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Biographie

 
"..in Amerika hatte die Yogoda Sat Sanga  1930 ca 25000 Anhänger. Sie lehrt eine Art von Yoga, die nach ihrem Gründer Swami Yogananda finanziellen Erfolg und allen möglichen Segen bewirkt…"
(Die Religion in Geschichte und Gegenwart. 3.Auflage. 1986)
 
 
"
.. Kriya-Yoga nannte der 1920 in die USA gekommene Yogananda sein tantrisches Kundalini-Konzept, das in seiner
Self-Realisation-Fellowship bereits stark auf westliche Bedürfnisse zugeschnitten wurde.
Die Kriya-Yoga Schule Fünffältiger Pfad leitet sich zwar von dem Patanjali Sütra (II, 1) ab, erklärt aber den sog. fünffältigen Pfad der Veden zu ihrem
Hauptprogramm: Agnihotra (Feueropfer), Daan (Freigebigkeit), Tapas (Selbstdisziplin), Karma (rechtes Handeln) und
Svaadhyaaya (Studium des Selbst). …"

( "Lexikon ... Weltanschauungen"; Herder 1990)
 
 
"
...Paramahansa Yogananda…dieser geliebte Weltlehrer wird als einer der grössten Botschafter von Indiens uralter Weisheit im Westen betrachtet.
Sein Leben und seine Lehre bleiben eine Quelle von Licht und Inspiration für Menschen aller Rassen, Kulturen und religiösen Bekenntnisse..."

(von der Homepage der SRF)
 
 
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Das mehrbändige Werk "Religion in Geschichte und Gegenwart" ist ein Standardwerk der Theologie. Bedeutende Theologen der Gegenwart, wie Hans Küng, zitieren in ihren Büchern gern aus diesem Nachschlagwerk.
 
Das "
Lexikon ... Weltanschauungen" vom renommierten Herder-Verlag ist ebenfalls eine Art Standardwerk zur ersten Orientierung über religiöse Gemeinschaften.
 
Die Zitate aus diesen Quellen über Paramahansa Yogananda und sein Werk werden diejenigen, welche seine Schriften studiert haben  vielleicht zum Schmunzeln bringen (das ist auch der Grund, weshalb ich sie hier gebracht habe).
 
Andererseits ist es auch sehr bedauerlich, wenn man bedenkt, wie unzulänglich und auch irreführend diese Darstellung für jemanden ist, der sich zunächst einmal aus einem ‚seriösen’ Nachschlagwerk über Paramahansa Yogananda informieren will. Heute gibt’s ja die Möglichkeit, in Bibliotheken und vielen Buchhandlungen einschlägige Literatur zu erhalten - auch im Internet  gibt es da bei Wikipedia z.B. einen ganz guten einführenden Beitrag über Paramahansa Yogananda und den Kriya Yoga.
 
Ich persönlich bevorzuge das Zitat von der SRF Homepage, welches ich oben angeführt habe.
 
Ich bin überzeugt, die wahre geistige Grösse und die Bedeutung des Werkes von Paramahansa Yogananda werden erst im Laufe dieses Jahrhunderts von einer breiteren Öffentlichkeit und auch von den Gelehrten einzelner geisteswissenschaftlicher Disziplinen erkannt werden. Ein wachsendes und immer tieferes Verständnis für die Mission dieses Avatars und die Bedeutung seines Werkes entwickelt sich wohl nur im Jünger und Schüler dieses Meisters, wenn er den Kriya Yoga Weg ernsthaft geht und  wenn er durch diese spezielle spirituelle Disziplin – und auch durch die  Gnade Gottes und dem Segen der Gurus - auf seinem geistigen Pfad rasch voranschreitet.
 
Paramahansa Yogananda

Yogananda wurde am 5.Jänner 1893 als Mukunda Lal Ghosh in Gorakhpur, Uttar Pradesh, Indien in eine fromme bengalische Familie geboren. Sein jüngerer Bruder Sananda schreibt, dass Mukunda schon als Kind eine spirituelle Neigung und geistige Erfahrung zeigte, die weit über den Durchschnitt hinausragten.
In seiner Jugend besuchte er viele Heilige und Weise Indiens, in der Hoffnung, einen erleuchteten Meister zu finden, der ihn in seiner spirituellen Suche leiten und zu Gott führen konnte.
Yoganandas Buch "Autobiographie eines Yogi" ist zu einem spirituellen Klassiker geworden und hat Generationen von Wahrheitssuchern in Ost und West inspiriert. In diesem Buch beschreibt er viele Geschichten von Heiligen, Wissenschaftlern und Wundertätern, die er während seiner Jungend aufgesucht hatte.
 
Darunter den berühmten Wissenschaftler Chandra Bose, Mahendranath Gupta (den Biographen von Paramahansa Ramakrishna "M"), den Nobelpreisträger für Literatur Rabindranath Tagore, den "Tiger Swami", den "Parfüm Heiligen", den "Heiligen mit den zwei Körpern", den "schwebenden Heiligen" und noch andere.
Yogananda’s Suche endete, als er seinen Guru Swami Sri Yukteshwar gefunden hatte. Das war 1910, als er gerade 17 Jahre alt war. Yogananda lebte während dieser Zeit in einem Kloster in Benares.

Eines Tages vernahm er während seiner morgendlichen Meditation eine Botschaft:
 
"Dein Meister kommt noch heute!" – ‚erklang eine göttliche Frauenstimme, die von über all und nirgends herzukommen schien..’
 
Später an diesem Tag wurde er mit einem Freund auf den Markt zum Einkaufen geschickt, und dort begegnet er seinem Guru
Sri Yukteshwar: (Kapitel 10 der Autobiographie - engl)
 
"...Ein christusähnlicher Mann im ockerfarbenen Swami- Gewand stand  regungslos am Ende der Gasse. Der Heilige kam mir sogleich altvertraut vor, und einen Augenblick lang verschlang ich ihn mit meinen Blicken. Doch dann kamen mir wieder Zweifel.
 
»Du verwechselst diesen wandernden Mönch mit irgendeinem Bekannten«, dachte ich. »Geh weiter, Träumer.«

Nach zehn Minuten aber fühlte ich plötzlich eine bleierne Schwere  in den Beinen, so daß ich mich kaum vorwärts bewegen konnte.  Als ich mich mühsam umwandte, verhielten sich meine Füße sofort wieder normal. Doch sobald ich die entgegengesetzte Richtung einschlug, fühlte ich wiederum das unerklärliche Gewicht in den Beinen.
 
»Der Heilige zieht mich magnetisch zu sich«, dachte ich und drückte Habu kurz entschlossen meine Pakete in den Arm. Er hatte das merkwürdige Manöver meiner Füße verwundert beobachtet und brach jetzt in lautes Lachen aus.
 
»Was fehlt dir? Bist du verrückt geworden?«
 
Meine innere Erregung war jedoch so groß, daß ich nicht antworten  konnte; und so lief ich, ohne ein Wort zu sagen, davon.
Wie von Flügeln getragen, eilte ich denselben Weg zurück, bis ich die enge Gasse erreicht hatte. Mein Blick fiel sofort auf die ruhige Gestalt, die unverwandt in meine Richtung schaute. Noch ein paar ungeduldige Schritte, und ich lag zu seinen Füßen.
 
»Gurudewa!«  Dies war dasselbe göttliche Antlitz, das ich in zahllosen Visionen erblickt hatte derselbe löwenartige Kopf mit dem zugespitzten Bart und dem wallenden Haar, dieselben stillen Augen, die so oft im Dunkel meiner nächtlichen Träume aufgetaucht  waren und mir etwas zu versprechen schienen, was ich nie ganz verstanden hatte.
 
»Endlich bist du gekommen, mein Kind!« Ein über das andere Mal wiederholte mein Guru diese Worte in bengalischer Sprache, während tiefe Freude in seiner Stimme schwang. »Wie viele Jahre habe ich auf dich gewartet!«
 
Wir schwiegen in stiller Übereinstimmung, denn jede weitere Äußerung schien überflüssig. Es war ein Lied ohne Worte, das vom Herzen des Meisters zum Herzen des Jüngers floß. Mit unumstößlicher Gewißheit hatte ich gespürt, dass mein Guru mit Gott vereint  war und mich zu Ihm führen werde. Blasse  Erinnerungen an vergangene Inkarnationen dämmerten in mir auf und lichteten den Schleier, der bis dahin über meinem Leben gehangen hatte.
Das gewaltige Drama der Zeit mit ihren sich ständig wiederholenden Zyklen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft rollte vor meinem inneren Auge ab. Dies war nicht das erste Mal, daß ich zu seinen heiligen Füßen lag!..."
 
Yogananda inskribierte am Scottish Church College in Kalkutta und absolvierte sein Studium in Religionswissenschaft an einem mit der Universität Kalkutta assoziierten College in Serampore, wo sein Guru wohnte. Die meiste Zeit während seiner Studienjahre verbrachte er allerdings bei seinem Guru im Ashram. Viele seiner Erlebnisse dort und wie er trotz häufiger Abwesenheit von seinen Vorlesungen dennoch sein Studium schaffte, beschreibt Yogananda – wie alle seine Geschichten - sehr inspirierend, lehrreich und  auch amüsant in seiner Autobiographie.
 
1915 wurde Mukunda in den altehrwürdigen Swami Orden, den Shankaracharya gegründet hatte, eingeweiht und wählte den Namen Yogananda (Glückseligkeit durch Yoga). Da er, wie sein Meister Sri Yukteshwar den ‚Giri’ Zweig des Swami Ordens angehört, war sein Name nunmehr ‚Swami Yogananda Giri’.
 
1917 gründete Yogananda in dem kleinen bengalischen Ort Dihika eine Schule für Buben. Die Jungen erhielten dort konventionellen Unterricht wie Mathematik und Grammatik, und zusätzlich wurde auch Augenmerk auf eine Vermittlung moralischer und spiritueller Werte gelegt. Die Schüler lernten auch besondere Yoga-Techniken, Yogoda genannt, zur Förderung körperlicher Gesundheit.
Bald wurde die Schule nach Ranchi umgesiedelt (Yogoda Satsanga Brahmacharya Vidyalaya). Mahatma Gandhi besuchte einst diese Schule und sagte: "Diese Institution hat mich tief beeindruckt". Aus diesen Anfängen von Yogananda’s Werk in Indien entwickelte sich später die Yogoda Satsanga Society (YSS), der indische Zweig von Yogananda’s  amerikanischer Organisation. (SRF).
 
1920 wurde Yogananda als indischer Delegierter zum Internationalen Kongress der Religiös Liberalen nach Boston entsandt. In diesem Jahr gründete er auch die Self-Realization Fellowship (SRF) die Organisaton, die weltweit seine Lehren und die von ihm gelehrte Disziplin des Kriya Yoga verbreitet.
Während der nächsten Jahre hielt Yogananda an der Ostküste Amerikas Vorträge und gab Unterweisungen in Yoga.  1924 bereiste er weite Teile der USA und faszinierte mit seinen Vorträgen tausende Menschen in ausgebuchten  Sälen – von New York's Carnegie Halle bis zum Philharmoniker Saal in Los Angeles.
Die Los Angeles Times schrieb damals: "Beim  Philharmoniker Saal bot sich ein auserordentliches Schauspiel, als tausende Menschen....schon eine Stunde vor Beginn des Vortrages keinen Einlass mehr fanden, da die Halle mit 3000 Sitzplätzen bis auf den letzten Platz ausverkauft war.."   
 
Danach gründete er das heutige Hauptquartier der SRF in Los Angeles, Kalifornien.
Yogananda blieb – mit einer kurzen Unterbrechung – bis zu seinem
Mahasamadhi am 7. März 1952 (der bewusste endgültige Austritt eines Yogi aus seinem Körper) in Amerika.
 
1935/36 kehrte er über Europa nach Indien zurück.
"Komm nach Indien zurück! 15 Jahre lang habe ich geduldig auf dich gewartet. Nun werde ich meinen Körper bald verlassen und in das Reich des Lichts eingehen. Komm, Yogananda!" 'Diese Botschaft Sri Yukteshwar's, die in einem einzigen Augenblick zehntausend Meilen zurückgelegt hatte, durchfuhr mich eines Morgens während der Meditation wie ein Blitzstrahl’ – so schreibt Yogananda in seiner Autobiographie.

In Deutschland – auf seinem Weg nach Indien - besuchte er die stigmatisierte Therese Neumann, die während mehr als 30 Jahren nur von einem kleinen Stück konsekrierter Hostie und etwas Wasser lebte und noch andere Charismen hatte. In Italien besuchte die kleine Gruppe mit Yogananda Assisi, dann fuhren sie weiter über Griechenland nach Palästina, wo sie die historischen Stätten von Jesu Wirken besuchten. Von Ägypten ging es dann über das Arabische Meer nach Indien. In Indien wurde Yogananda ein triumphaler Empfang bereitet. Sein Ruf als grosser Botschafter des spirituellen Indien, als den ihn inzwischen viele Menschen der Westlichen Welt, vor allem Amerika's verehrten, war ihm vorausgeeilt. In Indien traf Yogananda mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Mahatma Gandhi, dem Nobelpreisträger in Physik C.V. Raman, der glückseligen Mutter Ananda Mayi Ma aus Bengalen, Ramana Maharishi und anderen zusammen.
 
Vor allem aber traf er noch einmal seinen geliebten Guru Sri Yukteshwar. Sein Reisebegleiter und Sekretär Mr. Wright schildert dieses Wiedersehen in sehr berührender Weise (zitiert aus dessen Tagebuch in der Autobiographie eines Yogi). Sein Guru verleiht Yogananda während dieser Zeit auch den spirituellen Titel "Paramahansa".
 
Paramahansa ist ein Titel des Swami Ordens. Auftrag oder auch Erfüllung. Manche Swamis erhalten diesen Titel, wenn sie in den Orden eintreten. Im Fall von Yogananda ist diese Auszeichnung von seinem Guru sicherlich eine Anerkennung von Sri Yukteshwar vor der Welt, dass sein bedeutender Schüler die höchste Stufe der Gottesverwirklichung erlangt hatte.
Im Mai 1936, während sich Yogananda in Kolkata aufhält, geht sein Guru während seines Aufenthalts in seinem Ashram in Puri in den Mahasamadhi ein.
 
Yogananda kehrt 1936 nach Amerika zurück, wo er bis 1952 sein monumentales Werk weiterführt. Eine Zeit lang hält er noch vor grösseren Auditorien Vorträge, dann zieht er sich mehr zurück und widmet sich seiner umfangreichen schriftstellerischen Tätigkeit, organisatorischen Belangen und vor allem der Ausbildung seiner engeren Jünger, die sein Werk nach seinem Mahasamadhi sehr erfolgreich fortführen werden.
 
So wie seine Mission eine Mission zum Wohle der Welt eine öffentliche war, so ereignete sich auch der Abschied dieses grossen spirituellen Meisters in der Öffentlichkeit. Am Abend des 7. März 1952 wurde ein Bankett zu Ehren des indischen Botschafters Seiner Exzellenz Binay R. Sen im Biltmore Hotel in Los Aangeles gegeben.
Paramahansa Yogananda hatte eine Rede gehalten und mit einem hymnischen Gedicht zu Ehren seines geliebten Indien beendet. Gerade, als er die letzte Zeile gesprochen hatte, neigte er sich zur Seite und verlies seinen Körper, um in den Mahasamadhi einzugehen.

Paramahansa Yogananda

sriyukteshwar7
gurus
paramahansa yogananda
 
 
Bild6
Geboren: 5. Jänner 1893 in Gorakhpur, Uttar Pradesh, India
Mahasamadhi: 7. März 1952 in Los Angeles, California, U.S.
Aus Anlass des 25. Jahrestages von Yogananda’s Mahasamadhi wurde seinem weitreichenden Beitrag zur spirituellen Erhebung der Menschheit auch von der indischen Regierung die verdiente Anerkennung gezollt. Zu Ehren von Paramahansa Yogananda wurde eine Gedenk- Marke herausgegeben, zusammen mit folgendem Anerkennungs-schreiben:
 
"
Das Ideal von Gottesliebe und Dienst an der Menschheit fand vollkommenen Ausdruck im Leben von Paramahansa Yogananda...obwohl er den Grossteil seines Lebens ausserhalb von Indien verbrachte, gehört er doch zu unseren grossen Heiligen. Sein Werk gewinnt weiter an Grösse und Strahlkraft und führt Menschen aus allen Teilen der Welt auf den spirituellen Pfad zu Gott."
Ein Versprechen an Seine Jünger
Wenn ich in das Ewige Schweigen eingehe

 
Wenn ich in das Ewige Schweigen eingehe, um in die Arme meines geliebten Gottes - In Seine Allgegenwart - heimzukehren, werde ich Seiner Symphonie, dem seligen Lied Seiner Schöpfung lauschen;
 
werde ich wundersame Visionen schauen; und doch werde ich euch nicht vergessen. Ich werde euch schweigend beobachten, wie ihr im frischen Gras über mich schreitet und mich in den grünen Blättern schaut.
Mit mütterlicher Zärtlichkeit werde ich euch in jeder Blüte zulächeln, die die Farbe der Liebe trägt und euch entzückt. Im Wind will ich euch liebkosen und eure Seufzer und Tränen trocknen.

 
In warme Sonnenstrahlen will, ich euch hüllen, wenn der Frost der Täuschung und Einsamkeit eure Herzen erfrieren läßt.
 
Wenn ihr aufs weite Meer hinausblickt, schaut ihr direkt auf mich; auf dem Altar des Horizontes bin ich mit meinem Gott vereint.  Uber den Baldachin des Himmels breite ich meine silbernen Strahlen, in den azurblauen Wellen atme ich euch entgegen.
 
Sprechen werde ich nur durch eure Vernunft. Schelten werde ich nur durch euer Gewissen. Überzeugen will ich euch nur durch eure Liebe und eure tiefe Sehnsucht nach Gott.
 
Nur in
eine Versuchung will ich euch führen: Die Liebe Gottes zu genießen! Mich mögt ihr vergessen, Doch nicht meinen geliebten Gott! Wenn ihr euch Seiner erinnert, könnt ihr auch mich nicht vergessen!
Wenn ich nur noch ein Traum bin
 
 
Um euretwillen bin ich gekornmen,
Um euch von Ihm zu erzählen,
Um euch zu zeigen,
Wie man Ihn in sein Herz schließt
Und durch Selbstdisziplin
Seine Gnade empfängt.
Euch alle, die ihr mich batet,
Euch Gottes Gegenwart zu enthüllen,
Will ich schweigend
Durch die Kraft meiner Gedanken ermahnen.
Mit sanft sprechendem Blick
Will ich euch anschau'n,
Durch meine Liebe will ich zu euch flüstern,
Oder auch laut euch warnen,
Wenn ich sehe, daß ihr den falschen Weg einschlagt,
Der euch von Ihm entfernt.
Doch wenn ich nur noch
Als geistige Vorstellung,
Als schweigend sprechende Stimme
In eurer Erinnerung lebe,
Wenn kein irdisches Rufen
Euch meinen Aufenthalt
Im unendlichen Raum erschließt,
Wenn weder flüchtiges Bitten
Noch stürmisches Fordern
Von mir eine Antwort bringt,
Will ich in eurem Herzen lächeln,
Wenn ihr das Richtige tut,
Und wenn ihr im Unrecht seid,
Werde ich euch im Verborgenen
Tränenden Auges stumm anschau'n
Vielleicht auch durch eure Augen weinen.
Durch euer Gewissen will ich flüstern,
Durch eure Vernunft will ich denken,
Durch eure Liebe werde ich alle lieben.
 
Und wenn ihr nicht mehr zu mir sprechen könnt,
Lest mein "Flüstern aus der Ewigkeit"
Ewig will ich hierdurch zu euch sprechen.
Unerkannt will ich an eurer Seite gehen,
Mit unsichtbaren Armen euch beschützen!
Und sobald ihr Ihn,
Meinen geliebten Gott, gefunden habt,
Und in tiefem Schweigen Seine Stimme vernehmt,
Werdet ihr mich viel näher fühlen
Als jemals auf dieser Erde.
Doch selbst wenn ich nur ein Traum für euch bin,
Werde ich zu euch kommen und euch erinnern,
Daß auch ihr nur ein Traum
Meines Himmlischen Vaters seid.
Und wenn ihr wißt, daß ihr nur ein Traum seid,
Wie ich es jetzt weiß,
Werden wir ewig wach sein in Ihm!
 
- Paramahansa Yogananda -
"...Der große Weltlehrer bewies nicht nur während seines Lebens, sondern auch noch im Tode die Wirksamkeit des Yoga (der wissenschaftlichen Techniken, die zur Gottvereinigung führen). Noch mehrere Wochen nach seinem Hinscheiden leuchtete sein unverändertes Antlitz in einem göttlichen Glanz unberührt von jeder Verwesung.
 
Harry T. Rowe, der Direktor des Friedhofs von Forest Lawn Memorial Park in Los Angeles (wo der Körper des großen Meisters vorläufig ruht), sandte der Gemeinschaft der Selbst- Verwirklichung eine beglaubigte Urkunde, der wir hier folgende Auszüge entnehmen:
 
»Das Ausbleiben jeder Verfallserscheinungen am Leichnam Paramahansa Yogananda's stellt den außergewöhnlichsten Fall in unserer ganzen Erfahrung dar ... Selbst zwanzig Tage nach seinem Tode war kein Zeichen einer körperlichen Auflösung festzustellen ... Die Haut zeigte keine Spuren von Verwesung und im Körpergewebe ließ sich keine Austrocknung erkennen. Ein solcher Zustand von Unverweslichkeit ist, soweit uns aus Friedhofsannalen bekannt ist, einzigartig ... Als Yogananda's Körper eingeliefert wurde, erwarteten die Friedhofsbeamten, daß sich allmählich, wie bei jedem Leichnam, die üblichen Verfallserscheinungen einstellen würden. Mit wachsendem Erstaunen sahen wir jedoch einen Tag nach dem anderen verstreichen, ohne daß der in einem gläsernen Sarg liegende Körper irgendeine sichtbare Veränderung aufwies. Yogananda's Körper befand sich anscheinend in einem phänomenalen, unverweslichen Zustand... Kein Verwesungsgeruch konnte während der ganzen Zeit an seinem Körper wahrgenommen werden... Die körperliche Erscheinung Yogananda's war am 27. März, kurz bevor der Bronzedeckel auf den Sarg gelegt wurde, dieselbe wie am 7. März.
Er sah am 27. März genauso frisch und vom Tode unberührt aus wie am Abend seines Todes. Es lag also am 27. März keine Veranlassung vor zu behaupten, daß sein Körper auch nur das geringste Zeichen der Zersetzung aufwies. Aus diesem Grunde möchten wir nochmals betonen, daß der Fall Paramahansa Yoganandas unseres Wissens einzigartig ist.«
(Autobiographie eines Yogi)
Bild16
 
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Aus tiefem Schlummer
steig ich die geistigen Stufen zum Wachsein empor. Und ich flüstere dabei
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Wenn ihr mir sagt, daß ihr dies oder jenes nicht könnt, so glaube ich es nicht. Alles, was ihr euch vornehmt, könnt ihr auch vollbringen. Gott ist der Inbegriff aller Dinge, und ihr seid Sein Ebenbild. Er kann alles vollbringen, und ihr ebenfalls, wenn ihr eure Einheit mit Seinem unermeßlichen Wesen verwirklicht.
 
 
 
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Ihr alle seid Götter, wenn ihr nur daran glauben könntet! Hinter der Welle eures Bewußtseins liegt das Meer der göttlichen Gegenwart. Ihr müßt nach innen schauen. Konzentriert euch nicht auf die kleine Welle des Körpers mit all seinen Schwächen; schaut tiefer. ... Wenn ihr euer Bewußtsein über den Körper und alle körperlichen Empfindungen hinaushebt, dann erkennt ihr, daß diese Sphäre eures Bewußtseins mit der großen Freude und Glückseligkeit erfüllt ist, die den Sternen ihr Licht und den Winden und Stürmen ihre Kraft verleiht. Gott ist die Quelle all unserer Freuden und aller Offenbarungen der Natur ...

 
 
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Erwacht aus dem Dunkel der Unwissenheit. Ihr habt die Augen im Schlaf der Täuschung geschlossen. Wacht auf! Öffnet die Augen, dann werdet ihr die Herrlichkeit Gottes schauen - die unendliche Weite des göttlichen Lichts, das sich über alle Dinge breitet. ich sage euch, was ihr werden sollt: "göttliche Realisten; dann werdet ihr von Gott die Anwort auf alle Fragen erhalten.
 
 
 
 
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Die Welt hat im großen und ganzen die wirkliche Bedeutung des Wortes Liebe vergessen. Die Liebe ist von den Menschen so sehr mißbraucht und gekreuzigt worden, daß nur noch wenige wissen, was wahre Liebe ist. Genauso wie das Öl überall in der Olive vorhanden ist, so ist auch die Liebe in jedem Teil der Schöpfung vorhanden. Doch es ist sehr schwer, diese Liebe zu erklären, ganz ähnlich, wie man mit Worten den Geschmack einer Orange nicht richtig beschreiben kann. Man muß die Frucht selbst kosten, wenn man wissen will, wie sie schmeckt. Ebenso verhält es sich mit der Liebe.
 
 
 
 
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Viele Menschen sagen heute: "Ich liebe dich«, und am nächsten Tag kehren sie euch den Rücken zu. Das ist keine Liebe. Wessen Herz von Liebe zu Gott erfüllt ist, der kann niemandem absichtlich wehtun. Wenn ihr Gott rückhaltlos liebt, wird Er euer Herz mit bedingungsloser Liebe zu allen Menschen erfüllen. Eine solche Liebe läßt sich mit Worten nicht beschreiben.
 
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Der durchschnittliche Mensch ist nicht fähig, andere auf diese Weise zu lieben. Er konzentriert sich nur auf sein eigenes Ich und hat den allgegenwärtigen Gott, der ihm selbst und allen anderen Wesen innewohnt, noch nicht entdeckt. Für mich gibt es keinen Unterschied zwischen diesem oder jenem Menschen; für mich sind alle Seelen Wider-spiegelungen des einen Gottes. Ich kann niemanden als einen Fremden ansehen, denn ich weiß, jeder ist ein Teil des einen GEISTES. Wenn ihr erkannt habt, daß die wahre Bedeutung der Religion darin besteht, Gott zu erleben, werdet ihr auch wissen, daß Er zu eurem SELBST geworden ist und daß Er in gleichem Maße und ohne Unterschied in allen Wesen existiert. Und dann wird es euch möglich sein, andere wie euch selbst zu lieben.

 
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Im allumfassenden Sinn ist Liebe die göttliche Anziehungskraft in der Schöpfung; sie harmonisiert, vereinigt und verbindet. ... Wer mit der Anziehungskraft der Liebe im Einklang lebt, der lebt auch im Einklang mit der Natur und mit seinem Nächsten und strebt nach der beseligenden Vereinigung mit Gott.

 
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Flüstern aus der Ewigkeit
 
Die ewige Stimme sprach leise zu mir: "Während deines jahrhunderte-langen Schlafes hab' ich dir ständig zugeflüstert:
‚Wach auf!'
 
Nun, da du erwacht bist, sage ich dir: "Weck' deine Brüder! Hilf Mir, indem du allen Menschen Mein Wort verkündest!
 
Ich will Deine Botschaft verbreiten, versprach ich.
Und wenn ich einst meinen irdischen Körper verlasse, will ich mir Deine allgegenwärtige Stimme ausleihen, damit ich allen empfänglichen Herzen heimlich zuflüstern kann: "Lausche Seinem tröstlichen Lied!'"
 
Meine zahllosen Brüder - ich will auf sie alle warten. Während sie sich langsam, in endlos scheinender Kette, dem seligen Ziel der Selbst-Verwirklichung nähern, will ich durch mein Flüstern aus der
Ewigkeit sanft zu ihnen sprechen:
"Erwacht! Folgt Seiner Stimme, die ewig nach euch ruft, und laßt uns gemeinsam in unsere göttliche Heimat zurückkehren.
 
 
 
- Paramahansa Yogananda -