick erschien Paramahansa Yogananda hinter dem Mann, schüttelte schweigend den Kopf und gab seinem Jünger damit zu verstehen, dass er nichts sagen sollte. Der Mann war tatsächlich ein Spion der Regierung...wie Professor Novicky später erfuhr.
Kriya Yoga Einweihung in Puttaparthi
Die folgende Geschichte ist für mich glaubwürdig – Autorin, Ort und Zeit sind bekannt... Die Geschichte ist auch deshalb interessant, weil es Kriya Yogis gibt, die behaupten, dass man unbedingt von einem physisch inkarnierten Kriya Yoga Meister in den originalen, von Mahavatar Babaji an Lahiri Mahasaya weitergegebenen Kriya Yoga eingeweiht werden muss – ein anderer Modus wäre nutzlos. Damit wird das Werk und der von Paramahansa Yogananda gelehrte Kriya Yoga implizit in Frage gestellt, oder Yogananda wird von diesen Yogis ganz unverblümt offen krisisiert... Ich hab mich immer wieder darüber gewundert – gelinde gesagt.. Selbst Mahavatar Babaji hat – wie berichtet wird – die uralte Kriya Yoga Disziplin erneuert und an Lahiri Mahasaya weitergegeben. Und wer sonst, als ein Avatar und erleuchteter Meister wie Paramahansa Yogananda wäre ‚befugt’, eine spirituelle Disziplin zu modifizieren oder die Art der Lehre und Praxis zu bestimmen..?! Wie schon berichtet, kommen auch Kriya Yogis nach Prasanthi Nilayam oder leben in Puttaparthi als sogenannte ‚residentials’ - dauernd oder für eine gewisse Zeit. Die Autorin beschreibt eine Kriya Yoga Einweihung in Puttaparthi. ..von einem Yogi und Schüler Swami Hariharananda’s... „............Paramahansa Prajnanananda Giri Als ich Prajnananandaji über die Möglichkeit eines Zentrums in Puttaparthi fragte, dachte ich mehr an ein Informationazentrum als an ein Aktionszentrum. Es stellte sich aber bald heraus, dass intensive Aktivität damit verbunden war. Swami Brahmanandaji hatte trotz seines vollen Terminplanes freundlicherweise versprochen, für eine Woche im September nach Puttaparthi zu kommen. Nur wenige (westerner) leben ständig in Puttaparthi, die meisten Besucher kommen und gehen. Deshalb war es unmöglich, genaue Pläne im voraus zu machen. Bis zum Schluss wusste ich nicht, ob überhaupt jemand kommen würde. Ich entschloss mich, einfach zu warten und zu sehen, was der Herr planen würde. Ich sprach sogar mit Swamiji am Telefon und sagte ihm, ich wüsste nicht, ob überhaupt jemand kommen würde, noch dazu nach dem Terroranschlag des 11. September 2001 in New York, als viele sich entschlossen hatten, nicht zu fliegen und Puttaparthi fast leer war. Er sagte nur freundlich, dass ich mir keine Sorgen machen sollte, denn falls keiner kommen würde, um sich an der Veranstaltung 'zu erfreuen', dann wäre es ihm auch recht, und er würde die Zeit nutzen, um sich zurückzuziehen. Zwei Wochen vor der geplanten Ankunft von Swami Brahmananda hatte ich zwei Freunden gesagt, dass es die Möglichkkeit einer Kriya Yoga Einweihung gäbe. Und bald danach kamen viele Leute, um sich über Kriya zu informieren. Am Tag, als Swamiji am Dharmavaram Bahnhof (Puttaparthi) ankam, fuhren drei Leute von uns hin, um ihn abzuholen. Er wartete dort schon, da der Zug eine halbe Stunde früher angekommen war. Auf der Fahrt zu meinem Haus musste ich dann besonders auf Schweine, Kühe, Hunde, Ochsenkarren, Traktoren und Kinder auf der Strasse achtgeben. Swamiji machte sich eher wegen meiner Fahrweise Sorgen und gab mir dauernd Anweisungen, wie ich zu fahren hatte, während er sich fest an seinem Sitz festhielt.. Ich hatte einen Stuhl und einige Gegenstände vorbereitet, um ihn in meinem Haus einen ehrwürdigen Empfang zu bereiten, wie es indische Sitte ist, aber ich fragte ihn auch, was ich genau tun sollte, denn Liebe ist alles, was ich hätte. Es war so schön Swami Brahmananda bei uns zu haben, er ist so friedvoll und liebenswürdig. Am nächsten Morgen ging er zum darshan, und als er zurück kam, sagte ich ihm, dass 20 Leute kommen würden, um ihn zu sehen...aber um 10h morgens waren schon 60 devotees in einer enthusiastischen Stimmung angelangt. Ununterbrochen kamen 'Westerner' an, alle in Weiss gekleidet. Auf der Veranda meines Hauses war kaum noch Platz; und die Begeisterung und ihr aufrichtiges Interesse waren wirklich rührend. Als Swamiji dann mit seiner Rede begann, sagte er: „Ich frag mich, ob ich wirklich in Indien bin – so viele Leute aus dem Weten hier!" Ich blickte mich um; es war wirklich erstaunlich. Da waren Leute aus Mexico, Argentinien, Polen, Russland, Spanien, Frankreich, Italien, sogar einer aus Ägypten war da.! Wir mussten zwei Gruppen machen und die Einweihungszeremonie auf zwei Tage verteilen. Inzwischen hatte ich auch erfahren, dass praktisch alle dieser 60 Leute beim darshan Sai Baba in einem Brief um Erlaubnis gefragt hatten, ob sie an der Kriya Einweihung teilnehmen durften. Einer hatte Swami sogar das Programm überreicht, und Er hatte es gesegnet. Fünf von den Sechzig erhielten ein „Nein" als Antwort , die restlichen 55 wussten oder fühlten, dass Swami zugestimmt hatte. Prajnanananda hatte mir genau 55 folders (Broschüren) mit einer kurzen Einführung in den Kriya Yoga gegeben, und ich hatte sie alle weitergegeben. Eine Sache, die mich wirklich zum Schmunzeln brachte, geschah eines Morgens, als eine Freundin während des Omkar heranrückte und mich fragte: „ Sag mal, was ist Kriya Yoga?" Ich versuchte sie auf später zu vertrösten, aber sie insistierte und erzählte, dass sie letzte Nacht einen Baba Traum gehabt hatte, in dem Er ihr sagte, dass sie keinen weiteren spirituellen Fortschritt machen könnte, wenn sie nicht Kriya Yoga praktizierte. Baba (im Traum) verwandelte sich dann in einen Mönch mit langem dunklen Haar und dunklem Bart. Für gewöhnlich träumen Sai devotees viel von Baba, aber während dieser Nächte schienen alle Meister am Werk zu sein. In der Früh erzählten mir dann die Leute die unglaublichsten Träume, die sie in der vorangegangenen Nacht gehabt hatten. Es war da auch ein Amerikaner, welcher bereits von einem Acharya der Self-Realization Fellowship in den Kriya Yoga eingeweiht worden war; aber in der Begeisterung des Augenblicks bat er Brahmanandaji, ihn nochmals einzuweihen. Swamiji versuchte ihm das auszureden, mit den Worten, das sei nicht nötig..aber als der Amerikaner insistierte, gab Swamiji in seiner freundlichen Art nach und erklärte sich bereit es zu tun. Am nächsten Tag sah ich allerdings, dass der Amerikaner bei der Einweihungszeremonie nicht da war. Ich erfuhr von einem der Anwesenden, dass er deshalb nicht gekommen war, da ihm in der Nacht Yoganandaji selbst im Traum erschienen war und gesagt hatte: „Du Dummer, was soll das, dich nocheinmal einweihen zu lassen?" (You stupid, what is this story to be initiated again?) Ich tat praktisch nichts – Sai und die Kriya Meister haben alles gemacht.. An dem Tag, als Swamiji ankam, hatte ich eine wirklich schlechte Nachricht von Zuhause erhalten. Ich litt sehr darunter. Swamiji’s friedvolle Art jedoch, seine stille Weisheit und seine liebevolle Wärme halfen mir sehr, gefasst zu bleiben, denn die Nachrichten per e-mail und Telefon, die ich während der folgenden sechs Tage erhielt gaben nur Anlass zu Sorge und Traurigkeit. Ich konnte den schweren Schlag allerdings mit Gleichmut hinnehmen. Abends, vor dem Einschlafen pflege ich stets zu Sai zu sprechen, und in diesen Tagen muss ich Ihn wohl mit meinen Sorgen so genervt haben, dass Er schliesslich in einem Traum erschien und sagte: „Warum hörst du nicht auf zu jammern, Ich hab dir ein Kissen gegeben, das diesen Schlag abfangen sollte.?" Nun, wir lachten, als ich Swamiji erzählte, dass ihn Sai mit einem Kissen verglichen hatte. Aber wie wahr, er ist so sanft und liebevoll, und wie perfekt war doch das timing des Herrn. Als Swamiji dann abfuhr hatte sich das Problem in Luft aufgelöst. Alle Mütter waren mit Eifer dabei, etwas besonderes für Brahmanandaji zu kochen, selbst italienische Gnocchi und Penne, aber Pat hatte wohl die meiste Verantwortung und Arbeit, denn sie konnte am besten von uns allen indische Gerichte zubereiten. Ich war der Spezialist, was gekochte Gemüse, Keimlinge, Salate und Fruchtsalat anlangte. Einmal sah Swamiji, wie einer von uns chapatti zubereitete; er ging ganz wie selbstverständlich in die Küche und zeigte uns, wie man perfekte Bällchen formt und daraus die chapattis macht. Die Atmosphäre war sehr entspannt, immer fröhlich und spontan. Wie genossen die Gelegenheit, mit ihm zu essen, als wären wir eine Familie, und er schuf eine entspannte Atmosphäre, indem er Geschichten erzählte und sich liebevoll um uns kümmerte. Ich liebte die Geschichten über Prajnananandaji und Brahmanandaji, als sie, noch brahmajaris, versuchten, Baba’s darshan zu erhalten, als gerade sehr viele Menschen anlässlich seines Geburtstages hier waren. Sie mussten schon um 2h früh aufstehen, um überhaupt in den Mandir zu gelangen; obendrein hatten sie alle Schwierigkeiten, um etwas ohne Knoblauch, Zwiebel oder Chilli zu Essen zu kriegen. Die Folge war, dass sie meist fasten mussten. Ich konnte mir vorstellen, wie sie unter dem Meditationsbaum sassen, ihre Wirbelsäule aufgerichtet, wie ein gespannter Bogen, bereit, Pfeile (der Konzentration) auf den Herrn zu richten. In meinem Garten gibt es hunderte Backenhörnchen, die auf den Kokospalmen herumhüpfen. Brahmanandaji fragte uns, ob wir wüssten, dass nur indische Backenhörnchen drei Streifen am Rücken haben. Und warum das so ist. Er erzählte uns, dass selbst die Backenhörnchen damals zusammen mit den Affen halfen, eine Brücke für Rama nach Lanka zu bauen, damit er Sita befreien konnte. Als der Krieg zu Ende war, bedankte sich Rama auch bei den Backenhörnchen und strich ihnen mit drei Fingern zärtlich über den Rücken. Seither haben die indischen Backenhörnchen drei Streifen am Rücken, während all die anderen Backenhörnchen der Welt keine Streifen tragen. Selbst heute, wenn ich den Backenhörnchen zuschaue, wie sie ausgelassen von einem Baum zum anderen springen und einander mit lautem Geschrei jagen, muss ich über diese wunderbare Geschichte schmunzeln, und ich seh wieder einmal, dass alles in diesem Land von Göttlichen leelas durchdrungen ist. Nach neun Tagen, die so viele Sai Baba devotees gesehen hatten, wie sie nach dem darshan und den bhajans Kriya Yoga übten, musste Swamiji seine rosa Tasche packen und sich auf den Weg machen, um weiter im Norden Einweihungszeremonien durchzuführen. Sieben von uns begleiteten ihn mit Liebe und dankbarem Herzen zum Bahnhof, und wir sahen ihn noch lange nach, wie er uns von der Tür des Waggons zuwinkte, bis der Zug unseren Blicken entschwand.
Wir alle wussten, der Herr von Parthi hatte uns ein grosses Geschenk gemacht, als er uns erlaubte, diese Kriya Yoga Einweihung zu Seinen Lotosfüssen durchzuführen. Auf dem Weg zurück vom Bahnhof sangen all die Mütter bhajans, um das Gefühl der Leere zu mildern, das die Abreise von Swamiji Brahmananda in unseren Herzen zurückgelassen hatte. Zurück in meinem Heim, genoss ich einen stillen Spaziergang im Garten. Nach der liebevollen Brise der letzten neun Tage kehrte ich zu meiner gewohnten friedvollen Stille zurück.. All die kleinen organisatorischen Pflichten waren vorüber, und ich war froh, wieder allein zu sein; ich war dankbar über die Liebe, mit der ich all die Jahre gesegnet worden war.....Liebe war alles, was zählte.........
(Quelle: Sandra Heber - Percy; „Sai, Kriya and the Enlightened Masters" - 2002 )
Wenn mein Geist erhabene Träume aus Fäden der Erinnerung webt Stick ich auf dies magische Tuch: GOTT GOTT GOTT
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SRF - Meditationsgruppen Wien
SRF - Meditationsgruppen Wien
Betrachtet euch nicht als schwache Sterbliche. In eurem Gehirn liegen unglaubliche Mengen an Energie verborgen; ein Gramm Fleisch enthält genug davon, um die Stadt Chicago zwei Tage lang mit Strom zu versorgen. Und ihr sagt, ihr seid müde? Schon Jahrhunderte, ehe die neuzeitlichen Physiker die Äquivalenz von Materie und Energie bewiesen haben, verkündigten die Weisen Indiens, daß jeder materielle Gegenstand sich auf Energieformen zurückführen lasse. +++++
Emblem der SRF
Auf einem goldenen Lotos, als Symbol geistigen Erwachens und spiritueller Verwirklichung, ist das Dritte Auge, welches in tiefer Meditation geschaut wird, schematisch dargestellt: Ein goldener Ring umschliesst einen dunkelblauen Kreis, in dessen Mitte ein silberner Stern pulsiert. Der goldene Lotos ist auch ein Symbol für das Zentrum Kosmischen Bewusstseins im Gehirn (der tausendblättrige Lotos des Lichts, Sahasrara Chakra) Das dritte Auge wird auch das geistige Auge der Weisheit, das pranische Sternentor, das einfältige Auge, das Auge Shivas genannt. Wenn der Yogi in tiefer Meditation durch diesen goldenen Ring tritt, gelangt er in die Astralebene. Durchschreitet der Yogi den blauen Kreis, gelangt er in die Kausalebene. Geht der Yogi im Geist durch den silbernen Stern, erwacht er im Kosmischen Bewusstsein "Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und ein- und ausgehen und Weide finden" (Johannes 10,9) "Wenn nun dein Auge einfältig ist, so wird dein ganzer Leib licht...so schaue darauf, dass nicht das LIcht in dir Finsternis sei." (Lukas 11,34-35)
Im Bewußtsein eines Menschen, der von göttlicher Liebe durchdrungen ist, gibt es keine Trugbilder, keine Schranken der Kaste oder des Glaubens, keine Grenzen irgendwelcher Art. Wenn ihr diese göttliche Liebe erlebt, seht ihr keinen Unterschied mehr zwischen Blumen und Tieren, zwischen diesen und jenen Menschen. Dann seid ihr mit der ganzen Natur verbunden und liebt alle Menschen gleich +++++ Die Liebe Gottes, die Liebe des GEISTES, ist eine allverzehrende Liebe. Wenn ihr sie einmal erlebt habt, wird sie euch immer weiter führen, bis in die Sphären der Ewigkeit. Diese Liebe kann euch niemand nehmen. Sie wird in eurem Herzen weiterbrennen, und in ihrem Feuer werdet ihr den großen Magnetismus des GEISTES finden, der andere zu euch hinzieht und alles anzieht, was ihr wirklich braucht oder euch wünscht.
Ich kann euch ehrlich sagen, daß Gott mir all meine Fragen beantwortet hat, und nicht die Menschen. Er ist wirklich! Es ist Sein Geist, der durch mich zu euch spricht; es ist Seine Liebe, von der ich euch erzähle. Freude über Freude! Wie eine sanfte Brise weht Seine Liebe über euch hin. Tag und Nacht, Woche für Woche, Jahr für Jahr steigert sie sich - es nimmt kein Ende! Und das ist es, was jeder einzelne von euch sucht. Ihr glaubt, daß ihr nach menschlicher Liebe und nach Reichtum verlangt, doch hinter diesen steht euer Vater, der ständig nach euch ruft. Sobald ihr erkannt habt, daß Er wichtiger ist als all Seine Gaben, werdet ihr Ihn finden. ++++ Eine der Täuschungen des Daseins besteht darin, daß man immer weiter hilflos dahinlebt. So oft ihr sagt: "Es hat keinen Zweck, ist es auch so. ... Zu denken, daß ihr nicht den Willen aufbringen könnt, euch zu ändern, ist eine Täuschung. +++++
Gott hat uns zu energiegeladenen Engeln ge- macht, denen Er eine feste Form verlieh - zu Lebensströmen, die durch die Glühbirne des Körpers leuchten. Doch wir haben uns auf die Schwäche und Zerbrechlichkeit der körperlichen Glühbirne konzentriert und dabei vergessen, uns der unsterblichen, unzerstörbaren, ewigen Lebensenergie im vergänglichen Fleisch bewußt zu werden +++++ Viele Leute mögen daran zweifeln, daß der Sinn des Lebens darin besteht, Gott zu finden, aber jeder wird mit mir übereinstimmen, daß unser Lebensziel darin besteht, glücklich zu werden. Ich behaupte, daß Gott Glück ist. Er ist Glückseligkeit, Er ist Liebe, Er ist die Freude, die eure Seele nie mehr verläßt. Warum versucht ihr dann nicht, dieses Glück zu erwerben? Kein anderer kann es euch geben; ihr selbst müßt es euch verdienen. +++++ Wenn das Leben uns plötzlich alles gäbe, was wir uns wünschen - Reichtum, Macht und Freunde, würden wir dieser Dinge früher oder später überdrüssig werden. Es gibt jedoch etwas, dessen wir nie müde werden: die Freude selbst! Ein Glück, das herrliche Abwechslung bringt, obgleich es seinem Wesen nach immer gleich bleibt, ist das innere Erleben, nach dem wir alle suchen. Gott ist dauerhafte, ewig neue Freude. Wenn ihr diese Freude im Innern findet, werdengen erleben. Mit Gott zapft ihr das Reservoir immerwährender, unendlicher Glückseligkeit an. +++++ Alles im Leben hat seine Bedeutung. Doch ist es bedauerlich, wenn ihr eure Zeit vergeudet und dadurch euer Glück aufs Spiel setzt. Ich habe alle unnötigen Beschäftigungen aufgegeben, damit ich Zeit für die Meditation und für meine Gottsuche habe - damit ich Tag und Nacht in Seinem Göttlichen Bewußtsein leben kann. +++++ Jeden Augenblick könnt ihr von dieser Welt abberufen werden und müßt dann all eure Verabredungen absagen. Warum also allen anderen Tätigkeiten den Vorrang geben, so daß ihr keine Zeit mehr für Gott habt? Das hieße, nicht praktisch handeln. Es liegt an der Maya, dem Netz kosmischer Täuschung, das über uns ausgeworfen wurde, daß wir uns in weltliche Interessen verstricken lassen und den Herrn vergessen. +++++ Es ist wichtig, daß ihr zwischen euren Bedürfnissen und euren Wünschen unterscheiden lernt. Bedürfnisse habt ihr nicht viele, doch eure Wünsche können zahllos sein. Wenn ihr aber innere Freiheit und Glückseligkeit erlangen wollt, dann befriedigt nur eure Bedürfnisse. Hütet euch davor, ständig neue Wünsche zu erzeugen und dem Irrlicht trügerischen Glücks nachzujagen +++++
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